Multiplus2 GX, 3Phasen, Pylontech, BMS --> Verlust BMS: Fehler67

Ok, ich hätte eine “Schwachstelle” → und zwar das BMS-Verbindungskabel zwischen den beiden 3er Blöcken. Wenn ich es noch richtig weiß, sind ja bei diesen Kabeln die Pins einfach nur durchverdrahtet, also nix verdreht usw … Wie auch immer, das Verbindungskabel ist lang und deshalb aufgerollt … ob das einen Einfluss hat … ich glaube es nicht … müßte ich testen.

Heute z.B. war die Sonnenleistung nicht so hoch, die Batt ist erst gegen Abend voll geworden, da war dann nicht genug über zum einspeisen … Wie auch immer, heute ist sie einwandfrei durchgelaufen …

Zum besseren Verständnis. Diese beiden Regler sind über USB auf VE.Direkt Kabel angeschlossen. Der RS450/100 geht vom GX direkt über VE.Direkt auf VE.Direkt-Port des RS … Also, warum zum Geier :grinning_face: immer nur die beiden 250er?

Wir haben ja hier alle keine Glaskugel und sind immer gespannt was auf der anderen Seite herauskommt … ein bisschen wie “virtuelle” Ostereiersuche
Das Verbindungskabel ist nur ein 1:1 Patchkabel … vielleicht liegt ja noch eines rum …

und die MPPTS brechen immer ab wenn ein BMS herumschreit … VE Bus ist also erstmal sauber.
Das wäre dann das kleine Warndreieck in der Console … Benachrichtigung …

DITO

Was nutzt du für USB zu VE-Direkt Adapter ?

Ich nutze das originale VE.Direkt zu USB Victron-Kabel …

Was meinst Du mit der VE.Bus ist sauber? Das Warndreieck im Verlauf vorne vor der Meldung? Somit wäre der Bus NICHT sauber bei der Meldung am Samstag um 13:57?

Du hast Recht … wenn die Mppts alle aussteigen würden … müsste der RS auch aussteigen …
Sollte die USB Schnittstelle eine Macke haben ? Das GX bei dir hat ja leider nur die Eine …
Woher kommt die Spannungsversorgung des aktiven USB Hubs ?
Ich sage ja … Glaskugel und Ostereier

Wie gesagt, erst mit dem aktiven USB-Hub war es mir möglich, die verlorenen MPPTs bei einem Remote Restart wieder online zu bringen. Das war ohne den aktiven Hub nicht möglich! One diesen war es nötig physisch alles ab und anzuschalten …

Die Spannungsversorgung für den Hub kommt von der AC-Out1 Seite des GX-Devices …

Das oben wiederum klingt fast nach einem Fehler vom USB Anschluss des Multi GX … dann wäre die Kommunikation zwar da … aber die Spannungsversorgung blieb auf der Strecke und wird jetzt von einem Netzteil erledigt … Dann hast du jetzt zwar eine stabile Spannungsversorgnung aber die Kommunkikation bricht sporadisch trotzdem ab.

Wie schon geschrieben, gab es mal eine Fehlerserie von 2021 mit einem defekten SMD Widerstand … also ganz unmöglich wäre auch ein Fehler nicht …
Vielleicht hat die höhere DC Seitige Spannung im Einspeisemoment im GX damit doch was zu tun.

hallo,
also deine diagramme gefallen mir garnicht. bei einer stromaenderung von +75A auf -50A beim akku geht die spannung fast 2V runter.

ich habe gerade mal bei meinem pylontech (700 Ah) nachgesehen, ein abfall des ladestromes von 190A auf ca. 30A hat nur eine spannungsdifferenz von knapp 0,4V zur folge. eine stromaenderung um 200A gerade einmal eine spannungsaenderung von ca. 1V.

am schlimmsten ist bei dir eine spannungsaenderung von ueber 2V bei einer stromaenderung von 0 auf max. -60-70A!

an deiner stelle wuerde ich einmal den spannungsabfall an den kabel messen und pruefen, ob der spannungsabfall, den das bms registriert auch von den anderen geraeten registriert wird.

ich weiss jetzt nicht, ob die anschlusskabel der us5000 25 mm² oder 50 mm² haben, meine haben jedenfalls nur 25 mm² und ich habe fuer je 200 Ah je 2 plus und minus-kabel benutzt.

wenn deine auch nur 24 mm² sind, wuerde das zwar einen hoheren spannungsabfall verursachen, aber bei dir ist der deutlich zu hoch!

ich habe gerade mal mit einer lasterhoehung von ca. 1kW getestet, dabei aendert sich die akkuspannung gerade mal um ca. 40 mV!

ist dein akku richtig ausbalanciert?

hast du ein dc-zangen-amperemeter damit du einmal die stroeme der einzelnen akkus messen kannst?

lass dir einmal vom mppt den status anzeigen, dann kannst du vieleicht genau feststellen, wann der fehler aufgetreten ist. allerdings sollte die meldung auch im alarmprotokoll stehen!

bei mir passt die meldung genau zu dem zeitpunkt, als der status vom mppt von external control nach float gewechselt ist. es gab zu dem zeitpunkt aber keinen leistungseinbruch oder spannungsabfall und die meldung war 5s lang aktiv!

tschuess

Das Gerät ist aus dem 3Quartal 2024. Tja, und hier angekommen → kann man/ich (bin Elektriker, kein Elektroniker) die USB-Schnittstelle ohne viel “Hilfsmittel” testen?

hallo,
es gibt passive usb-hubs, die haben einen spannungsverlust von ca. 1V und es gibt welche, die begnuegen sich mit 0,2-0,3V. das macht einen grossen unterschied fuer einige usb-geraete und manchen ist es egal, weil sie intern sowieso nur mit 3,3V oder weniger arbeiten.

ich hatte sowohl hubs mit als auch ohne netzteil am system, allerdings erst hinter einem hub mit netzteil und nicht direkt am cerbo und damit keine probleme, solange der usb-bus nicht zeitlich ueberlastet war.

tschuess

Die Verkabelung ist die originale Pylontech, also AWG-21 mit originalem Crimpkabelschuh und den originalen Amphenol-Winkelstecker … pro Dreierblock 2x …

DC-Zangenamperemeter habe ich

hallo,
es gibt spannungs- und strommessgerate fuer die usb-schnittstelle. da solltest du dir vieleicht mal eines besorgen. ich habe 2 verschiedene sorten, wobei das eine bei der strommessung aber 50 mA daneben liegt.

gibts bei ebay fuer weniger als 5-10 euro.

tschuess

:shushing_face:
Ist jetzt zwar am TOTAL am Problem vorbei aber … gib den Multi GX zurück (wenn du kannst und willst) und nimm einen neuen 5000er dazu … + Cerbo (2) … und du hast so so viele zusätzliche Möglichkeiten.

Nun, die zusätzlichen Möglichkeiten mit einem Cerbo benötige ich in dieser Kundenanlage nicht. Die Funktionalität des MP2 GX reicht hierfür vollkommen aus → nur, er muss natürlich korrekt funktionieren!

Es ist also eine “schöne” Kundenanlage … :wink: … dann einfach die letzte Nachricht ignorieren :wink:
… da sollte das Problem natürlich nicht existieren

Was meinst Du denn mit “schön”? Gefällt sie Dir nicht (was ok wäre!)?

Wie schon geschrieben: “Sehr nette Anlage mit allem Drum und Dran” … das habe ich schon so gemeint. Wenn eben nur dieser Fehler nicht wäre …
Auf jeden Fall die DVCC Ladespannung auf … erstmal 52.2V beschränken und du stresst die Pylons nicht so wenn der SOC ins Balancing kommt.
Gab es, wie Dieter gefragt hat, ein Topbalancing nach der Installation ?

Top-Balancing … ich oute mich, weil ich damit nix anzufangen weiß … :innocent:

Kein Problem. DIe Akkus werden ALLE zusammen auf 100% gebracht und hier für eine gewisse Zeit auch belassen. Kein Entladestress durch Verbraucher …
Einfach das System auf “Akkus geladen halten” stellen und dann abwarten.

Zur Diagnose unbedint den RS232 zu USB Wandler für den “CONSOLEN” Anschluss besorgen und die kostenlose Software “MultiSIBControl” dazu.
Hier kannst du dann ALLE Zellen mit Spannungen und pipapo einsehen …

Ich habe einen Konsolen RS232 auf USB-Kabel für die Pylontechs. Dann hätte ich auch die BatterieView Software zu bieten → die Software, die Du vorschlägst kenne ich nicht. Danke!

Die gewisse Zeit auf 100% lassen → von welcher Zeit sprechen wir hier?

perfekt … :+1:

Die Zellen sollen sich ja ausgleichen … und werden das bei steigendem SOC auch langsam von alleine tun. Genau das ist hier der Vorteil von MultiSIBControl … weil du alle Zellen einsehen kannst
Vom Zeitraum her … schwer zu sagen … der Balancer vom Pylontech ist vom Typ “Schnecke”
Es dauert also … deshalb ist eine gleichmäßige Verkabelung … siehe oben … unheimlich wichtig. Diese Akkus in der Mitte bringen eben all das auch zeitlich total durcheinander.