Ja, ich ärgere mich auch noch immer ziemlich oft, dass ich die nicht verbaut habe und stattdessen auch einen DLH habe. Aber bei monatlich nur 40 kWh WWverbrauch meines Singlehaushalts ist der DLH tatsächlich die wirtschaftlichste Lösung. Aber wenn ich monatlich meinen Stromverbrauch protokolliere und von März bis Oktober die völlig unnötigen 40 kWh als einzigen Monatsverbrauch sehe, dann ärgert das immer wieder. Wirtschaftlichkeit ist eben nicht das einzige Kriterium.
Aber trotzdem: von März bis Oktober hab’ ich so viel PV-Überschuss, dass es egal ist, ob das nur ein Boiler mit Heizstab ist, oder mit Wärmepumpe. Das bißchen Strom für den Boiler hat man auch mit einer kleinen PV-Anlage immer übrig, und bei der Anschaffung ist so ein 80-Liter-Boiler eben doch noch sehr deutlich preiswerter als die Ariston BWWP.
Mein Gott, hast Du kein eigenes Leben? Was soll dieses Herumhacken? Es gibt druckfeste Kleinspeicher für ganz kleines Geld, und damit ist das Thema durch.
Warum sollte man, bei 600 W Leistung je Gerät und bei äußerst unwahrscheinlicher Gleichzeitigkeit mehrerer Geräte? Und selbst wenn Gefahr läuft, dass alle gleichzeitig laufen, kann man mittels Shelly ganz einfach bestimmen, zu welcher Zeit welches Gerät läuft.
Damit ist hier, denke ich, alles, was es über elektrische Kleinspeicher für Warmwasser in diesem Kontext zu sagen gibt, auch gesagt worden.
Vielen Dank für die weiteren Hinweise. Aus Platz- und Anschlussgründen scheiden die Kleinspeicher aber aus. Auch müssten diese ja konstant zum Schutz vor Legionellenbildung über 60°C gehalten werden. Das wären bei uns auch schon die benannten 3 Geräte (Gäste-WC, Bad und Küche). Da habe ich dann auch zweifel, wann sich das tatsächlich amortisiert oder ob dann nicht doch wieder eine trio an MP2 von Vorteil wäre.
Noch mal zurück zum Smartmeter. Ich habe ja den Shelly Pro 3EM CT 63. Dieser ist bzw. soll ja Kompatibel sein. Hat jemand Erfahrung damit, ob der Shelly als zentrale Netzbezugsermittlungseinheit in Kombination mit GX Modellen läuft. Das wäre vom Platzbedarf schon Vorteilhaft. 3 TE für den LS und 1 TE für den Shelly, anstelle von 2x TE plus Reihenklemme mit Feinsicherung.
Nein, es reicht, wenn sie 1 mal je Woche auf über 60° kommen. Wenn ich sowas machen würde, dann würde ich, je nach dessen Leistung, so einen 10-L-Kleinspeicher mittels Shelly nur 1 mal am Tag für vielleicht eine halbe Stunde laufen lassen, damit der auf 60° kommt, und das würde bei mir ganz dick für einen Tag ausreichen.
Ich hab’ auch einen Shelly 3EM, und das funktioniert mit meinem MP2-3000-GX ganz hervorrragend. So weit ich weiß, brauchst Du für 3phasig 3 x MP3 aber auf jeden Fall einen Cerbo, denn es müssen dann 3 gleiche MP2 verbaut werden, und 3 x GX geht nicht. Eventuell kann man den integrierten GX aber abschalten, aber das ist nicht mein Wissensgebiet.
Ich hätte noch mal eine Frage für meine Anlage. Ich möchte gerne 4 Panels von Garage mit anbinden. Alle Panels sind in Richtung Süd-Westen ausgerichtet. Der Aufbau ist 2x2. Die Beschattung der hinteren beiden ist länger gegeben. Ich hatte daher an 2x SmartSolar MPPT 100/20 (12/24V/48V-20A) oder besser einen als String mit 4 Panels oder einen mit der Parallelenanbindung von 2 Strings. Leitungslänge bis in den Keller misst 10 m.
Folgende Panels habe ich (durch Balkonkraftwerk) auf dem Garagendach:
Typ
JW-HD108N 410
JW-HD108N 430
Daten nach
STC
NOCT
STC
NOCT
Pmax (W)
410,00
311,00
430,00
326,00
Vmp (V)
31,50
29,60
32,30
30,30
Imp (A)
13,02
10,50
13,32
10,74
Voc (V)
37,50
35,80
38,30
36,60
Isc (A)
13,82
11,14
14,12
11,38
Ferner kann mir jemand sagen, wie lang die beiliegenden Batteriekabel bei NKON sind?
Bei NKON ist das Seplos Smart BMS an Board, läuft das problemlos mit Victron, gab hier im Forum ja schon mal in der Vergangenheit fragen oder macht es sinn den Victron Smart Shunt zu implementieren?
ich bin noch nicht viel weitergekommen. Habe mich mit meinem bereits verbauten Shelly jedoch tiefer auseinandergesetzt. Es kam ja mal die Frage nach dem Lastgang auf. Ich habe die Daten für 24 Stunden jetzt mal exportiert und in Excel etwas aufbereitet: shelly24stunden.xlsx is available for download
An die Erfahrenen unter Euch. Ich würde damit gernne noch mal das Thema 1 bzw. 3 phasig aufgreifen.
Ferner bin ich dabei den SmartSolar RS zu überdenken und stattdessen eher auf 2 oder ee SmartSolar zu gehen. Die Anlaufspannung wäre ja deutlich vorteilhafter, mtit Bat +5V anstelle 120 V oder gibt es sonst irgendwelche Vorteile für einen RS450/100?
Nun, das hängt von Deinem persönlichen Lastprofil ab. Im Allgemeinen reicht ein 1phasiges System für fast alle Haushalte dicke aus. Es kommt so selten vor, dass man mehr an Last hat als die damit maximal zulässigen 4,6 KW WR-Leistung decken können, dass sich der Mehrpreis für die Abdeckung dieser seltenen und kurzzeitigen Lasten durch ein 3phasiges System niemals amortisieren.
Als einziger Grund für ein 3phasiges System wird meistens genannt, dass man mit einem 1phasigen System eben nur die maximal 4,6 KW an PV-Überschüssen ins Netz einspeisen kann. Aber das ist falsch. Wenn man einen hinreichend großen Akku verbaut, dann kann man mit 4,6 kW maximaler WR-Leistung problemlos auch den Überschuss aus einer 10 kWp-Anlage ins Netz einspeisen. Ich hab’ das selbst so gelöst über einen Node Red Flow, und damit sorge ich sogar für die Netzdienlichkeit meiner Anlage, weil ich Überschüsse zu Spitzenlastzeiten ins Netz speisen kann.
Auch das Laden von 1 oder 2 E-Autos geht mit 1phasigem 4,6 kW Wechselrichter problemlos. Damit lassen sich jede Nacht an die 150 km Reichweite nachladen, auch für 2 E-Autos. Nur wer regelmäßig deutlich mehr fährt, braucht dann ein 3phasiges System.
Eine Wärmepumpe hingegen brauchst Du eher nicht in die Planung für ein PV-System einzubeziehen. In der Zeit, in der Du die Heizung brauchst, kriegst Du so gut wie keinen PV-Ertrag. Und in der Übergangszeit zieht die Wärmepumpe so wenig Leistung, dass das auch 1phasig wieder reicht.
@dennibu Soweit ich es nun eruieren konnte, ist eine isolationsüberwachung für trafolose Wechselrichter sinnvoll. Aber Victron ist doch trafobasiert. Ferner war ich jetzt ja “nur” beim Laderegler. Laderegler ist jetzt von meinem Laienverständnis nicht gleich Wechselrichter.
Würde folglich ja weiter bedeuten, die Zusatzanfragen zu den kleinen Anlagen hier im TOP, wären nicht zulässig? @BjoernK Du hattest jetzt auch kleine Anlage mit dem SmartSolar 150/35 wenn ich das richtig beim Überfliegen wieder gelesen habe?
Ja, um den geht es auch. Eigentlich ist eine Isolationsüberwachung auf der PV Seite gefordert. Ich habe auch 2 Smart Solar 250/80. Sollte mehr Diskussionsstoff sein. Viele haben die „kleinen“ Laderegler im Einsatz, bei Kunden baue ich diese nicht gerne ein weil sie mMn eigentlich nicht die Forderungen erfüllen. Ich stelle hier die Behauptung ein in der Hoffnung jemand kann das schriftlich widerlegen, was vermutlich nicht der Fall sein wird.
"Ich habe eine MPPT 150/35 mit 4x 425Wp in 2p2s. Funktioniert super. Parallel vornort und ein Kabel-Paar zum Haus reicht.
Schalte die jeweils gleich verschatteten Panels in Serie zu einem String. Dann die Strings parallel. Bei Verschattung hast Du ca 60% der Leistung, sonst nur 10%.
Graphen zu MPPT vs 4in1-Mkrowechselrichter bei Verschattung findest Du in meiner Systemvorstellung.
Daher auch die Idee mit den kleineren SmartSolar als mit dem großen RS
Ja, viele nutzen MPPT 150 und 250 in DE und gehen davon aus, dass es zulässig ist, da die Geräte offiziell angeboten werden.
Ich habe es nur nicht gegen irgendwelche Bestimmungen geprüft, sondern darauf vertraut.
Sonst wäre ja hunderte Anlagen unzulässig in DE.