Du brauchst steuerbare PV Wechselrichter für eine Nulleinspeisung.
Neben Fronius gibt es glaube ich noch ein paar andere Hersteller, schau mal im ESS Handbuch nach
Der eine 3000er ist auf jedenfall zu klein für eine 12KWp Anlage
Fronius ist halt auch wieder ein String-WR - die Kabelstrecken sind echt kompliziert, teilweise com Carport durch den Garten
Problem beim String-WR- die Verschattung und unterschiedliche Ausrichtung
Warum soll ein 3000er zu klein sein? Ich habe selber auch nur einen einzigen 3000er bei 23kWp und 30kWh Akku, reicht vollkommen aus - einzig beim Laden musste ich mit einem Zusatznetzteil etwas nachhelfen
Die Ideallösung in dem Fall wäre wohl komplett auf Victron zu verzichten, irgendwas von Deye und Co zu verbauen - aber da kann ich ihm dann auch nicht helfen, mag mich da nicht einarbeiten
Ich habe über 50kWp über das gesamte Grundstück, Garten, Haus, Carport, Freiflächenanlage in allen Himmelsrichtungen u.s.w. verteilt und das geht. Man muss sich halt vorher überlegen wie und wo man das ganz aufbaut! Ein Teil geht per MPPT’s vier Fronius und ein 3Ph Victron System! Da war das AC Kabel legen mehr Arbeit, waren alleine schon zum CarPort 50M was eingraben werden mussten, DC war um einiges einfachen.
Hallo, ich kann deinen Gedanken gut nachvollziehen, schade dass es „noch“ keine Mikrowechselrichter gibt die mit Victron von Haus aus kommunizieren.
Wenn du vor „Eigenen Steuerungen „ nicht zurückschreckst schau die Open DTU on Batterie mal an. Machbar ist das sicher. Ich bin mir sicher andere haben das schon umgesetzt.
Das ist egal, denn Schieflasten hat der Netzbetreiber doch sowieso. Wenn Du Deinen Backofen anschaltest, dann zieht der ja auch z.B. 3,6 kW auf nur einer Phase. Und dann schaltest Du noch den Wasserkocher ein, und der zieht weitere 3 kW zufällig auf der gleichen Phase. Damit muss der Netzbetreiber umgehen können. Im Zweifel - so wie bei mir - schreibt der Netzbetreiber vor, auf welcher Phase Dein WR hängen muss.
Schieflasten durch kleine Verbraucher kann der Netzbetreiber nicht verhindern. Bei größeren Verbrauchern und bei Erzeugern ist das Limit durch die Schieflastverordnung der VDE auf 4,6 kW festgelegt.
kann ich leider nicht - der Brief liegt mir nicht vor
Aber der Netzbetreiber akzeptiert die neue PV-Anlage wohl nur wenn sie als “Nulleinspeiseanlage” errichtet wird
Würde ja bedeuten falls saldierend ok ist ich kann im Extremfall auf 2 Phasen 4,6kW einspeisen, auf der 3. 9,2 ziehen - und der Netzbetreiber ist dann trotzdem zufrieden?
Normalerweise versteht man unter “Nulleinspeisung”, dass der WR versucht, bilanziell so viel Leistung bereit zu stellen, wie gerade an Last anliegt. Und “billanziell” bedeutet, dass dabei jeweils die Summe über alle drei Phasen angelegt wird. Dein Beispiel würde diese Forderung also erfüllen. Aber der Begriff “Nulleinspeisung” ist mW. nirgends verbindlich definiert
Ich habe eine solche Anlage.
Da die Hoymiles von Venue OS nicht gesteuert werden können, bleiben drei Optionen:
die Hoymiles auf AC-Out anschließen und bei 100% SOC die MP2 und damit die Hoymiles vom Netz trennen. Dann erfolgt Steuerung über Frequenz-Anlassung
den Hoymiles ein Limit setzen. Da weiß ich nicht, ob es per OpenDTU/MQTT geht. Ich habe eine Request bei OpenDTU für SunSpec laufen, da Venus OS seit 3.6 SunSpec unterstützt
Du setzt das Limit im Hoymiles manuell
Ich habe für meine 7kWp Hoymiles (und 1,5 kWp MPPT) einen sehr großen Akku von 56kWh. Daher kann ich eine Mischung aus 1 und 3 manuell fahren.
Ferner nutze ich die AC-PV ab Frühling um Warmwasser per Heizstab zu erzeugen.
Du könntest auch den Netzbetreiber fragen, ob Du netzdienlich den Strom bis zu einem gewissen Limit kostenlos einspeisen darfst. Also um 07:00-09:00 und 18:00-20:00. Dann kannst Du per DESS gezielt den Akku entladen und über Mittag, wo das Netzproblem ersteht, einspeichern.
Problem ist halt, es ist nicht meine Anlage, ich helfe da nur jemand - aber unendlich Zeit kann ich damit auch nicht verbringen
Das mit AC-Out geht leider nicht, dafür ist die Anlage zu groß, da gibt es ja diese N-1-Regel
Alles 3phasig mit 3 x MP2 wäre in meinen Augen finanzieller Overkill
Ich traue mir die Steuerung mit NodeRed usw durchaus zu - mein Favorit wäre ja zugegeben die überschüssige Energie im Sommer einfach per Heizlüfter / Glühbirne zu “verbraten”
Nur, wie genau regelt man da? Es macht ja wenig Sinn wenn die kleinste Regelstufe z.B. 100W sind (Glühbirne) - 50W PV-Oberschuss da sind - die anderen 50W aus dem Netz zu holen?
Plane eine MPPT dazu. Ich habe 4x425Wp an einem MPPT150/45.
Dann setzt Du das Limit in den Hoymiles um den maximalen Betrag der MPPT kleiner als den aktuellen/gemittelten Bedarf zzgl. Ladelesftung des MP2.
Besipeiel:
akutelle Last: 500W
ein MP2 6k5 → 5300W (100A * 53V)
ein MPPT 150/45 mit 4*450Wp = 1800 WP
Dann setzte Du das Limit auf 500W+5300W-1800W = 4000W für die Hoymiles zusammen.
Die Hoymiles kann man ca einmal je Minute anpassen und werden grob geregelt.
Der MPPT macht die feine Regelung.
Hauptproblems ist, das Du den Großteil der 12kWp nicht nutzen kannst, da Du sie mit einem, sogar 3 MP2 5k nicht in die Batterie laden laden kannst. Mit einem MP2 6k5 kannst 5kW (100A) laden. Wohin mit den restlichen 7kW bei Sonne?
Ansonsten musst Du, wie ich auch, auf 3xMP2 erweitern.
Ja, das funktioniert.
Man kann einen oder mehrere Hoymiles WR via Open DTU per Node Red z.B. vom Cerbo GX über das dynamische setzen des Limits steuern.
Diese Regelung ist natürlich nicht so dynamisch und schnell wie die direkte Steuerung eines Fronius per Modbus TCP aus Venus OS,
aber es funktioniert grundsätzlich. Da Funk Kommunikation zwischen den Hoymiles WR und der DTU auch mal ausfallen oder gestört sein kann, empfiehlt es sich noch zusätzlich die Hoymiles WR im Worst Case z.B. über ein Schütz am Cerbo “hart” ausschalten zu können, um ein unkontrolliertes einspeisen in das Netz zu vermeiden.