Hybrid Grid Anlage 3 Phasig - offene Fragen und Produktempfehlungen?

Du hast doch aufgelistet, was Du angeblich hast. Mikrowechselrichter standen da nicht drin. Da konnte man nichts falsch verstehen. Aber OK, Du hast halt eine PV-Anlage, die nahezu eine Volleinspeiseanlage ist, und ein klein wenig vom Ertrag nutzt Du für Eigenverbrauch. Warum nicht, wenn’s Dich glücklich macht?

Aber ja: Speicher kann man kaum genug haben. Und er rechnet sich praktisch immer, schon alleine wg der größeren Lebensdauer.

Ich habe auch nur einen 1phasigen MP2-3000, und dazu ein altes BKW mit 600W WR, und auch kaum mal Hauslasten über 3.000 W. Und eine WP habe ich auch (die brauchte heute gar nicht zu laufen, so warm war’s!). Und Warmwasser erzeuge ich auch elektrisch. Aber ich habe nur 5,4 kWp und einen 16 kWh Akku. Meinen Jahresstromverbrauch von 2.900 kWh decke ich zu fast 80% damit.

die ist ganz weit weg von Volleinspeisung - bekomme nur ca. 50€ im Monat

Im Sommer lassen wir teilweise 3 Klimaanlagen laufen - mir egal, mein Strom :slight_smile:

25kWp ist auch nur der Anmeldewert - manche Panels sind waagrecht, andere senkrecht, die WR knapp bemessen - mehr als 12000W habe ich noch nie gesehen

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Im kalten aber sonnigen April sitze ich abends vor einem 2,5kW Infrarotstrahler mit meiner Frau draußen und lassen uns wärmen. Strom kam ja über Sonne in Akku und dann halt Infrarotstrahler.

Tatsächlich ist unser Stromverbrauch von 4500kWh/pa ohne PV auf 6600 kWh/pa mit PV gestiegen. Durch den Akku konnten wir Erzeugung und Verbrauch zeitlich zum Teil entkoppeln und damit Gas durch PV-Strom ersetzen, sowie Komfort erhöhen, z.B. warmes Pool-Wasser oder Infrarotstrahler draußen.

Aus dem Netz beziehen wir in der Weiterzeit noch ca 1.200 kWh. März bis Oktober sind wir autark und verschwenderisch. Würde sonst ja abgeregelt mit Null-Einspeisung.

Der VM-3P75CT braucht eine Vorsicherung, wenn er als “Hauptzähler” eingesetzt wird.
Du kannst nicht einfach von den Hauptabzweigklemmen mit 1,5 oder 2,5mm² abgehen, ohne das abzusichern.

Daher ist der Zähler meiner Meinung nach sehr unattraktiv als Netzsensor, der braucht einfach zu viel Platz.
Der Zähler hat 4TE und wenn man L1-3 und N absichert, sind das auch noch mal 4TE.
Ein EM540 hat nur 3TE + 1TE für die N-Sicherung.

Wenn er als Zähler für einen separaten Verbraucher/Erzeuger genutzt wird und damit hinter einer “kleineren” Sicherung sitzt (z.B. 16A), wird keine separate Sicherung benötigt.

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ich würde es genau so machen

Aber man darf nicht unterschätzen - kostenlos ist der Strom nicht wirklich

Ich habe hier einen neuen Bezugsvertrag abgeschlossen - knapp 23 Cent

Dagegen stehen knapp 8 Cent EVG + die Kosten des Akkus

Oder man heizt mit einem BitCoin Miner den ganzen Winter und Jahr das Haus und das Warmwasser mit, und über den Sommer den Pool! Und bekommt auch noch Geld dafür! Zur Zeit im Schnitt 6 - 15Ct/kWh! :rofl:

Irgendwie habe ich ein von Euch grundverschiedenes Verständnis von der Energiewende. Die wird nicht zu dem Zweck betrieben, damit die Leute für ziemlich durchgeknallte Anwendungen noch viel mehr Energie verballern als zuvor. Sie wird noch nicht mal zu dem Zweck betrieben, damit Sparhanseln noch mehr sparen können als zuvor.

Kurz: Nachhaltig sind Eure Anlagen allesamt nicht. Aber immerhin werden weder durch Eure weit überdimensionierten PV-Leistungen noch durch die überdimensionierten Akkus wertvolle Ressourcen vernichtet. Alles Lithium, das für den Bau Eurer Akkus verwendet wurde, ist, genau so wie alle anderen in Euren Anlagen steckende Ressourcen, nach deren Lebensende noch da. Insofern kann man Eure Eskapaden durchaus dulden.

Aber grundsätzlich: Eure Anlagen taugen nicht als Empfehlungen und Vorlagen für andere.

Immer lustig wenn Leute in ihrer kleinen Suppenschüssel sitzen und nicht über den Tellerrand raus schauen! Es gibt Länder dort werden mit BitCoin Container die Überschussspritzen abgefangen, in den sie über das Öffentliche Netz geregelt werden und wenn zu viel Überschuss vorhaben ist damit das Netz stabilisiert. Mit keinen andern Kraftwerk kann man das so schnell das regeln und die Frequenz stabilisieren.

Bei euch wird ja lieber herum gestritten, wieder mehr Gaskraftwerke zu bauen und die Erneuerbaren am besten gleich komplett zu vernichten! Und wenn man schaut seit ihr in Europa nicht mal unter die ersten 10 was die Erneuerbaren angeht und so 3 mal Gescheite glauben, sie müssen anderen ihre Ansichten aufdrücken, statt selber mal zu schauen das was vorwärts geht!

Was meine Anlage angeht würde ich sie auch keinen empfehlen, den es hat einen guten wirtschaftlichen Grund gehabt wieso ich OffGrid bin und nicht weil ich einfach den Netzabschuss nicht haben wollte. Da muss man dann auch die Anlage den Gegebenheiten anpassen und schauen, dass ich so viel wie es geht meines Überschuss verwende.

Wo wir beim BitCoin Minder sind, mit dem ich einen Teil des Überschuss verwenden dabei Geld bekomme und aus der Abwärme mein Haus damit versorgen kann wo ich dann wieder Strom einsparen kann, die ich sonst für die Wärmeerzeugung aufwenden müsste.

@TomBerger spare dir die Antwort, da kommt sowieso nichts zurück von meiner Seite, sonst kann ich sowieso nur darüber lachen was kommt! :rofl:

Natürlich kann jeder andere Verbraucher ebenfalls solche Spitzen abfangen. Dass man das hier in DE mit einer kleinen Anlage kannst, darf man stark bezweifeln. Wie oft wird denn eine kleine PV-Anlage bisher abgeregelt? Meine beispielsweise nie, weil ich durch kluges Design dafür gesorgt habe, dass ich alle meine PV-Überschüsse jederzeit ins Netz einspeisen darf.

Es freut mich immer, wenn ich Leute zum Lachen bringen kann. Und dass von Deiner Seite keine Antworten auf meine Beiträge kommen werden, hast Du zuvor ja schon zwei mal versprochen, und Du wirst mit Sicherheit auch dieses Versprechen wieder brechen.

Guten Morgen,

sorry für die späte Rückmeldung.

@TomBerger Die Spitzenlast ist Abends beim Duschen. Dann läuft bei uns mehrmals kurz der 18 kW-Durchlauferhitzer. Jetzt im Winter, wo das Wasser sehr kalt ins Haus kommt, zeigt der Shelly einen Sprung von 10 kW. In Abhängigkeit dessen, was gleichzeitig läuft, liegen wir dann bei 10,5 bis 12,5 kW. Aber diese Last liegt maximal für 5 bis 7 minuten (mit Unterbrechung beim “einseifen”) an. Also in Summe würde ich sagen 30 Minuten.

Sonstige Spitzenlast sind beim Kochen und Spülen. Wenn der Herd mal für einen Eintopf oder so 2 Stunden am Stück läuft, dann sind es 3 kW bis 4 kW die Stunde. Beim Spülen läuft der dreiphasige Kleindurchlauferhitzer bedarfsgrechet 1 bis 3 minuten. Das war jetzt im Winter ein kurzer Sprung auf 5 kW auf 5,6 bis 7,6 (wieder in Abhängigkeit was sonst noch lief. Würde man jetzt mal eine Gleichzeitig von Herd und den beiden Durchlauferhitzern unterstellen, dann wären es kurzfristig vermutlich so 20 kW.

Ich hätte noch eine Frage zum CAN-Bus zwischen MP2 und dem Smartmeter. Ich habe im Zählerschrank in der Sektion der Reihenklemmen RJ-45-Patch-Anschlüsse. Diese laufen in einen Multimedia-Verteiler. Dort könnte ich weiter Patchen bis zur Dose, die für den MP2 vorgesehen ist. Kann ich das so machen oder sollte ich eine direkte Leitung ohne Patchen ziehen?

Du hast ja aber vermutlich keinen 18 kW WR, eventuell aber durchaus einen 3phasigen mit 10 kW. Mit einem 1phasigen PV-WR könntest Du nur ca 40% dieser Lasten decken. Weil diese Lastspitzen nur kurzzeitig anliegen, musst Du herausfinden, wie lange genau. Die Ersparnis, die Dir ein 3phasiger WR dabei bietet, musst Du gegen die Mehrkosten ansetzen, die er kostet. 10 Minuten mit 10 kW Last sind ein Energieverbrauch von 1,7 kWh. Ein 1phasiger WR kann davon maximal 0,7 kWh decken, also wäre die Ersparnis durch den 3phasigen WR 1 kWh pro Tag bzw 365 kWh im Jahr, was beim aktuellen Strompreis von 26 ct/kWh knapp 100 € pro Jahr ausmacht.

Ähhh … wenn, dann sind es 3 bis 4 kWh pro Stunde. Aber ich bezweifle, dass der Herd tatsächlich mit 3 bis 4 kW Leistzung zwei Stunden lang einen Eintopf kocht. In der mittleren Einstellung läuft eine Herdplatte nur noch mit 1,2 kW, und einen Eintopf würde man eher mit nur 0,5 kW am köcheln halten. Ich glaube nicht, dass eine 4köpfige Familie mehr als 2 kWh pro Tag für’s Kochen braucht, und dazu vielleicht auch nochmals 2 kWh pro Woche für den Backofen.

Nochmals: Du musst die Spitzenlasten zeitlich erfassen (wirklich erfassen, und nicht nach Bauchgefühl schätzen), und musst daraus ableiten, ob sich eine 3phasige Anlage lohnt. Eventuell könnte sich auch eine andere Maßnahme lohnen, um die Spitzenlasten zu vermeiden. Ist beispielsweise der Durchlauferhitzer kostengünstig durch einen Boiler ersetzbar? Dessen Stromverbrauch kann auch von einer kleinen 1phasigen PV-Anlage gedeckt werden. Es ist immer besser Spitzenlasten gar nicht erst zu erzeugen, als diese dann aufwendig abzudecken.

Ich verwende einen Shelle 3EM als Gridmeter und kann nix dazu sagen. Victron schreibt zu den Anschlüssen:

Der VM-3P75CT Energy Meter wird über VE.Can oder Ethernet an das GX -Gerät angeschlossen und ist sofort einsatzbereit, ohne dass eine Konfiguration erforderlich ist. Alternativ kann das Ethernet -Messgerät EM24 verwendet werden, sofern das Messgerät so mit e inem lokalen Netzwerk verbunden ist, dass das GX -Gerät es erreichen kann. Alle anderen hier gelisteten Energiezähler werden über RS485 an ein GX -Gerät angeschlossen, entweder über eine kabelgebundene Verbindung über eine RS485-zu-USB-Schnittstelle oder drahtlos über eine Zigbee -zu-USB- und Zigbee -zu-RS485-Wandler

Hallo. Also ein Austausch der Durchlauferhitzer durch eine zentrale Warmwasseraufbereitung würde bedeuten, dass das ganze Sanitärnetz erneuert werden müsste. Es gibt in alle drei Etagen nur eine Kaltwasserleitung. Ferner muss man hier um ehrlich zu sein, ja auch wieder die Verluste von 5-10 Watt pro Meter Zirkulationsleitung Wärmeverlust, Strom für den Umwelzbetrieb und die eigentliche Erwärmung gegenrechnen.

Von den DLH werde ich mich nicht trennen können (außer ich gewinne im Lotto oder jemand hat hier was zu Spenden).

VE-Can nutzt m. E. doch das physische RJ45 Kabel, würde ich auch bevorzugen. Da bleibt mir dann vermutlich nur das ausprobieren. Rein vom Anschluss Buchse SM → RJ45 Kabel → Patch-Buchse → Verlegekbael → Patch-Buchse → RJ45 Kabel → Patch-Buchse → Verlegekabel → Patch-Buchse → RJ45-Kabel Buchse MP2 hätte ich jetzt gesagt es klappt, wollte mich aber vergewissern.

Ich glaube was Tom mit dem Boiler gemeint hat, ist dass man einen Wasserpuffer (gibt es ja in den unterschiedlichsten Größen und Leistungsklassen) hat, der mit weniger Leistung aber über eine längere Zeit einen Vorrat an Warmwasser erzeugt. Kennst du sicher, so kleine Unterbauboiler für Waschbecken.

Damit kannst du mit z.B. 2-3kW 10-15l Wasser aufheizen und durch beimischen mit Kaltwasser so die Doppelte Menge Warmwasser zum Duschen erzeugen.

So streckt man den Eigenverbrauch ggf. enorm, wobei die Geräte doch recht preisgünstig sind.

… muss ja nicht zentral sein.

Edit: Musst Du ja auch nicht. Es kommt drauf an, welche Du hast. Viele der elektronisch geregelten DLHs vertragen es, wenn sie am Eingang schon Warmwasser zugeführt bekommen. Und die heizen logischerweise nur so viel nach, dass die Zieltemperatur am Ausgang erreicht wird. Solange Warmwasser aus dem Boiler kommt, braucht der DLH also auch nix zu tun. Und wenn die Sonne nicht ausreichend WW erzeugt hat, dann springt der DLH ein.

Eben. Sowas gibt’s für kleines Geld mit z.B. 600 W Leistungsaufnahme. Und für’s Duschen oder die Badewanne gibt’s auch was größeres mit meistens 2000 W Leistung. Und das lässt sich sogar noch clever steuern (ab der nächsten VenusOS-Version sogar direkt aus dem Victron System). Und wenn man den bisherigen Durchlauferhitzer zwischen Boiler und Warmwasserentnahme setzt, dann ist es auch egal, wenn die Sonne mal nicht ausreichend WW erzeugt hat.

die meisten / billigen sind aber nicht druckfest und können somit nicht vor einen DLE eingeschleift werden

Ich habe keine Übersicht über den Markt (so wie Du offensichtlich auch), aber der einzige, den ich mir angeguckt habe, der mit kleiner Leistung von nur 600 W läuft, ist sehr wohl druckfest. Und “billig” ist ein relatver Begriff. Ist für Dich ein Gerät mit unter 100 € Kaufpreis schon teuer?

Eine simple Google-Suche nach “Kleinspeicher druckfest” liefert sofort viele Ergebnisse.

@PV-Banane

Von Ariston gibt es Brauchwasser-Wärmepumpen im Format eines Boilers. Die kann man dezentral verbauen und dann mit 250W Dauerleistung warmes Wasser erzeugen.

Somit würde zunächst eine MP2 4k5 + RS450 oder ein Multi RS 6000 reichen.

Die Fraga bei einer BWWP ist der Preis. Oft schnell im mittleren 4 stelligen Bereich… dann ist wieder die Frage nach der Wirtschaftlichkeit.

Die Ariston Nuos Evo A+ 80 WH DE, 80 l gibt es für 1.250 EUR sogar beim Bauhaus um die Ecke.

EAN: 5411692072308

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