Hallo @JessyFoosy
Akku würde ich nach folgenden Kriterien grob dimensionenen:
Minimum: Nachtverbrauch +20%.
Bei Grundlast von 1kW wären das rund 12kWh+20%
→ ein typsicher 16 kWh-Block
Damit solltest Du 70% Autarkie erreichen ohne Deine Frau zu nötigen die Wäsche nur zu waschen, wenn die Sonne scheint. Ich habe Bekannte bei den seit Inbetreibnahme der 11kWp-PV mit 8kWh-Speicher Zoff in der Bude ist.
BTW. Grundlast von 1kW beduted rund 30 kWH/Tag oder fast 10.000 kWh/Jahr.
Um 80% Autarkie zu erriechen, muss Du den Akku verdoppeln, damit Du auch mal Tage mit weniger Ertrag zwischen März und September abfederst.
→ 2x 16 kWh
Wenn Du eine Notstrom-Reserve ohne Generator von 50% haben möchtest, dann würde ich ebenfalls einen Block dazu packen.
→ 3x 16kWh
Das Gute bei Victron-Systemen mit Batterien von Gobel, NKON, Pytes… ist, dass man sei beliebig erweitern kann. D.h. Du musst Dich jetzt nicht für eine finale Speichergröße entscheiden.
“Normale” Anbieter wie E3DC, BYD etc. lassen eine Erweiterung nach einem Jahr oft nicht mehr zu, da sie der Meinung sind, dass die Battrien zu stark unterschiedlich gealtert sein. Gleichzeit wird mit 6.000 Zyklen (~20 Jahre) geweorgebn.
Lass Dir Platz an der Wand für 2 weitere MP2s und einen zweiten Lynx-DC-Verteiler, sowie für Batterien.
Platzbedarf kannst Du in meiner Systembeschriebugn sehen.
Wir sind ebenfalls 2 Erwachsen und 2 Kindern, sowie 2x 100% Home Office und haben Jahresverbrauch von rund 5.000 kWh bei einer Grundlast von nachts 250W und tagsüber 500W.
Unser 8,5kWp PV (stark verschattet) erzeugt einen Ertrag von 6.300 kWh/Jahr und wir haben einen überdimensionierten Akku von 56 kWh (4x 14,4kWh). Im Sommer substituiere ich für Warmwasser Gas durch einen Heizstab. Damit komme ich bei Aqua-Orgien auf 50 kWh/Tag - alles aus PV, da großer Akku. Von März bis Oktober bin ich 95% autark.
Akutell habe ich ihn bei SOC 90%, falls mal wieder ein Stromleitung brennt oder ein Oberleitung durch Eis-Last reißt.