Bestehende (nicht hybride) Anlage mit Notstrom ergänzen?

Moin in die Runde,

ich habe seit ein paar Jahren eine PV-Anlage von SMA ohne Speicher in Betrieb. Gerne würde ich die Anlage ergänzen. Bei meinen bisherigen Recherchen bin ich immer wieder auf victron gestoßen. Anscheinend ist es genau das, was ich suche. Nur leider bleiben einige Fragen offen.

Ohne Probleme scheint es auf AC Seite hinter den WR einen Speicher zu hängen. Bei netzseitigen Stromausfall entlädt der Speicher und Ende.

Kann ich aber auch an meinen (nicht hybriden) WR eine Speicherlösung basteln, die

  1. bei Netzausfall weiterhin die PV-Anlage nutzt um den Speicher zu laden?
  2. auch über ein externes Inverter Aggregat die Ladung unterstützen kann?

Im Grunde würde mir das ganze einphasig ausreichen. Auf große Verbraucher und Drehstrom kann ich für paar Tage wohl verzichten.

Klar könnte ich auch einfach den Wechselrichter durch einen hybriden tauschen und ein fertiges zusammengestelltes System von der Stange kaufen. Leider ist mir das aber einfach zu teuer und meist nicht so offen, wie ich mir das wünsche.

(by the way: 3. SMA-WR durch 3x victron MP II ersetzen und alle Probleme auf einmal lösen?)

Danke und grüße aus dem Norden :waving_hand:

Die Systemberatung sollte durch einen Victron Distributor/Händler/Installateur erfolgen, die Community ist dafür eigentlich nicht gedacht.
https://www.victronenergy.de/where-to-buy
Am besten suchst du dir da einen raus, der auch selbst Anlagen installiert und nicht nur verkauft, auch wenn es da evtl. etwas teuer ist.
So hast du dann auch direkt einen kompetenten Ansprechpartner, wenn du nach dem Kauf Fragen/Probleme hast.
Viele reine Onlineshops sind, was den Service angeht eher nicht so gut, weil da eben die Techniker mit entsprechender Erfahrung fehlen.


Gib uns doch erst noch mal ein paar mehr Infos zum aktuellen System und schau dir mal das ESS Handbuch an, das sollte schon die ein oder andere Frage im Vorfeld klären können:

Sorry ich hatte gedacht das meine Profildetails mit angezeigt werden:

12,8 kWp Überschusseinspeisung
SMA Sunny Tripower 10.0
SMA EV CHARGER 22 (2. Wagen / nicht wichtig)
SMA Sunny Home Manager 2.0

KNX, FHEM (RPI), Homematic und viele andere Spielerein sind vorhanden. IT-System-Elektroniker hab ich auch mal gelernt. Wird aber nur noch als Hobby ausgeübt.

Das kommt auf die Größe an. Der Multiplus-II ist ja sowohl Batteriewechselrichter als auch Batterieladegrät. Du kannst im Grunde jeden beliebigen Pv-Wechselrichter irgendwo in Dein Hausnetz einspeisen lassen, und brauchst dann nur einen Gridmeter, der die aktuelle Last Deines Hausnetzes auf allen 3 Phasen anzeigt. Der Multiplus-II wird bei ESS Konfiguration dann durch seine Leistung diese auf möglichst Null ausregeln. Wenn der PV-Wechselrichter am AC-OUT-1 Anschluss des MPII hängt, dann versorgt er auch bei Netzausfall die daran hängenden “kritischen Lasten” weiterhin, und lädt den Überschuss in den Akku.

Sehr viele leute, auch ich, haben so eine Konfiguration. Empfehlenswert ist es, Leistung des PV-Wechselrichters nahe an der Grundlast zu orientieren, und den großen Rest der PV-Leistung über MPPT-Laderegler direkt in den Akku zu laden. Beachte aber die Schieflastgrenze von 4,6 kW, die Du ja schon ohne PV-WR am AC-OUT-1 durch einen MPII-5000 vollständig ausreizt.

Den meisten Haushalten reicht ganz sicher eine 1phasige Installation. 4,6 kW Leistung des MPII kann auch größere Haushaltsgeräte gut versorgen, und es kommt nur äußerst selten vor, dass im Haushalt mehr Geräte gleichzeitig laufen. Da kommt niemals so viel zusammen, dass sich dadurch die Mehrkosten einer 3phasigen Anlage amortisieren könnten.

Alle Probleme außer dem der Wirtschaftlichkeit! Wie willst Du gegenüber 1 x MPII die Mehrkosten jemals rechtfertigen?

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Es ist immer wieder erstaunlich wie die ganz einfache Frage eines TE Antworten generiert, die einem die Haare am Kopf zu Berge stehen lässt.

Deine Frage war:

Das / Dein Wunschsystem lässt sich grundsätzlich mit einer Victron Anlage perfekt umsetzen. Es gibt halt leider bzw. Gottseidank viele Wege um zum Gewünschten Ziel zu kommen.

Da deine PV mit 10kWP nicht umwerfend groß ist würde ich da eine hohe Eigenverbrauchsoptimierung anstreben. - so viel Autarkiegrad wie nur möglich anstreben .
Für eine Detailauslegung und zur Optimierung müsste ich da deine genaue Verbrauchsstatistik haben. Aber es soll ja hier nur ein Leitfaden sein.

Mit dem SMA hast du einen der besten Wechselrichter die es gibt. Du kannst mit ihm auch im Falle eines Grid Ausfalls dein System weiter versorgen.

Der einzige Nachteil ist das du da im 3 Phasen Verbund bleiben musst und somit in 3x Victron investierst, die doch einen nicht zu unterschätzenden Eigenverbrauch haben.

Umsetzung hier zB im Fall 1 wie ich es machen würde: (alles vorausgesetzt dein VNB lässt es zu)

3x Victron Quattro-II 5000 :

- bringen deine komplette PV Leistung in den Akku. Quattro deswegen, da der zusätzliche Eingang mit einem kleinen Diesel 3~ Generator broblemlos nachladen kann ohne die Anlage umprogrammieren zu müssen.
Simultan Generator und SMA in die Batterie laden geht leider nur mit sehr guten synchron Gensets.
Dein Inverter, falls der schon Bestand ist, den würde ich verkaufen. Willst du ihn weiterverwenden willst dann kannst du auch ein günstiges 48V Netzteil wie Meanwell oä. als Batterielader verwenden. Ist aber bei der Leistungsklasse der kleinen Inverter total sinnlos- wäre nur der absolute Notfall.

Der bestehende SMA wird am Quattro Verbund auf AC_out betrieben und läuft dadurch bei Netzausfall weiter. 1:1 Regel wird ohne Problem erfüllt.

Auch die Ladung deines EV Autos kriegst du da mit max 11kW zum laufen.

Akku:

LiFePo4 ist inzwischen kare Sache! - habe trotzdem gerade dieser Tage wieder eine OPzS in Betrieb genommen (wenns der Kunde so will).

Bleib unbedingt bei einem der großen Hersteller: BYD bzw. Pylontech - Empfehlung immer 16s Akkus. Das BMS dieser Hersteller läuft auf Victron Anlagen einwandfrei.

Welche Kapazität? schau auf dein Konto- dort wird es täglich weniger - investiere in den Akku, das bringt wenigstens etwas RoI.

Bei 10 kW PV und einer 3~ Victron Anlage würde ich mindestens 30kWh, besser 50 installieren. Den Vorteil merkt man dann gerade in der Übergangszeit sehr schnell.

Ein Cerbo-Gx dazu und eine optimale Anlage ist damit fertig konfiguriert.

Willst du es aber einfacher angehen dann gibt es Variante 2 von mir für dich: (günstigste Variante)

1x Victron Quattro-II 5000

Auf AC_out einen Hand 1-0-2 AC Umschalter der deine 3 Phasen der Hausinstallation auf den L1 brückt. Schieflast beachten! - ist aber bei 4kW kein Problem.

Gibt es auch automatisch.

Den SMA in die Bucht, stattdessen einen Victron Rs450-200 nehmen der deine Akkus mit Dc lädt. Musst halt die Hochvolt DC Strings des SMA auf etwa 400V DC Stringspannung umverkabeln.

Der Rs450 bringt dir gerade im Zeitraum Herbst bis Frühling den PV Ertrag mit viel weniger Verlusten in den Akku. In der Volleinstrahlungs Zeit exportiert ein Victron zwar nur 4kW, ist aber bei den aktuellen Einspeisevergütungen verschmerzbar.

Akku wie oben

Dein Inverter geht dann auch problemlos am 2-Eingang des Quattros. Hier kannst du dann auch gleichzeitig mit dem Inverter laden und trotzdem lädt die PV den Speicher.

Auch hier noch ein Cerbo hinzu und es läuft.

Fazit:

Von der Energiebilanz her ist die zweite Variante viel optimaler.

Jedoch sind in Bezug auf nur begrenzte Leistungsbereitstellung, begrenzte EV Ladung (max 3,6kW) keine nahtlose Umschaltung auf das Inselnetz, kein Drehstrom doch einige Abstriche zu erkennen.

Als IT-ler wirst du auch - erstens die Anlage selbst perfekt einstellen können und zusätzlich die fast unbegrenzten Spielereien in Verbindung mit Home Automation zu schätzen wissen.

Viel spaß bei der Umsetzung

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Vielen Dank für die Antworten.

Es geht also, was ich mir vorgestellt habe. Ob nun ein oder dreiphasig :+1:

@KaGo-tech danke für die detaillierten Ausführungen. Ich habe mich bisher nie großartig mit PV beschäftigt. Die SMA Anlage wurde mir damals günstig als Rundumsorglos-Paket eingebaut. Jetzt empfiehlst du mir 30 bzw. 50 kWh Speicher. Ich hab jetzt eigentlich immer mit um die 10 geliebäugelt. Sind die Kosten für so viel Speicher nicht viel zu hoch im Gegensatz zum Nutzen? Um die 30 kWh voll zu bekommen, brauch ich ja gefühlt mindestens 1 Woche Sommer und wenig Eigenverbrauch. Klar hab ich dann auch länger was von, wenn das Netz wegbricht, aber in meiner Vorstellung hätte ich hier ein 2 kW Aggregat als Back-up genommen. Den kann ich zur Not auch zum nächsten Angelausflug nutzen. Der kostet dann wahrscheinlich inklusive Kraftstoff nur einen Bruchteil von dem, was die zusätzlichen 20 kWh Speicher kosten (Na klar dann auch mit mehr Aufwand. Überwachen, zuschalten, abschalten, kein Dauerbetrieb etc. aber das stört mich nicht. Noch bin ich jung und hab die Zeit/Lust dafür)

Ok, ich merke gerade, dass deine Betrachtung wahrscheinlich mehr in die Eigenverbrauchsoptimierung geht. Ich denke priorisiert mehr an die “Krisensituation” um ein paar Tage abzudecken.

Im Sommer Zeitraum schafft dein SMA min. 60kWh / Tag.
Wie hoch ist dein Eigenverbrauch? Willst du auch einige kWh ins Auto pumpen?

Darum mein Leitfaden- genau kann nur ein detailliertes User screening liefern.

Du kannst dir ja einfach mal einen Kosten / Nutzen Vergleich machen . - Aber es hängt immer davon ab wie hoch dein Budget ist.

Sonst nimm einfach ein fertiges Paket mit zB einem Fronius Hybrid & 12 kW Speicher. Rüste ich bei deiner Anlage in 3 St. um……mat rd. 7k .

Da habe ich dann bei der Erweiterung immer gut daran verdient, da die Leute mit dem aufgeschwatzten System halt eine Erwargtungshaltung hatten die dann nicht gegeben war.

Aber so wie ich dich einschätze mit „Home Automation - KNX usw“ würde ich nicht jammern, sondern ordentlich „blau“ machen.

Hintennach wirst du es schneller bereuen als du glaubst.

Einfach so pauschal 30kWh zu installieren macht meiner Meinung nach nicht viel Sinn.

Als grobe Richtlinie frage ich unsere Kunden immer nach dem Verbrauch über Nacht, denn dieser muss ja dann aus dem Akku versorgt werden.
Für die meisten reichten da dann 5-10kWh locker.

Das Budget von 7k hab ich aber nicht und bin ich tatsächlich auch nicht bereit auszugeben.

Die Grundlast liegt bei ca. 0,35kWh

Anbei mal 2 Datein.

Analyse Pro - Woche - 2025-12-05 - 2025-12-11.csv (54,1 KB)
Energiebilanz - Jahr - 2025.csv (1022 Bytes)

Es wäre mal interessant eine Umfrage hier im Forum zu machen.
Da hier ja alles erfahrene User sind, was die so dazu meinen.

Titel: Reichen euch für eure Anlage 10kWh oder darf es besser etwas mehr sein?

Um zum Anfangsthread noch was einzuwenden:

Bei den Objekten wo ich bisher KNX installiert habe ist überall eine Grundlast von 10kWh und manchmal weit darüber pro Tag vorhanden. Das sind meine Erfahrungswerte.
Darum auch diese Empfehlung.
Ich habe es auch immer für lustig empfunden wenn jemand gesagt hat mit einem „Smart Home“ kannst Du Energie sparen.
Alleine der Energieverbrauch von Aktoren, Sensoren, Switches, Cameras, Webserver sind locker mal 500W - dH 12kWh / Tag. Diese Werte habe ich mehrfach im Feld im Einsatz.
Und jemand mit einem kleinen Häuschen hat sowas sowieso selten im Einsatz. Der hat aber dann meistens aber noch nicht mal eine PV am Dach.

Darum auch meine Empfehlung eher >= 30kWh zu nehmen.

Es ist nämlich als Besitzer so einer Anlage ein Vergnügen- zum Nachbarn rüberzuschauen der beim min SoC brütet weil leider am nächsten Morgen zufällig gerade keine Sonne scheint.

Also über 10h (über Nacht) 3,5kWh, also sollten 5-10kWh für den Anfang erst mal reichen.

Je nach verwendeten Akku kann man da ja später ohne großen Aufwand erweitern.

Auch ein großer Akku ist, je nach Verbrauch, nach 1-2 Tagen leer, wenn über mehrere Tage/Wochen schlechtes Wetter ist und dann ist es egal, wie groß der Akku ist, leer ist leer.

Bei “nur” 10kWp PV Leistung kommt aktuell sowieso nicht mal genug Energie um die Grundlast abzudecken.

Das sieht aber nicht sehr bewohnt aus…….
Den einen Tag den ich da durchgesehen habe hast du vielleicht 5 Tassen Kaffee getrunken…….

Da würde ich mir auch so eine Anschaffung Gut überlegen- ob sichs überhaupt rentiert.
Auch mit der empfohlenen Kapazität von @M_Lange wird dein Budget mit 7k wahrscheinlich nicht zu erreichen sein.

Das wäre dann ja nur die Grundlast, aber auch dann kommt es auch in diesem Spezialfall drauf an. Wie hoch ist denn die maximal zu erwartende Lade- und Entladeleistung? Die meisten Akkus grenzen diese auf 0,5C ein, und da wären wir bei 5 kWh Akkukapazität bei nur noch 2,5 kW Lade- bzw Entladeleistung. Das individuelle Lastprofil sollte immer Grundlage der Planung für ein ESS sein.

Bei der allgemeinen Anlagenplanung (hier nicht relevant) werden weitere Parameter wichtig. Wie viel kWp Solarleistung ist verbaut, und wie viel WR-Leistung gibt es dafür? Es ist oft, wenn nicht sogar meistens, deutlich wirtschaftlicher, einen kleineren, sogar nur 1phasigen WR zu verwenden, und dafür einen deutlich größeren Akku, der die Überschusseinspeisung puffern kann, oder aus dem nachts auch ein E-Auto geladen werden kann.

Ja da hast du schon recht, aber oft ist es am darauffolgenden Tag wieder sonnig.

Diesen einen Tag und die darauf folgende Nacht zu überstehen erhöht die Autarkie enorm und schont auch die Ladezyklen.

Sicher - jetzt bekommt man bei einer 10kWP Anlage gerade mal 5-800 Watt raus aber um das geht es ja nicht. Wir planen ja keine Inselanlage.

Ist zwar nur nebensächlich, aber der min SoC bei einem Netzausfall ist halt dann auch ein wenig länger verfügbar.

Hier im Forum tummeln sich überwiegend Foristen mit irrwitzig hohem Stromverbrauch, die sich gerne zum Normalfall deklarieren wollen. Dem ist aber ganz und gar nicht so.

Ich habe zwar nur meinen Single-Haushalt zu versorgen, komme aber mit elektrischer Warmwassererzeugung und Wärmepumpenheizung auch auf knapp 3.000 kWh Stromverbrauch pro Jahr. Und mit meiner PV-Anlage zu insgesamt 3.500 € Kosten (5,4 kWp Solar, einphasigem MPII-3000 und 15 kWh Akku) decke ich 80% davon, und speise auch noch 3000 kWh pro Jahr ins Netz ein. Ich könnte mit meiner Anlage also auch noch ein durchschnittliches E-Auto laden, und käme immer noch auf 80% Deckungsgrad.

Der deutsche Durchschnittshaushalt kommt auf gerade mal 3.500 bis 4.000 kWh Jahresstromverbrauch, und dafür reicht eine 7 kWp Anlage mit 1phasigem MPII-5000 und 15 kWh Akku ganz dick aus. Und da ist man bei vernünftigem Einkauf und Beauftragung seriöser Unternehmen auch ganz ohne DIY immer mit einem Budget unter 7.000 € dabei.

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Darum geht es aber nicht bei der Planung der Akku-Größe. In 8 Monaten im Jahr wird der Akku nämlich jeden einzelnen Tag voll, und das selbst bei moderater installierter PV-Leistung meistens schon mittags.

Ein großer Akku ermöglicht es dabei, die WR-Leistung nicht an die installierte PV-Leistung auszulegen, sondern an der Last, die tatsächlich abgedeckt werden soll. Und weil im normalen Haushalt nur so selten mehr als z.B. 4,6 kW Last anliegen, dass sich die Auslegung des WRs dafür nicht lohnt, kann der große Akku diese Einsparung ermöglichen. Mit den max. 4,6 kW eines MPII-5000 kann man über einen großen Akku auch die überschüssige PV-Leistung von 10 kWp ins Netz einspeisen. Und man kann damit auch problemlos noch bis zu 2 durchschnittliche E-Autos damit laden.

Die Preise für Akkukapazität sind in letzter Zeit so drastisch gefallen, dass es - genau wie bei PV-Leistung - eher unsinnig ist, daran zu sparen.

@JessyFoosy

schau Dir mal das Video von Helmut SchattenPV dazu an. Bei Fragen meld Dich gerne unter bk-ve@gmx.de
Gruß aus HH

Hallo Tom,

:wink:jetzt musste ich 2 mal nachsehen ob das wirklich Du geschrieben hast. :hugs::wink: frohes Neues.

Merkwürdig, denn genau das schreibe ich hier andauernd, und idR ernte ich dafür einen Shitstorm, an dem Du Dich auch gerne beteiligt hast.

Hier wohnen schon Menschen… Genauer gesagt 2 Erwachsene und 2 kleine Kinder. Ich selbst bin 50% im Homeoffice. Meine Frau ab und an mal 1-2 Tage die Woche. Ich fand meinen Verbrauch jetzt nie zu gering. Eher schon erhöht. Hier laufen ständig mindestens 2 RPI ein NAS und noch paar andere kleine spielereien. Heizung und Warmwasser laufen aber auch über Gas und keine Wärmepumpe.

Eine Grundlast von um die 1kWh finde ich tatsächlich ziemlich grenzwertig. Ich hab hier auch mehrere Schalt- und Rollladenaktoren, Dali-Geräte und Anzeigeelemente und komme da nicht annährend hin. Was auch immer dann noch bei diesen Leuten im Hintergrund läuft.

Mein Verständnis zum Akku. Egal wie groß er ist. Im Winter reicht die PV sowieso nur selten bis garnicht aus, dass ich autark über die Nacht komme. Überschuss für den Tag wird auch nicht produziert. Im Sommer sollte der Akku mindestens so dimensioniert sein, dass ich über die Nacht komme (+ ausreichend Reserve) Am Tag wo eventuell Mittagessen gekocht, Wäsche gewaschen wird etc. ist ja eigentlich genug PV Leistung da.

Welche Vorteile hätte es jetzt in einen deutlich größeren Akku zu investieren? Ich hab hier die befürchtung, unnötig Geld zu investieren.

Klar sind die preise gefallen. Das ist aber die gleiche Problematik wie wenn meine Frau sich das 17. Paar Schuhe in den Schrank stellt weil die ja im Angebot waren.