ein mp2 3000 waere zu klein, der mp2 5000 ist ok und einen groesseren darfst nur installieren, wenn du gleich 3 installierst! oder du musst auf eine netzanbindung verzichten!
Anders als Ferdiand sagt, würde der MP2-3000 gerade eben reichen, denn in einer Inselanlage bringt der auch 3,0 kVA. Ich würde Dir aber den neuen MP2-4,5k empfehlen, weil Du damit auch - anders als beim MP2-5000 - unterhalb 4,2 kW Ladeleistung liegst und damit nicht unter §14 fällst und bei der Leistung noch Luft nach oben hast. Ich würde dann statt der geplanten 6,0 kWp lieber 6,8 kWp Solarleistung installieren, denn damit liegst Du unterhalb der Schwelle von 7 kWp, ab der ein Smartmeter nötig wird, und mit der Leistung von 4,0 kVA des MP2-4,5k auch unter der Schwelle von 60% der installierten Solarleistung.
Warum willst Du aber unbedingt eine Inselanlage haben? Nur um die Anmeldung zu vermeiden? Du kannst auch eine DIY Anlage anmelden lassen, Elektriker, die das machen, findest Du nach ein wenig Suche problemlos. Die Kosten für die Überprüfung und Anmeldung liegen meist zwischen 500 € und 1.000 €, und das rechnet sich durchaus.
Mit einer netzparallelen Anlage kommst Du IMO auch mit einem dann nur 2,4 kVA leistenden MP2-3000 bestens zurecht, und sparst schon dabei einen Großteil der Kosten der Anmeldung, und kriegst den Rest in kurzer Zeit über die Einspeisevergütung wieder raus.
… und bitte auch immer daran denken, wo die Geräte montiert sind und später ihre Arbeit verrichten. Montageuntergrund, Resonanz und Temperaturen … auch für den Akku
Jain. Du kannst die PV auch über AC übernehmen, also z.B. durch einen Mikrowechselrichter. Oder auch gemischt AC/DC. Dabei musst Du aber die 1:1-Regel beachten, die besagt, dass eine AC-geführte PV nicht mehr Leistung haben darf, als Dein MP2 an Ladeleistung bietet.
Der MP2 liest aus deinem Gridmeter ja auch die Einspeisung aus der AC-geführten PV, und lädt dann genau die gleiche Leistung aus dem Netz in Deinen Akku.
Das macht beides keinen Sinn, denn Netzgebühren hast Du jetzt ja auch (oder willst Du voll autark werden?), und auch eine geringe Stromvergütung ist mehr als gar keine. Und dazu müsstest Du ohne Netz einen großen Teil Deines Solarertrags sinnlos abregeln.
Sorry, aber das ist auch Unsinn, denn die Einspeisevergütung kommt ja ZUSÄTZLICH zu Deiner Einsparung durch Eigenverbrauch. Das lohnt sich also schon von der allerersten eingespeisten kWh an. Und, wie schon gesagt: Du kannst Deine Anlage dann deutlich kostengünstiger aufbauen, mit gleich hohem Nutzen und Eigenverbrauch, aber zusätzlich auch noch Einspeisevergütung.
Selbst dann würde ich mein System so gestalten, dass ich es auch weiter betreiben kann, falls ich meine Meinung mal ändern sollte. Deshalb wäre meine Empfehlung der MP2-4,5k.
Vielleicht. Vielleicht aber auch ein 8000er oder 10000er. Das kannst nur Du wissen. Die Multiplus sind wg des Trafos deutlich robuster, haben aber auch höheren Eigenverbrauch (und, falls das relevant sein sollte: mehr Gewicht).
Grundsätzlich solltest Du Dir immer klar machen, dass die Leerlaufverluste ziemlich eindeutig mit der Nennleistung skalieren. Und wenn Du normalerweise mit maximal 3 kW auskommst, wirst Du mit einem 6 kW Gerät sehr viel mehr Leerlauf- und Teillast-Verluste haben.
Wir haben die Frage in den Energiecafes immer wieder:
Ich kann für alle die einen normalen Stromanschluss haben können eine reine Inselanlage NICHT empfehlen .
Die Probleme und Aufwände für die Winterzeit rechtfertigen nicht die Kosten für die Stromzählermiete, etc!
Ich hab für Freunde eine reine Inselanlage gebaut und betreibe die technisch auch.
Die 25kW PV auf dem Dach reichen im Winter nicht für einen Tagesbedarf von unter 10kW (und das noch mit sehr, sehr viel Speicher)!
Meine Anlage hat in den zwei Jahren, wo sie jetzt läuft den Anschaffungspreis hereingewirtschaftet.
Mehr will ich nicht und jetzt kauf ich mir wieder einen billigen China Wechselrichter, weil Victron ist nicht ganz passend für mich und auch zu kompliziert.
Mit dem Akku? Das wäre nur möglich, wenn Du Deine Anlage zu ca 20% von einem sehr niedrigen Marktpreis kaufen konntest.
2 Jahre Amortisationszeit sind nur mit einem sehr preiswert erstandenen Balkonkraftwerk möglich, bei dem Du mindestens 50% des Ertrags selbst nutzen kannst. Selbst wenn Du Deinen 15-kWh-Akku selbst zusammengebaut hast, kannst Du mit Deiner bisherigen Anlage nicht unter 7 Jahren Amortisationszeit kommen.
Der Akku ist ein neuer LiFePo4, den ich aus dem Ertrag von sechs Stück alten Lithium Batterien mit je 5kWh erhalten habe, die ich geschenkt bekam, weil die Entsorgung zu teuer war!!!
Wieviel 8 PV Panele kosten, weisst du ja und das Montagematerial hab ich auch zum Spottpreis auf Willhaben gekauft.
Montage natürlich selber.
So und das alles hat mit meiner ursprünglichen Frage nix zu tun und schade, dass man sich für alles rechtfertigen muss!!
Da du ja im nächsten Jahr noch 3 kw Pv dazubauen willst … unbedingt einen größeren Multi einplanen um dann am Ac out auch die 1:1 Regel einzuhalten
Oder
AC In und AC Out mischen.
Sollten die insgesamt 6kw peak natürlich nie ihre Leistung ausspielen, kann auch ein 5000er Multi die Arbeit verrichten.
Bei dem Preis von einem 420W Panel für 42 Euro im Moment bei uns … holen holen und später verbauen … wer weis, wie lange diese Preise noch so gering sind.
Du hast mit der Behauptung angefangen, dass Deine Anlage sich nach 2 Jahren amortisiert hat. Und das ist normalerweise unmöglich, was selbstverständlich eine Rückfrage rechtfertigt. Falls Du Dich durch diese Rückfrage in die Defensive gedrängt fühlst: Sei’s drum …
wenn Du nicht planst sehr groß zu erweitern, dann würde ich den von Dir vorgeschlagenen Multi RS 6000 nehmen.
Vorteile:
effizienter
Wenige Komponenten, da Hybrid
Wenig Verkabelung
Wenig Platzbedarf
Wenig Geräusch (Brummen)
Bereits zweit MPPTs mit 450V verbaut.
Kann mit MPPTs erweitert werden.
Könnte auch mit AC-PV erweitert werden. Ist aber beim Laden limitiert, da mit MPPT teilt
Nachteil:
ggf nicht für extreme Stromspitzen geeignet, z.B. Schweißgerät
MP2 wäre im Vorteil wenn Du
größere Wechselrichterleistung benötigst (15kW)
schweißen möchtest
wegen Verschattung Mikrowechselrichter einsetzt und damit Batterie lädst
Galvanische Trennung Batterie zu Wechselricjter, falls Du Deine Insel per Batterieladegerät aus dem Netz laden möchtest. Evtl. geht es ja (rechtlich) durch.
Viele hier helfen Dir gerne und versuchen Dich von vermeintlichen Fehlern zu bewahren.
Viel Erfolg und wenn Du Dich doch für Victron entscheidest, stell gerne Dein System vor. Meins:
Ja, hat aber nicht „bumm halt“ gemacht, sondern über mehrere Wochen angekündigt, dass er kaputt wird.
Da er auf Überlast geht, obwohl nix, oder kaum Leistung drauf hängt, vermute ich, dass ein oder mehrere Leistungsteile des MPPT defekt sind oder streuen.
Hab zur Überbrückung den von meinem Sohn genommen, dessen Anlage noch nicht fertig / in Betrieb ist.