Welchen Batteriewächter einstellen im VRM System Setup

Also die für Blei

diese für lifepo4

Spannung wenn aufgeladen kann man nicht aus einer Tabelle übernehmen. Die muss schon zur eingestellten Ladespannung passen.
Der Wert ist viel zu hoch, wenn du die Zellen auf 3,525V auflädst, dann hast du nicht lange was von den Zellen. Wenn du niedriger lädst, wird der Wert nicht erreicht und der SS wird sich nicht oft genug (gar nicht) synchronisieren. Schau dir einfach mal den Wert “Zeit seit letzen vollständiger Aufladung“ an. Hier siehst du wann der SS das letzte mal gesynct hat. Du findest ihn unter Übersicht/Batterien/SS/Verlauf. Idealer weise sollte er max 1T sein, wenn die Batterien voll geladen werden.
Peukert-Exponent wird für LFP oft mit 1 angegeben.

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Ah sorry, V wenn voll hab ich auf 53,9V geändert gestern wo das BMS zu gemacht hat und 100% SOC angezeigt hat ….

So schaut es aktuell aus…. Werde es erst mal beobachten ….

Spannung hab ich ja schon was zu gesagt.
Schweifstrom finde ich auch ein wenig gering. 1% von 300Ah sind eben nur 3A. Das kann sehr lange dauer, bis der Akku auf diesen Ladestrom runter ist. Ich rechne hier immer mit dem Strom, welchen ich als Sinnvoll erachte, und errechen daraus den Schweifstrom in %, also Batteriekapazität / Strom = Schweifstrom in %
In Abhängigkeit vom möglichen Balancingstrom deines BMS, erreichst du die 3A vielleicht nie. Wie in dem oben verlinktem Victron-Video vorgeschlagen wurde einfach mal schauen was für ein Strom noch fleißt, wenn der Akku voll aufgeladen ist. Obwohl sich hier der Hund in den Schwanz beißt, denn wann ist der Akku voll aufgeladen :thinking:

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Man man man…….Ich habe mir gerade mal die Ladeparameter des “Must” Speichers angesehen…….Da wird einem ja schwindelig :face_with_crossed_out_eyes:……was geben die denn für Garantie auf die Speicher wenn man die Ladeparameter einhält??? Das ist schon deftig…….Die wollen wohl zügig den nächsten verkaufen??? Oder sie können es besser als viele andere :rofl:

Also ich hab mal das BMS komplett ausgelesen/abgescreenshotet…..

8 Jahre glaub ich

So 239Ah bei SOC 20% einer 300Ah Batterie ist schon ziemlich genau für den SmartShunt

Was für Werte sollst du nach Herstellervorgaben des Akkus einstellen? Der wäre der richtige Ansprechpartner für die Vorgaben. Hat er kein Howto wie sein Akkus mit Victron zusammenarbeitet?

Es ist müßig dir die Werte für unbekannte Akkus zusammenzusuchen und dir das richtige zu raten. Nicht ohne Grund gibt es die Akku Kompalitätsliste. Die arbeitet man ab uns es klappt (meistens). Auch das ist ein Bestandteil des Akkupreises.

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Und was für einen SoC hat das BMS zu dem Zeitpunkt angezeigt? Jedesmal wenn hier sinnvolle Vergleiche möglich wären, wird ein Wert “unterschlagen”.

Ganz davon ab,
es gibt nun mal keine andere Möglichkeit, als den Shunt erstmal nach dem BMS zu kalibrieren und hinterher die Einstellungen so hinzubasteln, dass sie mit oberem und unterem “Totpunkt” (den das BMS bestimmt) übereinstimmen. Wenn das erledigt ist, wird das von Einigen offenbar wieder vergessen und die Werte des Shunts als der heilige Gral angesehen. Driften die SoC Werte im Laufe der Zeit auseinander, liegt’s zu 100% am BMS - klar…
…dass es genau andersherum sein könnte, oder die Wahrheit zwischen beiden Werten liegen könnte, ist gar keine Option?!?

Der Akku hier im Thread hat BMS, jede Menge Kommunikationsschnittstellen bis hin zu einem WLAN-AP, das alles braucht Energie, keine Unmengen, aber über die Jahre kommt da schon was zusammen…und von all dem kriegt der Shunt nichts mit, es gibt auch keine Möglichkeit einen Eigenverbrauch des Akkus im Shunt zu konfigurieren. Dass ein Akku auch altert, scheint mir ebenfalls keine Berücksichtigung zu finden. Warum soll der Wert aus dem Shunt per se genauer sein?
Es gibt sogar Akkus mit einer eigenen Heizung, was meint ihr wie gut das in Verbindung mit einem Shunt funktioniert…???

Eure Meinung ist Eure Meinung und die sei bitte jedem gestattet, aber so wie weder BMS noch Shunt den SoC eines Akkus korrekt bestimmen können, hat hier weder die ein noch die andere Meinung Anspruch auf “100% richtig”.

Naja die meisten Akkus wie auch oben beruhen mehr oder weniger auf der gleichen Zellchemie. Das Dutzend oder gerne auch 2 Dutzend Hersteller von Zellen ähneln sich doch sehr. Fast keiner der Speicherhersteller verbaut selbst produzierte Zellen, die werden mehr oder weniger alle zugekauft und verbaut. Ich kenne einen Großteil der Zellenhersteller bzw ihre Produkte und weiß so im groben wie ihre Garantiebedingungen sind. Die unterscheiden sich eigentlich im Lifepo4 Sektor nur marginal. Umso interessanter finde ich dann , was die “Speicherzusammenbauer” oder “Speichervermarkter” dann auf ihre fertigen Produkte schreiben und mit welchen Abschaltparametern sie ihre BMS bestücken. Das mag letztendlich auch jeder selber entscheiden. Für mich persönlich steht fest das ich in meinem Haus und in der Nähe meiner liebsten so etwas nicht betreibe. Aber wie bereits erwähnt, da muss sich jeder selber schlau machen und seinem Hersteller vertrauen. Aber ein BMS das erst beim absoluten Maximum trennt sprich 3,65 V für die Einzelzelle bzw nahezu 58 V fürs Pack……..oh ha…….Respekt. Dem so programmieren BMS dann noch Einfluss auf die Ladestrategie gewähren …….puuuuh….. Das ganze dann noch am besten mit irgendeiner “gefrickelten” Kommunikationsschnittstelle……..? Aber macht man……..

Fakt ist doch, das die ganzen Speicher nicht die Kapazität haben, die rein rechnerisch möglich sind. Diese maximalen rechnerischen Kapazitäten drucken die Hersteller aber auf ihre fertigenSpeicher. Um dann halbwegs glaubwürdig an diese “Verkaufswerte” heran zu kommen werden natürlich die maximalen Werte ausgenutzt. Wenn dann etwas passiert, geht das Theater mit der Haftung los. Ich komme aus dem DIY Akkubau. Ein gängiger DIY Akku 16 Zellen, 3,2 V Nennspannung, 280 Ah hat irgendwo rechnerisch eine Kapazität von 28 kwh. Die nutzt bei seriösem konservativen Betrieb keiner aus, da liegen wir irgendwo um die 25 kwh……grobe Richtung. Wenn ich aber die “verkauften” 28 kwh haben will…….dann muss ich halt mit den Ladeparametern ans Maximum.

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Bei aktuell ~1550,-€ für 15kWh Speicher im schicken Gehäuse mit Display, CAN,…, bis hin zu WLAN, sollten bei jedem alle Alarmzeichen auf dunkelrot stehen…

@Mackerdeluxe kannst Du die Einstellungen im BMS nur anzeigen, oder auch ändern?

Warum das?

Weil der Preis für einen “Kaufakku” mit dieser Kapazität ziemlich niedrig ist.
Sowas wird möglicherweise durch den Einsatz von Billigkomponenten und/oder dem “Herzurechnen” der Kapazität unter der Annahme, dass man den Akku permanent an der Ko…grenze fährt, erreicht.

Naja…..wenn ich mir die Kaufakkus von Nkon anschaue sind da schon nicht die schlechtesten Komponenten verbaut. Die Zellenpreise sind nur noch 30% von dem von vor 2 Jahren und das ist halt der Hauptfaktor. Die Chinesen haben ihre Produktion optimiert und fahren in der Produktion der Zellen nicht mehr 40-50% Ausschuss sondern nur noch 8-10%. Das ist/war aber völlig absehbar.