Reden wir von einem dummen Labornetzteil oder reden wir über Ladestrategien mit Victron mit Absortionladung ? Also bei meinen System sind die verschiedenen Spannungen für Bulk und Absorption im Mp2 eingestellt welches das DVCC übernimmt………völlig ohne BMS Signal.
Die Sicherheitinstanz des BMS beruht darauf das es den Akku trennt wenn irgendwelche Parameter nicht passen. Das ist der große rote Taster (Stop) den jede technische Maschine als Vorschrift hat.
Ja und was wäre nun das richtige für mich??? Lasse mich gern führen, da ich keine Ahnung habe was ich nun machen soll. Shunt ist nun mal vorhanden und installiert, würde doch Sinn machen den auch zu nutzen. Wie wäre es denn nun sinnvoll diesen hier einzubinden damit DESS besser funktioniert?
Danke …
P.s. Ich lasse mich auch missionieren wenn es Sinn mach
maximal empfohlener Lade/Entladestrom wäre dann 0,5C = 150A
Bei dem Rest, vor alldem der BMS Diskussion halte ich mich mal raus…
Meine Installationen mit Pylontech arbeite alle mit dem internen BMS, was u.a im Winter gut ist wenn das BMS bei niedrigen Temperaturen den Ladestrom zurück regelt.
Wie Du leider live mitbekommen musstest, ist das nicht so einfach zu beantworten…sorry für das Kapern Deines Threads!!!
Ich persönlich sehe das wie @DirkW.
Meine Pylontech Akkus und auch die meines Bruders, stehen in der Garage, das geht baulich nicht anders. Somit ist Außentemperatur quasi gleich Innentemperatur, die Akkus werden zwar im Winter geheizt und im Sommer gekühlt und trotzdem ist mir die Temperaturmessung des BMS und die ggf. daraus resultierende Regelung das Ladestroms wichtig, weil die Messungen des BMS für jede Zelle einzeln erfolgen und auf jeden Fall genauer sind, als gar keine Messung.
Du hast ja beides, BMS und Shunt, probier doch einfach aus, was für Deine Ansprüche besser funktioniert.
Nun komme ich zur Ausgangsfrage zurück, wenn ich den Shunt benutzen will als Batteriewächter, muss dieser ja auch richtig eingestellt sein. Aber welche Werte sind da nun richtig. Habe die jetzigen aus so nen Akkudocktor Forum übernommen…??!!
in der Anleitung zum Smart Shunt stehen die Werte für Lithium irgendwo drin.
Da ich ein managed Akku noch nie mit Smartshunt betrieben habe, kann ich dir auch nicht sagen was das Venus OS damit macht wenn man beides anschließt.
Aber vielleicht kann dazu jemand anderes was dazu beitragen, der damit mehr Erfahrungen hat.
Wie schon oben geschrieben gibt es eine Menge Werte die für dein Akku anzupassen sind, ich würde mir dazu einfach die Anleitungen eines andere Akkus als Vorlage nehmen. Gibt der Hersteller dazu Einstellinformationen?
Warum so schwarz/weis? Ich habe sowohl ein BMS, als auch eine SS. Den SS, habe ich als Batteriewächter eingestellt, welcher mir den SOC für die Systemberechnungen liefert. Die Ladersteuerung läuft automatisch über das/die BMS mittels DVCC. Wenn ich das BMS trenne, hören die Lader auf zu laden.
Zum einstellen des SS ist das oben verlinkte Video ein guter Leitfaden. Hier pauschal irgend welche Werte zu nennen ergibt kein Sinn, da jedes System sich anders verhält.
Spannung wenn aufgeladen habe ich leicht unter der max. Ladespannung (27,4V) gesetzt. Das sind bei mir 27,0V Dies ist notwendig, das das BMS manchmal die Ladespannung reduziert, weil z.B. eine Zelle leicht höher ist. Schweifstrom ist glaube ich bei 3% was bei mir dann ~10A (bei 360Ah Batteriekapazität) sind. Zeit für Ladezustandserkennung habe ich auf 15 Minuten. Dadurch erreiche ich, das auf Grund der niedrigen Spannung, nicht mal durch eine vorbeiziehende Wolke, die 27V erreicht werden, und der Strom unter die Schwelle sinkt. Bei wenigen Mintuten, kann das sonst zu einer frühzeitigen Syncronisierung führen.
Die restlichen Parameter sind relativ unkritisch.
Also so hab ich das System jetzt auch … laden über BMS und DESS Batteriewächter SS. Für die genauen Einstellungen hab ich mal den Support angeschrieben… leider noch keine Antwort
Hier sieht man deutlich das der SOC vom BMS Müll ist… hatte gestern aufgeladen 100% und den SS kalibriert… dann ESS bis auf 20% SOC runter gefahren und dann das System wieder auf DESS gestellt wo er nur zu bestimmten Zeiten wenn es billig ist etwas läd und dann wenn der Strom teuer ist entlädt
Es gibt keinen richtigen SOC, jedes Gerät ermittelt(schätzt) den SOC, das eine besser, das andere schlechter.
Den wirklichen SOC kann niemand kennen, da keiner direkt in den Akku schauen kann. Jeder bemüht sich irgendwelcher Werte (Spannung, Strom, Strombilanz, ….) und versucht daraus den SOC zu berechnen.
Von daher finde ich eine Abweichung von 5% schon ganz OK. Das muss ja nicht heißen, das der eine Wert richtig, und der andere daneben ist. Vielleicht liegen auch beide daneben, und der reale Wert ist 42
Sind das LEP Zellen oder basiert der Speicher auf Lithium Eisenphosphat? Dann passen Peukert Exponent und Wirkungsgrad schonmal gar nicht. Einfach mal lesen was Victron dazu schreibt.
Der erste Unsicherheitsfaktor ist immer als erstes die Kapazität. Ladeschlussspannung bei 3,45V je Zelle oder 3,65 V macht schonmal ein paar % aus.
Ich habe seinerzeit mir die Standartwerte für meinen Akkutyp bei Victron rausgesucht. Als Grundkonfiguration!!! Anschließend merkt man ja ob der Soc der Realität entspricht, vorallem wenn der Akku gen 10-15% Soc läuft, wann Victron entweder über die Spannung oder den Soc abschaltet. Dann kann man noch etwas Feinjustierung an der Kapazität bzw Wirkungsgrad vornehmen.