moin…. ja bin sicher… hab das schon öfters mit dem Windows-tool >>VE.Bus System Configuror<< gemacht. Dort gruppiert man die erkannten MP-2 zu den entsprechenden Phasen…. UND DAS GEHT NUR wenn die Firmware aller MP-2 dieselbe ist…. ANSONSTEN BLOCKIERT DAS TOOL !
Ich meinte nicht, dass die Werte der BHKW falsch sein könnten. Nur liefern die Zähler des EVU keine Daten an den Cerbo. Die Erzeuger werden ja auch nicht in der Konsole angezeigt.
Dein Screenshot zeigt die Rolle als “Grid meter”. Das ist soweit schonmal ok. Aber im ESS-Menü muss Netzmessung = “externer Zähler” eingestellt sein. Ich habe nur einen Screenshot von GUI V2 aber in V1 müsste es so ähnlich sein.
Ist das wirklich so schlüssig? Beide BHKW erzeugen zusammen ~34kW. Davon gehen 0,9kW ins Netz, 0,7kW in die Batterie und 26,3kW zu den Loads. Wo bleiben die übrigen ~6kW?
Wie schon gesagt, wäre es mindestens für die Visualisierung schöner, die BHKWs hätten in Reihe zum EVU Zähler noch einen Victron Zähler. Dann würden sie als “PV” am ACin angezeigt.
Wäre mir neu, aber du sagtest ja das Problem besteht schon Immer….
Normalerweise interessiert es die Multi auch nicht wo die Energie herkommt deshalb sehe ich kein Problem darin dass die Leistungen der BHKW nicht erfasst werden. Aber daraufhin kam mir die Idee dass vielleicht die Lasten am ACin „freigeschaltet“ werden müssten um auch die „nicht erfassten“ Erzeuger am ACin zu berücksichtigen…
Vielleicht wäre es hilfreich ALLE Einstellungen hier einzustellen.
Wie verhält sich das im Sommer wenn die BHKW nicht laufen?
dafür hab ich den EM530 ja am Hausanschluss und im Cerbo unter “Energy Meter” als “Grid Meter” konfiguriert. Damit werden dessen Werte 1:1 in die rote GRID tile des CERBO übernommen… damit wissen die MP2 ja ob gerade Energie zur Verfügung steht oder ob das GRID zuheizen muss…
was ich sagen will… die von Victron nicht messtechnisch erfassten Generatoren sind implizit damit reflektiert und bilanziert.
Ja, alles korrekt mein Hoffnungsschimmer war das wenn die Lasten am ACin nicht berücksichtigt werden dann vielleicht auch die Erzeuger am ACin nicht trotz Gridmeter… war aber leider auch nix.
Wenn die aktive Ladespannung unter dem aktuellen Wert der Batterie liegt wird die Batterie ins Netz entladen um möglichst schnell die aktive Lafespannung zu erreichen… aber das macht irgendwie auch kein Sinn warum sollte die Batteriespannung darüber liegen… alles nur so Hirnfürze, das plausibelste wären fehlende ESS Assistenten auf vereinzelten Multis. Hast du das wirklich an jedem einzelnen Multi gewissenhaft geprüft?
ok, am Freitag Abend nochmal die Konfiguration für den Cluster (mit VE.Bus System Configurator) als auch für jeden der 9 Multiplus-II (mit VEConfig) überprüft… und die VEConfig Konfigurations-File abgespeichert…
Diese VEConfig Konfigurations-File habe ich hier mal beigefügt…
Hallo homa, hat es einen Grund warum die Einstellungen für die Pylontech Batterien nicht nach Standartvorgabe von Victron gemacht wurden?
Soll aber vermutlich nicht das Problem sein. Einen Digital Multi Control hast du nicht im System oder? Kommen von sonst irgendwo Eingangs- oder Netzstrombegrenzungen her? Konsole/Geräteliste/Multi oder ESS Eingangsstrom- Netzstrombegrenzungen?
… das war reine Verzweiflung… intial hatte ich die Victron Vorgaben für die US5000 konfiguriert… nachdem das Problem des Batteriezuheizen so drastisch wurde hab ich angefangen Veränderungen zu machen um zu sehen was passiert… sprich ich habe die LiFePo4 Standardeinstellungen übernommen…
aber ja, richtig beobachtet !
Nein, der einzige Regelkreis ist das Victron ESS mit Unterstützung des EM530.
Alles andere was im blauen Dashboard abgebildet ist ist reines Monitoring welches ich für die Überwachung und Plausibilisierung aufgebaut und programmiert habe.
… wenn du den allerersten snap dieses Forum-Themas (Überblick Dashboard und Cerbo) anschaust, wirst du bemerken, daß die Bilanz so nicht sein kann. Die Lasten werden von den BHKWs bedient und trotzdem (LEIDER) feuert die Batterie in abartigem Masse ins GRID….
ergo… imho liegt es nicht an einer Netzstrom-Begrenzung…
Ja schon, aber eine Eingangsstrombegrenzung könnte Ursache sein dass die Leistung der BHKW nicht durch die Multis möchte und deshalb die Lasten am ACout über Batterie versorgt werden. Da im VE Configure „Fernbedienung hat Vorrang“ konfiguriert ist könnte hier eine Begrenzung von Digital Multi oder Cerbo die 100A überschreiben.
Ich bin mir nicht 100% sicher aber in der Geräteliste unter den Multis müsste es die Option „Eingangsstrombegrenzung“ geben wenn im VE Configure „Fernbedienung hat Vorrang“ konfiguriert ist. Diese aus allen möglichen Richtungen bedingten Eingangsstrom Netzstrombegrenzungen sind hier häufig Ursache für seltsames Verhalten.
Wie verhält sich denn die Anlage wenn die BHKW aus sind und man mit dem Netzsollwert mal Ladung in Batterie und Ladung ins Netz provoziert? Werden die Lasten am ACout sauber versorgt wenn die BHKW aus sind?
Wenn sich die Leistung sehr sprunghaft verhält ist häufig auch ein unsauberer Kontakt der Drahtbrücke (bzw. klinkenstecker bei älteren Modellen) für den Externen Wandler die Ursache.
Wie sind den die Hardwarestände der Multis? Diese müssen bei Parallelschaltung identisch sein. Das kann man aus der Seriennummer der Multis ableiten.
Auch ein Installationsfehler (Phasendreher) könnte Ursache sein, allerdings würde ich das bei der Anlagengrösse eher ausschließen wenn man dabei eher 2x prüft ob es stimmt bevor man solche Querschnitte anschließt.
… die sind identisch… ansonsten würde VE.Bus System Confgurator die Parallel-Konfiguration für den 3-Phasen-Cluster nicht zulassen.
Nachtrag: sorry was ich gerade geantwortet habe gilt für die Firmwarestände. Die Multis stammen aus einer Zeitspanne von ca. 1.5 Jahren da die Anlage mit 3 Systemen gestartet wurde, und dann 2x Nachgerüstet…
Mit 300A aber vermutlich leider nicht für eine Begrenzung verantwortlich. Sind also die 100A x3 Phasen.
Zu den Hardwareständen gibt es leider soweit mir bekannt keine Tabelle oder ähnliches die beschreiben würde welche SN Nr kompatibel sind und welche nicht. Hier hätte ich lieber die jeweils identischen Hardware parallel verbaut, der parallelbetrieb ist da sehr penibel, Unterschiede auf anderen Aussenleiter eher nicht so problematisch. Ist aber nichts was mal schnell geändert ist. Vielleicht kann hier @M_Lange etwas zur Hardware sagen? Diese liegen knapp 3 Jahre auseinander.
Man könnte unter Last die DC Ströme der parallel geschalteten Multis mit einer Stromzange vergleichen, Spannungen und Ströme sollte möglichst identisch sein.
Jain… ein falsches Drehfeld am ACin wird erkannt, sonstige Dreher aber nicht. Das kann man aber auch herausfinden wenn man die Werte bei unsymmetrischer Last beobachtet.
VRM nutzt Du vermutlich nicht? Falls doch könnte man eine Exel Tabelle laden… unter erweitert den Zeitraum wählen und auf der Wolke oben rechts laden… hier hätte man ALLE Werte zusammen und könnte nach Ungereimtheiten suchen.