Sei doch froh das es nur die Bundesländer mit unterschiedlichen Vorgaben sind. Wir haben in D noch 800 Verteilnetzbetreiber die alle ihre eigenen Regeln (Abwehrmaßnahmen) gestalten.
Hallo, mich würde noch deine Lösung für die AC-gekoppelten Hoymiles-Mikrowechselrichter interessieren.
Ich habe in meinem System vorsorglich eine Hoymiles DTU Pro installiert, um die Mikrowechselrichter steuern zu können. Meine Anlage fällt aber (noch) nicht unter die Steuerbarkeitsanforderungen.
Prinzipiell ginge es damit wohl auch über Kontakteingänge, eine Steuerung per Cerbo und Modbus wäre mir aber lieber, um eben den Eigenverbrauch maximieren zu können.
„Hoymiles Modbus Implementation Technical Note“ suchen für eine Registerübersicht, vielleicht noch hilfreich, da ich alleine aus der DTU-Pro-Anleitung nicht erfahren habe, was das Teil alles kann.
Hallo!
Mikrowechselrichter:
in meinem Fall war die IBN noch vor dem Stichtag 1. Juni 2025 (Netz OÖ). D.h. ich musste lediglich die Vorbereitung für die Nulleinspeisung ausführen und habe demnach auch keinen Rundsteuerempfänger/LSG.
Zu den Fernsteuerfunktionen der Hoymiles DTU Pro kann ich leider nichts näheres sagen.
Ich habe eine OpenDTU installiert. In der Browseroberfläche der OpenDTU kann man diverse Parameter einstellen, auch eine Leistungsvorgabe. Ob die OpenDTU auch fernsteuerbar wäre, müsste man checken.
Um die Leistungen/Energiedaten der Mikrowechselrichter im VRM zu loggen habe ich ein Energy Meter VM-3P75CT eingebunden.
Zusatz: Meine Umsetzung für Nulleinspeisung beim Multi (Master)
Um die Nulleinspeisung, für die IBN/Abnahme der PV Anlage durch den Netzbetreiber, simulieren zu können habe ich es wie folgt realisiert:
Ansteuerung: Phase von NZHS → LSS B10 → Spule des 230V Koppelrelais (Finder) → Neutralleiter
Signalpfad: Schließer-kontakt des Koppelrelais → RJ45 Buchse (Hutschienenmontage)→ Stecker des Netzwerkkabel (mind. AWG23) → AUX1 des Multiplus
Funktion/Simulation: Mit dem Einsichern des LSS zieht das Relais an und die beiden Kontakte am AUX1werden geschlossen → Nulleinspeisung
hallo,
ein einfacher ein–aus-schalter haette den gleichen zweck erfuellt und du kannst den aux1 auch direkt ueber die kontakte des rundsteuerempfaengers fuehren.
du haettest auch einfach die sicherung als ein-aus-schalter benutzen koennen.
tschuess
Hallo,
zum umsetzen wäre das natürlich einfacher gewesen, jedoch war die Vorgabe es so vorzubereiten wie es in den Ausführungsbestimmungen definiert ist.
Nachdem kein Rundsteuerempfänger installiert ist, ist es mit Koppelrelais eine saubere Lösung und zudem auch später ggf. eine Kontaktvervielfältigung einfach möglich.
Hallo,
In der Steiermark reicht ja die 0 Einspeisung aus bei geschaltetem Kontakt.
Da ich aber zum MPPT RS 450/200 (aus mit AUX1 konfiguriert) noch einen Fronius am AC OUT und einen am AC IN habe (zu lange Leitungslängen) würde ich gerne alles auf 0 runter regeln wenn der Kontakt von den e-netzen geschaltet wird.
Eine Kontaktvervielfältigung wäre theoretisch möglich (Reserve Cat Kabel zu jedem WR) aber eine digitale Lösung über Node-Red wäre für mich die schönere Lösung.
Leider habe ich mit Node-Red überhaupt keine Erfahrungen, darum die Farge in die Runde hat jemand eine Lösungsanleitung oder evtl. sogar ein fertiges Template?
Würde es nicht reichen die maximale Einspeisung auf 0W über Node-Red runter zu drehen? Somit würde der Ekrano doch die Fronius und den MPPT auf Eigenverbrauch runterregeln. Oder verstehe ich das falsch?
So ich muss das Thema nochmal aus der Versenkung holen.
Das heißt bei WLV NetzNö, Victron und Fronius Symo.
Priorität 1 auf I/O Steuerung
Priorität 2 auf Modbus
Im EVU Editor Fronius nur eine Regel für 0% einstellen und keine für 100%
Kontakt AUX1 beim Multiplus und Kontakt beim Fronius für die 0% Regelung
Wenn am Fronius der Konatkt nicht geschlossen ist regelt der Modbus weil ja keine 100% Regel vorhanden.
Stimmt das jetzt so?
MfG
Getestet?
Jep, funkt, grundsätzlich hat die EVN keine Einwände gegen diese Konfiguration erhoben.
Anbei Screenshots der Einstellungen:
Möglicherweise ist die erste Zeile in der Eingangssteuerung unnötig, aber schaden tut sie in keinem Fall. Und so ist auch der Zustand klar definiert, kein Signal heißt 100%. Das einzige Dilemma was ich jetzt noch habe, ist der Modus mit dem Ländercode, ich habe vorschriftsmäßig AT1E eingestellt, nur bei Inselbetrieb gibts da Probleme, denn für das Frequenzshifting dürfte die korrekte Einstellung MG50 sein … das weiß ich aber leider nicht bzw. habe es noch nicht herausgefunden.
Daher überlege ich, ob ich nicht tatsächlich die Generatorsteuerung des Cerbo verwende, um den Fronius bei über 80%SOC abzuschalten. Noch nicht wirklich verkabelt, aber im Testbetrieb läuft es einwandfrei, das Relais schaltet bei 80% aus und bei 78% wieder ein. Und genaugenommen ist ja jeder Wechselrichter ein Generator ….
Das „Frequenzshifting“ ist einendlich auch im Ländercode hinterlegt. Ich weiß nicht wie das in Österreich ist aber im deutschen Gridcode ist eine Drosselung bis 51,6Hz hinterlegt, ab 51,7 wird abgeschaltet. Du brauchst nicht zwingend den MG50.
Ja aber funktioniert der Modbus dann auch noch?
Nein, nicht wenn man eine Bedingung für 100% im Fronius konfiguriert. Damit der Fronius auf die nächste Priorität schaltet darf keine Bedingung erfüllt sein. Um die Modbussteuerung bei Vorgabe EVU 100% wieder zu haben dürfen nur die Bedingungen für 0 30 60 im I/O des Fronius konfiguriert sein. Eine „unbekannte“ Schaltekombination zwingt den Fronius in Prio 2. Prio 3 wäre die Reduzierung auf 0% wenn Modbus ausfällt.
Aber ehrlich gesagt ist doch die Modbussteuerung völlig überflüssig, welchen Grund zum „händischen“ Abregeln sollte man haben ?
Einspeisebegrenzung in Verbindung mit Victron?
Wozu? Was hast du dort eingetragen?
Was heißt wozu? Wenn die NetzNö sagt ich darf nur 4kva einspeisen dann trage ich diesen Wert im ESS ein
Achgott, sorry. Hatte nicht mehr an die ganzen Beiträge zuvor gedacht. Dann macht das Sinn
.
Irgendwie muss ich Dir da recht geben. Doch meine “Versuche” zeigen etwas anderes. Die Anlage war ja jetzt einige Zeit mit genau dieser Konfiguration im Testbetrieb. Allerdings war da unter max. Einspeisung 0
Und es funktionierte tadellos …. hmmm … der Cerbo regelte sowohl die Victrons als auch den Fronius runter … wobei mir auffiel, dass zuerst die Victrons runtergeregelt werden. Wenn genügend Sonnenenergie für den Eigenbedarf vorhanden ist, werden zuerst die MPPT´s runtergeregelt, und sobald die Akkus voll sind wird der Fronius an den aktuelle Bedarf angepaßt, die MPPT´s liefern dann genau 0W. Anfangs habe ich das nicht verstanden, aber was den direkten Eigenbedarf (230V) betrifft, erscheint es logisch, letztendlich hat ja ein normaler WR wie der Fronius einen höheren Wirkungsgrad weil er eben nicht über die 48V-Schiene fährt.
Wo trägst Du diesen Wert ein? Ich habe ihn unter Netzeinspeisung bei Maximale Einspeisung (derzeit 0) eingetragen. Zu dem Zeitpunkt, als wir den Screenshot für die EVN machten (Probebetrieb), waren dort 4000W eingetragen.
Sobald ich die Freigabe für den Betrieb am Netz habe, werde ich die gesamte Dokumentation meiner Anlage inkl. allen Einstellungen hier posten.
Das ist jetzt etwas verzwickt…. Wenn Prio 1 im Fronius mit 60% die 4 KW übersteigt wird der Fronius vom Cerbo nicht abgeregelt.
Die Formulierung unter „Netzeindpeisung/AC ÜberschussEinsp. ist von Victron unglücklich gewählt. Damit die Modbussteuerung greift muss AC gekoppelt… ÜS deaktiviert sein. Dann steht unten „Einspeisebegrenzung aktiv“ ja.



