Eigentlich würden mir vermutlich die multiplus 5000 im ESS reichen.
Ich habe jetzt schon herausgefunden, dass Leistungsregelung per modbus und NodeRed möglich ist.
Hat schon jemand ein Leistungsbegrenzung bei Netzausfall erfolgreich umgesetzt oder Hinweise für mich?
Es wird mein ersets NodeRed Projekt .
Ich bin aktuell in der Planungsphase zum ESS und habe noch nichts gekauft, der Cerbo läuft bereits.
Grundsätzlich ist das fast immer möglich allerdings ist mMn der Fronius Verto nicht offiziell in der Kompatibilitätsliste von Victron. Zumal eine Softwareseitige Reduzierung der Leistung die 1:0 Regel nicht aushebelt. Die Steuerung via Modbus ist auch nicht die schnellste, Ich würde davon abraten den 27kW Fronius mit vermutlich mehr als 15kWp Modulleistung am Ausgang der Multis zu betreiben.
Bin auch der Meinung, das man das so nicht machen sollte, im “worst case” bringt der Fronius gerade volle Leistung, der Akku ist voll und dann fällt das Netz aus, die Abregelung per Kontakt oder Softwareansteuerung ist dann nicht schnell genug.
Mit Glück schalten die MultiPlus dann noch schnell genug wegen Überlast ab, falls nicht, gehen sie kaputt und das wäre KEINE Garantie!
Im schlimmsten Fall bekommen auch noch die Akkus einen Treffer weg.
Auf eigene Gefahr (!!!):
Man könnte in die Zuleitung des Fronius einen Umschalter einbauen, der im Normalbetrieb auf Netz steht und nur bei Netzausfall manuell auf den Ausgang der Victron Anlage umgeschaltet wird.
Mit einem Hilfskontakt am Umschalter wird zudem der Fronius im Netzersatzbetrieb in einen gedrosselten Betrieb mit weniger als 15kW geschaltet.
Ja schon. Wobei Victron eher Leute anspricht die Wert auf ein vernünftiges Ersatznetz legen. Das wäre ja fast wie im Porsche Forum auf Wirtschaftlichkeit und Vernunft zu setzen.
Ich empfehle niemandem eine Victronanlage der nicht vor hat den AC out zu nutzen. Für Reinen Netzparalell Betrieb braucht man die Trafobrummelkisten mMn nicht.
Ich rede es aber keinem aus der seine Anlage groß plant um bei einem Blackout den Betrieb aufrecht erhalten zu können. Das Problem ist dass der Kunde dem ich das ausrede bei jedem Stromausfall an mich denkt. Wenn Netz da ist nicht.
Ich kann aber deine Einstellung gut verstehen, mit Vernunft hat das nicht immer zu tun.
Genau dennibu, da bin ich quasi bei dir.
Ich möchte mir ein ESS bauen und möchte den AC out gern nutzen, lohnen wird es sich kaum, aber es kostet ja nicht mehr.
Getreu dem Motto besser haben als brauchen .
Eine Netzstabilisierung würde ich mir auch erhoffen, ich bin leider der Letzte an der Leitung und bekomme alle Schwankungen ab.
Bei mir hängen mehrere Gebäude (Landwirtschaft) am Netzanschluss und alles ist recht weitläufig.
Stromausfälle sind selten aber können schon mal länger dauern.
Für den worst case von @M_Lange beschrieben, habe ich tatsächlich noch keine Lösung. Aber es dürfte doch eigentlich max. der PV WR mit Überspannung abschalten, wenn er seine Energie nicht loswird.
Wahrscheinlich funktioniert das so ja momentan eh noch nicht, da der externe NA-Schutz auslöst oder?
Bzw. in dem Moment des Netzausfalls stoppen vermutlich die WR sowieso kurz, es wird ja einen Moment dauern, bis
Der Multi schaltet das Netz durch solange es da ist mit allen Schwankungen und Spitzen.
Sollte hätte… probiert vermutlich keiner aus. Wenn keine Last da ist und das Netz ausfällt geht es sehr schnell dass die Spannung kurz ansteigt. Wie kritisch das in deinem Fall ist kann kaum einer beurteilen. Verantworten möchte es vermutlich keiner.
Ich verstehe nicht…. wenn du einen WR am ACout hast dann arbeitet dieser dort auch mit dem deutschen Gridcode. Sollte man aber nur machen wenn der Assistent entsprechend konfiguriert und geprüft ist….abgesehen von der 1:0 Regel.
Ich habe bei einem Kunden auch einen 12 KW SMA mit theoretisch 11kWp am Ausgang von 3 3000er Multis. Die höchste Leistung der letzten 3 Jahre waren 6,6KW am SMA. Muss man dann selbst verantworten.
Das schon, ich meinte während er den Speicher entlädt.
Das muss natürlich keiner, ich habe ja nach der Möglichkeit der Leistungsreduzierung bei Netzausfall gefragt .
Da ich am Einspeisepunkt >30kVA bin, ist ein NA-Schutz Relais notwendig, das mir dann den PV-WR stoppt. Dieses Relais hängt dann vor den Multiplus und schaltet mir somit, in der aktuellen Konstellation den WR ab, da sie ja kein Netz sehen, würde ich sagen. Ich schalte
Via Modbus ist jedenfalls viel zu langsam. Ich finde Matthias Ansatz mit dem Umschalter des Fronius von ACin nach ACout super. Ein hilfskontakt des Umschalters könnte dann zum Beispiel am Eingang des Fronius den WR auf 50% drosseln. Entspricht nicht der 1:0 Regel wäre aber vielleicht ein kalkulierbares Risiko. Am Cerbo müsste man dann umstellen damit die Ansichten und Berechnungen wieder passen.
Die 1:0 Regel gilt natürlich nur für WR am ACout der Multis.
In der Elektrotechnik passiert viel in kurzer Zeit.
Da reichen wenige ms um großen Schaden anzurichten.
Also in der Zeit, die der Fronius braucht um auf den Netzausfall zu reagieren, können die MultiPlus schon kaputt gegangen sein.
Kann man mit einem weiteren Hilfskontakt und NodeRed im Cerbo vielleicht auch automatisch beim umschalten machen.
Ja, aber bisher nur rudimentär, war vor ein paar Monaten bei dem Victron NodeRed Grundkurs in Fulda und habe eine Weile damit herumgespielt.
Hatte dann die letzten Wochen aber nicht wirklich Zeit mich damit näher zu befassen.
Wenn wir grad bei NodeRed sind, wie geht das mit der Leistungsbegrenzung .
Das würd ich schon trotzdem wissen wollen, egal für welche Variante ich mich entscheide.
Bei Netzsusfall wird der AC WR über die Ausgangsfrequenz der Multis geregelt (wenn das auch so im Assistent konfiguriert ist).Prinzipiell braucht es die Leistungsreduzierung über Modbus nicht wenn es im Netzbetrieb keine Einschränkungen gibt.
Es geht ja um die 1:0 Regel Problematik. Das würde ich keinesfalls mit Node red lösen.
Wie man das auf verschiedenen Wegen mit Node red machen kann die Leistung des AC WR zu steuern ist nicht mal so schnell erklärt, aber in den meisten Fällen auch nicht nötig.
Gut ich dachte erst, das wäre evtl. schneller als die Frequenzregulierung.
Alternativ wollte ich die Leistung des WR einfach sicherheitshalber bei Netzausfall halbieren, was natürlich auch über die Steuereingänge des WR gehen würde.
Ich könnte natürlich den WR an ACin anschließen und dann auf die Leistung der PV beim Netzausfall verzichten.
Bzw. geht er ja aus wegen NA-Relais….
Vermutlich liefert die im Falle eines Stromausfalls eh nichts, weil es entweder Nacht oder schlecht Wetter ist.