WIe kommst Du auf dieses schiefe Brett? Die aktuelle Einspeisevergütung für kleine private PV-Anlagen liegt bei 7,7 ct/kWh, also 1,7 ct unter dem mittleren Börsenpreis (im Jahr 2024 lag der bei 9,4 ct/kWh). Da ist keinerlei Subvention enthalten. Falls ich den Börsenstrompreis erhalten würde, dann würde ich mehr bekommen!
Ja, da warte ich ja drauf
Hast du zur Sandbatterie ein wenig mehr Infos wie die aufgebaut und genutzt wird?
Wäre gedanklich ein Lösungsansatz fürs heizen im einem Wohngebäude mit einer Off-Grid Anlage.
Im Grunde ist das ja nichts anderes als die Wärmespeicher, wie sie für die Solarturm-Kraftwerke im Desertec-Projekt vorgesehen waren. Du kannst - mit besserer Wirkung - auch jeden keramischen Werkstoff für die Speicherung nutzen, am einfachsten alte Backsteine. Die notwendige Dämmung ist ziemlich einfach realisierbar.
Dass so ein Wärmespeicher kostengünstiger Wärme liefern kann als eine hinreichend große PV-Anlage samt Wärmepumpe, halte ich für zweifelhaft, aber prüfen kann man das ja mal.
Noch immer keine Infos?
Nein, es kam keine Antwort mehr. Am Montag werde ich nochmals nachfragen. Sobald ich was kriege, schreibe ich es hier in den Thread
alles klar
Da kommt wohl auch auf meine Rückfragen nix mehr. Die EAM stellt sich tot.
Das ergibt kein schönes Bild und ist Futter für alle Verschwörungsmythiker bzgl der angeblich so bösen Netzbetreiber. Und das wird in vielen Fällen weiterhin zur Errichtung von nicht-angemeldeten Guerilla-Anlagen führen. Zusammegefasst ist der Stand der Dinge der:
- die EAM verweigert Laienanmeldungen für “Kleinstanlagen” nach VDE 4105
- als Begründung nennt die EAM, dass die VDE 4105 keine Rechtskraft für sie entwickle. Relevant seien ausschließlich die aktuell geltenden TAB der EAM, die so eine Laienanmeldung ausschließen würden
- Nachdem in den aktuell geltenden TAB der EAM keinerlei solche Einschränkungen gefunden werden können, antwortet die EAM auf Rückfragen nach dem konkreten Wortlaut der TAB nicht mehr. Die weitere Kommunikation wird verweigert.
- Wer so eine Kleinstanlage selbst anmelden will, wäre bei der EAM also auf den Rechtsweg angewiesen. Es ist anzunehmen, dass die EAM in solchen Fällen dann klein bei gibt und im Einzelfall die Anmeldung annimmt. Um die Risiken und Kosten des Rechtswegs zu vermeiden, werden die meisten wohl lieber darauf verzichten und Guerilla-Anlagen bauen.
Die neue 4105 ist noch keinen Monat alt.
Vermutlich braucht der Netzbetreiber intern noch Zeit bis er das durch alle Arbeitskreise hat.
So was kann bei grossen Unternehmen lange dauern.
Auch viele Kundenanfragen zu dem Thema helfen da bestimmt ![]()
Aber zurück zur blauen Welt:
Gehen wir mal davon aus, so eine Anlage wäre legal anmeldbar bei eurem Netzbetreiber.
Wie bauen wir das mit Victron Komponenten teilweise/ komplett regelkonform auf?
Den Solar und Akku Teil bekommen wir problemlos mit mppts und Cerbo abgebildet.
Problem der blauen Welt ist der passende 800VA Wechselrichter.
Der MP 2/3000 hat zuviel Leistung, dem MP 800 fehlt der NA Schutz und die passende Zulassung.
Damit beist sich die Katze in den Schwanz.
Passende Fremdprodukte oder welche zum modifizieren hab ich noch keine ausgemacht.
Vielleicht wäre das mal was für ein größeres Modification Projekt
Wenn dem so ist, warum kommuniziert die EAM das nicht exakt so?
Eben deshalb gibt es diesenThread. Er ist als Anregung an Victron gedacht, diesen sicher nicht ganz kleinen Markt zu bedienen.
Der Lumentree 800 mit Trucki-Stick wäre ein dafür einsetzbares Fremdprodukt.
![]()
Die Firmwareänderung wird das kleinste Problem sein, die Kosten für die Zulassung aber das größere Problem.
Ich glaube der WR hat auch nicht die passende Zulassung.
Hatte mal die Tage das Netz nach passenden Balkonsolar WR abgesucht, aber nicht so richtig was passendes was zu blau passt gefunden.
Bin mal gespannt wenn das Thema in der Modification Ecke landet ![]()
Er wird hierzulande mit Zertifikat verkauft, also sollte das gehen. Der Forist “Der Kanal” liest und schreibt hier mit, und der hat den Lumentree mit TruckiStick in seinem YouTube Kanal ausführlich propagiert und sollte das hier klar stellen können.
Soweit darf es nicht kommen
Gültige Zertifikate liegen vor
OpenDTU on Battery in Verbindung mit Hoymiles 800W Mikrowechselrichter wäre eine Möglichkeit.
Kann Null-Einspeisung, BMS-CAN und VE.Direct.
Die VDE Norm hat(te) nichts mit einer Begrenzung der Array-Größe zu tun, die Begrenzung auf maximal 2 kWp Generatorleistung findet sich im Solarpaket I.
Bitte den Thread von Anfang an lesen. Dieses Thema wurde hier bereits erschöpfend diskutiert und abschließend geklärt.
Die Idee hatte ich auch schon, aber damit verlässt man komplett das Victron System und die dabei lieb gewonnen Eigenschaften.
Es geht hier nicht um BKWs nach EEG, sondern um die neue Kleinsterzeugungsanlagen nach der aktuellen VDE AR-N 4105 2026:03 (falls sich die Netzbetreiber in ihrer TAB darauf einlasen ;-).
Es besteht der Wunsch von einige Forumsteilnehmern dazu ein passendes und zulassungsfähiges Victron Produkt (vermutlich MP2 3k mit spezieller 800VA FW) mit allen passenden Zertifikaten zu haben.
Es würde bestimmt zu einer Zulassungswelle der vermutlich vielen schwarz betrieben kleinen ESS Systemen führen ![]()
Ersetze “BKWs” durch “steckerfertige Solargeräte”, und schon werden viele Missverständnisse vermieden ![]()
Es gibt vom auch hier mitschreibenden “der Kanal” ein neues YouTube-Video, in dem er sich leicht korrigiert und damit deutlich macht, warum die EAM so eine neuerartige “Kleinsterzeugungsanlage” vorerst noch ablehnen darf: die neue VDE 4105 enthält auch eine Übergangsregelung, die auch für Netzbetreiber noch bis 1.3.2027 gilt. Bis dahin darf der Netzbetreiber Laienanmeldungen nach der alten Regelung handhaben.