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Der Shelly 3EM ermittelt selber nur jede Sekunde einen neuen Wert. In welchem intervall er abgefragt wird, spielt dabei keine Rolle. Wobei ich den Abfrageintervall von 750ms etwas unglücklich gewählt finde, da man so bei jeder 4. Abfrage den gleichen Wert erhält wie bei der Abfrage zuvor.
Der Regelverlust beträgt im Monat 7-10 kWh
Bei mir sind das - bei ca 2.800 kWh Jahresverbrauch - weniger als 1 kWh pro Monat. Ich bin mit der Regelung via Shelly 3EM wirklich sehr zufrieden (läuft bei mir über dBus Skript).
Übrigens: genau jetzt ist die Zeit, in der man Regelverluste mit einem ESS gut messen kann. Der Akku wird sowieso nie voll, so dass es keinerlei erwünschte Netzeinspeisung geben sollte. Alles, was dennoch ins Netz eingespeist wird, muss demnach aus Regelverlusten stammen (und, falls “grid setpoint” negativ gesetzt ist, auch noch daraus).
Der Shelly 3EM ermittelt selber nur jede Sekunde einen neuen Wert. In welchem intervall er abgefragt wird, spielt dabei keine Rolle.
Hier siehst Du im Video, dass die vom Shelly 3EM gelieferten Werte in Abständen von weniger als 1 Sekunde in der Konsole aktualisiert werden.
Entscheidend ist meiner Meinung nach nicht die Messauflösung (0,1s … 1s), sondern eher wie sich die MPs und das BMS bei Lastwechseln verhalten… und wie groß die Lasten sind.
@TomBerger
Was ist die größte Last bei Dir bei 1kWh Regelverlust pro Monat?
Wie ist dabei Dein Gridpoint eingestellt?
Die 1 kWh pro Monat habe ich bisher NIE geschafft, auch mit gridpoint -20 oder -40 nicht… Du hast einen TOP Wert!
Übrigens: genau jetzt ist die Zeit, in der man Regelverluste mit einem ESS gut messen kann.
Das geht übrigens auch an jeden Tag des Jahres, wenn die PV auf Null ist, nach dem Sonnenuntergang bis zum nächsten Sonnenaufgang. Dann läuft (lebt) dass ESS komplett aus der Batterie.
Die 1 kWh pro Monat habe ich bisher NIE geschafft, auch mit gridpoint -20 oder -40 nicht
Naja, dann lass uns mal rechnen. Bei -30 hast Du 30 Wh Einspeisung pro Stunde, bzw 0,72 kWh pro Tag, bzw 21,6 kWh pro Monat. Wir wollen ja die unerwünschte Einspeisung messen, und das können wir nur, wenn wir nix vorsätzlich einspeisen. GridSetPoint sollte also auf 0 gesetzt werden, oder leicht positiv.
Was ist die größte Last bei Dir bei 1kWh Regelverlust pro Monat?
Jetzt im Winter läuft meine Wärmepumpe ca 16 Stunden pro Tag, und die zieht morgens bei Wiederaufheizen nach der Nachtabsenkung ja nach Wetter ungefähr eine halbe Stunde lang 1 kW und dann in Mittel um die 400 W. Darüber hinaus hab’ ich noch eine Grundlast von ca 150 W. Dazu hin und wieder Backofen, Induktionsherd, Kaffeemaschine, Wasserkocher. und als größte Last den Durchlauferhitzer für mein Warmwasser, der AFAIK 24 kW zieht.
Wie ist dabei Dein Gridpoint eingestellt?
Im Winter auf +20, im Sommer auf -50.
Das geht übrigens auch an jeden Tag des Jahres, wenn die PV auf Null ist, nach dem Sonnenuntergang bis zum nächsten Sonnenaufgang
Ja, aber da hast Du ja nur so extrem kurze Messzeit, dass sich da kaum messbare kleine Werte ergeben. Bei 0,9 kWh für Januar, die mein VMR Portal meldet, und die mein offizieller Messzähler mit 1 kWh bestätigt, sind das in einer Nacht dann ja nur ca 0,015 kWh.
Mein “Stromzähler” (ein Landis Gyr) misst leider nicht das, was mein VM3 so misst.
Ich MUSS gridpoint -20 setzen, um am Stromzähler auf P=~0 zu kommen.
(Hatte dazu hier im Forum auch mal ein Thema erstellt: VM3P75CT power measurement difference to grid meter ~10-20W )
Meine größte Last ist ein DLE mit 18kW, also ähnl. große Lasten wie Deine. An der “großen” Last bei mir kann es also nicht liegen… (Hatte ich im Verdacht.)
Ich frage mich wirklich: Was muss ich machen, um auf Deinen Superwert zu kommen?
Ja, aber da hast Du ja nur so extrem kurze Messzeit, dass sich da kaum messbare kleine Werte ergeben.
Ich habe ein Home Assistant System laufen, da sieht man wirklich SEHR viel, viel mehr als im VRM.
Hier springt der kleine Warmwasser Boiler kurz an.
Ich ziehe also 2kW kurzzeitig ausm Netz, Phase 3, bis das BMS greift.
Wir wollen ja die unerwünschte Einspeisung messen, und das können wir nur, wenn wir nix vorsätzlich einspeisen.
Ach so, sehe ich gerade, ICH rede von “unerwünschtem” Verbrauch bei den 10kWh aus dem Netz. Also die Zeit, die vergeht, bis die MPs und das BMS die Batterien “anwerfen”, um die Last zu versorgen.
Ich MUSS gridpoint -20 setzen, um am Stromzähler auf P=~0 zu kommen.
(…)
Ich frage mich wirklich: Was muss ich machen, um auf Deinen Superwert zu kommen?
Du hast doch sicher einen Zweirichtungszähler, und liest den Einspeisewert unter 2.8.0 aus, oder? Ich würde zuallererst mal den GridSetPoint auf +20 setzen, und das dann beobachten.
Ich ziehe also 2kW kurzzeitig ausm Netz, Phase 3, bis das BMS greift.
Die Auflösung kann man da nicht wirklich gut erkennen, aber das scheint ja über 2 Minuten zu gehen. Interessant ist, dass die Batterie unmittelbar nach Anspringen der Last die notwendige Leistung ausgibt, da ist keine Verzögerung erkennbar. Aber nach Abschalten der Last dauert es 2 min, bis die Batterie nachgeregelt wird,
Ach so, sehe ich gerade, ICH rede von “unerwünschtem” Verbrauch bei den 10kWh aus dem Netz
Unerwünschten Verbrauch kannst Du gar nicht sinnvoll irgendwie messen. Das geht nur bei unerwünschter Einspeisung. In Deinem Bild mit der 2 kW Last hast Du ja auch nur eine unerwünschte Einspeisung nach Abschalten der Last.
Du hast doch sicher einen Zweirichtungszähler, und liest den Einspeisewert unter 2.8.0 aus, oder?
Ja, der Landis Gyr ist ein Zweirichtungszähler.
Ich lese aber mehr o. weniger live den Wert P, positiv oder negativ, mit einem Lesekopf aus. Das läuft alles in den HA (Home Assistant).
Die am Zähler sichtbaren Stromzählerwerte 1.8.0 und 2.8.0 sind nur über längere Zeiten u. nur zur Kontrolle sinnvoll, nur 1kWh Auflösung. Mit dem Lesekopf bekomme ich die beiden Werte auf 3 Kommastellen genau im Zehn-Sekundenbereich in den HA. Da sieht man deutlich, was beim Schalten der Lasten so läuft.
Die Auflösung ist feiner.
Man könnte den HA auch “zwingen” schneller abzufragen, muss aber nicht sein. Ich habe reichlich HA “energy meters”, um alle möglichen, detaillierte Werte zu protokollieren, day, month, year usw.
Hier das Ausschalten:
Kurz zum “unerwünschten” Verbrauch:
Ich denke schon, dass ich den ermitteln kann.
- Batterie SOC hoch, also z.B. 70-100,
- ESS SOC Min. wird über den Messzeitraum (day, week, month,…) nicht erreicht
- PV generiert genug, um den Verbrauch über den Tag und die Nacht zu decken
- man “lebt” also KOMPLETT aus der Batterie und der PV
- am Ende des Messzeitraums hat sich der Wert 1.8.0 am Stromzähler erhöht
Die Differenz 1.8.0delta von 1.8.0end - 1.8.0start ist für mich der Unerwünschte Verbrauch. ![]()
Und der ist höher, wenn die Kochfelder “den ganzen Tag” takten, der DLE zig Mal am Tag anspringt oder nur der Kühlschrank alle Stunde anspringt und für ein paar Minuten läuft.
Ich habe u.a. ein HA Daily Energy Meter für 1.8.0delta laufen.
Sind wir ein paar Tage weg oder der “Herd bleibt kalt” sinkt dieser Wert deutlich ab. Null ist er aber nie, weil im Hausnetz nie gänzlich Ruhe herrscht.
Und das alles auch mit gridpoint -40. ![]()
Hier mal exemplarisch ein ganzer Monat mit 98-99% “self-sufficiency”, heißt so im Home Assistant.
Im zweiten Screenshot ist Energy Out Day (die eingespeiste PV Energie) ausgeblendet, damit man 1.8.0delta pro Tag (Energy In Day) sehen kann.
auf 3 Kommastellen genau
Ich bezweifle sehr stark, dass ein stinknormaler Stromzähler über die notwendige Technik verfügt, um so genau messen zu können. Und leider sieht man immer wieder, dass die Leute keine Ahnung davon haben, dass ausnahmslos alle Messgeräte mehr oder weniger ungenau messen, und dass die Leute ihre Messwerte dann für Gottes letztes Wort halten.
Es gibt gute Gründe dafür, dass die von den Netzbetreibern zur Verfügung gestellten Stromzähler idR nur auf 1 kWh genaue Messwerte anzeigen.
Es gibt gute Gründe dafür, dass die von den Netzbetreibern zur Verfügung gestellten Stromzähler idR nur auf 1 kWh genaue Messwerte anzeigen
Hab’ soeben den Wikipedia-Artikel über Stromzähler gelesen, und da steht einiges über die Messgenauigkeit, die Eichverfahren, und die Umstände, unter denen es zu besonders großen Messfehlern kommt.
Aus der Wikipedia:
Die in Haushalten eingesetzten Stromzähler haben typischerweise eine Genauigkeit von 3,5%. Wird ein Monatsverbrauch von 300 kWh angezeigt, dann darf man von einem realen Verbrauch irgendwo zwischen 290 und 310 kWh ausgehen.
Wenn Du diesen Messwert Deines “offiziellen” Stromzählers nun mit einem Messwert Deines eigenen Geräts vergleichst, dann addiert sich der Fehler auf, denn Dein eigenes Gerät wird kaum wesentlich genauer sein als der offizielle Zähler, der immerhin amtlich geeicht ist. Bei gleicher Messgenauigkeit könnte die Differenz zwischen beiden Zählern also schon bis zu 20 kWh betragen!
Dss wird aber noch viel schlimmer, denn die Messgenauigkeit der Zähler hängt sehr stark von der Umgebungstemperatur und der Größe der zu messenden Last ab. Bei sehr niedrigen Temperaturen (wenn Dein offizieller Zähler außerhalb des Hauses im -10°C kalten Winter hängt) und sehr niedriger Last (immer nur zwischen 30 und 150 Watt pendelnd) darf der Messfehler der Eichung entsprechend sogar doppelt so hoch sein.
Die von Deinen vielen Messgeräten angezeigten Unterschiede von 3 bis 4 kWh pro Monat sind demnach ohne jede Aussagekraft. Das bewegt sich alles im Rahmen der zulässigen Messgenauigkeit.
Hier siehst Du im Video, dass die vom Shelly 3EM gelieferten Werte in Abständen von weniger als 1 Sekunde in der Konsole aktualisiert werden.
Ich habe dir mal zwei Logdateien angehängt mit je ca. einer Minute Laufzeit. Einmal mit Abfrageintervall von 750ms und einmal mit 500ms.
Bei 750ms sieht man, dass jede vierte Antwort identisch der vorigen ist, wie ich es oben bereits erwähnte.
Bei 500ms sind zwei aufeinanderfolgende identisch.
ShellyTest750ms.txt (15,1 KB)
ShellyTest500ms.txt (22,2 KB)
Bei 750ms sieht man, dass jede vierte Antwort identisch der vorigen ist, wie ich es oben bereits erwähnte.
Bei 500ms sind zwei aufeinanderfolgende identisch.
Ja, natürlich, ist ja völlig logisch. Wenn ein Messgerät 1 mal pro Sekunde einen Messwert ermittelt, aber vom System 10 mal pro Sekunde abgefragt wird, dann sind immer 9 aufeinander folgende Anzeigewerte identisch. Dass die angezeigten Werte in meinem Video häufiger als 1 mal pro Sekunde aktualisiert werden, bedeutet nicht, dass der Shelly mehr als 1 Messwert pro Sekunde ermittelt.
Aber was willst Du damit sagen? Relevant ist doch nur, dass es durch die Messfrequenz des Shelly keinerlei relevante Auswirkungen für den normalen Nutzer gibt. Dabei kann es aber natürlich bei exotischen Lastprofilen durchaus vereinzelt relevante Unterschiede geben.
Die von Deinen vielen Messgeräten angezeigten Unterschiede von 3 bis 4 kWh pro Monat sind demnach ohne jede Aussagekraft. Das bewegt sich alles im Rahmen der zulässigen Messgenauigkeit.
So wird es wohl sein. ![]()
- EIN Messgerät, der Landis Gyr des Netzbetreibers, denn nach seiner Zählung wird berechnet.
- Der VM3 misst auch, ist aber haupts. f.d. ESS zuständig.
- HA Energy Meters sind virtuelle Zähler in der Home Assistant Welt.
Kurz zum “unerwünschten” Verbrauch:
Ich denke schon, dass ich den ermitteln kann.
(…)
Die Differenz 1.8.0delta von 1.8.0end - 1.8.0start ist für mich der Unerwünschte Verbrauch
Nein, denn Du ignorierst dabei völlig, dass es kurzzeitige Verbräuche geben kann, die Dein System nicht aus Batterie und WR decken kann. Beispielsweise Anlaufstrom des Kühlschranks oder anderer induktiver Lasten, oder doch unbeabsichtigte höhere Lasten, weil Du trotz ausgelastetem WR doch noch die Kaffeemaschine anwirfst. Insbesondere bei stark taktenden Lasten kann es leicht zu einer höheren Stromlast kommen, als Dein WR decken kann, ohne dass Du das überhaupt mitkriegst.
Du unterliegst da dem Irrtum, dass Du während des Testzeitraums wirklich KOMPLETT aus der Batterie und der PV leben kannst. Das kannst Du aber gar nicht kontrollieren.
Aber was willst Du damit sagen?
Das Deine Aussage, dass der Wert in kürzeren Abständen als eine Sekunde aktualisiert wird, falsch ist.
Das Deine Aussage, dass der Wert in kürzeren Abständen als eine Sekunde aktualisiert wird, falsch ist.
Meine Aussage war und ist, dass der in der Konsole angezeigte Wert in kürzeren Abständen als 1 Sekunde aktualisiert wird. Und diese Aussage ist anhand meines Videos ja leicht verifizierbar.
Du meinst aber was anderes: dass der jeweils aktualisierte Wert nicht immer einen neuen Messwert des Shelly reflektiert. Und das kann schon sein, ohne dass wir das einfach überprüfen können. Denn wenn zwei z.B. binnen 0,5 Sekunden aufeinander folgende Anzeigewerte in der Konsole gleich sind, dann kann das ja trotzdem ein neu erfasster Messwert sein. oder auch nicht. Wir können das nicht unterscheiden.
In meinem Video siehst Du immer weider mal binnen weniger als 1 Sekunde aufeinander folgende wechselnde Werte, hin und wieder aber auch mal einen Messwert, der 2 oder 3 Sekunden lang gleich bleibt. Daraus können wir keine logischen Schlüsse über die Messfrequenz des Shelly ziehen, außer der, dass diese kleiner als 1 Sekunde sein muss.
Aber wie gesagt: das ist alles völlig irrelevant und eher nur Gegenstand einer sinnfreien akademischen Diskussion um die Zahl der Engel, die auf eine Nadespitze passen. Für die allermeisten Nutzer ist das ohne jede praktische Relevanz.





