Ich habe die neueste Version auf meinem Cerbo installiert um die Shelly Integration nutzen zu können. Das hat ohne Probleme funktioniert nach dem man Outbound Websockets configuriert hat. Allerdings ist das Update interval viel zu langsam. Ich erhalte alle 5-6 Sekunden einen neuen Wert vom Shelly 3 Pro EM. Das führt dazu das der Strom extrem hin und her schwankt. Auch manchmal so exterem das der multi 2 kw ins netzt speist aber das netz. nur 400w benötigt somit 1,6 kw verschenkt werden und dann der multi denkt, im netz sind 1,6 kw zu viel, ich schalte um auf charge battery und wechselt so immer hin und her bis sich das ganze mal eingependelt hat. Daher wollte ich gerne grid value aus mqtt versorgen um ess weiter nutzen zu können. Jetzt stelle ich mir die frage ob ich dynamic ess weiterhin nutzen sollte oder alles über node lösen sollte weil ich es granularer steuern kann. Oder gibt es eine Lösung damit der Cerbo alle 1 sek die aktuellen daten vom shelly bekommt/auslesen kann?
mich wundert ja das es überhaupt funktioniert
Irgendwo stand das Victron Shellys als Gridmeter / für ESS generell nicht unterstützen will da man ja hierfür eigene Produkte verkaufen will?
Versuch es doch mal mit Zusatzsoftware? Z.B. das hier:
Ich hab es jetzt mit einem Virtual Device gelöst das über mqtt Daten bekommt das klappt erstmal allerdings auch nur im ca Sekunden Takt.
Die Shelly Lösung taugt absolut nichts..
bei mir funktioniert es einwandfrei mit Shelly
Da Du im deutschsprachigen Teil schreibst - es gibt in Deutschland VDE-Bestimmungen das der MP2 nicht beliebig schnell nachregeln darf
Du darfst auch generell nicht davon ausgehen das er so Späse wie Phasenanschnittsteuerung oder Paketsteuerung ausgleichen kann
Ja, die shellies sind für kleine Anwendungen okay, aber halt eben langsam.
Ein EM540 z.b. liefert Werte alle 200ms, wäre MID-konform und kostet dazu noch weniger als ein Shelly EM Pro.
und was bringen die 200 ms in der Realität?
Einen stabilieren Gridsetpoint mit weniger über- und unterregeln bei gewissen Anwendungsfällen. Wenn die Loads flukturieren macht es einen Unterschied, ob die Inverter 5x pro Sekunde ihre Leistung anpassen oder nur 1x.
Wer nur recht kontinuirliche Verbraucher hat, wird nicht viel Unterschied bemerken.
Ich würde das Shelly Gerät durch ein VM3P75CT ersetzen.
Geringster Umbauaufwand, da beide Geräte mit CTs - Current Transformers - arbeiten.
VE.Can Ethernetkabel dran und die MPs arbeiten so gut u. schnell wie sie können. ![]()
Den Shelly hatte ich halt schon und wollte eigentlich nicht noch zusätzlich einen kaufen müssen. Aber das funktioniert leider echt sehr schlecht…
Ja, wegen der Kosten hätte ICH es auch erst mal so probiert, aber die 130 Euronen f. ein VM3 “machen den Kohl auch nicht fett”.
Und man hat eine 1A FUNKTIONIERENDE Lösung
hat wirklich jemand einen Unterschied bemerkt?
Gibt es Diagramme wo man sieht das die Regelung schneller funktioniert?
Ich habe per VRM Zugriff auf mehrere Installationen, teils mit Shelly, teils mit Original-Victron-Zählern
Die Update-Intervalle in der GUI beim Hausverbrauch sind identisch, deutlich unter einer Sekunde
Ich bekomme über den shelly mit mqtt nicht schneller als 1 - 1.5 sek. in der UI egal wie schnell ich die events in die queue publishe. Über die Integration aus der Beta Version komme ich nicht unter 5.5 sekunden. Ich habe den VM3P75CT geordert und kann mal schauen wie schnell das funktioniert. Wobei mir 1 - 1.5 sek schon schnell genug wäre.
das ist klar, Victron will nicht das man Fremdprodukte nutzt, wollen ja ihre eigenen verkaufen
Anfangs gab es in der Beta-Version noch bicht mal den Punkt “Grid”
Ich habe gerade bei mir nachgesehen, ich nutze das hier:
laut Doku werden die Werte alle 750ms geholt
Diese Software nutzt nicht MQTT, pollt den Zähler direkt per HTTP
Der VM3P75CT liefert alle 100ms Werte.
Beim Shelly war es nicht sicher herauszufinden wie oft er neue Werte liefert. Alle 1 bis 1,5 Sekunden scheinen aber real.
Ich hatte einmal einen Pro Em eingebaut und nach wenigen Wochen gehen einen VM3P75CT ersetzen. Das einzigste was mit fehlt ist das WLAN und ich finde es doof dass das LAN Kabel nur vorne aufgesteckt werden kann.
bringt das was bei der Regelung?
ich sagt ja, 750ms
mir ist das eigentlich auch total egal - ich finde nur so unbegründete Aussagen wie es es geht nur mit diesem und jenem Zähler sinnvoll - das ist daneben
Und auch mit dem besten Zähler werden so Spielchen wie Wasserbetten mit Pulspaketsteuerung nicht ausgeglichen werden können
Es kommt halt auch auf den Anwendungsfall an - hat man 1kWp PV - will um jedes Watt Einspeisung rumgeizen, wegen mir
Wir hatten hier heute 37 kWh PV-Ertrag, die Wärmepumpe hat 46 kWh verbraucht - da interessieren mich die letzten Watt Einsparung zugegeben nicht
Eingespeist haben wir 3,5 kWh - kann man evtl. optimieren, wohl der MP2 / Ladegerät zu klein - aber hier jetzt am Stromzähler rum zu machen halte ich für unsinnig
@DirkW
a) WLAN Extender m. ETH port
(b) 90 Grad RJ45 Kabel (bei evtl. Platzproblemen)
Wegen meines Hichi Lesekopfes musste sowieso ein WLAN Extender in die Zählersäule. Da war der ETH Anschluss f.d. VM3 sozusagen inklusive.
So sieht man das VM3 auch in der Victron Connect App und man kann es bei Bedarf übers (W)LAN abfragen.
Sollten 100ms sein, wie beim VM-3P75CT.
Wirklich bringen tut es nix, aber die VDE gibt in den FNN Hinweisen vor, das ein EnfluRi mind. 200ms schnell sein soll.
(finde die Stelle gerade nicht, obwohl ich das erst kürzlich hatte…)
steht z.B. hier Einstellungen des Energieflussrichtungssensors zur Erfüllung des FNN-Hinweises 04/2019 (EnFluRi-Funktion) unter Punkt 4
WLAN Extender oder Mini Router brauchen wieder eine eigene Stromversorgung.
WLAN wäre eine elegante Lösung ohne weitere Zusatzgeräte aus dem Verteilerschrank hinaus zu kommen.
Das Problem mit dem Rj45 Stecker vorne ist, dass zumindestens meine Verteilung keinen Zugang durch das Gehäuse in den vorderen Bereich hat. Alle Durchbrüche führen nur in den hinteren Verdrahtungsbereich. Mit einem abgewinkelten Stecker kann ich das Problem nicht lösen. Keystone würde hier schon mal vorgeschlagen um von vorne nach hinten zu kommen. Natürlich kann man das mit der Trennung von Netz und Niederspannung argumentieren, dass der Stecker vorne ist. Praktisch ist das aber nicht.
@M_Lange Real erfassen wie der Cerbo den Multiplus mit 400W/sec regelt kann ich zwar nicht, würde aber aus dem Bauch behaupten, dass das schnellere Grid Meter VM-3P75CT besser regelt, als der Shelly EM 3 Pro. Ich zumindest hab nach den Test mit dem 3 EM Pro mit schnell einen von Victron bestellt. Der Shelly EM 3 Pro ist halt ideal wenn man bei einem Kunden eine Verbrauchsanalyse machen will. Testweise einbauen, LTE Router dazu und fertig ist die Laube.
Ideal wäre natürlich wenn das Gridmeter dann auch im Zählerschrank verbleiben könnte und nicht durch ein anderes ausgetauscht werden müsste.
@DirkW
… und wie hast Du das VE.Can (ETH) VORN angeschlossen, und den “langen” VE.Can Terminator daneben? Sitzt doch auch VORN.
… aber, egal, Du kennst die Lage im Kasten am besten.
Wenn ein Sensor spätesten nach 0,1s einer Zustandsänderung (Power) das Signal an die Regeleinheit (MPs) sendet, funktioniert diese Regelung immer effektiver als ein Sensor, der erst nach 1s sendet, im ungünstigsten Fall.
(Wenn mein Warmwasser DLE (18kW) sich “meldet”, sehe ich die drastischen und wirklich sehr schnellen Änderungen auf den Phasen im VM3 und dem Netzzähler sehr deutlich. )