“Problemlos” mag sein, es ist aber nicht zulassungsfähig.
Ich weiss nicht wie du da involviert bist, du solltest dir dessen aber bewusst sein um ggf. Ärger oder irgendwelche Forderungen entsprechend begegnen zu können.
Also ich kann dir nur aus meinem eigenen Erfahrungen sagen, dass die Regelung mit Shelly langsamer ist. Ich hab auch mal so angefangen und nach 4 Wochen auf einen Victron Netzzähler gewechselt
Schau mal in eine Beitrag von @dognose , der als Programmierer auf die Skripte eingeht und von @M_Lange
Weil Victron als Hersteller, so wir alle anderen Hersteller auch, viele Parameter und Vorgaben einhalten muss. Das tuen sie, indem sie bestimmte Zähler- und Wechselrichterkombinationen testen und freigeben. Und da ist Shelly als Zähler einfach nicht mit drin weil die Shellys zu langsam sind.
Und ich kann nur immer wiederholen, dass das nicht der Fall ist. Es mag ja sein, dass der Shelly nicht über die notwendigen Zertifikate verfügt, um als GridMeter im ESS zugelassen zu werden, aber mich hat noch kein Netzbetreiber nach meinem GridMeter gefragt, und er wurde bei der Anmeldung sogar explizit angegeben.
Die Messgeschwindigkeit mag auch geringfügig langsamer sein, aber das ist angesichts der anderen Hemmnisse bei der Regelung absolut irrelevant. Schon alleine die Grenzgeschwindigkeit von 400W/s bei der Regelung sorgt dafür, dass eine halbe Sekunde mehr Verzögerung durch den Shelly nicht messbar ins Gewicht fällt.
Bei mir wird das überdeutlich dadurch, dass ich im Kernwinter, wo der Akku nie voll wird und deshalb keine Netzeinspeisung stattfindet, weniger als 1 kWh unerwünschte Netzeinspeisung pro Monat verzeichne. Das ist genau das, was durch Regelverzögerungen zustande kommt.
Mein Shelly 3EM regelt seit anderthalb Jahren mein ESS völlig problemlos.
Ich habe erst letzte Woche in einer Anlage ein EM24 gegen ein EM540 getauscht.
Mit dem EM24 war die Regelung sehr langsam, der 5000er MultiPlus hat wirklich lange gebraucht um auf Lastwechsel zu reagieren.
Beispiel: AC IN getrennt, der PV Wechselrichter speist mit 5kW ein, nach dem zuschalten und synchronisieren des AC IN hat der MultiPlus etwa 1 min gebraucht um seinen Ladestrom hochzufahren.
Nach dem Wechsel auf den EM540 hat das nur ein paar Sekunden gedauert.
Es hat also durchaus einen Einfluss auf die Regelgeschwindigkeit.
Der shelly funktioniert .. hast Du ja schon oft geschrieben…
aber .. je nach den “Geschwindigkeiten” der Hauslasten gibt es schon “kleine” Nachteile….bei kleinen Lasten sicherlich kein Problem…. hängt aber eben von dem Betrieb ab.
der Shelly ist da nicht nicht drin weil er zu langsam ist er ist nicht drin weil Victron ihre eigenen Produkte verkaufen will
Das haben sie sogar mal irgendwo hier im Forum zugegeben, deshaln kann man den Shelly als PV, Generator einbinden, aber halt nicht als Hauszähler
Danke Tom. hier scheinen viele Stammtischweisheiten zu kursieren
Es ist gerade bei kleinen Lasten ein Problem , z.B. beim Kumpel das Wasserbett mit Pulspaketsteuerung - da kann kein Zähler mithalten, auch nicht der original Victron - er bräuchte quasi KI um vorherzusagen wann das nächste Paket eingeschaltet wird
Aber wie Tom sagt - da geht es um paar € hin oder her im Monat
Nöö, es geht nur um ein paar Cent hin und her im Monat. Und zwar 'ne kleine Anzahl an Cent
Aber grundsätzlich: ich brauche unbedingt ein GridMeter, das über WLAN kommuniziert. Alternativlos. Und ja: man könnte auch einen Victron-Gridmeter über WLAN einbinden. Ob das dann zertifizierbar wäre?
Ich hatte den Shelly übrigens schon bevor ich mein Victron System eingerichtet habe, und ich habe das auch etlichen anderen Leuten so empfohlen, um die notwendigen Daten für eine vernünftige Planung ihres PV-Systems zu erhalten. Und wenn man den Shelly dann schon mal da hat und der seinen Dienst allerbestens verrichtet, gibt es auch keinen Grund mehr für einen Wechsel und nochmalige Geldausgabe.
Dass Victron seinen eigenen Geräten den Vorzug gibt, finde ich völlig OK. Aber ich habe ja auch keinen Akku von Victron und er wird auch nicht offiziell unterstützt. So what? Schlimm finde ich aber, wenn hier immer wieder mit Falschbehauptungen argumentiert wird. Fakt ist: vom Geschwindigkeitsunterschied zwischen Victron Gridmeter und Shelly kriegt der Anwender exakt gar nix mit. Diejenigen, die was anderes behaupten, sind aber noch lange keine Lügner. Aber dann liegen die Probleme nicht am Shelly, sondern wohl ziemlich sicher an einem instabilen WLAN.
Du ignorierst dabei völlig, dass bei bestimmten Taktungen der Hauslasten ein Victron Gridmeter genau so versagt wie ein Shelly oder jedes beliebige andere Gerät. Und das liegt nicht an schlechter Kommunikationsgeschwindigkeit, sondern daran, dass jedes ESS einer maximalen Regelungsgeschwindigkeit unterliegt.
In der Liste sind aber auch Zähler von ABB und der EM24/EM540 sind auch nicht von Victron sondern Carlo Gavazzi.
Der einzige eigene Zähler in der Liste ist der VM-3P75CT.
Strenggenommen fällt mit den neusten Anforderungen auch der z.b. EM24 raus. Ich glaube in der neuen FNN sind hier Latenzeiten <=100ms gefordert.
Ich frage mich immer WARUM so viele einen Shelly nehmen wollen, liegts nur am WLan. Und dann der Aufwand mit den Scripten, so günstig ist der Shelly auch nicht dass es das rechtfertigt. Wandlerklemmn und zusätzliche Sicherungen sind auch nicht schön im Verteiler. Dazu kommt dass es nicht ohne Grund Zertifizierte Zähler von Victron gibt. Wenn man dann mal testen möchte ob die Anlage nach spätestens 1 min den Inverterbetrieb einstellt wenn die Verbindung unterbrochen wird? So gefordert, der Elektriker der die IBN gemeldet hat, muss das prüfen.
Wenn man wenig Platz hat sind Wandlerklemmen auch nicht schön.
Mit wenig Ahnung an den Hauptleitungen herumzu reißen um die Klobigen Wandler darüber zu bekommen…. Würde mich interessieren wie viele Laien da geflucht haben weils so einfach klingt. Dann die Spannungsmessung phasengleich an eine geeignete Sicherung… ich weiß nicht. Wandler ja, aber nur bei größeren Leistungen.