Schau mal in die “Advance Graphen” im VRM oder in den Batterie-Monitor für die Pylontech im GUI v2, welche Werte die Pylontech liefern.
Das BMS sollte Vorgaben (CCL, CVL, DCL), Charge-allowed, discharge-allowed) machen, sowie Warnings ausgeben.
Bei meinem PACE200 kann ich das konfigurieren.
Evtl solltest Du Pylontech dazu kontaktieren.
Je nachdem, was das BMS liefert benötigst ggf eine Firmware-Update oder eine externe Lösung.
Alte US2000 z.B. liefern keine Zellwerte.
Externe Lösung kann z.B. der Battery Safety Controller sein. Der liest das BMS aus, errechnet daraus eigene Vorgaben und gibt dieses an das GX-Gerät zur Steuerung weiter.
Wenn du über VRM/Console auf die GUI V2 gehst oder am Ekrano/ GX Display selber, dann drück mal auf die Batterie.
Da kommst Du in die Detailinformationen, was das BMS liefert.
Das BMS sollte in Abhängigkeit von Temperatur und Ladestand einzelner Zellen die Parameter CCL, CVL, DCL anpassen, sowie Warning und Alarm übertragen.
Wenn Daten fehlen, ist entweder das falsche Protokoll im BMS ausgewählt oder die BMS-Firmware kann es nicht. Es gibt auch BMSe, die die Parameter nicht dynamisch anpassen. Also z.B. mit vollem Strom vollladen lassen und dann den den Alarm aktivieren und Charge-Mosfet öffnen.
Im Idealfall passt das BMS die Parameter so an, dass nie eine Warning kommt. Es geht noch, wenn Warning kommt, es sollte aber keine Alarm/Protect kommen.
Wenn die Anpassung der Parameter nicht erfolgt, aber alle Daten wie Temperatur und Max/Min Cell Voltage übertragen werden, dann kann der Battery Safety Controller ggf. die dynamische Steuerung machen. Kompatibilität ist zu prüfen.
Für die „normalen“ 15s-Pylontech US…. hat Victron selber eine dynamische Anpassung. Für Force L1 weiß ich es nicht. Such mal nach Battery Compatibilty auf den Victron-Seiten.
Anbei Screenshots…
Ich habe meine Limits im PACE-BMS mit 280Ah-Zellen angepasst:
CCL = 4x50A statt 150A
DCL = 4x101A statt 200A
CVL = 55,7 = 16x3,45 + 0,5 (bulk) danach 55,2V
Ich habe mal ein wenig weiter ohne BESS nachgeforscht:
Die Force L1 melden dem VictronSystem (VS) die max. Lade und Entladeströme.
Es gibt auch eine Notabschaltung.
Mein Problem: Die L1 melden 83 A max. Strom zum Laden aber dennoch wird nicht merklich geladen. Die Spannung der L1 ist dann immer rund 52,3 V gemeldet von den L1. Höher wird einfach nicht geladen.
Eine Ursache: Die % Angabe ist außer Sync. Damit Victron die zurücksetzt muss eine Mindestspannung erreicht werden die Nahe 52,5 V liegt. Dann wird der L1 SOC wert auf 100 % gesetzt. Leider gibt es einen Unterschied der Ladespannungen zwischen den MP2 und den Force L1: Die Force L1 melden generell etwas weniger Spannung als die MP2. Dadurch kommt es nie dazu das die Spannung auf den von den L1 benötigten 52,5 V geladen werden.
Dem habe ich versucht entgegenzuwirken, indem ich den MP2 höhere Erwartungsspannungen und Ladespannungen gegeben habe (52,8 V). Ungünstigerweise ändert sich da gar nichts.
Eine weitere Ursache könnte noch die für die L1 recht hohe Zellabweichung von gut 30 mV sein. Eigentlich ist das recht wenig, aber bedauerlicherweise ist es immer etwas schwierig, wenn der Reset der Werte bei so hohen Spannungen erfolgt.
Derzeitige Abhilfe: Ich habe ein Netzteil mit fest eingestellten Kurzschlussstrom von 1A und offener 52,8 V Spannung über eine Tasmotamessstecker angeschlossen. Damit aber das VS nicht einfach den Strom aus dem Netzteil abzieht, schalte ich derzeit MP aus. In dem Fall geht dann tatsächlich nach einiger Zeit der vom L1 gemeldete max. Ladestrom auf 0A zurück und ich schalte dann das Netzteil aus. In dem Fall ist dann auch der vom L1 gemeldete bereits auf 100 % gesprungen.
Wenn die Zellabweichung über 30 mV ist warte ich aber auch manchmal ein paar Tage bis dieser auf unter 30 mV gesunken ist.
Die hohen Spannungen sollten sich hier nicht auswirken und dem Balancing helfen.
Die 1 A sollten auch kein Problem sein da ich 27 Module Parallel habe und Pylontech angibt da das Balancing mit 300 mA / Modul durchgeführt wird.
Ich lese aber gerade, dass das Verhalten sich wohl mit 3.70 geändert hat. In einem anderen Tröt wird das gerade diskutiert und das Verhalten ist eigentlich ähnlich meinem Problem. Vielleicht ist daher das Problem mir erst so spät aufgefallen. Das müsste ich nochmal nachsehen.
Ok, ich habe auf dem alten noch 3.60 und auf dem neueren System 3.67 laufen. Damit sollte der Tröt für mich nicht zutreffen. Vielleicht warte ich auch erst mal ab was aus der Sache wird.
Ich hatte auch eine Differenz der Spannung zwischen BMS und MP2.
Eine „VSense“-Anleitung vom MP2 zum Pluspol der Batterie schafft Abhilfe.
Grund können Übergangswiderstände sein. Daher auch noch mal Anschlüsse säubern und Anzugsmomente prüfen.
Die Werte sind auch unterschiedlich wenn gar kein Strom fließt.
Der Cerbo sollte aber eigentlich die Werte vom Pylontech BMS verwenden, so ist es ja eigentlich auch eingestellt.
So, das Verhalten scheint hier auch schon diskutiert worden zu sein und seit V 3.50 aufzutreten. Daher macht es keinen Sinn das hier weiter zu diskutieren.