BESS speist PV gerne mal ins Netz statt in den noch weit nicht vollen Akku ein

Puuuuhhhh deftig…….Welche Laderate? Wie misst du die Temperaturen? Oder besser wo?

Temperatur meldet das Pytes BMS Zellengenau. Denke direkt in Zellen (habe allerdings keine Ahnung wie genau).

Anbei noch die Ströme über die Zeit. Da die Temperaturkurve relativ schnell wieder abfällt, kann es durchaus sein, dass es punktuelle Temperaturen sind, die sich wieder ausgleichen

Naja direkt in der Zelle ist schon technisch anspruchsvoll, davon gehe ich mal nicht aus. Nichtmal bei den Prouch Zellen. Und du hast völlig Recht, die Masse so schnell aufwärmen und abkühlen ist fast physikalisch nicht möglich. Daher denke ich das es irgendwo an den Kontakten ein Sensor sitzt. Ich habe ja die berühmten prismatischen Zellen in 2er Reihen angeordnet. An der Nahtstelle wo 4 Zellen zusammen stoßen ist ein kleiner Schlitz, dort sitzen meine Temperatursensoren. Deshalb gehe ich schon davon aus das diese Sensoren schon sehr genau die Zellentemperatur wiedergegeben. Und die schwanken wirklich minimal. Weiterer Sensor sitzt im Gehäuse, der Wert schwankt etwas mehr, je nachdem ob BMS oder Ballancer laufen. Diese Werte im Gehäuse gehen mal so um 5°C nach oben. So und dann bleiben die Sensoren direkt vom BMS und Ballancer. Und die bringen echt Temperaturen wenn sie richtig arbeiten. Das BMS geht mal auf 40° C und der Daly Ballancer schafft auch mal 60°C. ABER die 1-2 Stunden die die mal arbeiten reichen sicherlich nicht aus um die Masse (160 kg in meinem Fall) signifikant auf Temperatur zu bringen.

Deshalb meine Frage oben.

Ich habe seit ein paar Tagen ein Netzteil mit Strom und Spannungsbegrenzung angeklemmt und versuche alle 28 Module parallel mit
max. 1 A auf 52,8V zu laden. Da meine Anlage aber versucht hat, die Ladung ins Netz zurück zu speisen musste ich die Inverter ausschalten und habe auf Netz umgeschaltet.
Gut zu sehen war, dass der vom BMS der Pylontech gemeldete SOC bei 52,5 V auf 100 % gesprungen ist. Also kalibriert sich das BMS an dieser Spannung.
Um also den SOC immer wieder mal zu kalibrieren, muss man die Akkus auch mal auf 52,5 V mindestens bringen.
Da mir aber die Zellspannung auf nun 50 mV auseinander gelaufen ist, habe ich das Netzteil dran gelassen, 53 V eingestellt und lade nun mit Strombegrenzung weiter bis die Differenz den Angaben vom Servicemanual auf unter 30 mV gesunken ist.
Dann muss ich nur zusehen, dass öfters mal auch die Spannung erreicht wird. Mir kommt es so vor, als wollen die Inverter nicht über 52,3 V laden, obwohl ich in den Invertern 52,5 V eingestellt hatte. Scheinbar gibt es eine Abweichung von 0,2 V zwischen BMS und MP II. Ich werde mal den Wert auf 52,8V anheben. Solange ich unter 53,2 V bleibe, sollte das ja kein größeres Problem sein.

Na guck………

Hab Geduld beim Ballancen, das dauert.

Was die Spannungsdifferenz angeht. Die Kabel sind hoffentlich groß genug? Und dann bitte alle Kontakte kontrollieren. Evtl sogar mit Wärmebild im Betrieb. Ansonsten kennst du meine Einstellungen zu den Werten aus einem BMS.

Wie weit man von Kalibrierung sprechen kann wenn das BMS beim Ein oder Ausschalten auf 100%Soc springt lassen wir mal dahin gestellt

Das mit dem Aus/Einschalten der Pylontech hatte ich nur gelesen. Das war aber nichts Offizielles.
Da des SOC wieder in Ordnung ist, unterlasse ich das jetzt auch.

Was die Kabel angeht, die von den Pylontech haben etwas mehr als 30 mm² und sind die mit gelieferten. Ich meine, die haben ca. 4 m.

Zu den Victrons habe ich mich vertan und nur 35 mm² gelegt. Die könnten 70 mm² haben. Die haben max. 3 m.

Nochmal zurück zum Thema, nachdem ich nun nach ein paar nicht so sonnigen Tagen und einem Hub runter auf 50 % Soc und wieder rauf mal wieder auf einen ESS #5 Status bei 52,17 V mit nun 73% bin und die Anlage wieder keinen ordentlichen Strom in die Akkus lädt und dieser für mich ungenutzt im Netz verschwindet, obwohl zumindest laut Victron die Pylontechs immerhin noch 104 A aufnehmen dürfen.
Battery Life war die ganze Zeit aktiv.

Ok, ich habe gelernt das man den % Angaben nicht so vertrauen darf, aber helfen tut mir das auch nicht weiter.
Ich würde gerne mal das die Batterien auch vom Victron System bis mindestens auf 52,5 V aufgeladen werden, was in den vergangenen 2 Wochen nicht ein einziges Mal durch die Anlage geschehen ist und ich mit einem Netzteil unterstützen musste das immerhin 5 A schafft wärend Victron gerade mal ca. 1 A rein pustet. Wie gesagt, das BMS von Pylontech erlaubt immerhin etwas über 100 A.
Bei einem Modul von ein paar Ah wäre 1 A ok aber ich habe hier über 2000 Ah verbaut. Damit sich da was an der Ladung bewegt sollte es schon etwas mehr sein.
Wenn man wenigstens verstehen würde warum bei #5 nur ca. 1 A geladen. Wird das nicht an der Größe des Akkus hoch skaliert?
Hat jemand Ideen was tatsächlich schief läuft? Wenn die Anlage 52,5 V erreicht sollte der SOC selber auf 100 % springen. Mit 1 A wird das aber nicht so schnell geschehen.
Die Zellspannungen liegen zwischen aktuell 3,456 und 3,490 V. Nicht sehr nah beisammen und 3,49 V ist schon recht hoch.
Aber warum hält sich dann Victron nicht an dem freigegebenen Ladenstrom und veranstaltet nur ein Schneckenladen?

Noch etwas: Weiss jemand wie sich die Benennung der Zellen ermitteln lässt? Z.B. 0305 für niedrigste Zellspannung, 0101 für höchste Zellspannung.

#5 heist ja nunmal “langsame Ladung”. Und 3,49 V ist ja uch schon fast voll….

evtl. erkennt der MP II nicht die Kapazität des Akkus ?? Stimmen da die Parameter. Wann war er denn zuletzt denn mal auf 100% ?

Und die Firmware des MP II begrenzt die Spannnung auf 52,5 V .. geht eine Zelle über 3,5 V wird runtergeregelt.

Hallo,

das letzte mal vor ca. 2 Wochen war er auf 100% Wegen wenig Sonne wurde nur mehr entladen und wenig geladen.

Die Spannung habe ich auf 52,8V angehoben da der MP2 und der Victron wohl unterschiedliche Spannungen messen.
Damit wollte ich sicher stellen das garantiert auch mal die 52,5 V im BMS erreicht werden.
Den Unterschied sieht man gut hier:

Am 48 V Bus klebt noch der Cerbo dran. Daher gibt es leichte Abweichungen beim Strom.
Ist aber auch mehr als erwartet.

PS: Die Temperaturen sind niedrig aber wenn Pylontech sagt 100 A sind ok sollte das kein Problem sein.

200 mV Unterschied sind schon ganz schön groß… bei so kleinem Strom ;O))) Und wo bleiben die 150 W Unterschied ? Der Cerbo braucht doch nur ca. 10W, oder?

Und bei ca. 52 V bist Du eigentlich schon bei ca. 96% …. da wird natürlich schon runtergeregelt.

Kannst Du mal – Übersicht- Batterien – Akkus- Details kopieren?

Ich schätze das sind einfach Messfehler zwischen der MP2 und den Pylontech.
Die über 150 W der MP2 sind auch nur hier zu sehen. In der normalen Konsole sind es nur ca. 100 W:

Ich habe auch nochmal in der MP2 Konfig geschaut:

Hier sind erhöhte Werte eingetragen welche von Pylontech noch als akzeptabel gelten sollten, aber ich habe die noch nie so abgelesen.

Mit den Batterie Monitor kann das nicht zusammen hängen, oder?

Ich meinte diese Übersicht…

Wie sind deine 28 Module denn verschaltet? Sorry wenn es irgendwo schonmal diskutiert wurde, habs nur überflogen. Pylontech unterstützt nur eine begrenzte Anzahl ohne LV Hub.

Das sind Force L1 4 Stacks a 7 Stück alle parallel über CAN-Bus miteinander verschaltet.

Ich habe das Ladegerät angeschlossen, damit ich die Akkus mal manuell auf 52,5 V hochbringe.

Da mir die Victronanlage immer reingegrätscht ist und die 10 A die ich in die Akkus drücken wollte eingespeist haben, habe ich kurzerhand meine Verbraucher auf Netz geschaltet und den erste MP2 mit dem Schalter abgeschaltet.

Nach rund 2 h war dann die Spannung auch auf knapp unter 52,8 V und der SOC wieder bei 100 %. Jetzt wird auch nur noch mit 0,7 A geladen.
Da das BMS gerne nicht weiter laden möchte, habe ich das Ladegerät nun remote abgeschaltet. Morgen werde ich alles erneut ohne Ladegerät einschalten.

Mir wäre es allerdings lieber, die MP2 würden das machen, und zwar schneller als im Schneckentempo.
Das nicht mehr so viel gefehlt hat, sieht man an der folgenden aufgezeichneten Batteriestromkurve:

Aktuell sieht es so aus:

Hier noch die Kurven für SOC und Batteriespannung:

Leider kann man das mit der Batteriespannung hier nicht so schön sehen. Mal sehen ob ich das besser hin bekomme.

Na, Du hast schon eine Zelle die ÜBER 3,5 V hat.. da wird abgeregelt!!

Und eine Akkutemperatur von -1 c° …. da ist Laden auch nicht zulässig (schaue mal in die techn. Daten vom Akku).

Das sollte das BMS aber wissen und sagen, oder? Ich sehe keine passende Meldung.
Ich denke das BMS das sagen sollte. Aber wo sehe ich das? Das BMS scheint ja immerhin noch über 100 A akzeptiert zu haben.

Es ist schon richtig das 3,5 V schon sehr hoch ist. Nur frage ich mich dann wie man die anderen Zellen hoch bringen soll das man endlich mal den SOC Reset auslöst.
Jedenfalls überwache ich nun auch CellMax und MinVoltage.

Kann man vielleicht im Debug Modus die CAN Nachrichten irgendwie auswerten oder eine Logdatei prüfen?

Ich möchte ja gerne selber verstehen was vor sich geht. Wenn das BMS den Cerbo sagt was erlaubt ist und der mit den MP2 dann das macht wäre das für mich in Ordnung und ich würde nicht so eingreifen wie ich es oben getan habe weil ich glaube das Victron das nicht (richtig) macht.

Das BMS gibt nur maximalen (und minimalen) Werte vor .. regeln tut es (fast) gar nicht .. dafür ist man selber zuständig. Und Akku laden ist lt. techn. Daten nur von 0 - 50 °C zulässig. Da muss man also selbst drauf achten.

Und die MP II regeln die Ladespannung ab.. wenn auch nur eine Zelle über 3,5 V hat. Und dann muß man warten, bis auch die anderen Zellen diese Spannung erreichen… das kann schon dauern ;O)))

Hab mal ein Bild hochgeladen.. da kann man den Ausgleich gut erkennen.. ist zwar nur von einem Akku..

US3000C-pi55 - Dashboards - Grafana.pdf (223,7 KB)