Naja, an einem sehr sonnigen Sommertag kannst Du da wohl mit deutlich über 100 kWh Tagesertrag rechnen. Bei den 2,4 kW WR-Leistung des MPII-3000 kannst Du davon maximal 57,6 kWh pro Tag selbst verbrauchen und ins Netz einspeisen.
Vermutlich hast Du also weitere Wechselrichter im System.
ach so meinst das - ja klar, die PV-Anlage ist komplett getrennt, in unserem Fall über Micro-WR
es macht wohl auch wenig Sinn aus den PV-Zellen erst mal 50V DC zu machen, die dann über mehrere MP2 wieder in 230V zu wandeln, um damit Haushalt zu versorgen oder ins Netz einzuspeisen?
Schau mal was in der Überschrift steht, und dann schalte mal dein Netz weg und dann schauen wir mal was du noch betreiben kannst, nämlich nichts! Mit einen MP2 hast du Notstrom wo du ein paar Geräte am AC-Out zur Not betreiben kannst wenn das Netz weg ist, aber sonst schon gar nichts. Das hat nichts mit einer Insel zu tun. Da helfen dir deine 27kWp und 30kW Akku auch nichts!
Ähhh?? Du weißt noch nicht mal, dass Solarmodule GLEICHSTROM produzieren???
Sorry, aber aus den PV-Zellen und dann auch aus den Modulen kommt Gleichstrom. Der wird in Deinen Mikrowechselrichtern in 230V Wechselstrom umgewandelt, vom MPII wieder zurück in Gleichstrom, und dann in Deinen Akku eingespeist. Das ist erheblich weniger effizient, als den Gleichstrom von den Zellen über einen Laderegler in die passende Akku-Spannung zu wandeln und direkt im Akku zu speichern.
Ich kenne Dein Lastprofil nicht, und weiß deshalb nicht, wie hoch Deine Hauslast wirklich ist. Angesichts 27 kWp installierter Solarleistung gehe ich aber mal davon aus, dass der MPII doch nur einen winzigen Teil Deines Stromverbrauchs deckt.
Da kommt jetzt was durcheinander. Wir haben über die Effizienz der Speicherung des Stroms im Akku geredet, und dass dabei eine zusätzliche Spannungswandlung der Effizienz nicht zuträglich ist. Du schreibst jetzt aber über den direkten Eigenverbrauch des PV-Stroms.
Es ist halt so, dass zuerst geschrieben wurde, dass bei 27 kWp ein MPII-3000 völlig ausreicht. Und das ist eben nicht möglich, wenn man keine anderen Wechselrichter hat, und wenn der MPII-3000 nur die Grundlast nachts decken soll. Ob dann aber der 30-kWh Akku wirklich genutzt wird?
Der TO plant eine Anlage mit 25kWh Akku aber nur 8 kWp PV, da ist der Akku in meinen Augen zu groß
Auch finde ich den Umweg von PV über MP2 ins Netz nicht optimal
Da ich so einen großen Akku aber nur einen 3000er MP2 habe liegt einfach daran:
Ich hatte vorher nur die halbe Akkukapazität - festgestellt das in der Übergangszeit tagsüber viel eingespeist wird da Akku voll aber dann nachts der Akku um 1 Uhr leer ist da ihn die Wärmepumpe leergesaugt hat
Ich logge hier alle möglichen Daten, dass das im Jahr 100x passiert ist eher noch pessimistisch angesetzt
Die Akkuerweiterung hat 1100€ gekostet
Gehe ich von 100 x 12 kWh aus - aktuell 100 x 12 x ca. 0,2€ –> 240€
Ich habe aber Dir geantwortet, als Du geschrieben hast:
Und beim TO ist der 25kWh Akku bei 8 kWp PV IMO genau passend, um z.B. mit einem MPII-3000 sämtliche PV-Überschüsse einspeisen zu können.
Mit einem zu kleinen Akku müsste man zur Einspeisung der Überschüsse die WR-Leistung an die PV-Leistung anpassen, bei 8 kWp also 8 kW Wechselrichter. Und das geht nicht mehr 1phasig, aber 3phasig wird völlig unwirtschaftlich. Genau deshalb haben die meisten Leute eine unwirtschaftliche 3phasige Anlage, weil die Solarteure ihnen das aufschwatzen mit dem Argument, man müsse schließlich die volle Peakleistung der PV auch verarbeiten können. Und das ist falsch.
Ich selbst habe nur 5,4 kWp PV, einen 15 kWh-Akku und einen MPII-3000. Das passt perfekt zusammen, um über 80% meines Jahresstromverbrauchs inkl. Warmwasser und Wärmepumpenheizung abdecken zu können, und dazu noch fast 3000 kWh pro Jahr gegen Vergütung ins Netz einspeisen zu können.
Du meinst die PV rein per DC an den Akku - der MP2 kann bei voller Sonne im Sommer nicht alles ins Netz einspeisen, also wird der Akku geladen?
Nachts wird dann aus dem Akku ins Netz gespeist?
Kann man machen, quasi von hinten durch die Brust ins Auge - aber wozu sollte man so eine abenteuerliche Konstruktion bauen? Tagsüber Netzabregelung? Oder aus ideologischen Gesichtspunkten, Umweltschutz, netzdienlich?
Die EVG ist ein netter Nebenaspekt, aber macht nicht reich
Der MP2 ist konstruktionsbedingt nicht besonders effizient
Den MP2 und einen Akku für die Netzeinspeisung zu nutzen - in meinen Augen mehr als fraglich
Nöö, ich würde das als direkten Weg bezeichnen, und den Weg über Mikrowechselrichter und Ladegerät in den Akku und dann wieder über WR aus dem Akku raus als “von hinten durch die Brust ins Auge”.
Nein, eben nicht. Du kannst mit einem MPII-3000 ja pro Tag satte 57,6 kWh Strom ins Netz einspeisen. Das ist mehr, als Du von 8 kWp PV erwarten kannst. Die Netzeinspeisung verläuft dann aber über den Akku gepuffert zeitlich gestreckt. Und damit ist die Sache auch noch netzdienlich.
Und wenn Du unter 7 kWp PV bleibst, dann fällst Du mit meiner Anlage noch nicht mal unter §14, und Du hast sowieso nicht mehr als 60% der installierten PV als Einspeiseleistung.,
Alle diese Gründe sind valide Gründe. Warum auf Einspeisevergütung verzichten? Warum nicht für mehr EE-Strom im Stromnetz sorgen und damit CO2 Emissionen vermeiden? Und netzdienlich ist das Ganze wg der zeitlichen Entzerrung sowieso.
Dann nimm doch einen anderen WR.
Dafür wurde das Zeugs gebaut. Aber wenn Du sinnfrei doppelt oder drei mal so viel Geld ausgeben willst, ohne dafür einen Zusatznutzen zu erzielen, dann kannst Du das natürlich anders machen.
da kann ich jetzt zugegeben nur die Hände über dem Kopf zusammen schlagen, bin an der Stelle raus
Für den TO:
so ein Victron mppt 450/200-MC4 kostet ca. 1300€ , dazu dann noch teure dicke Kabel usw
4 x Hoymiles HMS-2000 kosten in Summe incl. DTU ca. 900€ - man hat kein Hochvolt, sieht jede einzelne Zelle, braucht kein Schattenmanagment-Hokus-Pokus
Damit hast erst mal eine in sich funktionierende PV-Anlage die man preislich weiter optimieren könnte, z.B. Hoymiles HMT oder gar MIT, keine Ahnung was es da aktuell alles gibt
Beispielrechnung Sommertag: Du erzeugst 50kWh - verbrauchst 5 davon selber
Wo sollte jetzt der Sinn sein die verbleibenden 45kWh über die Batterie zu leiten?
So ein Hoymiles-WR hat einen Wirkungsgrad von ca. 97%
Der MP2 liegt - auch wenn er nur zur 230V-Erzeugung genutzt wird - deutlich unter 90%
Ja, er liegt wenn er wie bei mir auch zum Akku beladen genutzt wird sogar unter 80% - aber lieber nur 80% Wirkungsgrad für 5kWh , dafür 97% für die restlichen 45kWh
Bedenke - die ganze Verlustleistung wird als Abwärme ins Haus getragen
Och leute, es gibt kein entweder oder, es kann ja auch eine Mischung sein, Hoymiles und ein MPPT, 150/35 oder so, der die Batterie sehr effizient lädt.
Davon war ja nie die Rede. Das war mein Vorschlag für eine 8 kWp PV-Anlage. Und da muss ich ja keine 45 kWh über den Akku leiten. Der Akku kann so viel ja gar nicht aufnehmen.
Der MPII wird dann mit einem “Grid Setpoint” von z.B. 2000 W Strom immer 2000 W ins Netz einspeisen, selbst wenn im Haus gar keine Last anliegt. Solange mehr PV-Leistung als diese 2000 W anliegen, wird dafür gar nix aus dem Akku genommen, sondern die PV-Leistung direkt verwertet. Nur der PV-Überschuss geht in den Akku, bis dieser voll ist. Der “Grid Setpoint” wird so festgelegt, dass der Akku im Idealfall bei Sonnenuntergang voll ist. Und nachts wird dann nur aus dem vollen Akku weiter ins Netz gespeist. Bei einem 15 kWh Akku gehen dann also an einem Sommertag 5 kWh in den direkten Verbrauch und 45 kWh ins Netz, aber es werden nur 15 kWh davon durch den Akku geleitet.
Und was für ein Problem soll dadurch entstehen? Der Akku kommt dabei auch nicht auf mehr als 200 Vollzyklen pro Jahr, und das dauert dann schon einige Zeit, bis die vom Hersteller der Zellen versprochenen 8000 Zyklen erreicht werden.
Die Verluste entstehen im MP2, und der hängt bei mir außerhalb des Hauses. Aber Verluste bei der PV gehn mir kalt am A… vorbei, denn notfalls kommen eben zwei Module zusätzlich auf’s Dach.
Die große Einsparung habe ich bei der Anlage selbst. Meine Anlage mit 5,4 kWp, 15 kWh Akku, drei Smartsolar MPPTsm und einem MPII-3000 hat mich 3.000 € gekostet, plus 500 für den Elektriker für die Prüfung, Anmeldung und Inbetriebnahme. Und damit decke ich 80% meines Jahresstromverbrauchs, und kassiere noch über 200 € an Einspeisevergütung.
Du hingegen kannst von den 8 kWp über den MPII-3000 maximal 1,8 kW in den Akku laden, und musst den Rest ins Netz einspeisen, selbst falls der Akku nicht voll wird. Oder Du musst 3phasig installieren und bist grob unwirtschaftlich und hast damit auch noch höhere Verluste.
da muss man schon sehr viel Zeit und Langeweile haben ständig an den Einstellungen rumzufummeln
stelle ich mir sehr lustig vor - dann müsste man ja wenn der Akku früher als gedacht leerer wird wieder an den Einstellungen was ändern, also täglich / stündlich?
Ich habe hier ein Huawei Zusatznetzteil zum schneller laden - funktioniert vollautomatisch , zus. 1,5kW
Aber aus Erfahrung - als der Akku noch 15kWh hatte - hier hat alleine der 3000er MP2 locker gereicht
entweder hat es den ganzen Tag Sonne oder es reicht eh nicht
3phasig muss man hierfür nicht installieren, man könnte auch einen 5000er nehmen - aber bereits hier wird Absicherung usw wieder komplizierter
Mittlerweile gibt es zig Zusatznetzteillösungen - selbst von Victron
Nöö, bei mir reicht es, am Anfang und Ende der sonnenreichen Zeit einmal einen Wert zu verstellen. Und wem das zu viel ist, der kann sich sowas in NodeRed programmieren, bis hin zur Auswertung der Ertragsprognosen der nächsten Tage.
Wie kommst Du aus so sonderbare Ideen? Wie gesagt: das lässtr sich sehr einfach automatisieren, und mehr als 2mal im Jahr müsste man das auch nicht manuell machen. Und wenn der manuelle Wert mal nicht exakt passt, so what, dann verliert man eben mal 'ne kWh.
Aber das musst Du doch auf jeden Fall, sobald Du Deine Solarmodule nur AC-geführt im System hast, denn Du darfst ja nicht mehr als 4,6 kW auf einer Phase haben.
Und außerdem hast Du bei Netzausfall dann auch keinen PV-Ertrag mehr.
Mir ist völlig unverständlich, warum Du eine sehr teure und aufwändige Lösung einer sehr einfachen und flexiblen vorziehst, ohne auch nur ein Fitzelchen mehr Nutzen zu haben.
wie kommst auf diesen Unsinn? Ich sagte ja, es gibt auch HMT usw - ich hab jetzt keine Lust mit Dir auch noch darüber zu streiten ob 6 HMS als eine Anlage oder 6 WR gesehen werden
doch habe ich, da sind hallt paar WR an AC-Out angeschlossen - aber das ist wieder eine andere Geschichte, braucht man das wirklich?
Ist nicht Deine Lösung die eher teure und aufwändige?
Alleine Deine Aussage weiter oben - die Zellen liefern DC, macht mehr Sinn es direkt einzuspeichern als in AC zu wandeln
Was denkst passiert wohl in so einem MPPT 450/100?
Hätte mir bis gestern jemand erzählt das jemand einen Akku + MP2 dazu nutzt um den Strom verteilt über die Nacht einzuspeisen - ich hätte es nicht geglaubt
ich habe Dir hier Zahlen vorgerechnet - aber die scheinst Di nicht zu verstehen?
Wenn Du mit der Anlage glücklich bist - gut für Dich
Ich wollte hier mit meiner Frage hier nichts auslösen, tut mir leid. Ich komme mit den verschiedenen Meinungen doch ziemlich durcheinander.
Ich habe mich jetzt fest entschlossen, 3x 48/5000 mit 1x mppt 450/200 zu machen. Bin jetzt bei 20x500W Module gelandet mit insgesamt knapp 30kWh von Pytes.
Bitte darüber mal Eure Ansichten, aber bitte ohne böse untereinander zu werden. Ich bin laie und brauche wirklich Hilfe.
Ich würde für die AC Seite noch einen WR z.B. Fronius dazu bauen wenn du noch Platz hast, mir der DC Seite kannst du dann Akku mit weniger Verlusten laden und das gleich gilt auch für die AC Seite und dem direkten Verbrauch!