Ich habe mich nicht wirklich genauer damit befasst, mich hat sofort genervt das oben immernoch ein 12 V Modul von Victron steht. Warum muss man einen Wert ändern der einem Modul zugeordnet wird um ein Custom Modul anlegen zu können.
Warum nicht wie gewohnt bei der Frage nach dem Modultyp die Möglichkeit bieten ein eigenes Modul anzulegen. Ich war ja wohl nicht der einzige der zuerst gedacht „das geht nicht mehr?“
Einfach oben zur Auswahl „Custom Modul“
…aber wie gesagt, vielleicht werde ich zu alt für die moderne Menuführung.
Nee, schau dir einfach mal Bewertungen von dem Laden an.
Da ich selbst bei einem Victron Händler bzw Distributor arbeite, könnte/wird es falsch rüber kommen, wenn ich da meine Meinung schreibe bzw. kann ich da keine unvoreingenommene Meinung haben.
@dennibu sender hat doch in seinem Screenshot markiert, was du machen musst.
Du musst nur eine Schaltfläche drücken und du kannst die Daten von deinem Modul manuell eingeben.
Du könntest auch anstelle der 3xMP2 6k5 + RS450/200 dann 3xMultiRS 6k nehmen.
Die MP2 haben Ringkern-Transformatoren und können daher sehr hohe Stromstöße z.B. beim E-Schweißen liefern. Sie brummen jedoch.
Die MultiRS sind hybride HF-Wechselrichter mit je zwei MPPTs drin. Sie haben eine höhere Effizienz, brummen nicht und können auch Batterie aus AC laden.
Anstelle des EM540 würde ich das VM-3p75ct nehmen.
Zur Verkabelung:
Netzanschluss geht auf Verteilerblock.
Von Verteilerblock gehen zwei Stränge ab:
über LS an ACin
zu Eingang „Netz“ am manuellen 1-0-2-Transferschalter
AC_out geht an den Eingang „Notstrom“ des Transferschalters. Am Ausgang des Transferschalters hängen die Lasten/Häuser.
Damit können die MP2s/MultiRS
a) für Wartung ausgekoppelt werden
B) parallel betrieben werden für Tests
C) seriel betrieben eine USV/Notstrom bereit stellen
Bzgl. Batterie: 16kWh-Packs bekommt man für rund 2.500 EUR in DE bzw 2.000 direkt aus CN. Ich habe 4
Wende Dich doch direkt an die hier im Forum vertretenen Händler/Berater. Dann funktioniert das sicher und optimal
Mathias Lange
Jörg „MeineEnergiewende“ (Rayotech)
Helmut „SchattenPV“ mit Gutschein für PandaSolar
Natürlich helfen wir anderen gerne…
Paar Dinge kannst Du evtl in meiner System-Vorstellung anschauen…
Und jetzt der Will-haben-Bastel-Teil:
Es ist einfach ein super Gefühl, wenn man den SLS öffnet/Netz trennt, der Frau nichts gesagt hat, mit ihr zusammen in der Küche kocht, wirklich alles ein schaltet und es einfach läuft
Beim Vorbereiten des Frühstücks haben wir Lasten bis 9kW. 2 Kochplatten, Backofen, Wasserkocher, Kaffemaschine….
Freunde von uns haben mehr PV aber fast keine Batterie. Der Mann sagt seiner Frau, dass sie nur bei Sonnenschein waschen soll. Die haben ein neues Streitthema.
Ich habe mit meiner Frau an kalten Abenden den 2kW-Infrarotstrahler auf die Terrasse gestellt und uns mit Sonnenstrom warm gemacht und Wein genossen.
Hallo Matthias, es ist nicht ganz so schlimm wie von mir geschildert. Ich habe verstanden was ich machen muss. Ich bin eben ein sehr ungeduldiger Mensch und wenn ich es gewohnt bin bei der allerersten Abfrage nach dem Modultyp meine eigenen Daten eintragen zu wollen (weil ich das immer so gemacht habe) finde ich es ärgerlich wenn es oben bei der Modulauswahl die Option eigene Daten einzugeben nicht mehr vorhanden ist. Ich muss also zuerst irgendein Modul wählen und dann unter Erweiterten Einstellungen das Datenblatt abtippen. Erst dann erscheint Custom Modul. Dieses vorgehen ist für mich unlogisch man arbeitet sich doch von oben nach unten durch und wenn am ersten Punkt nicht das erscheint was ich suche (eigene Moduldaten eingeben) verliere ich schnell die Geduld.
Mal zu deiner Überschrift “Beratung zu einer Insel Anlage“ da kann ich dir nur sagen wenn das nicht einen triftigen guten Grund hat das man eine Insel bauen muss und der nicht besteht dann lass das und baue eine ESS Anlage 3Ph damit ersparst du dir sehr viel Geld und die Anlage Amortisiert sich in ein paar Jahren!
Ich betreibe hier eine OffGrid Anlage und da muss man sich sehr gut überlegen ob man den Schritt geht!
Ich habe mich jetzt entscheiden 3-phasig anzufangen mit 3x 48/5000, 1x MPPT 450/200, Cerbo gx, Touch 70 usw. mit 16x Solar 500W und 6x 48100R (30 kWh)
Ich denke für den Anfang ist das vielleicht schon nicht schlecht und wird einiges bringen. Wonach muss man gehen, wegen der Voranfrage beim Netzbetreiber? Auf deren Seite steht Anlagen unter 15 kW brauchen nicht angemeldet werden, der Elektriker kann direkt den Zählerwechsel beantragen? Was kostet das alles ungefähr bei 0 Einspeisung?
leider kann es dir aber passieren, dass du keine ESS-anlage installieren DARFST! und was machst du dann?
ich habe deshalb eine grosse USV installiert und damit ich damit PV-strom verbrauchen kann, laeuft die im sommer 8 monate ohne netzverbindung!
dafuer bekam ich die erlaubnis meines netzbetreibers! aber inzwischen ist sowas ja auch anmeldepflichtig und bis 2029 muss ich die anmelden, auch wenn die ladegeraete abgeschaltet sind und es nur ein netzteil gibt, um sicherzustellen, dass nichts ausfaellt, wenn der akku mal leer wird und ich vergessen habe, auf das netz umzuschalten. denn noch laeuft nicht alles automatisch!
Dafür bekommt man bei NKON in NL schon fast einen 32-kWh-Akku. Den 16-kWh-Akku mit Seplos-BMS und aktivem Balancer gibt’s für gut 1.300 €, gegen geringen Aufpreis auch mit integrierter Heizung und Feuerlöscher.
Bei einer Insel (OffGrid) Anlage gehe ich davon aus, das es in keiner weise eine Verbindung zum öffentlichen Netz gibt weder mit Umschalter oder in sonst einer anderen Art. Alles andere sind Netz gebundene Anlagen die den gesetzlichen Gegebenheiten angepasst sein müssen!
Noch sehr viel mehr Geld spart man mit einem 1phasigen ESS. Dreiphasig braucht man in den allermeisten Haushalten nicht. Wie oft hat man im Haushalt denn mehr Last als 4,6 kW? Die Mehrkosten für ein 3phasiges System wird man nie wieder herein holen können.
Und mit max 4,6 kW WR-Leistung kann man mit einem hinreichend großen Akku problemlos den gesamten PV-Überschuss von 15 kWp Solarmodulen einspeisen. Dazu braucht man nur in den ESS-Einstellungen den “Grid setpoint” passend setzen, im Sommer z.B. auf 1000W. Das lässt sich sogar sehr gut über NodeRed automatisieren.
Da gebe ich dir auch recht, nur wenn man sowieso vor hat weiter auszubauen und bei einem 2 Familien Haus wird die 1Ph zu kleine werden den da bist du gleich mal an der Grenze des MP2.
Das Thema hatten wir hier schon viel zu oft. Es wird nirgends definiert, was eine “unmittelbare” oder “mittelbare” Netzanbindung ist.
Wenn Du einen MPII hast, an dessen AC-IN nix angeschlossen ist, und die Verbraucher daran nur über AC-OUT angeschlossen hast, den Akku über MPPTs und/oder ein Ladegerät lädst, dann ist das nach jeder sinnvollen Definition eine Inselanlage. Das wäre auch dann der Fall, wenn die Verbraucher zusätzlich über eine Netzvorrangschaltung am Netz hängen, denn auch da ist die PV samt WR ausnahmslos immer vom Netz getrennt, und ist jede Einspeisung unmöglich.
Also wie oben geschrieben, werde ich die Anlage an AC IN anschließen, dass der MP2 über Netz auffüllen kann, wenn Akku leer etc.
Nochmals die Frage, wenn auf der Netzbetreiber Seite steht 15 KW bedürfen keiner Anmeldung. Wonach richten sich diese 15 KW? Sind das die kWp der Solar Elemente?
Naja, auch eine 1phasige Anlage kannst Du jederzeit zur 3phasigen ausbauen. Beim 2-Familien-Haus kommt man da aber vermutlich an die Grenzen. Deshalb schrieb ich ja von den “allermeisten” Haushalten, für die 1phasig völlig reicht.
Bei mir im Single-Haushalt reicht beispielsweise ein einziger MPII-3000 mit 5,4 kWp und 15 kWh Akku zur Deckung von über 80% meines Jahresstromverbrauchs inkl Warmwasser und Wärmepumpenheizung. Und ich koche und backe ziemlich viel. Schon die Mehrkosten für einen MPII-5000 hätten sich bei mir nie amortisieren können.
Damit ist es keine Inselanlage, und Du kannst dann ja auch jederzeit einspeisen.
Diese Aussage hätte ich gerne belegt. In DE musst JEDE PV-Anlage angemeldet werden. Bis 800 W gilt diese als Balkonkraftwerk, das der Anwender selbst bauen, in Betrieb nehmen, und anmelden kann. Über diese 800W hinaus kann nur ein zertifizierter Installateur die Inbetriebnahme und Anmeldung vornehmen, und der Netzbetreiber kann Auflagen erteilen.
Auch DIY Anlagen meldet man sinnvollerweise über einen Elektriker an. Die Kosten von ca 500 € holt man durch die Einspeisevergütung binnen kürzester Zeit wieder herein. IMO gibt es asolut keinen Grund, auf die Anmeldung zu verzichten.
die gaengige definition ist, dass es in einem haus, in dem ein netzanschluss existiert, niemals eine inselanlage existieren kann, sondern hoechstens eine anlage im inselbetrieb!
ich weiss, haarspalterei, aber das kommt nicht von mir!
Ich hatte nicht richtig gelesen. Es geht um eine Voranmeldung, die wohl nicht notwendig ist. Die Anmeldung muss natürlich wohl doch vonstatten gehen. Aber das macht dann der Elektriker, somit kann ich wohl davon ausgehen, dass eine Absage des Baus wohl nicht stattfinden kann
ich hab den Link mal überflogen und bin überrascht wie unterschiedlich die Anforderungen sind.
Was mich etwas verblüfft ist das keine Anmeldung vorab nötig sei.
Es gibt Fristen von der BNA für die Anmeldung und IBN der Anlage die bei Nichteinhaltung zum Busgeld führen.
Zum Beispiel: Anmeldung am 02.01 - IBN am 25.02 = Busgeld. Am Anfang der Busgeldregelung kam es öfters vor dass das EVU die Anmeldung und IBN blind durchgereicht hat und die BNA direkt dem Betreiber ein Busgeld verhängt hat ohne ein aktives Zutun des EVU.
Vielleicht hängt das mit der Zähleranmeldung bei Westfalen Netze zusammen. Ich würde die Zähleranmeldung jedenfalls rechtzeitig machen. Normalerweise muss zwischen Anmeldung und IBN ein komplett verstrichener Kalendermonat liegen. Vielleicht wird dort Automatisch der Zähler erst nach der Frist eingebaut, und ohne Zähler keine IBN