PV auf Neubaudach

Guten Abend,

bis Juni soll der Rohbau meines Bruders stehen. Da alle Solarfirmen in unserer Region maßlos überteuert sind, obwohl zudem das Gerüst durch den Bau bauseits vorhanden ist (6 kWP Anlage mit 5 kWh Speicher 14.700 €), möchte ich die Anlage selbst zusammenstellen. Hinweis - ich betreibe selbst 8 einphasige Mikrowechselrichter (auf allen 3 Phasen gleichmäßig verteilt) sowie einen dreiphasigen Wechselrichter. Diese sind entsprechend AC angeschlossen (alles selbst erledigt). Neben dem Zählerschrank ist ein Victron MP II 5000, den ich selber programmiert und installiert habe. Ich bin kein Elektriker, habe aber Hilfe und wir haben die gesamte Hausinstallation selbst erledigt. Am Ende hat mein Elektriker nur den Anmeldeantrag unterschrieben und nochmals sich die Anschlüsse angeschaut (seit über 3 Jahren nichts abgebrannt ;))…

Aus diesen Gründen traue ich mir zu, die Anlage in Eigenleistung mit Abnahme eines Elektrikers durchzuführen. Vorrüstung für die PV ist eingeplant (Kabelkanal zum Dachboden, Halterung im Dach im Abstand für 1757 × 1134 × 30 mm Module - Dazu passt wahrscheinlich das K2 System und es muss nicht im Kreuzverbund mit den Profilen gearbeitet werden. Im Anhang befindet sich die Dachfläche. Das Dach ist komplett Richtung Süden gerichtet, Dachneigung 45 °. In der Mitte des Daches befindet sich eine Gaube. Somit passen links und rechts neben die Gaube je 6 Platten. Auf das Garagendach, welches 2 Meter neben dem Wohngebäude steht, nochmals vermutlich 6 Platten.

Da auf dem umliegenden Objekt Denkmalschutz ist, musste die Dachfarbe schwarz bzw. anthrazit sein. Aus diesem Grund sind full black Module gewünscht. Ich verwende bei mir teils die AIKO Solar 465W Glas-Glas Full Black Modul AIKO-A-MAH54Db Neostar 2S+. Die kosten aktuell um die 75 €/Stk. Die neueren AIKO Solar 470W Dual Glass Full Black Modul AIKO-A470-MCE54Db Neostar 3S+ sind ca. 10 €/Stk. teurer. Sollte man auf 3S+ gehen oder würdet ihr komplett andere Module empfehlen? Ich finde die 2S+ bei mir im System rundum gelungen, weshalb ich bei den 3S+ bin…

Technische Daten Wert
Zellentyp N-Typ ABC (All Back Contact)
Pmax [W] (Peakleistung) 470 W
Voc [V] 40,70 V
Vmp [V] 34,30 V
Isc [A] 14,72 A
Imp [A] 13,71 A

Ich würde 2 Strings vorsehen, da auf der rechten Dachseite ein wenig eher die Sonne ist als auf der linken durch die Gaube. Dafür werde ich 6 mm² Solarleitung nutzen. jeweils 2 Stränge werden somit vom Dach zum HWR geführt. Ein String hat somit eine Länge von ca. 13 Metern. Würdet ihr das ebenso machen? Ein dritter String ist der zum Garagendach.

Wechselrichter und Batterie:

Da ich die Flexibilität Von Victron gut finde, dachte ich an den MP II 5000 oder den neueren 6,5 K. Dazu entsprechende Laderegl(er). und mind. ca. 15 kWh LFP 48 V Akku. Ich nutze hier die Pytes. Ich habe aber gesehen, dass es mittlerweile fertige Packs von 15 - 20 kWh gibt. Aufgrund des Platzes wäre ich eher dafür. Mit den Ladereglern kenn ich mich aufgrund der bei meiner Anlage durchgeführten AC Anbindung überhaupt nicht aus. Es gibt auf der Victron-Seite einen Rechner. Der Rechner sagt nach meiner (hoffentlich falschen Eingabe), dass es keine passenden Regler gibt. Erst wenn ich die 6 Platten auf einen String lege, kommt der SmartSolar MPPT RS 450/100-MC4 in die Anzeige. Aber wenn ich von den Kisten 3 benötige + den MP, wäre das geldlicher Wahnsinn. Gibt es irgendwo eine gute Einführung, wie die MPPT funktionieren und wie deren Auslegung ist? 2x die Victron SmartSolar MPPT 250/100 müssten doch für das Dach reichen, wobei ich bei Youtube auch eine Anlage gesehen habe, die 12x 430 Platten an einem 250/100 nutzt.

Daher auch hier die Frage, ob man aufgrund der Ausführungen eher ein anderes System nutzen sollte. Ein Hochvoltakku ist allerdings um ein vielfaches teuer und auch nicht eben nachrüstbar…

AC-seitig soll der Elektriker im neuen Zählerschrank direkt von der Klemmbrücke einen FI/LS mit 25A vorsehen, woran man direkt den MP anschließen kann.

Dazu noch eine Frage: Das Haus wird eine Wärmepumpe besitzen. Es ist kein separater Zähler vorgesehen. Ich hätte jetzt dem Elektriker aufgetragen, dass er so anschließt, dass wenn er von der Hauptabzweigklemme kommt, er wie ein T aufbaut: An dem einen Abgang hängt die Wärmepumpe, an dem anderen das gesamte restliche Haus, damit der Akku nicht von der Wärmepumpe leergezogen wird. Wo sollte der EM540 Energiezähler eingebunden werden? Sollte man hier den neuen blauen von Victron nehmen? Der hat aber nur Stromabgriffszangen und ist nicht mehr in den Stromfluss direkt eingebunden. Daher denke ich, dass doch der EM540 weiterhin besser sein sollte? Ansonsten wüsste ich nicht, wie die Wärmepumpe den Akku nicht leer zieht…

Vielen Dank für Eure Hilfe und einen schönen Restsonntag!


warum willst auf String gehen wenn Du doch bereits selber gute Erfahrungen mit Micro-WR gemacht hast?

lass sie doch den Akku leer ziehen, es ist doch egal wer den Strom verbraucht? Wenn Akku leer kommt der Rest aus dem Netz - egal wer das Glas ausgetrunken hat

hallo,

wenn das geruest schon steht, wuerde ich auf jeden fall empfehlen, soviel pv wie moeglich zu installieren, sonst wirst du dich hinterher mit sicherheit aergern! denn die hauptkosten sind nicht die module und das montagematerial, sondern das geruest und die montagekosten, wenn man es nicht selbst macht!

ob pv-wechselrichter oder mppts haengt von verschiedenen faktoren ab, zum einen wie der netzbetreiber mitspielt und zum anderen ob der hauptteil des verbrauchs tagsueber erfolgt wenn der strom produziert wird oder nicht!

was die mppts angeht, das kannst du selbst ganz einfach ausrechnen: mppt 150 max ca. 130V leerlaufspannung und mppt 250 max ca. 210V leerlaufspannung. nimm diese werte einfach und teil sie durch die leerlaufspannung des modules, aber auf keinen fall durch die mppt-spannung. dann weisst du wieviel module du in reihe schalten darfst.

der 2. wert in der typenbezeichnung mppt 150/35 ist der maximale ausgangsstrom. bei einem 48V-system kommst du damit auf 35*48 W maximalleistung und das durch die modulleistung und du weisst wieviele module maximal an den mppt passen, ohne ihn zu ueberbelegen, was natuerlich moeglich ist. wuerde ich aber auf jeden fall vermeiden, wenn im winter mal die sonne vorbeischaut, ist man fuer jedes watt froh, das man in den speicher bekommt.

willst du auf eine hoehere spannung gehen, gibt es noch die rs 450, da kannst du module mit einer leerlaufspannung bis knapp 400V anschliesen, aber keine module/strings parallel schalten, da er pro eingang nur 18A kann!

ob du 4 oder 6 mm² nimmst, macht sich nur bei den leitungsverlusten bemerkbar!

ich habe uebrigens 30 module, je 5 in reihe und dann parallel an einem mppt 250/60 haengen. geht auch, aber die module bringen, aufgrund der ausrichtung niemals mehr als ca. 20% der nennleistung, daher war es kein problem sie alle an einen einzigen mppt zu haengen! ist eben die wand, die am wenigsten bis keine sonne bekommt. aber die module waren guenstiger als das montagematerial und das geruest!

tschuess

Ich würde den RS 450-100 mit 2 Strings zu je 6 Panels nehmen. Schau Dir noch mal die MPPT-Startspanung an. Evtl. wäre ein anderes Panel mit höherer Spannung gut.
Auf die Gaube (hast Du nicht benannt) und die Garage würde ich Mikrowechselrichter setzen.
Dazu einen MP2, der die Leistung der Mikrowechselrichter gerade noch laden kann. Das ganze muss nicht 100% symetrisch sein. Es darf nur nicht mehr als 4,6 kW Schieflast haben. Also max. 8 Panel oder 2x HMS-2000-4T unterschied.

Du wirst Deinen Hausverbrauch tagsüber mit maximaler Effizienz aus den Mikrowechselrichtern bediehnen. Wenn Du dann mal Dein Auto Pav-geführt laden möchtest, liegt dr MP2 wahrscheinlich auch noch im effizienten Bereich bis ~70% Leistung.

Überleg Dir ob Du Kosten-effizient (1 MP2) oder Notstrom (3x MP2) haben möchtest. Das ist hier häufig eine Frage. Ich habe wegen viele Schatten 5 Mikrowechselrichter. Um deren Leidtung in die Batterie zu laden, musste ich mind. 2x MP2 5k nehmen und habe ich dann direkt für 3x MP2 5K entschieden. Mit längeren Strings und TS-450-100 hätte ich wohl nur eine MP2 5K.

Bei der Batterie würde ich heute wahrscheinlich eine mit Aerosol-Löscher nehmen z.B. NKON ESS Pro. Die gibt es als 16 oder 32kWh. Ich bin freunvon größeren Batterien. Daher würde ich 32 kWh (2x 16 oder 1x 32) nehmen.

Im Falle eines Netzausfalls muss die Batterie eine Größe von 3x kWp PV haben um die Energie bis zur Abregelung auf zu nehmen. D.h. bei evlt. 24 (18+Gaube) Panel je 470Wp (11,28 kWp) wäre neine 32 kWh Batterie optimal.

Ich habe hier trotz 25kWp und 30kWh Akku nur einen einzigen MP2-3000 - unterstützt durch ein Huawei-Netzteil, max 25A

Das reicht völlig aus - an regnerischen Tagen immer noch zu wenig PV-Leistung, an sonnigen Tagen ist der Akku nachmittags voll

Ähnliche Entgleisungen bei Angebotspreisen erlebe ich hier auch gerade. 5 kWh Speicher sind zudem viiiiiel zu wenig!
Ich selbst habe eine DIY Anlage mit 5,4 kWp Solarmodulen und einem 15 kWh Akku, und das kommt sehr gut hin für einen Single-Haushalt. Meine DIY-Anlage hat unter 3.000 € gekostet, plus 500 € für die Anmeldung, Prüfung und Inbetriebnahme durch einen Elektriker.

Der Mehrpreis für den großen Akku refinanziert sich alleine schon durch dessen weitaus längere Lebenszeit, zusätzlich auch noch dadurch, dass man dann keinen extrem großen WR braucht (1phasig reicht für 99% der Haushalte!), und durch höhere Eigenverbrauchsquote.

Bei einer größeren Anlage für einen Verein haben wir uns entschlossen, die maßlos überteuerten Angebote der Solarteure zu entsorgen, und Planung und Bau der PV-Anlage einzelnen Fachfirmen (Dachdecker, einfacher Elektriker) unter Aufsicht eines Elektroingenieurs zu überlassen. Module und Geräte kaufen wir selbst ein. Wir haben so die volle Sicherheit fachgerechter Ausführung mit Garantie, und bezahlen einen fairen Preis. Für 16 kWp, 3 x MPII-5000, 65 kWh Akku, MPPTs und allen Kleinkram bezahlen wir ca 14.000 €, plus etwa 4.000 für die Arbeitsleistung, und ca 1.500 für die Planung, Anmeldung, Bauaufsicht und Inbetriebnahme durch den Ingenieur.

Ein dreiphasiger Ausbau ist nicht geplant, ebenso kein Notstrom bzw. dies über AC out 2 für Kühlschrank.. Mein Bruder arbeitet in Schichten, seine Frau Arbeitet am Tag. Somit liegt der hauptsächliche Verbrauch im Zeitraum von 17 - 6 Uhr. Puh wird schwierig. Ich bin jetzt eher auch bei meiner eigenen Anlagenkonfiguration. für die Beiden Dachflächen einen Stringwechselrichter ohne Speicher, einen MP II 5000 AC angeschossen und für das Garagendach noch einen Mikrowechselrichter. Was ich mir auch überlegt habe: Der MP kann ,nur" bisschen mehr wie 5000 Watt rückspeisen. Was passiert mit den übrigen Watt? 470 Watt * 12 Platten = 5640 Watt. Und selbst wenn er immer Volllast läuft, wäre das denke ich auch nicht so gut. Puh, alles schwierig…

nix, die werden halt nicht abgerufen

Wenn der hauptsächliche Verbrauch in den sonnenfreien Stunden passiert, ergibt alles über AC Wechselrichter zu führen, wenig Sinn. Ich würde dann das Dach über MPPT laufen lassen und die Garage über AC WR. Dann gibt es auch kein Problem mit dem 5000er Multiplus, zumindest nicht AC → DC. Ob DC → AC auch reicht, hängt vom Stromverbrauch des Hauses und der Wärmepumpe ab.
Ginge bei den 12 Platten auf dem Dach nicht ein 2x S3P2? Sind jeweils 137V und 30 A, das würden ja auch bezahlbare 150/45 stemmen. 6 mm2 Leitung wäre Pflicht.

Eben deshalb brauchst Du einen großen Akku. Damit kannst Du den Überschuss zeitversetzt ins Netz einspeisen.

An den allerbesten Tagen kannst Du von 5,6 kWp gut 30 kWh Ertrag erwarten, aber ein MP-II-5000 könnte bei Volllast satte 110 kWh ins Netz einspeisen. Es besteht also nicht die allerkleinste Gefahr, dass der MP2 “immer Volllast” laufen würde.

Wie schon geschrieben, habe ich 5,4 kWp Solarleistung, aber nur einen 1phasigen MP-II-3000, der nur 2,4 kW maximale WR-Leistung bringt. Und dennoch habe ich absolut kein Problem, alle Überschüsse ins Netz einzuspeisen. Bei mir regelt das ein NodeRed Flow, den ich mir dafür gebastelt habe. Das sieht an einem sonnenreichen Tag dann so aus:

Meine NodeRed Steuerung sorgt in Abhängigkeit von der Solarprognose und dem aktuellen SOC des Akkus also dafür, dass der MP2 v.a. nachts und morgens den Akku so weit ins Netz entlädt, dass er erst am späten Nachmittag voll werden kann, wenn die Solarleistung so weit abgeklungen ist, dass der MP2 sie vollständig ins Netz speisen kann.

Trotz Heizung mit Wärmepumpe und elektrischer Warmwassererzeugung decke ich mit dem kleinen MP2 somit nicht nur meinen Stromverbrauch von März bis Oktober fast völlig, sondern speise auch jede Menge Strom ins Netz ein. Hier der letzte Monat:


Am breiten Verlauf der SOC-Kurve siehst Du, wie sehr insbesondere an sonnigen Tagen der Akku als Puffer für die Überschusseinspeisung dient.

hallo,

der mp2 5000 kann nur etwas mehr als 4 kW einspeisen und nicht 5 kW. der hat 5 kVA leistung und nur um die 4,3 kW und wenns ihm zu warm wird geht die leistung noch weiter runter!

die ladeleistung ist noch etwas geringer, ich glaube, das waren 70A, also nur ca. 3,5 kW bei 50V!

und wenn der hauptverbrauch erst nach sonnenuntergang ist oder wenn die pv nicht mehr viel leistung bringt, wuerde ich keine microwechselrichter nutzen, sondern nur mppts, da ist der ladewirkungsgrad deutlich hoeher!

und wenn mehr als 4 kW auf einmal benoetigt werden, reicht ein 5000er auch nicht aus, ausser man will das mehr an strom kaufen, auch wenn das eigentlich nicht noetig waere!

wie hoch ist denn der taegliche energiebedarf? und vor allem, will er mit dem strom auch noch heizen?

tschuess

Im normalen Haushalt ist die Last so selten und für nur so kurze Zeit höher als 4 kW, dass man selbstverständlich diesen wenigen Strom lieber aus dem Netz kaufen will, anstatt ihn für sehr teures Geld auch noch aus der PV abzudecken.

Ich beispielsweise könnte mit einem MP-II-5000 ungefähr 50 kWh pro Jahr mehr PV-Strom selbst nutzen, als ich es jetzt mit meinem MP-II-3000 kann. Den Mehrpreis von ca 300 € für den 5000er würde ich durch diese Ersparnis also erst nach ca 30 Jahren refinanziert bekommen.

Selbstverständlich kaufe ich diesen Strom lieber aus dem Netz!

hallo,

ich glaube, du machst da einen denkfehler!

ich hatte anfangs auch nur einen mp 5000 fuers haus, mein buero und ein paar geraete hingen schon von anfang an an mehreren wechselrichtern (mp 3000, mp 1600c, 1 kVA waeco) und diversen spannungswandlern.

es gab eigentlich keinen tag, an dem meine mutter den mp 5000 nicht ueberlastet hat. waschmaschine und spuelmaschine an und dann noch den wasserboiler fuer kaffee oder den herd zum kochen oder das mobile klimageraet und der strom war weg. auf die art und weise sind mir dann auch die ersten relais fuer die automatische umschaltung aufs netz verbrannt, deshalb schalte ich auch nur noch mit einer kleinen zeitverzoegerung um. eine schnelle umschaltung ist zwar top weil dann der strom nicht ausfaellt und bei geraeten mit schaltnetzteilen kein problem, aber trafos und motoren haben etwas gegen die doppelte spitzenspannung zum falschen zeitpunkt, da brennen alle sicherungen durch!

mich hat es nie interessiert, wie wirtschaftlich meine anlage ist, dass die rendite um einiges hoeher ist als auf der bank hat mir immer gereicht und mit den letzten erweiterungen muss ich nur noch ca. 4 monate im winter strom kaufen und in der restlichenzeit heize ich auch noch zu ueber 90% rein elektrisch und wenn die energie dafuer nicht reicht, dann eben mit den klimaanlagen.

das spart mir ueber 5000 euro jedes jahr! letztes jahr habe ich 23137 kWh pv-strom (DC-seitig) verbraucht. das duerften auf jeden fall ca. 20000 kWh auf ac-seite gewesen sein!

was interessiert es mich, ob es 10, 20 oder 25 jahre dauert, bis sich die anlage selbst bezahlt hat, sie war auf jeden fall eine sehr gute geldanlage!

und da es mein eigentliches ziel war, meinen kompletten energiebedarf zu decken und ich deshalb schon immer interesse an einem wasserstoffspeicher hat, der aber viel zu teuer war, habe ich beschlossen, soviel pv wie moeglich zu installieren und als ich die module fuer 43 euro incl. transport bekommen habe, habe ich 30 module mit etwas mehr als 400W an die letzte wand geschraubt. mehr als eine maximale leistung von 2000W erwarte ich da aber nicht. ueber 1500W gabs schon mal, aber da hat dann auch der mppt schon abgeregelt, weil der akku fast voll war!

selbst meine erste anlage laeuft noch und das im 20. jahr. allerdings haben die module einen konstruktionsfehler, wodurch ich in den letzten jahren regelmaessig aufs dach musste. die anschlusskaesten duerfen inzwischen zum groessten teil undicht sein, so dass oefter mal ein string ausfaellt, weil es kontaktprobleme gibt. ich werde die vieleicht alle mal verloeten, wenn ich sie naechstes jahr ans victron-system anschliesse oder austauschen und irgendwo anschliessen, wo ich einfacher dran komme. 8 module hatte ich ja schon mal ersetzt.

und strom wird eher teurer als guenstiger, dafuer werden die stromerzeuger schon sorgen! und gas durch strom zu ersetzen ist aktuell auch immer die bessere wahl.

tschuess

Das war dann ein MP5000 - kein MP2-5000?

Keine AHnung warum Du da Umschaltrelais usw brauchst - den MP2 schließt man einfach so an das er das Netz unterstützt, was nicht aus dem MP2 kommt wird aus dem Netz genommen

Ich habe trotzt 30kWh-Akku auch nur einen 3000er - ist beim entladen absolut ausreichend

Beim Beladen unterstütze ich aber zugegeben durch ein Zusatznetzteil

hallo,

das geht aber nur, wenn man auch einspeisen darf und das darf ich nicht. abgesehen davon, dass ich keinen laengeren stromausfall im haus will, wenn ich einmal wartungsarbeiten machen will.

und das system kann ja auch einmal ausfallen, z.B. wegen unterspannung am akku!

ich muss eben bestimmte falle absichern, die bei einem ess nicht vorkommen!

tschuess

verstehe nicht warum Du kein ESS willst

wir haben aktuell eine Anlage mit einem Fronius WR in Betrieb genommen - nicht unser Favorit, aber der Netzbetreiber fordert bei dieser Anlage auch Nulleinspeisung

Funktioniert gut, Victron steuert den Fronius mit

hallo,

ich will ja ein ess, aber ich DARF nicht! das liegt nur an den vorgaben des netzbetreibers, dass ich das nicht darf!

aber es gibt noch andere gruende, warum ich nicht alles als ess konfigurieren kann:

  • zuviel wechselrichter leistung, insgesamt 3 x multi/mp2 5000 dreiphasensysteme, mp2 5000, 2 x mp2 3000, mp 3000, mp 1600. da muesste ich noch eine einspeisebegrenzung installieren, kostet ja auch nur um die 1000 euro oder mehr!
  • nachdem ich alle hindernisse beseitigt hatte, wurde ein neuer zaehlerschrank verlangt, das projekt ist gerade in arbeit, wird aber bis naechstes jahr dauern
  • nicht alle systeme koennen als ess betrieben werden, da bestimmt einstellungen im ess nicht moeglich sind, z.B. erdungsrelais und der einzelne mp2 5000 meldet als ess pausenlos low bat und will den akku laden, da ich nur einen 36V-akku angeschlossen habe. im normalbetrieb kein problem, aber ich erwarte keine 100% leistung, deshalb auch ein mp2 5000 und kein mp2 3000. einschalten kann ich den auch nur bei vollem akku, aber dann laeuft er problemlos
  • und da ich nicht einspeisen darf, kann ich die systeme nur als usv oder im inselbetrieb nutzen

weisst du, es gibt vieles was funktioniert, aber wenn der netzbetreiber es nicht erlaubt, dann wars das. deshalb haengen bei mir auch ausnahmslos alle module ueber mppt-laderegler an den akkus!

aktuell macht er mir auch, wegen der geplanten waermepumpe probleme. ich koennte ihn ja einmal vor vollendete tatsachen stellen und die 3 klimaanlagen, die ich vor ein paar jahren einbauen lies, anmelden. nach aktueller gesetzeslage muss er mir dann wohl schnell einen smartmeter einbauen und dann koennte ich die restlichen anlagen problemlos anschliessen. nur wenn ich jetzt eine neue anlage einbauen lasse, gibt aerger, wenn ich nicht auch einen neuen zaehlerschrank einbaue!

tschuess

wofür braucht man das alles?

Der Netzbetreiber sagt Nulleinspeisung - dann wird halt der PV-WR runter geregelt

Ich habe mit dem Netzbetreiber geredet - wir speissen ja trotzdem auf verscheidenen Phasen ein, werden durch Regelverluste Einspeisung habe

Antwort: ja, ist dann halt so

hallo,

die bedingung fuer den aufbau meines systems damals war: absolut keine einspeisung, also auch nicht mal 1 W als regelabweichung eines ess! das betrifft auch den phasenausgleich!

und selbst fuer 0-einspeisung wird ein anderer zaehler eingebaut, entweder einer der die einspeisung zaehlt oder einer, der eine ruecklaufsperre hat und mein zaehler hat noch keine ruecklaufsperre!

und das letzte 3-phasen-system habe ich hauptsaechlich wegen der einspeisung und als reserve installiert. die kleineren wechselrichter waren die ersten, dann kam ein mp 5000 fuers haus dazu und das wurde dann auf ein 3-phasen-system erweitert.

weitere mp2 kamen dann durch eine mobile powerstation dazu und 2 zum energietransfer zwischen dem 36V und 48V-system.

da ich auch elektrisch heize, wurde ein system nicht reichen, ich brauche also 2 und damit haette ich dann kaum einspeiseleistung uebrig, wenn ich mit einem 9 kW e-heizkessel und mehrerer heizluefter heize und die wasch- und spuelmaschine will man ja auch noch benutzen. und zusaetzlich aus dem netz muesste ich dann ja mindestens 6,5A ziehen, wenn ich nicht auf inselbetrieb umschalte.

tschuess