Hallo @thphilipp
hier mal eine typischer Lastverlauf unseres Hause. 2x Home Office, 2 Kinder. Mittags wird gekocht.
Du siehst, dass wir sellten über 2kw kommen. nur mal kurz beim Kochen. Extrem ist bei uns Sonntag Frühstück, wegen Tee-, Kaffee-, Eier-Kochen parallel zu Brötchen im Herd.
Aber das sind max 6 Minuten parallel.
Um bei Netz die Stromkosten zu senken, reicht ein MP2 5k.
Wenn Du die PV z.T. AC (z.B. Fronius) und einen Teil DC (MPP/RS) aufbaust, dann kann die AC-PV den MP2 beim Laden eines E-Autos unterstützen. Du kommst dann ggf. auf 7-10 kW.
Wenn Du mit dynamischen Stromtarifen, dynmasichen Netzendgelten, 2x Wärmepumpe (je 800-2000W) und 2+ E-Autos kalkulierst bzw. viel (40k km/Jahr) fährst, dann würde ich zu 3x MP2 5k tendieren.
Mit den 3x MP2 5k kannst du die Batterie mit 10kW laden. Der Wirkungsgrad AC->DC->ACV ist ca. 80%. Also bitte auch nciht zu viel von günstigen Preisen z.B. Nachts versprechen.
Deine 8kWp PV sind leider etwas klein, daher bist Du so zusagen auf der Kippe für die Entscheidung. Ich habe 8,5 kWp bei ehemals 4.500 kw/Jahr.
Bei 12 kWp PV z.B. 6kWp AC-PV (Fronius Symio) zzg. 6kWp DC-PV (RS-450/100) wäre es klar 3p MP2 5k.
An einem einzelnen MP2 an AC_out kannst Du Notstrom-Steckdosen anschließen als auch eine ein-phasige Wärmepumpe. MPPTs laden die Batterie weiter. Wenn die 1p-AC-PV auf AC_out angeschlossen ist, dann versorgt diese ebenfalls weiter.
Die Batterie reicht in beiden Fällen grob gleich lang. Die zwei zuästzlichen MP2 ziehen natürlich 36W extra.
Ich habe mich für die 3x MP2 entscheiden, da dann für mich die Verteilung klarer war.
Es gibt keine einzelen Phase die Notstrom hat. Ich wollte IT, Gasheizung und Gefrierschrank mit Notstrom versorgen.
Hier noch die Vorstellung meines Systems, dann kannst Du Dir ein Bild davon machen…
