Wenn du Leistungswerte von deinem AC WR am Cerbo verarbeiten möchtest muss der Cerbo für die Berechnungen der Verbräuche wissen ob diese Leistung am ACout oder am ACin angeschlossen ist. Das ist die Einstellung „Position des WR“ im Cerbo. Wenn die Position sich ändert, die Einstellung aber nicht dann stimmen die Werte im VRM nicht mehr.
Wenn deine Grundposition (Netzumschalter) der Lasten immer auf Ersatznetz steht ist das ja kein Problem. Bei Anlegen wo der Laie schaltet wäre mir das zu unsicher, wäre jammerschade wenn es einem die Berechnungen verhagelt weil man das vergisst.
Aber das ist ja keine Einstellung, die man nicht ggf. wieder anpassen kann bzw. hat es auf die Steuerung keinen Einfluss.
Das Umschalten von AC OUT auf Netz macht man ja idR bewusst bei Wartungen oder wenn die Victron Anlage ein Problem hat.
Da müsste man dann ggf. die Position umstellen, ist aber auch nicht schlimm, wenn man es nicht macht, dann stimmt u.U. nur die Darstellung auf dem Display/VRM Portal nicht.
Also wir bauen immer die Variante 2 um eben auch bei Problemen mit der Victron Anlage die PV-WR weiter nutzen zu können.
Je nach Ursache für den Ausfall kann es ja durchaus mal ein paar Tage/Wochen dauern, bis das Problem gelöst ist.
Voraussetzung für Variante 2 ist nur, das der Erzeuger ein aktuell gültiges NA-Schutzzertifikat hat, ist das nicht der Fall (altes BHKW z.B.), muss Variante 1 genutzt werden, damit der MultiPlus den NA-Schutz übernimmt.
Perfekt, danke für euren Input - habe ich soweit verstanden
Das war auch mein Gedanke - falls mal was mit den Multis ist, wäre es schade, Tage / Wochen auf die PV zu verzichten.
Alles richtig… aber man muss es wissen und dran denken. Ich hatte lange „Netz“ als Grundposition des Umschalters damit ich Netzausfall mitbekomme und von Hand bewusst umschalten muss.
Bei meinen Anlagen gibt es halt keine Wochenlange Ausfälle😉.
Was mich aber interessieren würde ist ob die Pauschale Aussage „der Multi übernimmt den NA Schutz“ so wirklich stimmt. Das MG50 macht weder dynamische Netzstützung noch Blindleistungsaufgaben. Beim falschen VNB könnte das auch schiefgehen.
idR ist es ja so, das der Kunde bei einem entsprechenden Problem anruft, nachdem er den Umschalter erst mal auf Netz gestellt hat, dann schaust du in die Anlage und kannst die Position des PV-WR umschalten.
Wenn ein Gerät mal, warum auch immer, komplett “abgeraucht” ist, kann man da u.U. nix anderes machen als das Gerät zur Überprüfung/Reparatur zu schicken.
Wenn man dann dem Kunden nicht gleich ein Ersatz-/Leihgerät hinhängen kann, kann das dann mal ein paar Tage/Wochen dauern.
Aber wie gesagt, ist am Ende auch kein Beinbruch, wenn das mal falsch rechnet, da habe ich in der Zeit lieber falsche Werte als gar kein PV-Ertrag.
Ich glaube sogar fast, das Venus könnte das selbst machen, wenn das VE.Bus System weg ist.
Zur falschen Darstellung kommt es ja nur, weil es eine Diskrepanz zwischen den Werten vom Netzsensor, Multi und PV-WR gibt, wenn der Multi dann komplett raus ist, sollte es eigentlich passen.
Müsste man bei Gelegenheit mal ausprobieren.
Alles was am AC OUT hängt, ist durch den NA-Schutz abgesichert, das die Vorgaben der VDE AR-N 4105 eingehalten werden, darum kümmert sich dann der Multi.
Das gleiche ist es ja auch beim Einsatz eines externen NA-Schutz.
Ein externer NA Schutz befreit die WR aber nicht von den Einstellungen für die Blindleistung. Ein BHKW wird da anders behandelt, dieses kann das Netz sowieso nicht stützen. Im NA Schutz gibt es ja in gewissen Spannungsbereichen ganz bewusst eine Verzögerung von 3s damit die Blindleistung ihre Aufgabe erfüllen kann. Aber man sollte auch keine schlafenden Hunde wecken…..
Ich würde von unten in den Distributor gehen. Das erlaubt Dir bei einer Erweiterung später einen 2. Distributor direkt dranzuhängen.
Etwas problematisch finde ich die eingezwängten MPs. Victron empfiehlt 10 cm Platz nach allen Seiten. Wenn die 5000er mal auf Volllast laufen, entsteht einiges an Abwärme. Die Lüfter pusten dann die Wärme direkt auf den oberen Kabelkanal. Das würde ich mir im Sommer mal mit einem (Infrarot-)Thermometer ansehen.
Danke, ja Kabelkanal ist über den Multis offen, der Keller hat das ganze Jahr über ca 15 Grad, werde ich aber beobachten. Seitlich kommt noch der Growatt WR, demnach war die Wand schneller voll als gedacht..
Da ich einiges um die Ohren hatte, hat sich das leider alles ziemlich gezogen..
Die Anlage steht jetzt erstmal soweit, lediglich AC In und AC Out müssen entsprechend an der HV angeschlossen werden. Im Keller steht jetzt also die reine „Insel“. Ich habe gerade probehalber mal die Anlage hochgefahren und den Growatt WR gestartet, dabei klingen die Multis eher wie eine Waschmaschine und die DC Ströme toggeln hin und her zwischen MP und Batterie. Ich gehe davon aus, dass die Konfiguration noch nicht wirklich passt..
Muss der Fremd-WR zwingend über den EM24 / Cerbo für die Regelung vorher eingebunden werden? Bei Fronius läuft die Kommunikation ja direkt über den Bus…? Solange die Batterie nicht voll ist, hätte ich erwartet, dass die Insel auch so erstmal laufen müsste bzw. die Batterie geladen wird?
Hi Jonas, ich sprenge ja ungern die Party, aber hast das Video von Will schon gesehen zu deinem Speicher? Die Verkabelung solltest wohl mal prüfen. Preis is ja heiß. Und nette Anlage. Respekt!
Ja die YT Videos hatte ich alle schon vor dem Kauf gesehen, alles gut Habe mal in den Akku reingeschaut & bei mir sieht das recht gut aus, ist wohl schon der 3. Batch.
Ich habe noch dem EM24 eingebunden für den PV WR, selbes Spiel.
WR Startet und fährt die Leistung langsam hoch, Batterie geht auf Bulk & wird geladen.
Nach ca. 30 Sekunden fangen die Multis an zu rödeln (ähnlich wie Waschmaschine beim Schleudern) und die Frequenz am EM24 toggelt zwischen 50,2 Hz und 49,9 Hz.
Mein Bauchgefühl sagt mir, dass das Frequency Shifting nicht klappt. Der Growatt ist von 49,5 bis 51,0 eingestellt und Victron bei 50,2 (beginn Reduzierung und min. Ausgangsleistung bei 52,7 Hz).
Sollte ich den Growatt WR vielleicht auch eher bis auf 52,7 setzen?
Ich bin nur verwundert, weil die Batterie eben bei 49%SOC liegt. Da sollte doch das ganze Thema erstmal komplett egal sein und der Akku einfach vom WR geladen werden? (aktuell reiner Inselbetrieb ohne Netzanbindung)
die Anlage läuft nun seit ca. 2 Wochen und gestern hatten wir den ersten sonnigen Tag. Der Speicher wurde dabei zum ersten mal voll geladen. Gegen 13 Uhr war er dann auch voll (99%). Dort hing er dann auch ca. 1 Stunde und ging aber nie wirklich auf 100%. Ich habe nur beobachtet, dass die Zellspannungen dann relativ weit (0,1V) auseinander gehen und das PANDA Bms den Ladestrom auf 0 setzt (Screenshot).
Ca. 2 Stunde später hat er dann m.E. noch mal den Ladevorgang probiert, und wieder abgebrochen, sodass ich immer bei den 99% blieb.
Ist das ein “normales” Verhalten, oder liegt das ggf. auch an der “Erstladung” oder ist das kein normales Verhalten?
Danke euch, ja war mir nicht bewusst dass man den asap laden sollte.
Was ich noch nicht ganz verstehe; das BMS vom Panda steuert doch die Ladeströme / Spannungen oder nicht?
Ich have vorhin noch DVCC aktiviert, jetzt steht anstatt „Bulk“ auch „ext. Control“ im VRM und er ist auf 100% gestiegen bei deutlich geringeren Strömen / Spannungen.
Ist DVCC deaktiviert, werden wohl die Limits aus der ESS Config hergenommen und nicht die vom BMS oder?
Wenn DVCC eingeschaltet ist und als Batterie-Monitor das BMS ausgewählt ist, dann
werden die Parameter (CVL, CCL, DCL) vom BMS berücksichtigt und
die Limits aus DVCC berücksichtigt
Wenn jedoch DV-Überschuss-Einspeisung aktiviert ist, dann wird CCL nicht berücksichtigt, sonst würde Strom vom MPPT nicht vom MP2 zur Netzeinspeisung genutzt.
Ferner addiert Victron 0,4V auf das CVL als effektives CVL rauf.
Die Spannungsmessung des MP2 kann von der Batterie abweichen, wenn Widerstände größer sind. Dann kann eine „VSense“-Leitung vom MP2 auf L1 zum Plus-Pol der Batterie gelegt werden.
Alle Werte werden vom Cerbo GX berechnet und dieser steuert „extern“ die MP2s und MPPTs.