Wegen Hochwassergebiet würde ich eine 320A-Gabelstapler-Stecke dazwischen setzen und mit 95qmm verkabeln. Dann kann man im Ernstfall die Batterie ohne Werkzeug schnell abkoppeln und entfernen. Dasselbe gilt für den Brandfall.
Wenn Du mehrere Batterien nimmst, reichen auch 70qmm je Batterie. Das Kabel vom Bat Lynx zum MP2 Lynx würde ich aber mindestens 95qmm nehmen. Die MP2 sind zusammen ja mit 150 bis 210qmm angeschlossen.
Boah. Was für ein Trumm mit 270 kg. Allein den von der Palette zu bekommen wird sportlich. Daneben nehmen sich die MultiPlus ja zart aus. Aber das Display ist schick!
Ich nehme an, Du gehst im Keller auf einen Distributor, in dem nochmal Sicherungen sitzen. Da auch der Speicher seine eigenen Sicherungen hat, müsste man nicht nochmal in der Garage eine Sicherung setzen. Ein NH (oder ähnlich robustes) hat aber meiner Meinung nach 2 Vorteile: einerseits definitiv eine Zugentlastung der Kabel zum Distributor und andererseits für Wartungszwecke eine leichte elektrische Trennung des Akku von der Busbar, die auch optisch dann als “getrennt” sichtbar ist.
Leider sind die technischen Daten zum Akku sparsam, ich konnte max. Entladestrom mit 200 A finden. Ich nehme an, das gilt für das Laden dann auch. Da würde rechnerisch ein 70mm2 für 5 m reichen. Aber halt nur, solange keine Erweiterung im Raum steht. Von daher würde ich @BjoernK Gedanken aufnehmen und gleich dicker verkabeln. Schadet nicht (höchstens dem Geldbeutel).
Etwas Bauchschmerzen bereiten mir die Rollen des Akku. Da würde ich mir definitiv was überlegen, damit das Ding, egal was passiert, sich nicht selbständig macht.
PS: Hat das Ding ein BMS? Bestimmt. Aber kann man das an den Cerbo anschließen? Ist das kompatibel?
Das mit den Steckern ist ne super Idee, war tatsächlich auch mein erster Gedanke das irgendwie “mobil” zu kriegen.
95qmm sind aber schon sehr gut gemeint, oder? Die Batterie kann ja max 200A. Laut Victron Wiring wäre ich da eher auf 70qmm gegangen, oder übersehe ich da was?
Genau, BMS von KS (sagt mir nichts, ist glaube ich Marke Eigenbau von Docantech)
Die Rollen kann man abmontieren, was ich wsl auch machen werde. Alternativ bekommt das Podest 4 kleine Seitenwände, sobald das Ding oben steht. Hätte den Vorteil den Speicher entsprechend hoch/runter rollen zu können…
Du hast 3x MP2 5K, die jeweils mit 50 bzw. 70qmm also zusammen 150-210qmm angeschlossen werden.
Daher würde ich auf jeden Fall 1x95qmm zwischen den Lynx vorsehen.
Adler EF3 im Battery Lynx reichen. Der Sicherung in der Batzerie würde ich nicht trauen sicher zu trennen.
Die Nh sind bedeutend teurer. Und mit dem Stapler-Batteriestecker kann man trennen und die eine Seite zur Zugentlastung an die Wand Schrauben.
Ja ein NH00 DC Trenner von Jean Müller wäre schick. Ich habe aber keine Quelle gefunden.
Wenn man zwei Batterien zu 70qmm anschließt, sollte es grob passen.
Der Jörg von MeineEnergiewende hat 2x95qmm für 3x MP2 10k.
Ich denke eher, das da + und - durch gehen und du bist somit auf 125A begrenzt.
Kannst ja vielleicht einfach mal nachschauen.
Die 200A max. im Datenblatt wird das BMS vermutlich nicht dauerhaft können und wenn es über CAN die 100A als max. an das Victron System sendet, bist du auf etwa 5kW begrenzt.
Meiner Meinung nach ist das der falsche Akku für das geplante System.
Des wegen würde ich mir nie so einen großen einzelnen Akku hinstellen, auch wenn da Rollen dran sind.
Lieber mehrere kleine, die man auch alleine oder zu zweit bewegen kann.
Mit mehreren parallel hat man auch eine höhere Leistung, da jeder Akku ein BMS hat.
Zwischen den Feiertagen leider wenig Zeit.. erstmal Bohrungen von Garage in Keller & kellerwand UK begonnen..
95mm2 von Speicher bis Lynx/Keller ca 2m.
Das 95mm2 NSGAFÖU hat einen Aussendurchmesser von 20mm, M25 Stangenrohr ca 22mm Innendurchmesser.. oder lieber direkt in die 30er Bohrung legen? Hätte vielleicht den Vorteil dass das Kabel besser gekühlt wird?
Nachdem die Vorbereitungen soweit alle fertig sind, geht es nun ans Verdrahten. Hierzu gleich eine Frage / Problemstellung;
Die gesamte Victron Anlage ist im Keller.
Die Netzeinspeisung / Zählerschrank im OG.
Idealerweise würde ich den Anschluss für die Wallbox im OG belassen (Option 1), noch VOR der MP Unterverteilung, so zusagen auf AC In, da Notstrom nicht gewünscht.
Da dieser Wallbox-Verbrauch noch vor dem 3P75CT liegt; kann ich ihn mit dem EM separat messen und im ESS Verrechnen?
Oder lieber Option 2, und die Wallbox an AC Out 2 im Keller klemmen? Dann würde er ja über den 3P75CT mitgemessen werden? Die gesamte Wallbox-Leistung macht dann aber lange Wege über die Multis…
Oder Option 3, den 3P75CT noch im Zählerschrank setzen? Wird vom Platz her knapp & ich müsste den 3P75CT bis in den Keller schleifen (Netzwerkkabel)
Option 2 wäre (wenn die Zähler verrechnet werden können) mir am liebsten..
PS: rechts neben den Multis kommt noch der PV Wechselrichter, daher der freie Platz
Hallo Jonas, wenn Überschuss von der Wallbox mit den Funktionen die es von Haus aus gibt verarbeitet werden soll muss die Wallbox nach den Netzzähler. Wenn du die Wallbox vor dem Netzzähler hast ist diese vom ESS „abgeschnitten“ da gibt es keine Möglichkeit diese über einen Zusatzzähler ins ESS einzubinden, in diesem Fall würde ich keine Victron Wallbox nehmen.
Aber für mich klingt das so als hättest du noch eine Dacheinspeisung im Haus und der Zählerschrank ist im OG. In diesem Fall würde ich dringend empfehlen mit dem EVU zu klären ob oder wie lange das so bleibt. ?
Vielen dank, richtig erkannt. Hier ist überall noch Dacheinspeisung und das wird wegen Hochwassergebiet wohl auch nicht geändert.. daher auch der Speicher in der Garage..
die Multiplusse hängen ca 30cm über dem höchsten Hochwasser-Keller-Spiegel der letzten 100 Jahre, also da muss schon viel passieren…
Ich hatte gehofft, dass ich die Wallbox mit Anschluss im OG mit dem separaten Zähler irgendwie als „Last“ mit dem 3P75CT im Keller verrechnen kann. Das scheint so also nicht zu klappen? Dann bleibt mir ja doch nur übrig, die Wallbox auch nach dem 3P75 zu klemmen bzw .. den 3P75 eben auch nach oben im Zählerschrank zu platzieren. Und dann über Netzwerk bis in den Keller zu schleifen. Mein Bauchgefühl sagt mir, dass die 20m Netzwerk-Kabel kein Problem sein dürften..
Jede Option hat vor und Nachteile. Was die EVCS leider noch nicht kann ist manuelles laden bis zu einem gewünschten SoC aus der Batterie )wenn Netz vorhanden) wenn die EVCS nach dem Netzzähler ist wird die Batterie bei manueller Ladung gnadenlos bis SoCmin genutzt. Der Vorteil bei Option 1 ist das manuelles laden ESS unabhängig ist und der Verbrauch der EVCS durch die Kaskade mit dem EVU Zähler theoretisch in „Verbrauch aus Netz“ und „Verbrauch aus PV“ berechnet werden kann. Hier ist aber das Überschussladen von Haus aus nicht möglich.
Wenn man mit Node red spielen möchte ist alles Möglich.
Ich tendiere dann eher zu Option 1 (Wallbox vor ESS).
Was ich noch überschlagen muss, in wie weit der 3P75 im Keller noch richtig „misst“, sind ja dann immerhin ca 20m Kabelweg von EVU Zähler bis MP / Zähler… ausschlaggebend ist hier wsl nur der Spannungsverlust bis zur Keller UV (Zähler) richtig?
Was theoretisch egal ist, jede kWh, die aus dem Akku genommen wird, kommt nicht aus dem Netz.
Wofür die Energie aus dem Akku genutzt wird ist im Grunde ja egal.