3 Phasen ESS mit PANDA Speicher

Da musst du dir keine Gedanken machen. Solange du nicht auf die Idee kommst die Messleitungen der Wandler zu verlängern….

Meine ehrliche Meinung: wenn du die WB abseits des ESS betreiben möchtest nimm nicht die Victron EVCS. Diese ist dann mit dem entsprechenden DC Schutz auch nicht mehr günstig…..

Ich würde die WB aber am ACout betreiben. Die 5000er Multi können das locker durchleiten und laden ohne Netz ist ja auch kein Fehler. Und wie Matthias schreibt ist Auto laden aus der Batterie auch absolut OK.

Ja definitiv, das sehe ich absolut auch so. Andere stören sich daran.

Die Frage ist: haben diese anderen denn auch irgendwelche Argumente, die ihre Meinung stützen könnten?

IMO kann es keine solchen Argumente geben. Da wird einfach wieder mal nur dem Bauchgefühl Vorrang vor Physik eingeräumt.

Meiner Meinung gibt es keine Argumente dafür das Auto nicht aus der Batterie zu laden. Ich selbst hatte mir einen Flow in Nodered gebastelt was ich aber wieder verworfen habe weil es sinnfrei ist. Davon muss man die Nutzer aber überzeugen da die Mehrheit meiner (wenigen) Kunden es bemängeln dass um 20:00 die Batterie leer ist wenn das Auto geladen wird. Einen konnte ich bis heute nicht überzeugen, dort läuft ein Flow in Nodered um seinen inneren Monk zu befriedigen.

Das kommt von den völlig unsinnigen 11-kW-Wallboxen in den Haushalten. Es war ein absoluter Irrsinn, diese mit nahezu 100% der Kosten zu subventionieren.

Abgesehen vielleicht von einigen Handelsvertretern, die jeden Tag 500 km fahren müssen, reicht bei allen Haushalten das nächtliche Laden mit 230V mit typisch nur 2 kW Ladeleistung. Und natürlich muss man dann auch besser den Akku groß genug einplanen, anstatt einen riesigen 3phasigen WR mit viel zu viel Leerlaufverlusten.

Auch wenn wir Gefahr laufen diesen Tröt wieder mit Grundsatzdiskussionen zu füllen würde ich da widersprechen…. Eine Steckdose ist nicht für Dauerbelastungen mit über 10A auf Stunden ausgelegt, daher bin ich gegen das Laden eines Autos an der Steckdose. 2KW Ladeleistung wäre mit zu wenig schon aus dem Grund dass ich Überschüsse im Sommer nicht in das Fahrzeug bekomme. Bei Ladung über Nacht mit 10Std/2kW sind morgens 20kWh im Auto was recht dünn ist…..

Ich habe meine Wallbox mit 22kW angemeldet…. Warum? Weil es bis auf ein bisschen Papierkram keinen unterschied macht. Mein Auto läd bei nichtmal mit 11kW. 22kW sind wirklich überflüssig aber es kostet keinen Cent mehr.

Was die Subventionen angeht bin ich aber voll bei dir. Warum werden Eigenheimbesitzer die sich ein E-Auto leisten können auch noch subventioniert. Das trifft die falschen, und ich bin selbst einer derjenigen die den Anspruch hatten was ich nicht verstehen kann.

Also Auto laden aus dem Akku würde ich eher vermeiden; das Fzg hat einen 80kwh Akku, dem Gegenüber steht ein 32kwh Speicher. Ich würde eher über Octopus o.ä. Die 15cent in der Nacht mitnehmen und das Auto direkt aus dem Netz laden, Akku soll die Tage im Winter überbrücken und vor allem für Hochwasser / Stromausfall für genug Reserve (Pumpen) dienen.

Demnach würde ich, wenn dann, die Wallbox auf AC Out 2 klemmen, mit dem Nachteil, dass die gesamte Leistung eben einmal den Weg über die MP geht..

Danke für die zahlreichen Anregungen!

Das „Problem“ ist, wenn du die WB im ESS hast musst du dir eine eigene Steuerung programmieren die das manuelle Laden aus dem Akku verhindert.

Lässt du die WB außerhalb des ESS musst du dir was programmieren damit der Überschuss gezielt im Fahrzeug landet.

Möchtest du einen eigenen Tarif brauchst du entsprechende Zähler und damit einen entsprechenden Zählerschrank. Überschüsse bekommst du dann nur sinnvoll verarbeitet wenn die Zähler in einer Kaskade angeordnet sind und da weiß ich nicht sicher ob das die EVU mitmachen (vielleicht kann jemand wissendes hier aufklären)

Hallo,

ich habe mir angewöhnt den Wagen, wenn eine Ladung erforderlich ist, die Ladung steuern zu lassen.

Ich sage wann ich fahren möchte und dann ist der Akku im Wagen passend voll. Das geschieht dann

immer sehr früh morgens und dann spielt es keine Rolle mehr ob die Energie noch aus dem Batterie-

speicher kommt, da die Nacht durch ist. Das ganze Thema sehe ich eher entspannt, am Ende nuss ich

halt einen Teil des Stromes sowieso kaufen und Autarkie um jeden Preis ist sinnfrei. Daher kommte auch

die Entscheidung zu einem MP2-3000GX und nicht zu einem größeren Wechselrichter, es soll einen Teil

des PV - Strom für uns speichern und nicht den ganzen Haushalt versorgen. Zur Wallbox ein klares ja,

wir haben über Jahre mit der Schuko geladen und es hat funktioniert aber ab einer gewissen Ladezeit

ist die Schuko, trotz verstärkter Ausführung, einfach nicht die richtige Wahl. Zudem wilst du ab einer

gewissen Größe an Fahrzeugbatterie auch einmal schnell nachladen um die benötigte Reichweite zu

haben und mit der Schuko geht das nicht.

MfG

Volta

Aber natürlich ist sie das. In aller Regel sogar für eine Dauerbelastung von 16 A.

Das ist problemlos möglich, wenn der Akku groß genug ist. Mit 2 kW Ldeleistung über 12 Nachtstunden tankst Du Dein E-Auto für mindestens 150 km Fahrtstrecke auf. Die tägliche Durchschnittsfahrleistung deutscher PKW beträgt aber weniger als 40 km.

Ja und? Was hat die Akkukapazität damit zu tun? Das deutsche Durchschnittsauto fährt weniger als 40 km pro Tag und würde dabei als E-Auto gerade mal 8 kWh brutto ziehen.

Mit nur 2 kW Ladeleistung über die Nachtstunden kämen die allermeisten E-Autos also allerbestens zurecht, und die niedrige Leistung schont sowohl den PV-Akku als auch den Akku des E-Autos. Und v.a. schont das den Geldbeutel des Nutzers und ist weitaus nachhaltiger.

Die angegebenen 16A Nennstrom sind keine Dauerstrombelastbarkeit. Es handelt sich hierbei lediglich um die maximale Belastung für eine definierte Zeit. Geregelt ist das in der Produktnorm IEC 60884-1. Diese Norm definiert die Anforderungen und Prüfung von Schuko-Steckdosen. Dort ist definiert, dass Steckdosen ihren Nennstrom von 16A für eine Stunde ohne Überhitzung aushalten müssen. Es ist also nicht gewährleistet, dass eine Steckdose den vollen Nennstrom für eine längere Zeit aushält. Hier droht akute Brandgefahr.

Nein, sind sie nicht!
Die 16A müssen sie laut Norm nur für 1h ohne Überhitzung schaffen, aber auch mit 10A ist idR kein 24/7 Betrieb möglich, auf Dauer (Wochen/Monate) wird die Steckdose kaputt gehen.
Normale SchoKo Steckdosen sind für den Aussetzbetrieb gedacht, also da wird mal für ein paar Minuten eine große Last gezogen und dann geht die Last zurück.
Bestes Beispiel ist da z.B. die Waschmaschine oder der Geschirrspüler beim aufheizen des Wassers oder mal Wasserkocher/Kaffeemaschine.

Zum (regelmäßigen) laden eines E-Autos sollte man zumindest eine CEE Dose installiert haben.

Doch, das sind sie.

Dir wurde doch schon zigmal erklärt, dass es sich bei dieser Norm um die Prüfbedingungen handelt. Warum kannst Du das nicht verstehen? Wie stellst Du Dir denn eine Prüfung auf Dauerstrombelastung vor? Nach wie viel tausend Jahren Prüfzeit würdest DU das anerkennen?

Schon nach wenigen Minuten stellt sich bei der Strombelastung ein thermisches Gleichgewicht ein. Sicherheitshalber hat man für die Prüfung 1 h Belastungszeit festgelegt, auch wenn sich schon nach wenigen Minuten nichts mehr ändert. Wenn der Schukostecker nach 1 h Belastung mit 16 A nicht entflammt, dann wird er das auch nach 100 Stunden nicht tun.

Doch, diese Dinger sind für 16 A Dauerleastung ausgelgt, wenn auf dem Stecker und der Steckdose “16 A” angegeben ist. Andernfalls müsste dort ja stehen “maximal 16 A für maximal 2 h”.

Zeig’ doch einfach mal, welche Schukosteckdose mit diesem Hinweis der zeitlich begrenzten Belastbarkeit verkauft wird.

Ja, so ist die Norm für die Belastbarkeitsprüfung. Und es reicht für die Prüfung der Dauerbelastbarkeit diese 1 Stunde, weil es sowieso nicht möglich ist, erst mal tausend Jahre lang zu prüfen.

Schon nach wenigen Minuten stellt sich ein thermisches Gleichgewicht ein, so dass bei 1 Stunde Belastung sicher auch davon ausgegangen werden kann, dass sie auch 100 Stunden durchhält.

Diese falsch verstandene Prüfnorm bzgl des Tests mit 1 Stunde hat zu dem extrem verbreiteten modernen Mythos geführt, Schukosteckdosen seien nicht für Dauerbelastung ausgelegt. Du kannst beim deutschen Sicherheitswahn aber beruhig davon ausgehen, dass dann schon beim Verkauf und in den Datenblättern der Produkte sehr intensiv darauf hingewiesen würde, dass sie nicht dauerhaft damit belastbar wären.

Davon abgesehen: es geht hioer ja nur um das Laden mit niedriger Leistung von ca 2 kW an 230V. Wer Angst vor’m Schukostecker hat, der nimmt eben einen CEE Stecker.

Der Autor dieses Artikels hat wohl bei ein paar Herstellern angefragt und da die Antwort bekommen, das eine Dauerlast, wie das Laden einen E-Fahrzeug nicht zulässig ist.

Ich denke hier führen viele Wege nach Rom.. muss am Ende auch jeder für sich selbst entscheiden. Fakt ist, dass die Ladeverluste natürlich zunehmen, je weniger kw ich reinschiebe. Ich strebe auch nicht 100% PV Ladung an, sondern das was technisch eben sinnvoll / realisierbar ist. In den Wintermonaten werde ich den Speicher definitiv nicht fürs e Auto „aufopfern“ wollen, da muss ich eher schauen dass Grundbedarf (Aquarium, Kochen, etc. Abgedeckt sind)

Eine gesunde „Reserve“ im Speicher ist mir immer wichtiger als ein volles Auto am Morgen.

Zudem muss man auch bedenken, dass nicht jedes Fahrzeug beliebig wenig kw verträgt, bei vielen Modellen / Herstellern ist bei 12A sowieso Schluss.. bei Mercedes zB a 2 Phasen min. 5,5 kw.. (Offtopic ende..)

Das beweist nur, dass dieser moderne Mythos sich wirklich extrem weit verbreiten konnte.

Steckdosen sind mechanische Produkte und unterliegen mechanischem Verschleiss. Was soll daran denn ungewöhnlich sein?

Auch die Bremsen Deines Autos unterliegen mechanischem Verschleiß, aber niemand behauptet, dass sie nicht für dauerhaftes Bremsen ausgelegt seien. Und ja: wenn Bremsen nicht ausreichend gewartet werden, so dass Verschleiss nicht erkannt wird, dann können sie beim Runterfahren vom Großglockner durchaus versagen.

Ist das wirklich so? Ich hab’ mich darum bisher nicht gekümmert, aber ich kann mir das kaum vorstellen. Die KI gibt die Antwort:
“grundsätzlich können fast alle E-Autos mit einem speziellen Notladekabel auch an einer normalen Haushaltssteckdose (230V) geladen werden”. Immerhin steckt da die Einschränkung durch ein “fast alle” mit drin.

Also auch die Hersteller der Steckdosen beziehen sich auf diesen “Mythos”!?

Nach unten?
Wäre mir jetzt auch nicht bekannt, das es welche gibt, die mind. 12A brauchen.
Die Spezifikation zur Kommunikation der Ladeleistung zwischen Ladegerät, Kabel und Auto sieht ja 6A als Minimum vor.

Ich weiß das der Zoe mind. 8A braucht und der Smart EQ glaube ich auch, aber 12A wäre schon echt krass viel als Minimum.

Wir haben bei uns in der Firma mehrere Mercedes (Vollelektrisch und Hybrid) und alle gehen runter bis auf 6A, bei Tesla kann man über die App sogar noch auf 5A runter.

Die Pressesprecher. Ja, warum nicht? Selbst an Berufsschulen für die Elektrikerausbildung wird dieser Mythos verbreitet. Da schreibt immer einer vom anderen ab, und dann steht das in allen Medien, und dann glauben es die Elektriker selbst. Warum fragst Du nicht einfach mal einen für die Produktzertifizierung verantwortlichen Ingenieur in so einer Firma.

Fakt ist doch: es gibt keine offizielle Norm, die den Einsatz einer Schukosteckdose für den dauerhaften Gebrauch mit Nennlast verbietet. Keine einzige. Es wird von Anhängern dieses Mythos immer nur auf die Prüfnorm verwiesen, die aber ganz klar ersichtlich nur vorschreibt, dass eine Steckdose der Belastung mit Nennstrom eine Stunde lang standhalten muss und sich dabei nur auf maximal XX°C erwärmen darf. Das reicht offenkundig, um die Dauerbelastbarkeit nachzuweisen.

Und noch was: Auch Versicherungen weisen nicht darauf hin, und wenn es einen Wohnungsbrand wg einer defekten Steckdose gibt, dann bezahlen die Versicherungen auch, ohne die Belastungsdauer vor dem Brand zu prüfen. Warum sollten die das tun? Die machen sich damit ja gegenüber ihren Aktionären dann sogar strafbar!

Es gibt übrigens bei den aktuellen tiefen Temperaturen in DE zigtausende Haushalte, in denen an Schukosteckdosen hängende Heizlüfter den ganzen Tag mit Nennlast durchlaufen. Und warum gibt es keine Warnungen davor? Weil sie nicht nötig sind!

Warum wohl steht bei keinem einzigen Elektrogerät mit Schukostecker, dass es nicht länger als 1 h lang an der Steckdose betrieben werden darf?

Du und alle anderen Anhänger dieses Mythos sollten es doch wirklich sehr leicht haben: Wenn es so eine Norm gibt, dann solltet Ihr sie doch benennen können. Könnt Ihr aber nicht. Und weil Ihr das nicht könnt, solltet Ihr allesamt endlich mal diesen Mythos aufgeben.