Die Physik ist da anderer Meinung als Du. Es geht bei der Verteilung der Ströme in einem Netz um die Kirchhoff’schen Gesetze, und dabei sind die Widerstände und Spannungen relevant. Spannung ist gleich, und die Widerstände addieren sich aus den Innenwiderständen der Akkus und den Widerständen der Kabel.
hallo,
dann erklaer das mal meinem akku:
da gibt es, bei konstanter spannung, alle moeglichen verhaeltnisse vom strom und bei aenderung der spannung, koennen die stromverhaeltnisse noch groesser werden oder sogar einer laedt und der andere laedt, wenn die ladespannung im bereich der aktuellen akkuspannung liegt!
vergiss das mit der berechnung der stromverteilung bei li-akkus. bei bleiakkus kannst du das, aufgrund des hoeheren innenwiderstandes noch berechnen, bei li-akkus hat die zellchemie einen groesseren einfluss als der innenwiederstand, so dass im endeffekt zwar jeder akku die ladeenergie bekommt, die er braucht, aber das verhaeltnis der lade- und entladestrom kann hier problemlos um mehr als 50% von den berechneten werten abweichen, bis sich ein stabiles gleichgewicht einstellt, das abhaengig vom aktuellen ladezustand und soc des akkus ist.
ich kann dir gerne meine gesammelten daten der letzten 2-3 jahre zur verfuegung stellen, wenn du da eine statistik erstellen willst!
aus erfahrung kann ich dir sagen, dass man die ladestroeme unterschiedlicher akkus selbst nach einer stunde mit konstanter spannung nicht sicher vorhersagen kann und leider schwanken spannungen und stroeme im system teilweise sehr stark!
gerade jetzt sieht es so aus:
und wenn die stroeme sehr klein sind, kann es auch mal so aussehen:
es gibt eben deutlich mehr parameter, die die stroeme und das verhaeltnis beeinflussen, als die innenwiderstaende!
deshalb bringt es auch absolut nichts, wenn man alle li-akkus so anschliesst, dass die anschlusswiderstaende identisch sind! es wird immer leichte unterschiede im soc und bei den stroemen geben, selbst bei absolut identischen akkutypen! ich koennte ja mal die stroeme meiner us200c mit dem zangenampermeter messen, aber die staendigen stromschwankungen bringen mir da die messergebnisse durcheinander, weil ich nicht 2 akkus gleichzeitig messen kann und eine anbindung mit einem esp32 ans netz habe ich noch nicht, so dass ich die stroeme von allen akkus bekomme!
tschuess
Die Mühe mache ich mir nicht. Falls Deine Messungen der Physik widersprechen, dann ist meine Meinung darüber, was von beidem fasch ist, doch ziemlich eindeutig.
Ähh … Innenwiderstände UND Außenwiderstände. Und letzteres sind die Kabelwiderstände, und auch schlechte Crimpungen mit Übergangswiderstände uswusf. Und man muss auch keine High-End-Physik bemühen, denn da genügt das altbekannte Ohm’sche Gesetz, dass also U=I x R gilt.
hallo,
das problem dabei ist, dass der innenwiderstand auch vom ladezustand abhaengig ist und was den groessten einfluss hat, die ladespannung ist vom ladestrom abhaengig und das unabhaengig vom innenwiderstand. auch der soc spielt hier eine rolle!
deshalb ist der effektive ladestrom eben nicht nur von den widerstaenden abhaengig. waere der nur vom widerstand abhaengig, muessten enorme stroeme fliessen, wenn du 2 akkus mit 1V spannungsdifferenz parallel schaltest, das ist aber nicht der fall.
ich kann dir leider nicht sagen, ab wann die widerstaende einen groesseren einfluss haben, als der ladezustand und die ladespannung, die man braucht, um auf einen bestimmten ladestrom zu kommen!
und ehrlich gesagt, es interessiert mich nicht, solange die akkus etwa gleichzeitig voll werden und auch etwa gleichzeitig leer werden. ob jetzt der eine oder der andere akku mal 50% strom, im verhaeltnis zur kapazitaet, bekommt oder liefert ist mir voellig egal. die akkus sind gross genug, dass keiner einen zu hohen strom abbekommt und das reicht mir voellig aus!
und selbst wenn einer mal mit mehr als 0,5C belastet oder geladen werden sollte, dann duerfte das nur im bereich von minuten sein, bis sich wieder ein gleichgewicht eingestellt wird. aktuell duerfte das aber wegen der begrenzung des ladestroms durch die PV und die entladung durch die maximale leistung, die ich ziehen kann, deutlich unter 0,5C liegen!
wenn du dich schon auf die physik beziehst, dann zieh auch ALLE faktoren in deine berechnung der stromverteilung ein und nicht nur die anschluss- und innenwiderstaende!
es tut mir ja leid fuer dich, aber bei akkus spielt nicht nur der innenwiderstand eine rolle!
tschuess
Klar, du musst Zelle 16 weglassen/freilassen.
Ich habe die Kombination aus US2000, 3000, 5000 und drei Blöcken 280A an einer Sammelschiene und SmartShunt laufen.
Das BMS der Pylontech geht zum GX und reduziert den Ladestrom bei voll werdendem Akku für den Rest der nicht erfasst wird gleich mit. Ladestrom ist über DVCC auf 210A reduziert. Mehr als 11 kW belaste ich die Anlage/MPPTs eh nicht, von daher passt das ganz gut.
Der von den JK angezeigte SOC ist nicht relevant, alle drei Blöcke zeigen andere Werte an, bei identischen Zell-Einzelspannungen wenn voll. Dummerweise wurden meine Yixiang mit unterschiedlichen Versionen vom JK ausgeliefert, V15 und V19. Diese Unterscheiden sich wesentlich in der Software mit unterschiedlicher Anzahl Parameter. Ich blick das nicht 100%, habe sie in den Abschaltparametern gleich eingestellt, zumindest denke ich das!?
Du willst die Pylonen schonender laden? Das geht dann automatisch bei parallel angeschlossenen JK-15zeller, die genehmigen sich einfach einen Teil des Ladestroms über die Sammelschiene.
Gruß
Richtig. Aber auf die Momentaufnahme, bei der 1/3 des Stroms in einen Akku geht und 2/3 des Stroms in den anderen, ist das irrelevant. Zufälligerweise ist dieses Verhältnis genau das gleiche wie - bei gleicher Kabellänge - das der Kabeldurchmesser zueinander. Und demnach ist das auch das Verhältnis der Gesamtwiderstände.
Davon abgesehen: die Innenwiderstände bei LiFePO4-Zellen ändern sich erst nahe SOC=0 bzw SOC=100. In dem betrachteten Bereich ändern sie sich fast gar nicht.
Inzwischen ist die Batterie gebaut und angeschlossen, angekoppelt bei 20 mV Spannungsunterschied.
Ist das so richtig: die Anzeige SOC ist relativ uninteressant, da das JK BMS nach Spannungsschwellen arbeitet? Wird der SOC erst wichtig, wenn er zum Schwellwert wird?
Zu was dient der Shunt? Nur zum monitoren? Oder richtet sich der maximale Lade- und Entladestrom des Cerbos nach dem was der Shunt misst? Bekommt man damit auch geladene und entladene kWh?
Aktuell fahre ich blind ohne Kommunikation; halbwegs scheint es zu funktionieren, aber z.B. heute wurde geringfügig ins Netz eingespeist obwohl der Ladestrom lange nicht ausgenutzt wurde.
hallo,
die 14 us 2000c sind in 4 bloecken mit je 2 x 25 mm² je pol angeschlossen, die beiden lfk 280 akkus mit je 50 mm² kabel, wobei der minus von jedem akkutyp erst mal ueber einen bmv 700 geht. dabei sind die kabel zum lfk 280 insgesamt etwas laenger, der ich dazu eine 2. verteilung installieren musste!
und wie schon gesagt, es geht nicht um die innenwiderstaende, es geht um die aktuelle akkuspannung und da kann es, bei gleichem soc, problemlos zu spannungsunterschieden von ueber 1V kommen und das wirkt sich natuerlich staerker auf den strom aus, als die widerstaende im system!
du vergisst bei deiner betrachtung naemlich, dass die akkuspannung KEINE konstante ist. waere sie das, dann wuerde deine rechnung auch aufgehen, aber sie ist es leider nicht! deshalb spielt der anschlusswiderstand auch keine rolle, solange er nicht zu gross ist!
akkus sind eben keine widerstaende, sie haben nur verschiedene innenwiderstaende!
tschuess
hallo,
der ladestrom berechnet sich nach dem ladestrom aller mppts - verbrauch multi und den kann man ueber dvcc vorgeben. dc-lasten werden ignoriert, ausser man installiert dafuer eine eigene messung, was ich aber noch nicht ausprobiert habe!
eine kommunikation mit dem bms ist nicht noetig, man kann das ganze auch nur ueber die spannung steuern, aber es ist eben nuetzlich, wenn man weiss, wie hoch der soc noch ist!
tschuess
Der Smartshunt zählt die eingetragenen Ah beim Entladen rückwärts und erlaubt einen verlässlichen SoC. Selbst bei NMC Batterie mit nicht flacher Spannungskurve wird über einen Shunt “gezählt”, weil Spannungsmessung unter Last so eine Sache ist. Schalte Mal einen großen Verbraucher ein und beobachte die Spannung…
OK, dann bestelle ich mir einen 300A Shunt und das Adapterkabel von USB auf VE Direkt (3 MPP belegen die 3 VE Direkt). Vielen Dank!
Das ist völlig irrelevant, denn die Spannung ist in beiden Zweigen identisch. Nur das ist relevant, denn es geht nur um das Verhältnis der Ströme in die beiden Akkus.
Du solltest aufhören, Dich durch immer weitere Absurditäten um die Klarstellung herumzudrücken, dass Du absurden Stuß erzählt hast.
Wow, das wird ja immer dümmer. Nein, für den Stromfluss beim Laden ist ein Akku auch nur ein Widerstand. Der ist die Summe der Innenwiderstände aller in Reihe geschalteten Zellen, plus die Widerstände der internen Verkabelung.
Weil beide Akkus parallel geschaltet sind, liegt an beiden IMMER die gleiche Spannung an. Und der Stromfluss in jeden Akku ermittelt sich demnach aus dem Dir bislang offenbar unbekannten Ohm’schen Gesetz.
Wirklich: bei so viel beballeter Ignoranz solltest Du nicht an Diskussionen über einfache elektrische Fragen teilnehmen.
hallo,
falsch: der akku ist auch eine spannungsquelle und die spannung ist abhaengig vom chemischen zustand des akku und der wird nun mal durch den fliessenden strom beeinflusst. deshalb funktioniert deine rechnung auch nicht, muesste man nur die innenwiderstaende betrachten, dann wuerde eine aenderung der lade- oder entladespannung bei entsprechender verkabelung direkt einen strom von 1000A oder mehr zur folge haben, das ist aber nicht der fall.
merk die endlich, ein akku ist KEIN widerstand und auch keine spannungsquelle, deren spannung unabhaengig vom strom ist!
die spannung des lfp-akkus kann sich problemlos um mehr als 2V veraendern, ohne dass sich der soc nennenswert aendert, einfach nur aufgrund der gerade fliessenden stroeme und der chemischen reaktion im akku. denn auch die braucht beim laden energie, was zu einer erhoehung der ladespannung fuehrt und beim entladen passiert das in umgekehrter reihenfolge!
deshalb wird der strom nie alleine durch die widerstaende bestimmt! das hast du nur, wenn die spannungsquelle selbst immer eine konstante spannung liefert und die einen widerstand, naemlich den innenwiderstand in form eines reihen- und eines parallelwiderstandes anschliesst!
befass dich mal mit der akkuchemie und den auswirkungen dadurch auf die lade- und entladespannung, bzw. die stroeme, wenn die spannung konstant ist!
wenn stimmt, was du behauptest, duerften so grosse spannungsaenderungen bei so kleinen stroemen garnicht moeglich sein:
ignorant bis nur du, weil du glaubst, dass die zellchemie keinen einfluss auf die spannung und den strom hat, sondern nur der innenwiderstand und der soc. dem ist aber nicht so. probier es doch selbst einfach einmal aus, wenn du mir nicht glauben willst!
hier hast du noch den soc dazu:
oder glaubst du, dass die messwerte vom bms luegen?
tschuess
Oh je …. Man fasst es wirklich nicht!
Die Akkus sind parallel geschaltet, und haben deshalb die gleiche Spannung. Beim Laden fließt der Strom entsprechend des Widerstands der Akkus und der Verkabelung und der Spannung. Die relevante Spannung für den Stromfluss ist dann die Differenz zwischen Ladespannung und Akkuspannung.
Deu … tsches …The … men … Ten … nis … bis einer weint
ob das in anderssprachigen Foren auch so abläuft … oder ist das ein typisch deutsches Phänomen … zeichnet gerade DAS uns aus …
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hallo,
hier hast du die daten der beiden akkubloecke von heute, amuesier dich damit:
akku.zip (151,2 KB)
und hier noch die diagramme der bms-daten der letzten 24-stunden, die kannst du auch als csv-datei im minutenabstand bekommen:
viel spass damit!
tschuess
hallo,
das problem gibt es in vielen deutschen foren, soweit ich das mitbekommen habe. eines besuche ich deshalb schon nicht mehr. informationen bekommt man keinen, dafuer aber jede menge vorwuerfe mit aus dem kontext gerissenen daten!
aber vieleicht begreift er ja noch, dass man bei einem akku auch die chemische reaktion beruecksichten muss und nicht nur die aktuelle spannung und die widerstaende!
aber wenn der es den daten auch nicht glaubt, sind meine moeglichkeiten erschoepft!
tschuess
Wer nicht begreift, dass parallelgeschaltete Akkus die gleiche Spannung haben, ganz unabhängig davon, was in deren Inneren geschieht, der sollte sich nicht an Diskussionen über Fragen zur Elektrotechnik beteiligen.
Wir erleben hier ein Beispiel dafür, warum das Internet einen so dramatischen Wertverlust erlebt: Es sind einfach viele zu viele völlig ahnungslose Leute darin unterwegs, die glauben, anderen was über irgendwelche Sachfragen erklären zu können, von denen sie offenkundigst keinen blassen Schimmer haben. Dazu kommt bei diesen Leuten noch die absolute Weigerung, auch nur ansatzweise die eigene Position zu reflektieren, beispielsweise indem man sich anderweitig informiert.
Wenn so jemand dann hier im Forum seit Jahren (!) jeden Tag seinen Unsinn verzapft, dann wird auch dieses Forum seinen Sinn verlieren.
Du irrst fundamental! Es geht hier nicht um einen für alle anderen uninteressanten Schwanzvergleich. Es geht hierbei um die Vertrauenswürdigkeit dieses ganzen Forums.
Ferdinand verbreitet hier wirklich absurdeste Behauptungen, die in Widerspruch zu den grundlegendsten und banalsten Erkenntnissen der Elektrotechnik gehören, solchen, wie sie schon an der Grundschule gelehrt werden. Wer behauptet, dass parallel geschaltete Akkus unterschiedliche Spannungen haben können, dass sie keinen Widerstand darstellen, und dass deshalb das Ohm’sche Gesetz nicht auf sie anwendbar sei, der bewegt sich auf den gleichen Niveau wie Quanon-Verschörungsmythiker, Impfgegner und Klimaleugner.
Wenn in seriösen Foren solchen Absurditäten nicht sofort und unmittelbar widersprochen wird, dann verfestigt sich bei Laien der Eindruck, dass die Sache zumindest umstritten sei und dass es dazu legitime alternative Meinungen geben könne. Und damit ist es aus mit der Seriositiät des Forums.
Also: IMMER widersprechen, wenn groteske, faktenwidrige Behauptungen verbreitet werden. Andernfalls werden wir in der Flut des grotesken Unsinns ertrinken!
hallo,
das ohmsche gesetz kannst du auf den innenwiderstand des akkus und die anschlussleitungen anwenden, aber nicht auf die spannungsquelle im akku selbst und natuerlich haben die extern die gleiche spannung, intern muss das aber nicht sein, was ja auch ein grund dafuer ist, dass sich die stroeme bei der aufteilung nicht so verhalten, wie du das nach dem ohmschen gesetz ausrechnest!
du kannst ja auch bei einem flugzeug die flugzeit nicht einfach ueber die entfernung und die geschwindigkeit ausrechnen! du must auch die windgeschwindigkeit und richtung mit beruecksichtigen!
und was ich behaupte, kann ich auch beweisen, wie sieht das bei dir aus? hast du dir die daten mal angesehen oder behauptest du jetzt, dass ich die extra fuer dich generiert habe, damit sie meine behauptung belegen?
in der praxis ist nicht alles so einfach, wie in der theorie wo man mit ersatzschaltbildern arbeitet!
tschuess






