Wer moechte wissen, wie man bms-daten aendert, die einspeisung steuert oder system koppelt?

Hi,

was mich am meisten interessiert ist, welcher Parameter die Stromstärke (oder Leistung) Richtung Batterie steuert, also als maximales Limit. Man kann zB den Gridsetpoint setzen, was aber bei ner Wolke zu Entladung führt - aber sonst? Welchen Weg gibt es da?

Akzeptieren würde ich ausschließlich “Lösungen” aus vertrauenswürdiger Quelle. Einer, der rüpelhaft seine eigenen Bedürfnisse über die andere stellt, ist grundsätzlich nicht vertrauenswürdig.

Und nein: Du versuchst keineswegs , Deine “antworten immer so zu formulieren, dass sie jeder verstehen sollte”. Genau darum geht es ja: Deiner eigenen Bequemlichkeit zuliebe reduzierst Du die Verständlichkeit Deiner Beiträge.

Und nochmals: Groß- und Kleinschreibung trägt in der deutschen Schriftsprache ganz wesentlich zum Informationsgehalt bei. Relevant sind für jeden Schreibenden immer nur die Lesegewohnheiten der Leser, und nicht die des Schreibenden.

hallo,

das kannst du mit der dvcc-strombegrenzung machen oder wenn du ein bms emulierst, mit dem maximalen ladestrom (ccl). ohne dvcc und als ess gibt es unter einstellungen ess eine ladeleistungsbegrenzung. aber ich weiss nicht, ob die nur fuer den multi gilt oder auch die mppts.

ein flow mit der bms-emulation findest du etwas weiter vorne in diesem thema.

tschuess

Problem an der DVCC Strombegrenzung ist, daß die MP II das oft ignorieren, ohne daß ich eingrenzen kann, warum (vermutlich im Float oder Absorption Bereich).

hallo,

mit diesem flow kannst du den multi dc-seitig steuern:

flows (7).zip (759 Bytes)

wenn aber ein bms angeschlossen ist, dann benutzt das die gleichen parameter.

hast du die dc-ueberschusseinspeisung aktiviert ? dann verhaelt sich das system naemlich anders!

bei mir hat die dvcc-strombegrenzung immer funktioniert, nur die spannungsbegrenzung nicht, die funktioniert naemlich nur mit bms und an dem system ist kein bms angeschlossen.

aber es gibt auch noch die moeglichkeit, alle ladegeraet zu deaktivieren.

wenn du nur den maximalen ladestrom des multis fest einstellen willst, geht das auch mit veconfig.

tschuess

danke dafür, schau ich mir an!

wenn deine Akkus einen unterschiedlichen SOC haben .. dafür kann Victron nichts.

Dann waren sie zu lange nicht im Balancing… sie sollten schon fast den gleichen SOC haben!

richtig, aber Victron kann sehr wohl etwas dafür bekannte Daten zu ignorieren und stupid falsche Durchschnittswerte als real zur weiteren Berechnung zu verwenden.

Victron weiß wie viel Akkus dran hängen und Victron kennt sogar die niedrigste/höchste Voltzahl aller Zellen und Victron weiß auch welche Zellen in welchem Akku es sind;

und soll der CanBus nicht auch den jeweiligen SOC abfragen können?

Klar weiß Victtron etwas über die Akkus … aber für die Berechnung vonm SOC ist nun mal der AKKU verantwortlich….

aber, wonach soll er sich richten .. nach dem großen oder dem kleinen ???

Voraussetzung für den parallen Betrieb von Akkus ist z.B. eine GLEICHER Soc von Ihnen… und sonst stimmt was nicht mit dem Balancing.

hallo,

der can-bus frag garnichts vom akku ab, der akku sendet einfach seine daten ueber den can-bus und die empfaengt das victron-system und wertet sie aus!

abgesehen davon, es ist unmoeglich, dass der soc bei parallel geschalteten akkus eine bestimmte differenz ueberschreitet. selbst wenn die daten von verschiedenen akkus kommen und der soc irgendwie gemittelt wird. es spielt dabei auch keine rolle, ob ein bms 10% und ein anderes 90% anzeigt. es koennen trotzdem beide akkus einen soc von 100% haben, weil das bms den soc nicht ueber den verbrauchten und geladenen strom ermittelt, wie ein bmv! ich habe keine ahnung, wie ein bms den soc ermittelt, aber auf diesen wert wuerde ich mich nie blind verlassen!

tschuess

Bei LFP ist das wg der über einen weitgehenden SOC-Bereich unveränderten Spannung nicht so. Wg der Parallelschaltung liegt an beiden die gleiche Spannung an, der Strom aus jedem einzelnen Akku wird dabei dann ausschließlich über den Innenwiderstand bestimmt. Nur im Idealfall folgt der Innenwiderstand eines Akkus völlig linear seinem SOC.

hallo,

leider muss ich dir sagen, dass dem nicht so ist! solange der soc eine bestimmte abweichung hat, fliesst ein ausgleichstrom. ich kann dir gerne die daten von meinen akkus ueber mehrere jahre hochladen, damit du sie auswerten kannst.

dazu kommt noch, dass in einem system meistens ein lade- oder entladestrom fliesst der sich entsprechend aufteilt. auch das sorgt wieder fuer eine anpassung des socs innerhalb eines bestimmten bereiches. und eine LFP-zelle kann bei 3,1V den gleichen soc haben, wie bei 3,3V und die innenwiderstaende spielen hier auch in der regel keine rolle, ausser vieleicht bei hohen stroemen. fuer aufteilung der stroeme und die zellspannung ist hauptsaechlich die zellchemie verantwortlich!

und glaub mir, ich war auch sehr ueberrascht, als ich festgestelt habe, dass sich die spannung bei gleichem soc und gleichem strom in einem so weiten bereich bewegt und dafuer ist definitiv nicht der innenwiderstand verantwortlich!

deshalb spielt der anschlusswiderstand auch nur eine untergeordnete rolle!

das ist eben das problem mit allen akkus, hier spielt die chemie einfach eine groessere rolle als der innenwiderstand, nur um die verluste zu minimieren sollte der natuerlich moeglichst klein sein!

oder wie erklaerst du es dir, dass die akkuspannung nach dem laden recht schnell abfaellt, auch wenn kaum entladen wird. bei mir sind das dann auch schon mal mehr als 1V!

akkus sind nun mal keine konstantspannungsquellen mit einem niedrigen innenwiderstand! die spannung der internen spannungsquelle aendert sich abhaengig vom soc, vom strom und der zeit!

tschuess

Natürlich ist der Strom abhängig von Innenwiderstand und Spannung…

aber hier geht es um den SOC… wo sich der Verfasser aufregt, warum unterschiedliche SOCs nicht berücksichtig werden…

wenn einer 10 und der andere 20% hat .. dann stimmt halt etwas nicht mit der Balancierung … bzw. mit dem BMS vom Akku.

Sorry, aber das ist nicht nur wg der Rechtschreibfehler Unsinn. Es ist vielmehr so, dass die Chemie den Innenwiderstand definiert. Und die elektrischen Ströme folgen NIEMALS der Chemie, sondern ausschließlich der Elektrodynamik, also Spannung und Widerstand.

hallo,

was ist so schwer daran zu verstehen, dass sich bei einem li-akku die quellenspannung staerker veraendert, als der innenwiderstand und diese spannung ist nun einmal direkt abhaengig von der chemischen reaktion im akku und ohne chemische reaktion wuerde auch kein strom fliessen, egal wie klein der innenwiderstand ist.

ein akku ist nicht nur physik, der ist auch chemie. wieso begreift das einfach KEINER?

tschuess

Das ändert exakt gar nichts an der Tatsache, dass Deine Aussage, dass der Ausgleichsstrom von einer Abweichung des SOC abhängt, grober Unsinn ist, und Dein völliges Unverständnis grundlegender physikalischer Zusammenhänge offenbart.

Spannend!

Verstehe ich es richtig, mit NodeRed ein virt BMS in dbus integrieren/anlegen bei dem ich unabhängige Werte setzen kann? Oder nur vorhandene Werte modifizieren?

So wie hier

Hintergrund

Dynamische Stromverteilung bei ungleichen Kapazitäten bezüglich CCL & DCL —> Aggregierung

hallo,

jetzt zum letzten mal: die stromverteilung zwischen 2 akkus ist nicht nur von der physik, sondern auch von der chemischen reaktion im akku abhaengig und das kannst du nicht aendern, egal wie oft du wiederholst, dass nur die physik eine rolle spielt!

keine luege wird war, wenn man sie nur oft genug wiederholt, auch dann nicht, wenn es sehr viele gibt, die die gleiche aussage immer und immer wieder wiederholen, wie beim hydraulischen abgleich. der kann niemals energie einsparen, auch wenn es immer und immer wieder wiederholt wird!

und ich kenne die physikalischen zusammenhaenge in stromkreisen warscheinlich besser als du!

tschuess

hallo,

du hast es erfasst, du kannst werte veraendern oder generell durch eigene ersetzen.

ich benutze die original-werte ueblicherweise als grenzwerte, die ich nur benutze, wenn die neu berechneten werte ausserhalb des gueltigen wertebereichs liegen.

und die aenderung von werten ueber die node-red-emulation ist wesentlich einfacher als ueber ein installiertes script, das bei jedem update ausfallen kann! ausserdem kann ich dafuer auch wesentlich mehr datenquelle heranziehen als im script.

tschuess

OK, dann hoffentlich zum letzten Mal: Nein, die Stromflüsse zwischen zwei Akkus verlaufen ALLEINE nach den Gesetzen der Elektrodynamik, also nach Spannung und Widerstand.

Offenbar verstehst Du nicht, dass Spannung und Widerstand eines Akkus bereits Folge chemischer Prozesse sind. Du scheinst den Widerstand eines Akkus als festen Wert anzunehmen, aber das ist nicht der Fall. Und Du scheinst auch nicht verstehen zu wollen, dass Spannung und Widerstand eines LFP Akkus nicht direkt seinem SOC folgen.

Für den Stromfluss sind die chemischen Vorgänge im Akku völlig irrelevant. Da zählen ausschließlich die Gesetze der Elektrodynamik.