Victron Multiplus / Dyness B4850 / Akku Kapazitätsprobleme

Hallo, wenn es 15 Zellen sind, ist 51 Volt OK. Ähnlich wie Pylontec 15 Zellen x 3,4 Volt = 51 Volt.

Der Laderegler im MP und der Mppt können gleich eingestellt werden.

Im DVCC kann die Max. Ladespannung angegeben werden.

Mit freundlichen Grüßen

Zen

j’ai eu ce cas au bout de deux mois malgré la liaison câble des batterie au multiplus la vitesse de communication des batteries était de 500b et celle du multiplus de 250b en la mettant à 500b la charge a continuée jus qu’à 96% avec une tension de 54.2V.

Merci pour l’indication ! Mais que voulez-vous dire par “vitesse de communication”, et où peut-on la régler ?

Hier die Übersetzung via GhatGTP: „Ich hatte dasselbe Problem nach zwei Monaten. Obwohl die Batterien per Kabel mit dem Multiplus verbunden waren, war die Baudrate der Batterien 500 kbit/s und die des Multiplus nur 250 kbit/s. Nachdem ich sie auf 500 kbit/s gestellt habe, lud das System problemlos bis 96 % bei 54,2 V.“

Ich weiss nicht ob das hilft aber bei Pylontech müssen die Batterien allen 90 Tage auf mindestens 52,5 V geladen werden damit die Zellen ausbalancieren.
Ich hatte da den ähnlichen Fall und nachdem der Techniker da war und die Logs gelesen hat war es so das eine Zelle so richtig außer Balance war.
Nach einigen Ladesesions unter ganz bestimmten Vorgaben habe ich das dann wieder hin bekommen und seit dem funktioniert die Batterien nun wieder.
Wie das bei Deinem BMS aussieht weiss ich nicht. Aber sollten die Zellen tatsächlich außer Balance sein könnte das auch helfen.
Was leider nicht hilft ist das man leider keine Einzelwerte bekommt.

Hallo,

ich kann das aus der Bedienungsanleitung so nicht ableiten, zudem wird in vielen Foren

von aufgeblähten Zellen berichtet und geraten, die Ladespannung nur bis ca. 52V einzustellen.

Was aber auch geraten wird, ist die einzelnen Module gelegentlich mit einem Lader und in zwei

Phasen (erst 5,0A dann 2,0A) langsam bis 52,5V zu laden, damit die Zellen Zeit bekommen sich

schon beim Laden auszugleichen und quasi die schlechteste Zelle mitgenommen wird.

Gruß

Volta

Werden denn in der Venus-UI keine Werte für min- und maxzellspannung angezeigt?
Hatte auch ein vergleichbares Problem mit Pylontech-batterien. Hatte 2 Stück, die nach 3 Jahren noch 96% “Gesundheit” anzeigten. Dann habe ich zunehmend plötzlich eintretendes, schnelles absinken der Spannung/Restkapazität beobachtet. Dank Batteryview für die Pylonen und einem umgebauten RS232-Adapter stellte ich dann fest, das eine der Batterien entweder ein defektes BMS oder 1 defekte Zelle hat. Im Verbund zeigte der MPII davon nichts. Es wurde aus beiden Batterien der Mittelwert des SOC angezeigt. Bei der Einzelbatterie bestimmt auch die defekte Zelle alles weitere. Gesamt-SOC fällt immer schneller ab. BMS bendet das entladen und die Zellenspannung steigt wieder, so das das Spiel immer weiter geht. Wird eine schöne zackige Ein/Aus-Kurve. Dazu kommt dann, das eine Zelle immer eine erhöhte Spannung hat. Das wirkt sich dann beim Laden aus. Angezeigt wird trotzdem immer etwas zwischen min-soc und max-soc. Problem dabei, Victron zeigt z.B. SOC=20% aber Batterie 1 hat z.B. dann eigentlich laut BMS noch 35%. Und nun das eigentliche Problem. Da die 20% unsinniger Weise der Mittelwert beider Batterien ist und so angezeigt wird, beträgt der SOC von Batterie 2 in dem Moment dann nur 5%, was natürlich den Verfall noch beschleunigt. Denn es wird dann bei eingestelltem SOC-Min immer bis 20% bzw. 5% (Batterie 2) entladen. Bei getrennten Batterien wird Batterie 1 immer noch mit 99% Gesundheit angezeigt. Und dank internem Log der Pylonen hab ich dann gesehen, dasdie eine Batterie schon fast 1 Jahr schwächelt.
Habe dann mal per NodeRed (im Cerbo GX mit der Large-Software) direkt Batteriespannungen und Zellspannungen (aber eben nur ein Maximalwert und ein Min-Wert) überwacht und in Home Assistant weiter verarbeitet. Da sieht man dann das ganze Elend.
Was das BMS angeht, da sind da die angezeigten Werte vom SOC nicht viel Wert. 100% haben da eigentlich keine Bedeutung. Denn wenn die Batterie langsam geladen wird (5A, 2A usw.), dann werden nach 2-3 Tagen auch alle Zellen auf 100% und als balanced und mit gleicher Zellenspannung in Batterieview angezeigt. Beim Entladen folgt dann die Ernüchterung. Je nach Entladestrom irgend wann steiler Abfall der Spannung und Abschaltung.
Wichtig: Im Verbund ist das BMS schon bei einer fehlerhaften Zelle nicht mehr viel wert. Eine separate Überwachung von Min- und MaxCellVoltage ist zu empfehlen. Im Cerbo ohne Zusatzhardware schon machbar. Modbus, MQTT usw. steht zusätzlich zur Verfügung. Meldung z.B. per Telegram. Dann kann man mal schauen, was Victron so aus dem Batteriesystem per Mqtt so auslesen kann.

Hallo,

dann ist also mit dem Einbau der zweiten Batterie quasi der Multiplus raus und zeigt nur noch einen mittleren Wert an.

Die Überwachung der Pylontech selber ist aber nicht geeignet eine aus dem Ruder laufende Zelle im Verbund

zu erkennen und auch hier wird eben der mittlere Wert als Ergebnis angezeigt. Lediglich im BMS des einzelnen

Paketes wird ein Fehler der Zelle erkannt und angezeigt. Dumm!

Die erwähnte Software “(im Cerbo GX mit der Large-Software)” läuft bei dir auf einem Cerbo,

kann ich diese Software auch auf meinen MultiplusII aufspielen und darüber das Monitoring

laufen lassen??

Wenn nicht, dann geht es sicher auch mit einem Raspberry oder ähnlichem, ein Cerbo zusätzlich ist ja sinnfrei?!

Irgendwie ist die Victron /Pylontech - Lösung nicht ganz so durchdacht, wie ich angenommen hatte,

es wir zur sauberen Pflege dieses Systems mindestens ein Laptop und die entsprechende Schnittstelle/

Adapter benötigt. Wer wie ich ein fertiges Paket gekauft hat, wird dann absehbar aufrüsten müssen.

Danke für deine Hinweise.

Gruß

Volta

Da hast du recht , leider liegt das Problem bei den BMSen, ob die Dyness, Pylontech, Weco oder JiKong heißen, alle geben Victron eine Vorgabe über den maximalen Ladestrom (CCL) und lassen die Ladespannung konstant hoch, wenn du 4 Blöcke parallel hast und einer meint ich will nur 5 A weil eine Zelle ein Problem hat, die anderen sind ok und nehme 50A fordern die BMSen 155A von Victron, wer sorgt dafür das das kranke Modul nur 5A abbekommt??? Erst wenn das Modul eine Zellenüberspannung erreicht wird der CCL auf 0 A gesetzt, und manchmal auch CVL auf eine sehr niedrige Spannung (53V bei Weco) gesetzt das Victron Gefahr für den Akku sieht und bis zu dieser Spannung ins Netz entlädt.
Large Software läuft natürlich auf Rpi4 oder BBB, aber wie schon geschrieben auch NodeRed kann nicht helfen wenn DynEss keine Zellenwerte liefert.
Für Pylontech und Weco kann man in NodeRed schon was machen damit der Speicher vernünftig balanciert und auch optimiert wird.
Schönes WE Leopold

Evtl. kann der Battery Safety Controller (BSC) helfen.
Pylontech ist offiziell noch nicht unterstützt, es wird wohl gerade getestet. Hinzugefügt wurde es vor rund einem Jahr.

Der BSC liest BMSe seriel per RS485 aus, könnt ehier also ggf. die Zell-Werte erhalten.
Je nach Konfiguratoin leitet der BSC adnn CVL und CCL einfach weiter oder verändert diese dynmaisch um z.B. eine maximale Zell-Differenz oder eine maximale Zell-Spannung nich zu überschreiten.

Man kann es mit einem ESP32 testen und ggf. erst später die Hardware bestellen.

Ich habe meinen noch nicht produktiv, da ich noch einen Aufnahme im Batterieschrank bauen muss.

Hallo Björn,
2 Pylontech typen werden unterstützt, wir reden aber hier von DynESS B4850!

Sorry, haben Posts durcheinander gebracht.

UPDATE:

Erstmals herzlichen Dank an alle, die sich mit Tipps und Tricks an der Fehlersuche in meinem System beteiligen! Ich bin allen Hinweisen nachgegangen - bei einigen fehlen mir schlichtweg die Fachkenntnisse, ich bin Laie.

Hier nochmals die ganze Vorgeschichte des Problems, vielleicht ist hier die Ursache begraben. Ich habe die Anlage vor drei Jahren von einem Fachbetrieb in Südspanien installieren lassen. Wir haben 350 Sonnentage im Jahr, also kommen wir selbst mit der fehlenden Kapazität meist gut über die Runden. Ich habe ursprünglich keinen Cerbo installiert gehabt (Laie!) und habe die ersten 3 Jahre die Anlage im Blindflug betrieben. Da ich eine Luft-Luft-Wärmepumpe einbauen möchte (liegt schon hier: Mitsubishi MSZ-AY Reihe) habe ich den Cerbo installieren lassen, um die Anlage besser überwachen zu können. Und erst zu diesem Zeitpunkt konnte ich nachmessen, was bis dahin nur eine Vermutung war - ich habe nur einen Bruchteil der Batteriekapazität zur Verfügung, in etwa 3kwh der 7,2kwh die vorhanden sein sollten.

Da mein Monteur auf Tauchstation ging, machte ich mich selber an die Fehlersuche. Über den USB Adapter kam ich dann an die versteckten Menüs ran. Folgendes habe ich entdeckt: DVCC war OFF, dh die Ladereglung wurde diese 3 Jahre lang vom Victron übernommen. Dort war unter den Ladeeinstellungen Lithiumbatterie als OFF markiert, und Lagerungsmodus war auf ON.

Frage: Kann dadurch ein Schaden an den Batterien entstanden sein?

Mittlerweile sind alle Einstellungen so gesetzt, wie es für die Victron/Dyness Kombination sein sollte. Besserung ist allerdings keine eingetreten, das Problem besteht weiterhin.

Ich sage mal, Bezug nehmend auf meine Anlage, Ja. Wenn da ein Jahr lang eine Batterie ständig auf 5% gequält wird, hat das schon Folgen. Dumm ist eben, das die beiden bei mir auch nicht mehr parallel zu betreiben sind. Was Node Red auf dem Cerbo angeht, dient das in erster Linie dazu, um ganz dicht an der Front sozusagen, überwachen und handeln zu können. Min und Max Zellspannung lese ich direkt per Modbuus oder wahlweise Mqtt mit Node Red aus. Da kann ich dann im Fall des Falles die Notbremse anziehen. Meine Hoymiles-WR habe ich dort auch eingebunden und kann somit auch direkt vor Ort die WR-Leistungen regeln. Das Problem mit den einzelnen Zellspannungen kann man ja mit ein wenig Bastelei und einem ESP32 und einem RS232 Adapter mit Hilfe eines GitHub Projektes angehen. Aber da hab ich mir was anderes ausgedacht. Ein kleiner Mini-PC (115€) mit Proxmox und dort laufendem Home Assistant und eines “Ersatz”-NodeRed und alleine für die Pylontech-Batteriesoftware BatteryView und eine spezielle Software für ein steuerbares Ladegerät (600W) zur gelegentlichen Batteriepflege. Auf diesem “PC” läuft dann demnächst ein kleines Script, mit dem ich die einzelnen Zellspannungen bei Bedarf überwachen und per MQTT verteilen kann. Die Daten wiederum kann ich dann wahlweise per NODE-Red oder HA weiter verarbeiten.
Hier kann man auch die grenzwertuigen und mittlerweile von Pylontech angepassten Parameter anpassen.

Ansonsten hier die Übersicht einer Batterie. Wenn sie verbunden sind, kann man auch alle nacheinander anzeigen lassen


Ne Konsole gibt es auch noch

Das alles zu beschreiben sprengt den Rahmen hier.
Pylontech hat wohl vielen Batterien den Todesstoß gegeben, durch mangelhafte nicht angepasste Software nach dem Verbauen anderer Chips im BMS während der “Chip-Mangel”-Zeit. Warum sollten andere Batteriesysteme mehr Glück haben.
Und irgend wie muß Viuctron total an der Software geschraubt haben. Neuerdings funktioniert bei mir Victron Connect, was früher mngels MK3-USB Verbindung angeblich nicht möglich war. Nun geht es auf einmal auch ohne und mein Cerbo wird gelistet. Gesamte Konfiguration ist möglich bis auf die Geschichte mit VE configure. Aber per Dateidown und Upload geht es ja sowieso. Also komplett mit Assistenten einstellen usw.

Was mein letzter Wissensstand dabei ist, gehen ihnen dazu die Tester ab und dadurch habe sie windige Möglichkeiten das zu entwickeln!