V2L an Multiplus 2 geht nicht

Dann kannst du aber den Akku nicht mehr über das Netz laden. Die Anschaffung eines externen Ladegerätes für den “Notfall” wäre zu überlegen.

Im Moment kannst du noch die “0” Einspeisung oder Überschusseinspeisung nuzten … oder willst du unbedingt “Off Grid” werden ?

Die Anlage geht mit auf einer autarke Finca. Kein Netz, nur Solar und Akku, Internet natürlich auch. Ich habe dort schon eine ähnliche Anlage laufen. Ist aber zu klein, deshalb die neue, doppelt so große

Finca klingt super :slight_smile: Bedeutet aber auch, das die Firma dort wohl nie hinkommen wird oder ? … nur OnlineUnterstützung ?

Ja online

Victron ist auch in Spanien gängig, für den Notfall

Klar … da hatten wir ja auch schon ein paar Anlage hier um Forum :slight_smile:

Viel Freude im Autarken Bereich und immer daran denken … mehr PV = besser :wink:

:+1:t2::sun_with_face::palm_tree: Danke nochmal

hallo,

du musst die eingangsstrombegrenzung passen einstellen, sonst schaltet dein auto wegen ueberlast ab. der mp2 zieht zum laden immerhin ueber 3 kW, von den verbrauchern, die auch noch versorgt werden muessen, mal abgesehen.

das gleiche gilt uebrigends auch fuer den anschluss eines generators. ein bekannter wollte mir das anfangs nicht so richtig glauben und hat denn auc mehrfach dafuer gesorgt, dass der generator wieder weggeschaltet wurde, weil er meinte, dass er den strom auf den maximalen generatorstrom einstellen kann.

tschuess

Hallo

Ich habe das ganze am Wochenende erst genau so installier und in Betrieb genommen.

Am Multiplus darf kein “Grid-Code” eingestellt sein sonst passiert genau das was du beschrieben hast

Es läuft bei mir parallel zu einem 3Ph ESS und der Multi ist per MK3 interface am GX angeschlossen um alle Parameter vom BMS zu haben

hatte ich schon probiert, bin bis unter 3A runter, das macht kein Unterschied. Das V2L kann mindestens 2,5kw leisten. Aufgrund der anderen Tips hier, wird die Ursache doch anderes gelöst werden müssen, trotzdem vielen Dank

Ich habe jetzt nochmal den Anbieter kontaktiert, ein Techniker will sich das anschauen. Aber vielleicht könntest Du mich unterstützen und Screenshots machen, welche Einstellung ich ändern müsste. Ich habe 1phasig. Vielen Dank schon mal vorab.

hallo,

probier es einmal in der config mit der schwachen ac-quelle, schalte die ups/usv-funktion aus und stell den multi mal auf charge only. spaetestens dann sollte er den akku laden.

du kannst auch mal parallel die spannung am ac-in messen wenn der multi zuschaltet.

tschuess

Eigentlich habe ich am Multiplus nur die Wechselrichter und Ladegerät Spannung eingestellt (je nachdem welchen akku man hat)

und unter Grid code:

Das Fahrzeug war ein Kia/Hyundai

Prima, Danke, habe zwar auch Hyundai, wird zum Schluss aber der MG angeschlossen

Ich habe seit einem Jahr den V2L eines EV6 (3,6 kW) als V2H im Einsatz.
Es gibt zwei Möglichkeiten:

  1. Ein Quatro II für PV- und Netzstrom, wobei der V2L als „Generator“ an den zweiten AC-Eingang angeschlossen ist.
  2. Zwei MPIIs, ein MPII für PV- und Netzstrom und ein MPII für den V2L, als Generator programmiert und über das VRM ferngesteuert (manuell oder im Automatikmodus).
    Der MPII für Netz- und PV-Strom befindet sich dann im Modus 1 (Ladegerät/Wechselrichter) und der MPII für den V2L im Modus 2 (Ladegerät).

V2L wird in VRM als DC-Leistung angezeigt.

Hinweis: Ich habe den V2L zunächst an den Quatro II angeschlossen.

Der Nachteil war, dass beim Betrieb des V2L als Generator die PV-Ladung nicht mehr verfügbar war und vor allem der Wirkungsgrad zu gering war.
Der Dauerverbrauch des V2L in einem EV6 beträgt ca. 300 W.
Versorgt man Verbraucher dann direkt aus der Batterie des Elektrofahrzeugs mit Strom, ist der prozentuale Wirkungsgrad zu gering.
Ich bin daraufhin dazu übergegangen, den V2L an ein separates MPII anzuschließen und die Batterie nur an dunkleren Tagen mit konstant höherer Leistung zu laden.

Der Wirkungsgrad dieser kompletten Idee dürfte fern ab von gut und böse liegen.
Hier wird aus Gleichstrom Wechselstrom gemacht, um daraus wieder Gleichstrom zu machen um einen Akku zu laden aus dessen Gleichstrom wieder Wechselstrom gemacht wird…
Die Verluste dürften grob geschätzt die 20% Marke deutlich übersteigen, evtl. sogar die 30%.
Wenn man zusätzlich bedenkt, dass der Strom auch noch irgendwie in das Auto rein gekommen ist, wird das noch schlimmer.

Genau das glaube ich nicht, das Auto verfügt über einen HF Wechselrichter, dieser dürfte in der o.g. Wandlerkaskade mit Abstand den größten Wirkungsgrad haben.
Es gibt aus meiner Sicht aber auch noch einige weitere Aspekte, die gegen diesen Aufbau sprechen.
Z.Bsp.:

  • Der V2L-Adapter hat für gewöhnlich eine Schukokupplung, diese sind ganz und gar nicht für eine Dauerbelastung von 16A geeignet. Lt. IEC 60884-1 müssen Schukosteckverbindungen ihren Nennstrom von 16A für eine Stunde ohne Überhitzung aushalten.
    Viele Hersteller geben 6A für 6 Stunden an, auch das ist weder von der Zeit, noch von der Stromstärke her viel für den geplanten Zweck.

  • Der V2L-Modus des Autos muss jedes Mal manuell mittels Knopfdruck am Adapter gestartet werden, schließt man das Auto mittels Smartkey auf, weil man z.Bsp. etwas drin vergessen hat, stoppt der V2L-Modus und muss wieder manuell gestartet werden (zumindest ist das beim EV6 so). Abgesehen davon, dass sicher auch ich das vergessen könnte, bin ich mir sicher, meine Frau würde das immer vergessen… :wink:

  • zusätzlich ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, das das Auto im Bedarfsfall gar nicht da, oder nicht/nicht ausreichend geladen ist, oder selbst grad geladen wird, oder oder oder…

@Uwekusser ich würde das Vorhaben nochmal auf den Prüfstand stellen…

Mein Plan diesbezüglich ist, im Bedarfsfall wirklich kritische Lasten, wie z.Bsp. den Kühlschrank, direkt aus dem Auto zu versorgen und wenn sich das als unpraktisch herausstellt, werde ich einen Gasgenerator anschaffen. Gas hat den entscheidenden Vorteil, nahezu unbegrenzt lagerfähig zu sein.

@MultiVictor bitte sieh meine Ansichten nicht als Kritik an Dir, wenn Dein Aufbau für Dich zufriedenstellend funktioniert, super!

Viel Erfolg Euch allen!

@Uwekusser
Das V2L müsstest Du auch mit einer Power Supply Unit PSU für den TelKo-Bereich lösen können. Das sind 48V-Netzteile, die einen weiten Eingangsbereich unterstützen und ckonstsnt Spannung oder Constanzen/maximalen Strom liefern. Sprich man kann z.B. 55,2V und max 20A einstellen. D.h. Du lädst einfach direkt die Batterie .

Typische Vertreter sind Eltek FlatPack 2 und Huawei. Die gibt es gebraucht bei Ebay für 150 EUR und haben 97+% Effizienz.
Gebraucht ist ok, da sie im professionellen 24/7-Bereich vorsorglich ausgetauscht werden.

Such mal danach hier im Forum.
Es gibt für beide auch Open-source Software zum Einstellen.

Habe gerade die andere Diskussion gefunden:

Beim Wirkungsgrad gebe ich dir recht… Ob man das wirklich braucht sei jetzt mal dahin gestellt

Aber mit dem Ein-Ausschalten kann Mann sich ja mit einem Relais am Eigenbau Stecker behilflich sein Auch der Wechsel zwischen Laden und Entladen funktioniert hiermit sehr gut. Es wird ja nur ein Wiederstand auf die Kontakte CP/PP geschaltet (je nach Fahrzeug)

Und das Auf/zusperren kann man sich auch über die API hohlen und einfach “erneut” Starten

Wenn man will kann alles Automatisiert werden

Die Diskussion über die Einsatzmöglichkeiten sprengt den Rahmen dieses Themas.

Die Frage war, ob V2L mit einem MPII funktioniert, und das tut es.

Der V2L-Anschluss an meinem MPII ist übrigens ein Festanschluss mit ausreichendem Kabelquerschnitt und in der Victron-Software auf 10 A (2100 W) begrenzt.

Dies ist ein Testaufbau im Off-Grid-Betrieb. Außerdem bevorzuge ich einen Generator, der mit Strom betrieben wird, gegenüber einem mit fossilen Brennstoffen betriebenen => keine Abgase oder Lärmbelästigung.

Zwar gibt es Verluste beim Energieverbrauch.
Aber das ist immer so, wenn man sein Haus mit Batterien versorgen möchte. Mittels Photovoltaik (Nachrüstung) wird der Gleichstrom zunächst in Wechselstrom umgewandelt, dann als Gleichstrom in den Batterien gespeichert und anschließend für die Verbraucher wieder in Wechselstrom umgewandelt.

Der Strom für die Heimbatterien und das Elektrofahrzeug stammt hauptsächlich aus Solarenergie und etwas Windkraft.
Da ich bereits ein Elektrofahrzeug mit V2L hatte, war es wirtschaftlicher, die Batterie des Elektrofahrzeugs als Erweiterung der Heimbatterie zu nutzen, als deren Speicherkapazität zu erweitern. Eine Verlängerung, die nur für zwei Monate im Jahr einen gewissen Nutzen bringen würde.

Die geringe Energiemenge, die ich im Dezember und Januar nicht aus der Sonne gewinnen kann (100 bis 200 kWh), kann ich an einer öffentlichen Ladestation im Elektroauto laden und dann in die stationäre Heimbatterie übertragen.
Das ist – zumindest in Belgien – immer noch günstiger als die Fixkosten für einen Netzanschluss (ohne eine einzige kWh aus dem Netz zu beziehen).

Da hast Du freilich recht! :+1:

Auch hier muss ich Dir recht geben, ich bin jedes mal wieder begeistert, was alles so möglich ist.
Ich habe jüngst mit dem Strom aus dem Auto den Anschlag meines Tors geschweißt! Ich hab 2-3 mal die Elektrode fest geklebt, da hat das Auto wegen Überlast abgeschaltet und am Ende hätte die Schweißnat auch keiner Prüfung stand gehalten, aber das liegt nicht am Auto. :rofl:

Nochmal, meine “Einwände” waren ganz und gar nicht böse gemeint!
Das schöne an den vielen Möglichkeiten ist doch, dass jeder die für seine Situation am besten geeignete Lösung finden kann.