Unsymmetrische Einspeisung von DC PV Produktion

Hello Everyone,

My Victron System is running problem free like this for almost 2 years now. It is a three phase System 3x multiplus 5000, ca. 10kw dc MPPT and 8kw Solar Inverter.

Just recently the System started to feed in the excess dc power unsymmetrical, as seen in the screenshot. Load was only like 100w total so no factor.

L2 is only feeding in half as much as L1 and L3.
What could cause that new problem? Is something broken here?
If you have any suggestions to further troubleshoot it would be greatly appreciated.

Thank youu

Du bist hier im Deutschen Thread, aber aufgrund deines Screendumps nehme ich an daß dies nicht versehentlich ist. Die Summe der Leistungen ist schon ziemlich am Anschlag der MP2-5000. Wenn diese heissgelaufen sind, begrenzen sie ab 70 Grad ziemlich heftig. Wäre mal das Erste was ich nachschaue.

Ansonsten würde ich mal mit einer Stromzange nachmessen, ob die Werte tatsächlich so sind oder ob es sich um einen Messfehler an deinem Zähler handelt.

Tritt die Unsymmetrie auch bei kleineren Gesamtleistungen auf?
Beobachte mal was passiert wenn du das ESS in Multiphase Regulation von Total auf Individual stellst.

Ok dachte auf Englisch erreicht es mehr Leute.
Die Messwerte entsprechen der Realität das habe ich bereits gecheckt. Zähler sind die Multiplus selber, das gesamte Haus hängt daran.
L2 invertiert auf dem screenshot gerade mal 1200 Watt, wo genau ist denn da die Leistung am Anschlag? Gibt es eine Möglichkeit interne Temperatur auszulesen?
Das problem tritt tatsächlich erst bei größeren Einspeiseleistungen auf.
Auch multiphase regulation auf individual macht leider keinen Unterschied.

Hallo,

das ist normal sollte aber nur bei Ăśberschusseinspeisung vorkommen.

Wieso sind die Lasten an AC out negativ ??
Evtl. Netzstrombegrenzung mal hochsetzen… wenn Du die 3 Phasen addierst ergibt sich ziemlich genau 35 A

Die sind Negativ weil der solar inverter am ac out des multiplus hängt. Es wird also strom produziert. 35a sollten doch pro phase gelten. Und pro phase fliessen ca 12 - 13 a.

Vielleicht scheint es normal zu sein laut dennibu. Allerdings trat es nach 2 jahren das erste mal auf.

Ich habe mal einen victron Strom zähler bestellt, die Messung intern im multiplus war mir immer schon zu ungenau…

Ich beobachte das gleiche Problem bei mir. Ich habe eine PV-Leistung von 8200W an ACout (Fronius) und knapp 5000W ĂĽber MPPTs DC gekoppelt.
Wenn die Module kalt sind, dann speist der Fronius bereits mit ca. 12A schön symmetrisch auf allen 3 Phasen ein. Die Übrschussleistung von den MPPTs wird aber zum allergrößten Teil von dem Multi an Phase 3 gewandelt und nur zu einem ganz kleinen Teil von dem Multis an Phase 1 und 2.
Könnte mir ja erstmal egal sein. Ich finde das aber trotzdem unschön, da:

  • der Multiplus an Phase 3 am Limit läuft und der LĂĽfter entsprechend laut ist, während die anderen Multis an Phase 1 und 2 kaum was zu tun haben.
  • viel wichtiger: Ich an Phase 3 teilweise Overload-Warnungen bekomme, da ich an die Grenze meines Hausanschlusses komme (25A).

Ist da irgendeine Abhilfe geplant?

Was hast Du denn für Zähler für das Netz?

Sind die Assistenten auf allen MP II eingespielt?

Hallo @HolgerBle ,

Ich habe (genauso wie @steegergrid ) aktuell keinen Grid-Eingangs-Zähler, da bei mir das gesamte Haus inkl. Fronius an ACout hängt. Aktuell nimmt das ESS die Messungen der 3 Multis als Grid-Eingang-Zähler.
Aber ich bin gerade dabei einen EM540 als Grid-Eingangs-Zähler zu installieren (auch damit die Bilanzen im VRM-Portal passen). Mal schauen ob das Abhilfe bringt, bin aber nicht so richtig zuversichtlich. Das 3-Phasen-Multiplus-Setup bekommt ja vermutlich vom Cerbo/ESS nur eine Gesamt-Inverter-Leistung vorgegeben und keine Aufteilung auf die Phasen (oder doch?).
Ich werde auf alle Fälle berichten, ob’s was gebracht hat.

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Hallo,

ich bin im Besitz eines 3-Phasen ESS, bestehend aus 3 StĂĽck MultiPlus-II 48/5000/70-50, 1x MPPT 150/85, 1x MPPT 150/60 und 2x 280 Ah Akkus.

10,3 kW AC-Wechselrichterleistung sind am AC-Out angeschlossen (Fronius Symo 4.5-3-M, Huawei SUN2000-4KTL-M1, Hoymiles HMT-1800).

Am vergangenen Montag habe ich bei mir ähnliches beobachtet:

Edit: Um 11:52 Uhr hat der Akku seine Ladeschlussspannung erreicht und der Ăśberschuss auf DC-Seite geht nicht mehr in den Akku, sondern ins Grid. Anfangs (fĂĽr ein paar Minuten) machen das noch alle 3 MultiPlus-II symmetrisch.

Mit dem Peak im Verbrauch auf L3 (200 W auf 6400 W) scheint die Situation anzufangen, mit dem Peak im Verbrauch auf L1 (100 W auf 2400 W) aufzuhören. Ein Alarm wurde nicht ausgegeben. Das Grid war durchgängig vorhanden.

Ein VM-3P75CT ist seit Anfang diesen Jahres als Netzzähler installiert.

Die DC-Kabel zwischen MultiPlus-II und Lynx sind alle gleich lang. Auch die Kabel zwischen Lynx und den beiden Akkus haben alle die gleiche Länge.

Firmware auf dem Cerbo GX ist die 3.64, VM 3P75CT v1.09, MultiPlus-II 552, beide MPPT’s v3.16.

Edit: Eine Besonderheit ist vielleicht noch zu erwähnen, nämlich, dass ein maximaler Ladestrom von 10 A eingestellt ist. Damit ab 500 W PV-Überschuss der AC-gekoppelte Überschuss direkt ins Grid eingespeist wird und die Akkus nur von den MPPT’s geladen werden.

Ich hoffe irgendjemand kann mir bei dieser Angelegenheit weiterhelfen, denn ich kann mir nicht erklären an was das liegen soll.

Viele GrĂĽĂźe

hallo,

ist das system auf ausgleich der summe oder ausgleich der einzelnen phasen eingestellt.

tschuess

Summe aller Phasen

Viele GrĂĽĂźe

hallo,

dann stell das mal auf einzelne phase.

ansonsten koennte eine ursache des problems ein phasendreher zwischen zaehler und multis sein.

tschuess

Ich kann ausschließen, dass die Phasen zwischen Netzzähler und MultiPlus-II vertauscht sind. Außerdem handelt es sich um ein sporadisches Phänomen. Mit den genannten Einstellungen funktioniert es ja in der Regel.

Andererseits ist das Phänomen schon mehrfach aufgetreten. Zwar habe ich es vergangenen Montag erstmalig beobachtet, aber ein Blick in die VRM-Vergangenheit zeigt, dass das Verhalten bereits mehrfach aufgetreten ist.

Grundsätzlich möchte ich die Leistung symmetrisch verteilen und habe deshalb “Summe aller Phasen” (die standardmäßige und empfohlene Einstellung) gewählt.

Viele GrĂĽĂźe

Wobei ich gerade im ESS Handbuch, Kapitel 7.3 lese:

Da frage ich mich warum es denn in den meisten Fällen funktioniert und nach welcher Regel/welchem Ereignis symmetrisch und wann unsymmetrisch eingespeist wird?

Edit: Nach meiner Beobachtung begann die asymmetrische Einspeisung nach einem größeren Lastwechsel auf einer beliebigen Phase.

Viele GrĂĽĂźe

hallo,

ich kann da leider auch nur vermuten: warscheinlich aendert die regelung nur die leistung, wenn die netzleistung vom sollwert abweicht oder das system durch ein- oder ausschalten einer grossen last zum nachregeln gezwungen wird.

denn solange due summe am netz 0 ist, gibt es fuer das system eigentlich keinen grund, die leistung der wechselrichter zu aendern.

tschuess

Da hat’s ja auch schon jemand geschrieben. Man, manchmal ist man echt blind :wink:

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Danke @koni fĂĽr Deinen Beitrag. Du scheinst genau das gleiche Problem zu haben wie ich.
Ich bin noch einen Nachtrag schuldig: Ich habe jetzt fĂĽr die Grid-Messung einen EM540 installiert (davor haben es die Multis gemacht).
Das hat allerdings diesbezĂĽgllich keine Abhilfe gebracht.

Mir ist nicht ganz klar wie die Leistungsregelung bei der DC-Überschuss-Einspeisung genau funktioniert wenn der Speicher voll ist. Prinzipiell gibt es ja 2 Möglichkeiten:

  1. Der Cerbo holt sich von den MPPTs die erzeugte Leistung ab und weist die Multis an in summe genau diese Leistung DC => AC zu wandeln. Diese Verfahren wäre aber problematisch wenn man z.B. weitere DC-Verbraucher hat. Deswegen gehe ich davon aus, dass Victron ehr die zweite Möglichkeit präferiert.

  2. Die Multis bekommen vom Cerbo eine DC-Sollspannung, die eingeregelt werden soll. Jeder Multi fährt jetzt seine Leistung derart hoch, bis die DC-Spannung den Wert nicht mehr überschreitet. Also so eine Art P-Regler, der z.B. bei 54.0V keine Leistung stellt und bis z.B. 54.1V auf seine volle Leistung hochregelt. Diese Verfahren würde auch gut mit weiteren DC-Lasten klarkommen (diese habe ich aber nicht). Wenn jetzt der Anschlusswiderstand zum DC-Knotenpunkt unterschiedlich ist (z.B. SIcherungen oder unterschiedliche Leitungslängen) oder auch die Spannungsmessung der einzelen Multis leicht unterschiedlich ist, dann wäre das beobachtete Verhalten zumindest erklärbar.

Weiß jemand, wie genau die Leistungsregelung der Multis bei DC-Überschuss-Einspeisung funktioniert? Wäre sehr hilfreich. Vielen Dank!

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Die beiden Varianten sind nachvollziehbar.

Hast du zufällig (auch) eine maximale Ladespannung im DVCC konfiguriert?