wir haben seit paar Tagen ein Problem: PV Smart Controller 75/15 ist an einer LiFePo Batterie angeschlossen und wärend dem Ladevorgang steigt die Spannung auf 16.2v an. Die Ladeschlussspannung ist auf 14.4v und Erhaltungsspannung auf 13.5v eingestellt. Der Zellenausgleich ist deaktiviert. Heute hat sich noch ein Kunde mit einem 12v Ladegerät IP22 gemeldet, bei dem die Spannung seit paar Tagen auch auf 16.2v ansteigt (ist seit einem Jahr eigebaut und läuft mit LiFePo). Gibt es eventuell ein Problem mit einem fehlerhaften Update?
Bis heute hatten wir nie Probleme mit diesen PV Reglern, sind richtig zuverlässig und flexiebel. Was mich stutzig macht, dass heute noch ein Kunde den selben Fehler mit IP22 gemeldet hat, bei dem das Ladegerät bis jetzt 1 Jahr lang normal funktioniert hat.
Welche Spannung geht denn genau auf 16.2V? An der Batterie gemessen, vom Shunt gemessen (per VC ausgelesen) oder am MPPT Batterie Ausgang gemessen? Fliesst denn ein Strom, also wird die Batterie effektiv geladen, oder gehen die 16.2V quasi ins nichts?
Im VE.smart netzwerk verwenden die Geräte nicht mehr prioritär ihre eigene Spannungsmessung, sondern die des Shunts. Es erfolgt deshalb eine Kompensation der Leitungsverluste. Zu lesen hier am Ende dieses Abschnittes
Wenn aber die Verluste zu hoch sind, oder z.B. eine Sicherung durchgebrannt ist, dann bleibt die Kompensation am Limit stehen. Ich glaub das war +1.6V, bin da aber grad nicht sicher. Mit etwas Temperaturkompensation kommt das hin auf die 14.4V Absorptionsspannung
Kann es am VE.Smart Network liegen? Ich habe gerade nachgesehen, dass beim Kunden mit IP22 ein Shunt nachgerüstet wurde und danach am VE.Smart Network angebunden.
Als erstes hätte ich wie gesagt auf die Kompensation des Leitungsverlustes getippt, durch die vernetzung mit VE.smart.
Halte das beim IP22 Ladegerät immernoch für eine plausible erklärung. VE.smart mal deaktivieren, und sehen was das Ladegerät dann macht. Kann ja immer wieder aktiviert werden.
Die Situation mit dem MPPT erklärt sich mir aber noch nicht ganz, da selbst wenn das BMS ausgeschaltet hätte, MPPT und Shunt noch zusammen auf derselben DC Verteilung liegen
Genau die gleichen Gedanken hatte ich auch. Der Regler hat noch einen Load Ausgang und wenn man dort etwas Anschließen und 16v fließen würde, wäre nicht so gut gewesen. Im Fall mit dem Ladegerät könnte es hinhauen, weil es ca. 1.2m weg ist, obwohl mit einem dicken Kabel angeschlossen ist.
Prüfe mal ob da ggf. vertauscht sind, also Verbraucherbatterie auf AUX und Starterbatterie auf Vbat+.
Das könnte, in Verbindung mit dem Smart Network, zu dem Verhalten führen.
Bin mir 100% sicher, dass sie richtig angeschlossen sind, werde aber noch mal kontrollieren, weil man oft beim gezielten Suchen besser sieht. Aber wie ist es dann mit den Verbrauchern am Loadausgang beim Laderegler? Habe bis jetzt noch nie einen angeschlossen, wäre aber interessant zu wissen, weil dort bestimmt auch 16v anliegen würden.
Mein Gedanke heute war auch, dass der Shunt über das Netzwerk die Ladespannung beeinflüsst. Aber dass sie so gewaltig ansteigt. Ich habe zuerst auf die Option “Ausgleichsspannung” für Zellenausgleich getippt, weil sie auch bei 16.2v standartmässig eingestellt ist. Sie ist aber bei beiden deaktiviert. Ich werde das Networking deaktivieren und beobachten, ob sich was ändert.