Spielt mal etwas an der Akkukapazität im shunt. Bei mir hat eine Verringerung der Kapazität um 2-3% eine gravierende Verbesserung gebracht
Irgendwie habe ich den Faden verloren. Kannst du vielleicht kurz erörtern, was exakt das Problem bei dir war und was exakt nun besser läuft? Danke dir ![]()
Der Soc wird am unteren Ende nicht korrekt erfasst. Min Soc bei 15% aber Akku ist schneller leer als berechnet.
Ok, aber wie fällt das auf? Hattest du Netzausfall, so dass unter minSOC entladen wurde?
Nein…..ist doch hier weiter oben im Threat erwähnt. DeSS plant Nutzung des Akkus aber bevor der minimal Soc erreicht ist ist die Spannung so weit runter das es keine 18% mehr sein können sondern nur noch 12-13. Shunt neu kalibriert……7-10 Tage keine Probleme, dann das selbe von vorne.
OK, du schließt also von der Zellspannung auf den SOC.
Ja, unterhalb 20% sollte das ja möglich sein.
Naja…..Nach 3 Jahren weiß ich so einigermaßen wann meine Akkus leer sind und wann nicht. Aber durch 3 maliges erweitern habe ich das letzte mal die absolute Kapazität NUR berechnet. Ich bin wohl etwas optimistisch gewesen und hatte das gleiche Problem wie der Threat Starter. Nach einigen experimentieren an den Einstellungen, (Wirkungsgrad und peukert Exponent) war das Ergebnis nicht wirklich befriedigt. Jetzt durch Reduzierung der Kapazität scheint es gut zu laufen. Es gab ja einige Meinungsäußerungen weiter oben dazu. Deshalb meine Anregung, versucht es mal über die Kapazitätseinstellung
Ich habe bei meine JK-B2A8S20P auch eine extreme Abweichung festgestellt als der Akku leer (2.7V) war hatte der Shunt noch 44% SOC.
Siehe dazu die Anleitung zum BMS es braucht ca. 0.6W im balancierten Zustand, daher jetzt so eine Theorie (jetzt einfach den shunt so kalibrieren dass 0A real einfach 0.6W / 12.8V entsprechen)
also der Shunt zeigt -47mA an wenn kein Strom fliesst, dies wäre wohl eine Lösung für diese Problematik. Je länger man keinen definierten Punkt mehr erreicht (Ladeschlussspannung) wird jeden Tag diese Abweichung grösser da der Shunt den BMS-Verbrauch nicht messen kann. Aber mit meiner Idee würde man den Verbrauch des BMS eigentlich Problemlos bzw. zumindest grob geschätzt miteinbeziehen können. Dann sollte auch der SOC korrekter sein.
Siehe meine Berchnung:
- 2.5 Monate (letztes mal 100% bzw. Ladeschlussspannung inkl. Synchronisieren des Zählers)
- Annahme BMS zieht 50mA
- In meine Fall wurden da jetzt ca. 1kWh in meinem Fall etwa 35% zu hoher SOC => also wäre der Shunt tatsächlich bei ca. 10% SOC gewesen und nicht bei 44% wie er es war.
Ich werde das heute mal noch probieren so zu kalibrieren dass ein Ladestrom von 50mA als Nullpunkt gilt im Shunt, damit dieser danach einfach immer diese 50mA abzieht und somit den Verbrauch des BMS „auch misst“.
Es ist keine Saubere Lösung um das korrekt zu messen sollte aber dieses Problem etwas entschärfen bzw. ganz lösen. Man kann diese Kalibrierung ja wiederholen bis es in etwa korrekt ist.
hallo,
stell beim shunt einfach eine kleinere akkukapazitaet ein, also z.B nur 260 Ah anstatt 280 Ah und 95% als ladewirkungsgrad, dann sollte der shunt auf jeden fall 0% soc anzeigen, wenn der akku fast leer ist!
eventuell kannst du auch einen hoeheren oder noch niedrigeren ladewirkungsgrad einstellen!
tschuess
Das ein guter Gedanke. Der Standbyverbrauch von BMS und Ballancer ![]()
Das ist ja aber keine Lösung des eigentlichen Problems.
Das Problem ist dass die BMS einen Verbrauch haben, welcher vom SmartShunt gar nie „gesehen“ werden kann.
daher kommen die Abweichungen, welche alle immer erwähnen.
Ich habe sowieso en Labornetzteil also hänge ich es an den Shunt schalte den LS des Akkus Ab und lasse per CC einen Kurzschlussstrom von 50mA über den Shunt (in Laderichtung) und mache dann eine Nullstromkalibrierung damach zeigt er 0mA an obwohl ein Strom von +50mA fliesst sobald ich das NT entferne wird der Shunt einen Strom von -50mA messen.
Ev. kann Victron das mal als Update im Menu des SmartShunts integrieren (BMS Stromverbrauch) wo man das einstellen kann wie viel Strom euer BMS zieht.
hallo,
das mit einem offset fuer den strom habe ich auch schon mindestens einmal geschrieben. bei mir liegt der bms-strom bei ca. 2A!
aber dann ist da auch noch das problem, dass der nicht unbedingt konstant sein muss!
ich habe da ein korrekturberechnung gemacht, die ab dem zeitpunkt des letzten 100% syncs den soc korrigiert. dazu benutze ich dann die daten aus meiner datenbank. das ist genauer als das BMS!
das problem bei mir ist nur, wuerde ich den 0-punkt der strommessung verschieben, wuerde die energieberechnung nicht mehr stimmen!
tschuess
Das wäre nur eine Verschleierung von Problemen. Frage bleibt: Wieso kann man den Smartshunt “oben rum” so detailiert für die Erkennung von 100% einstellen, aber nicht “unten rum”?
Der Shunt vom JK ist völlig außen vor. Genauigkeit und Auflösung fehlem den leider völlig. Der kann z.B. nur 0,4 ; 0,8 ; 1,2A usw. … anzeigen, dazwischen keine Werte. Auch ist bei mir der Strom sehr am springen, obwohl die Last konstant ist. Daher auch der zusätzliche SmartShunt.
Was würde den dafür/dagegen sprechen den Shunt vor das BMS zu setzen?
Also: Bat[-] → SmartShunt → BMS → Terminal
Damit hätte man dann auch die Balancerströme mit drin.
Die 47 mA (nicht selbst nachgemessen) wären im Monat etwa 35Ah und bei einer MB31 etwa 11,1%.
Der SmartShunt soll eine Stromaufnahme (Eigenverbrauch) von nur 1mA haben. - Also im Jahr weniger als 10Ah.
Aber auch hier, (zusätzlich) automatische Einstellung von 0% SoC wäre mehr als wünschenswert.
Warum die untere Soc Grenze schwer zu kalibrieren ist habe ich weiter oben beschrieben…..
BmS vor dem Shunt? Wie sollte das praktisch funktionieren? Ich persönlich habe 7 Akkublöcke an 3 Standorten, für mich wäre es rein technisch nicht umsetzbar
Ich wüsste bei meinem Akku nicht wo genau der Shunt rein sollte, damit dieser alles messen könnte.
Das Problem ist dass du die Balancerströme nicht drinhaben möchtest, es nur um den Verbrauch der Elektronik im BMS. Wenn du die Balancerströme auch messen würdest stimmt der Shunt irgendwann noch weniger als wenn man gar nichts macht.
Du musst ja den Hauptminus durch den Shunt schlaufen, und das BMS zieht die Speisung ja aus dem Pluspol der „letzten Zelle“.
Ich habe jetzt einige Tage sämtliche Standby Zeiten meiner BMS e und Ballancer extrem nach unten verschoben. Das scheint es tatsächlich zu sein. Das Verhalten ist extrem besser…….Noch nicht gut!!!…….geworden
Was meinst du mit “Standby Zeiten” in diesem Zusammenhang?
Ich kann bei meinen BMSen und Ballancern die Standbyzeit verringern. Sie überwachen zwar trotzdem die Zellen halten aber keine Kommunikation aufrecht. Ich betreibe meine Anlage ja völlig ohne Kommunikation zwischen BMS und Victron (möchte ich an dieser Stelle aber nicht diskutieren…….. BITTE!!!). Auch die Ballancer (meine laufen auch bei Zelldifferenzen bei niedrigen Soc) schalten solange in den Schlummermodus bis es was zu ballancen gibt. Beides geht sofort bei Bedarf wieder in Betrieb. Bisher hatte ich diesen Standbybetrieb möglichst vermieden um jederzeit die Daten auslesen zu können. Lange Rede kurzer Sinn, dadurch hat sich der schleichende “Verlust” im unteren SOC Bereich wesentlich verbessert. Es scheint also offensichtlich wirklich an dem “Eigenverbrauch” der Akkupacks zu liegen das der SOC des shunts nicht stimmt. Evtl wäre es daher durchaus sinnvoll bei der Kalibrierung des shunts die Möglichkeit von Victron einzufügen diesen Standbyverbrauch zu berücksichtigen. Dürfte so schwierig nicht sein das technisch umzusetzen
