hallo,
das geht mit victronconnect:
tschuss
damit sagst du aus, dass man den Peukertfaktor auf 0 stellen kannst. (bitte Grammatik bzw. Satzbau beachten). Das “den” bezieht sich eindeutig auf das letztgenannte Substantiv “Peukertfaktor”.
Ich glaub (hoffe), er hats kapiert ![]()
hallo,
du sollst den nicht auf 0 stellen, sondern auf 1.
der der akku verluste hat, die bei ladewirkungsgrad 100% und peukertfaktor von 1 nicht mehr beruecksichtigt werden, wird der SOC immer etwas hoeher sein, als angezeigt, sobald der akku wieder entladen wird!
das mit der 0 war eine freudsche fehlleistung von mir!
tschuess
Ich denke Peukert ist jetzt geklärt. Ein entscheidener Faktor ist natürlich auch noch die absolute Kapazität. Wir rechnen immer mit den netten 280 oder 314 Ah oder auch den Angaben der Batteriehersteller aber wenn man sich etwas näher mit dem Thema beschäftigt sieht es teilweise ganz anders aus. Wer zum Beispiel bei Nkon mal intensiver schaut merkt das die Kapazitäten teilweise sogar höher angegeben werden. Was dem entgegen steht ist das die Zellenhersteller die Kapazitäten zwischen 2,8 V und 3,65V angegeben aber die wenigsten von uns diese gesamte Spannungsbreite nutzen. Daraus ergibt sich das schon diese elementare Grundgröße relativ schwer zu bestimmen ist. Bei all diesen Annahmen gehen wir auch immer von optimal gebalancten Zellen ausgehen, bei mir sind das mittlerweile 112. Das dje alle immer im Idealzustand sind ist auch fast undenkbar.
Wenn man etwas tiefer in die Materie eintaucht wird es immer kompliziert ![]()
hallo,
mach es nicht unnoetig kompliziert, meine 280 Ah zellen haben auch bis zu 300 Ah und wenn du den wert zu klein einstellst, dann geht der soc eben etwas zu frueh auf 0, aber das macht nicht, zu tief soll man die sowieso nicht entladen. bei mir ist bei 3V pro zelle schluss! ob das jetzt 5,10 oder 15% sind, ist mir egal. aber laut kennlinie sind das dann eher um die 1-2%, die noch uebrig sind, kommt natuerlich auf den strom an!
was das balancing angeht, da lasse ich den balancer inzwischen ab 3V und 10 mV differenz laufen, der regelt das dann schon und wenn nicht, dann hat der akku ein problem oder wurde zu lange nicht ausbalanciert!
tschuess
Dieter!!! Es geht mir nicht darum der Akku besonders tief oder nicht so tief entladen wird. Es geht darum das der SOC für das DESS korrekt bemessen wird. Das ist für das funktionieren des DESS elementar. Hatte ich aber oben bereits mehrfach erwähnt.
Ich habe übrigens bei mir im System noch einen Fehler gefunden. Einige der BMS’se haben zu früh getrennt. Dadurch war die die Kapazität insgesamt nicht korrekt. Aber das ist bei euch anderen sicherlich nicht so😪.
So jetzt nochmal etwas zur Kalibrierung am unteren Ende der SOC bzw Spannungsskala. Mein erster Gedanke war auch sehr positiv aber mit etwas Nachdenken bin ich nicht mehr ganz so überzeugt.
Bei der Kalibrierung nach oben ist es relativ einfach. Dort haben wir die maximale Ladespannung und die wird konstant gehalten. Wenn der Akku dann in der Zeit x Minuten nur noch weniger x A aufnimmt ist der Soc 100%. Einfach und logisch.
Wie läuft es am unteren Punkt ab? Dort schaltet das System auf Erhaltung. Wir stellen den Min soc ein und das System pendelt um den 0 Punkt. Das heißt einmal gehen ein paar W in den Akku einmal ein paar W aus dem Akku. Wo soll man da mit der Kalibrierung ansetzen?
Anderer Ansatz……man sagt wenn die Spannung 50V hat ist der Akku bei 20 oder 25%. Wäre auch ein Gedankenspiel. Nun hängt die Spannung aber elementar davon ab, ob gerade entnommen oder geladen wird und dann auch noch elementar von der Lade oder Entladerate. Auch alles…….Zumindest schwierig.
Theoretisch müsste man einmal täglich eine Art Backup machen. System vom Akku für eine gewisse Zeit trennen, Spannung sich auspendeln lassen und dann kalibrieren. Allerdings hätte man dann wiederum das Problem das im Bereich von 3,25V und 3,35V bzw 20%Soc und 80% Soc kaum Spannungsunterschiede messbar sind und selbst die kleinsten Messungenauigkeiten gravierende Auswirkungen haben
hallo,
wenn du den shunt so einstellst, dass er auf jeden fall 0% soc anzeigt, wenn er nur noch wenig energie hat, sollte das doch kein problem sein und ausreichen!
es gibt einfach KEINE moeglichkeit, den soc des akkus zu 100% genau zu ermitteln! du musst immer mit einer gewissen abweichung leben. waerend bei dem shunt der soc linear runter geht, weil der die Ah zaehlt, ist das beim bms nicht der fall, da ist die soc-kurve nicht immer linear. da kann es sein, dass zwischen 50% und 60% soc in wirklichkeit nur 5% liegen oder mehr als 10%, weil niemand ausser dem hersteller des bms weiss, wie das bms den soc ermittelt!
finde dich damit ab! oder wenn du bereits das neueste venus-os installiert hast, emuliere ein bmv/shunt oder bms und dann kannst du festlegen, dass der soc unterhalb einer bestimmten spannung 0 ist!
da man in node-red selbst nichts speichern kann, weil das auch mal abstuerzt und dann alles vergisst, kannst du die abweichung auf dem mqtt-server speichern und dann von der soc-anzeige des shunts abziehen, so dass der dann wieder von 0% an langsam hoch geht! dort bleibt sie dann bis zum naechsten neustart erhalten. alternativ kannst du auch eine sd-karte einstecken und die abweichung dort speichern!
eine moeglichkeit, den shunt auf einen anderen soc als 100% zu synchronieren kenne ich nicht und wenn, dann funktioniert das nicht ueber das venus-os! denn dazu muss man den wert als hex-code an den shunt senden und unter venus-os hat man keinen zugriff auf die schnittstelle. da victronconnect den wert aendern kann, muss das auf diese weise funktionieren.
du kannst ja mal nach der vedirect hex-protokoll-dokumentation suchen, die gibt es fuer mppt und bmv/shunt! es kann auch sein, dass das alles in einer doku ist. da muesste ich jetzt nachsehen.
und ueber die spannung kannst du den soc nicht ermitteln, egal was du anstellst!
tschuess
Wieder ein elementares Verständnis Problem. Ich will und werde meinen Akku NIEMALS auf 0% Soc kalibrieren. Sollte man vielleicht auch nicht wirklich testen. Es geht…….Wenn schon …….auf eine Kalibrierung auf 10, 15 oder 20%
hallo,
auf dem genannten weg kannst du den auf jeden wert kalibrieren, der die gefaellt, aber nur die werte fuer 100% und 0% kann man ueber die spannung festlegen!
alle anderen werte kann man nur schaetzen oder raten, aber nicht ermitteln. woher willst du den wissen, dass der akku 20% hat, wenn 15% oder 30% angezeigt werden?
nur eine kalibrierung auf 100% macht sinnn, auf einen wert dazwischen leider nicht!
tschuess
Ach…….Und wie machen es die BMS es? Wir drehen uns im Kreis.
Nope, ein Akku der wirklich 25% SoC hat, kann man nicht über die Spannung sicher bestimmen.
Aber bei 48 oder z.B. 45V kann es viel genauer sagen.
Bei 100% macht es der SmartShunt ja zusätzlich abhängig von Zeit und Strom. - Das könnte man auch bei 0% machen.
Nicht weil ich jeden Tag den Akku auf 0% fahren will.
Aber aktuell kann der Akku auf 40V sein und der Shunt träumt immer noch von 10 oder 20%.
Da müßte eine Logik eingebaut sein.
btw: Bei den Solar MPPT wurde eine Straßenlampenfunktion eingebaut - wie viel Promil den Anwender nutzen das?
Wo kann man bzgl. Vorschlägen und Fragen Victron am besten erreichen?
hallo,
die schaetzen den soc nach irgendeiner formel des herstellers!
auch beim li-akku gilt die regel, je niedriger die spannung, je niedriger der soc und je hoeher die spannung, desto hoeher der soc. das problem dabei ist nur, es gibt keinen festen bezug der spannung zum soc!
der akku kann bei 3,2V 30% soc haben oder 70%, das problem dabei ist nur, es gibt keine moeglichkeit, das festzustellen. die einzige zuverlaessige methode ist die messung der Ah beim laden und entladen und beruecksichtigen der dabei entstehenden verluste!
es gibt eben dinge, die funktionieren und welche, die nicht funktionieren!
tschuess
hallo,
warscheinlich mehr als du denkst, aber nicht als strassenlampenfunktion sondern als unterspannungsabschaltung!
tschuess
Also mein System geht auf keinen Fall auf 40V ……Gott bewahre……47V oder 15%…..
Formel des Herstellers…….völlig richtig……in der Regel entweder eine Niedrigspannung Kalibrierung……….Haben wir gelernt ist nicht einfach evtl nichtmal machbar …..oder aufgrund der Spannung……..genauso sinnentleert
Bei mir auch nicht … aber aktuell kann genau das beim Smartshunt auftretten. Kompett leerer Akku und es wird ohne manuellem Eingriff am Phantasie SoC festgehalten.
hallo,
das kann man mit dem ladewirkungsgrad und dem peukert-faktor anpassen. wer natuerlich einen ladewirkungsgrad >=100% einstellt muss sich nicht wundern, wenn es dazu kommt, dass ein zu hoher soc angezeigt wird!
allerdings gibt es eine ausnahme: pylontech, das bms braucht soviel strom, dass man den shunt nur sehr schwer so einstellen kann, dass der soc stimmt, denn dazu muesste man den 0-punkt der strommessung verschieben koennen, aber nicht durch eine kalibrierung, sondern durch eingabe eines korrekturwertes fuer die soc-berechnung!
tschuess