ich schalte das netz normalerweise ende februar aus und erste anfang november wieder an. wie soll ich da aus dem netz laden.
und das system von dem das diagramm ist, ist dauerhaft mit dem netz verbunden und es wird auch nicht aus dem netz geladen, aber das system soll nicht mittags schon wieder ueber die pv zu 100% ausgeladen sein, sondern sich zum laden des akkus ruhig etwas zeit lassen.
oder glaubst du eine ladekennliniensteuerung macht nur bei einer ladung aus dem netz sinn?
du willst den akku schonen und verhindern, dass er mit maximaler leistung geladen wird!
du hast andere geraete angeschlossen, die nur bei einspeisung strom ziehen, wie z.B. eine wallbox mit stromsensoren oder smartmeter
du willst die einspeisung besser ueber den tag verteilen ohne dass die dann ploetzlich hochgeht, wenn der akku voll ist
dein wechselrichter schafft es nicht, die maximale leistung einzuspeisen, weshalb du frueher mit der einspeisung beginnen moechtest
du bekommst mittags keine einspeiseverguetung und willst deshalb um diese zeit hauptsaechlich den akku laden und vorzugsweise morgends und nachmittags einspeisen.
es gibt also einige gruende, warum man mit der einspeisung nicht warten will, bis der akku voll ist.
ich lasse mir bei meinem system aktuell nur ausrechnen, wie lange die ladung/entladung noch dauert. da ich meinen akku insgesamt mit ueber 600A laden darf, die PV aber wohl nur um die 400A liefern kann und ich den akku jeden tag gerne voll haette, wird der ladestrom auch nicht gedrosselt. zudem ich ja noch nicht einspeisen darf und dadurch auch einige gruende wegfallen, das zu tun! und wenn ich einspeisen darf, dann gibt es dafuer auch hauptsaechlich nur einen grund, naemlich damit ich die maximal moegliche leistung einspeisen kann. das sind dann z.B. 12 stunden lang ca. 12 kW dauereinspeisung.
haette ich meinen akku nicht erweitert, wobei eine erweiterung noch nicht angeschlossen ist, waere die maximale ladeleistung hoeher als erlaubt und das bms wuerde die pv abregeln. allerdings nutze ich aktuell den ueberschuss zum heizen, wobei es aber langsam zu warm wird, um noch zu heizen. ich werde wohl bald auf kuehlbetrieb umstellen muessen!
aktuell bin ich auch dabei, einige meiner programme zu optimieren oder auch komplett auszutauschen, damit das ganze wartungsfreundlicher und einfacher wird.
aktuell habe ich ja mal wieder ein freies system zum testen, bis die neue unterverteilung fertig ist. da fehlt noch material, das ist noch unterwegs.
also kann man mal wieder einiges ausprobieren, das man im laufenden betrieb nicht ausprobieren kann.
Das verstehe ich eigentlich so, daß das ESS die Steuerung des Ladestroms (hier max. 800 A) übernimmt und eben nicht die RS450 weil das ja mehrere sind und nicht jeder einzeln etwas Anderes sagen kann. Ein RS450 könnte ja auch ohne Cerbo laden. Das tut er hier aber nicht weil eben das Distibutet Voltage Current Control (DVCC) aktiviert ist. Das kann ich auch gar nicht abwählen, vermutlich weil es im Gegensatz zu deiner Installation mehr als ein RS450 ist wo es gar nicht anders geht (forced on).
Die Schwingung habe ich jetzt weg, nachdem ich “DC feed in excess” abgestellt habe. D.h. eine Einspeisung wird jetzt nur noch explizit über das Setzen des Grid Setpoints vorgenommen. In meinem Fall der Ausgang eines PID Reglers eines NR Skripts. Ist der Akku voll, wird die überschüssige Leistung von den MPPTs damit sauber abgeregelt.
Zuvor hat das ESS immer versucht seinen Überschuss einzuspeisen. Dabei hat der Strom die maximale Inverter Leistung überschritten, was dazu geführt hat daß der Inverter dann dann wieder mit der Rampe von 0 aus angefangen hat einzuspeisen.
Ja, ich meine das DVCC Charge Current Limit. Da bei mir aktuell nur ein 4.6kWp Ost-Feld am RS450 hängt, belädt sich der Akku moderat und wird unter diesen Wetterbedingungen (WP läuft nachts) nicht ganz voll.
@TomBerger Welche (falschen) Einstellungen sind denn für dieses Verhalten verantwortlich?
Du kannst ja mal diese alten Threads ausgraben. So weit ich mich erinnere, wurde keine konkrete Ursache gefunden.
Aber es muss ja einen Grund dafür geben, warum in aller Regel und auch bei mir die Akkus standardmäßig nicht aus dem Netz laden, bei anderen Anwendern aber schon. Und was anderes als unterschiedliche Einstellungen kann dafür ja nicht in Betracht kommen.
Frei nach dem Motto: Es geht zwar, aber ich weiß nicht warum!?
Mein Akku lädt nicht selbstständig aus dem Netz. Da macht er nur, wenn ich ich ermutige oder wenn DESS läuft.
Ich habe das Problem, dass sich mein Akku ins Netz entlädt, wenn er voll ist und Leistung auf dem MPPT-Laderegler verfügbar und die DC-Überschusseinspeisung aktiviert ist.
Hatten wir das nicht schon? Das liegt sehr wahrscheinlich daran dass der CVL vom BMS stark abfällt wenn die Batterie voll ist. Das System will schnellstmöglich den CVL des BMS erreichen und entlädt die Batterie bis zum oder über der CVL. Solange die Batterie Spannung höher ist als das CVL setzen die MPPTs aus.
Naja, Tatsache ist aber doch eher, dass es bei Dir nicht geht, und Du nicht weißt, warum. Bei mir mit Standardeinstellungen läuft alles so, wie es soll. Und ja: ich kenne keineswegs alle Einstellmöglichkeiten eines Victron ESS.
Was sagst Du denn zum Hinweis von @dennibu, dass das Charge Voltage Limit Deines BMS dran schuld sein könnte? In meinem JK-Inverter-BMS gibt es diese CVL Einstellung offenbar gar nicht, und vielleicht bewahrt diese fehlende Einstellmöglichkeit mein System vor dem Fehlverhalten Deines Systems.
Bei mir in den DVCC EInstellungen habe ich anders als Du “Limit managed battery charge voltage” nicht aktiviert:
Es ist evtl. der Übergang von Absorption zu Float. Wenn die Absorption Spannung beispielsweise bei 56V liegt und Float bei 53,5V die Zeit bis Float sehr eng eingestellt ist dann will das System die 53,5V schnell erreichen und entlädt außerplanmäßig. Wenn man zum Beispiel 10h zwischen Absorbtion und Float hat wird das vermutlich nie zum Problem da um 21:00 die Spannung sowieso wieder abgefallen ist. Die Einstellung CVL gibt es so nicht, das sind dann halt die Werte die man eingestellt hat Zeit und Spannung
Ich habe jetzt eine geraume Zeit die max. Ladespannung auf 54.0V stehen, was sich als ziemlich gut erwiesen hat. Jetzt bei viel Sonneneinstrahlung lade ich das BEV z.T. mit Energie aus dem Akku auf, um ihn so bis zum Sonnenuntergang auf 60% runter zu schaffen. Wenn das Auto weg ist oder nicht geladen wird, setze ich den Gridpoint auf einen hohen negativen Wert, um ein ähnliches Ergebnis zu erzielen.
Aktuell arbeite ich daran, weitere 6.9kWp aufs Dach zu schaffen. Bald werden wir nämlich ein weiteres BEV unser Eigen nennen. Dann haben wir insgesamt mehr als 150kWh Akku-Kapazitäten, die gefüttert werden wollen
Damit erreiche ich, dass quasi die ganze Energie, die im RS450 mit dem 4.6kWp Ost-String erzeugt wird, ins Netz gespeist wird. Der Akku wird nur minimal geladen bzw. entladen.
Morgen wird der West-String fertig sein und ich werden dann weitere 4.6kWp an den RS hängen.