Evtl. war das Update des BMS hilfreich; scheinbar hat es heute geklappt
Das Nicht-Erreichen der max. Ladespannung von 55.2V erkläre ich mir damit, dass auf Grund des neuen BMS-Features re-bulk der Akku auf der Erhaltungsspannung von 53.6V gehalten wird, solange keine Entladung <= 60% erreicht wird.
Nachdem kurz nach 15 Uhr die Absorptionszeit von ca. 30 Minuten abgelaufen war, startete der Erhaltungsmodus und die Leistung des Ladereglers sank auf quasi null. Es erfolgte keine Überschusseinspeisung mehr Dann entludt sich der Akku immer mal eine Weile ins Netz und dann auch wieder nicht Immerhin sind die Zellen schön balanced
lass dir lieber einmal ein diagramm der ladesollspannung anzeigen, denn normalerweise wird die reduziert, wenn der akku voll ist. bei dc-ueberschusseinspeisung bedeutet das aber: entlade den akku bitte schnell bis auf die neue sollspannung!
das geht mit node-red und dem bode battery monitor mit der auswahl fuer das bms und den wert cvl sowie dem diagramm-node.
alternativ kannst du auch einen mqtt-client wie den mqtt-explorer unter windows benutzen, und den wert in einem diagramm darfstellen lassen oder ein passendes anderes programm.
Und hier siehst du genau was passiert: das BMS senkt den Sollwert der Ladespannung 55,2V auf 53,6V wenn die Batterie voll ist. Das System geht dem Wunsch so schnell als möglich nach und entlädt die Batterie.
Du hast aber Möglichkeiten:
du passt die Einstellungen im BMS an.
Du begrenzt die Max Ladespannung in DVCC auf z.B. 54V und beobachtest…
Die Absenkung auf die Erhaltungsspannung von ca. 53.2V ist sinnvoll und gewünscht. Wieso das System den Akku jedoch noch weiter auf 52.6V entlädt, erschließt sich mir nicht
Eine Entladung ins Netz ist eigentlich gar nicht erwünscht. Würdest du die Ladekurve außerhalb eines ESS betrachten würde die Ladung bei 55,2V stoppen und die Spannung der Batterie fällt langsam ab und wird auf 53,6 gehalten. Keines meiner bisher mit Pylontech installierten Systeme zeigt eine Entladung. Diese Float Spannung wird mMn in einem ESS das ständig am Arbeiten ist überbewertet. Das sauberste wäre mMn die Float im BMS zu deaktivieren oder nur geringfügig unter Absorbtion zu setzen. Ggf die Obere Ladespannung auch tiefer setzen. Die Batterien werden täglich geleert und gefüllt.
dann stell doch bei dvcc einmal eine ladespannung von 53V ein und beobachte, was passiert. also ich wuerde dir empfehlen, dein bms durch ein virtuelles bms zu ersetzen und die ladespannung damit entsprechend zu begrenzen und ab und zu einmal zu erhoehen.
liefert dein bms auch die min- und max-zellspannung? wenn ja, dann laesst sich das sehr gut steuern. ich kann da leider nur ueber die zeit und den soc oder ccl steuern.
Mit den Einstellungen DVCC Charge Current Limit = 0A und DVCC Maximum Charge Voltage = 54V scheint es zu klappen. Es wird nur der Betrag als Überschuss eingespeist, den der RS450/100 generiert.
Ich würde den CCL auf den Max. Zugelassenen Ladestrom der Batterien einstellen auch wenn das bei DC Überschusseinspeisung ignoriert wird. Ich bin nämlich nicht sicher ob dieser Wert auch ignoriert wird wenn das Netz ausfällt, weiß das jemand?
stell die ladespannung einmal auf 53,5V und warte ab, wie sich das system verhaelt.
auf dem system, auf dem ich diese ladespannungsregelung verwende, ist vorgesehen, dass der akku erst gegen 16:00 voll wird, so dass bis dahin die spannung nur entsprechend langsam ansteigt!
abgesehen davon ueberwache ich auch noch die mppts, ob sie im limit-modus arbeiten, damit ich darauf reagieren kann. aber die 100% optimale loesung habe ich auch noch nicht!
und wo das victron-system hier noch irgendwelche automatismen hat, weiss auch nur victron.