Gibt es tatsächlich Motorschutzschalter, die man bei 230 V auf 160 mA einstellen kann?
Falls ja, könnten im schlechtesten Fall maximal 480 mA über den Neutralleiter fließen. Dann könnte die Feinsicherung entfallen – wenn man von der Charakteristik der unterschiedlichen Sicherungen absieht.
Ich habe in diesem Zusammenhang noch eine Frage:
Die Hoymiles HMS-Wechselrichter mit WLAN lassen sich nicht über OpenDTU einbinden.
Ich nehme an, das Folgende gilt grundsätzlich?
Dann sollten das ja auch die Hoymiles HMS WLAN WR können, oder?
Und man könnte ja auch paralell ein Relais am MP so programmieren, dass es bei SOC 95% den WR trennt, oder?
Ja, das funktioniert.
Das Relais am ACout2 kannst Du mit Relais-Assistant abhängig vom SoC programmieren. Ist aber bei richtiger Auslegung „Faktor 1:1 Regel“ nicht notwendig.
Den PV-Ertrag kann man bei WLAN-Modellen mit einem Victron-kompatiblen Energiemesser erfassen oder eine Integration selber programmieren.
Alle in DE zugelassenen am Netz anschliebaren Erzeuger müssen die Leistung nach der benannten Richtlinie drosseln und dann abschalten. Ferner müssen sie prüfen, ob ein Netz vorliegt und nur dann dürfen sie Einspeisen (Netzschutz).
Das gilt für alle PV-Wechselrichter, Batterie-Wechselrichter, AC-Generatoren, Blockheizkraftwerke, Wasser- und Windkraft, …
Die MP2 bauen hinter dem doppelten Netzschutzrelais ,wenn beide getrennt sind, ein eigenes Netz auf.
Bei den Deye Mikrowechselrichtern gab es mal einen Skandal, dass sie die Relais nicht verbaut haben und mussten ein externes Relais nachliefern.
