OK. Aber kann man denn mehrere EEG-Anlagen an einem einzigen Zähler anmelden, um damit rechtliche Grenzwerte zu unterschreiten und beispielsweise nicht der 60%-Regel unterworfen zu sein? Das halte ich für unwahrscheinlich.
Soweit ich weis gilt für jede neue Einheit die zu der Zeit gültige Anforderunge. Eine Erweiterung einer EEG Anlage ist es innerhalb 12 Monaten nach IBN. Ab dem 13 Monat ist es eine neue Einheit nach den neuen Regeln. Die alte Einheit läuft mit den Regeln weiter wie bisher.
Die 60% Regel gilt für neue Einheiten Größer (glaube 2kWp)
Hallo,
richtig, der neue Teil der Anlage fällt unter das Solarspitzengesetz und muss ggf. regelbar sein.
Mein Hinweis war dahin gehend falsch b.z.w. greift hier nicht! Wenn ich aber nur auf der Batterie-
seite einspeise und die Regelung bei voller Batterie abregelt, dann trifft auch das nicht zu.
Ich spare mir eine aufwendige Nachrüstung der kompletten Anlage mit der erforderlichen Abregelung
und setze auch nicht mit der Vergütung aus.
Gruß
Volta
Ich glaube nicht dass hier unterschieden wird ob die zusätzlichen Wp DC oder AC seitig in das System speisen, ich würde sogar behaupten dass man hier eine Erweiterung der bestehenden EEG Anlage macht was nach 12 Monaten nicht mehr erlaubt ist.
Aber vermutlich stochern wir hier in Bereichen wo sowieso nur noch hoch geschultes Personal durchblickt
Genau richtig und genau deshalb wird auch die Generatorleistung als entscheidender Faktor berücksichtigt
Nochmals: dann könnte man ja alle 13 Monate eine “neue Einheit” mit 2 kW anmelden, ohne der 60% Regel je zu unterliegen. Das kann ich mir nicht so recht vorstellen, und wenn’s doch geht, dann wäre das eine eklatante Regelungslücke.
keine Ahnung, vielleicht. Allerdings sehe ich die 60% Regel relativ Schmerzfrei. Die Verluste sind so gering, und soweit mir bekannt bekommt man die theoretischen Verluste dadurch nach Ablauf der 20 Jahre hinten angerechnet….Das wäre es mir jedenfalls nicht Wert mich alle 12 Monate wieder mit neuen Regelungen zu befassen. Irgendwas ist ja immer ![]()
Super! Ich finde auch dieses Gefühl jemand nimmt mir etwas von meiner Photovoltaik-Produktion weg, indem die Spitzenleistung etwas reduziert wird, echt etwas egoistisch und fernab der Realität!
Und auf der einen Seite hänge ich mich an ein unglaublich relevantes und absolut zuverlässiges Netz und möchte auf der anderen Seite immer dann fröhlich meine nicht nutzbaren Überschüsse einspeisen und ggf noch Geld dafür haben, wann es immer ich es will? Auch wenn zu bestimmten Zeiten einfach niemand mehr meinen Strom haben möchte?
Also, Photovoltaik? Auf jeden Fall!
Ausbau beschleunigen? Auf jeden Fall, machen wir alle Dächer voll!
Regeln finden, die den Zubau sinnvoll gestalten? Absolut!
Die Wirkleistungs-Begrenzung auf XX % von vielen Experten als absolut sinnvolles und hilfreiches Instrument angesehen. Der Stromproduktion wird auf deutlich mehr Stunden gestreckt und die Spitzen entfallen. Alternative technische Lösung, die den Mittagsspitze wegpuffern sind natürlich deutlich intelligenter, aber eben nicht in der Breite verfügbar.
Dann müssen wir endlich genau diese Technik in der Breite etablieren. Alternativ bringt uns auch kein Zubau weiter, weder PV noch WKA. Abregelungen sind das eine aber endlich auch Einspeisetarife die den Bedarf widerspiegeln. Ein plumpe Abregelung oder Aussetzung der Vergütung ist so ein lächerliches billiges deutsches Mittel
Da gebe ich dir recht!
Dynamische Einspeisetarife wären natürlich spannend, aber bei ca. 3 % „Deutsche Premium“ iMSys in ganz Deutschland sind wir natürlich noch weit von einer Lösung entfernt…
Schöner Hebel die wirkliche Energiewende zu blockieren. Aber wenn man etwas abregeln kann geht es auf einmal alles schneller……![]()
Aber lass es ist Sonntag ich will mich nicht ärgern
hallo,
im unguenstigsten fall verhindert diese erzwungene drosselung aber die unterstuetzung des netzes, weil gerade die maximal erlaubte leistung eingespeist wird.
das ganze muesste dynamisch erfolgen und nicht statisch!
tschuess
Was möchtest du jetzt? Das ich dir hier verschiedene VDE teile? Nebst der VDE 4105? Und sowohl die Verweise in der NAV und des EnWG auf genau diese VDE 4105?
Selbst der von dir geteilte Teil eines Schreibens spricht von einer symmetrischen Aufteilung. Von daher gehe ich davon aus das wir hier nur von einem Teil einer Erzeugungsanlage sprechen
Wenn du möchtest, darfst du das gerne teilen. Meine Absicht war, meine oben gemachte Aussage zu belegen.
Es fehlt hier nur ein vor Jahren angemeldetes BKW, ansonsten sind keine weiteren Erzeuger vorhanden.
Was hat das mit deutschen Eigenarten zu tun?
Die Abregelung ist das erste Mittel der Wahl, weil es am einfachsten und preisgünstigsten durchführbar ist. Und ja: das lässt sich zukünftig sicher noch verbessern.
Dynamische Einspeisetarife? Da braucht man ja nicht lange zu suchen, denn wir haben dynamische Preise an den Strombörsen, die sich strikt an Angebot und Nachfrage orientieren. Das würde übrigens bei Kleinanlagen zu einer Erhöhung der Einspeisevergtungen führen, weil der mittlere Börsenpreis (2024: ca 9,4 ct/kWh) ca 15% höher ist als die aktuelle Einspeisevergütung. Bei Großanlagen würde sich die Vergütung dadurch glatt verdoppeln.
Na guck dann haben wir doch ein lukratives System zu Steuerung Einspeisung. Warum machen wir es nicht in Deutschland. Soviele Probleme die sich lösen würden
… und widerspricht sich gleich in den Zeilen darunter, wo gefordert wird, alles an L2 anzuschließen. Da sollte man vielleicht beim Netzbetreiber anfragen, ob er sich nicht vertippt hat.
Weil wir dank der Energiewendebremser beim Ausbau mit Smartmetern 10 Jahre hinter anderen entwickelten Staaten her hinken. Das geht noch bis auf Altmaier zurück, aber auch noch in der Ampel-Regierung hat die FDP alles ausgebremst was sinnvoll war.
Und wer war unter Altmeier für den Energiesektor zuständig? Wer war zu der Zeit Staatssekretärinn? Ein Schelm wer böses denkt. Allerdings werden alle Neu Anlagen jetzt mit Imsys ausgestattet jedenfalls über 7 kwp von daher sehr ich kein Problem für Neuanlagen damit zu beginnen. Altanlagen haben sowieso Bestandsschutz 20 Jahre. Von daher passt deine Begründung nicht wirklich. Aber die Aussetzung der Vergütung bremst den Zubau besser.
Was deutsch daran ist? Alles immer regeln wollen, nichts dem Markt überlassen
