wir haben gestern unsere erste 3 Phasen RS6k Solar Anlage aufgebaut. An und für sich funktioniert alles problemlos. ABER:
DC Feedin funktioniert nicht mehr, sobald die Absorptionsspannung erreicht ist. Wenn der Akku nach einer Stunde auf Float Spannung schaltet, funktioniert auch DC Einspeisung wieder. Das System wurde nach dem Victron + Pylontech Dokument konfiguriert (52 V Absorption, 51 V Float). Sobald der Akku voll ist und zeigt die Anlage auch #ESS3 an. Demnach hat das BMS das Laden abgeschaltet → CCL ist 0. Dies scheint dann direkt #ESS3 auszulösen. Wenn das System auf Float schaltet, verschwindet #ESS3 und auch CCL erhöht sich wieder auf 160 A.
Die Frage ist nun: wie kann ich das System dazu überreden, dass es trotz #ESS3 die Leistung ins Netz schickt oder alternativ garnicht erst in #ESS3 läuft.
PS: noch etwas ist mir gerade aufgefallen: Die maximale Ladespannung lässt sich per DVCC nicht unter 52 Volt einstellen. Ich wollte damit erreichen ggf nicht in #ESS3 zu laufen.
Ja und ja. Das funktioniert alles problemlos. wie geschrieben: sobald die Pylontech ccl auf 0 setzen geht ( das kommt per CAN Bus rein) hört der RS450/200 mit der Einspeisung auf. CCL kommt per CAN Bus rein. DVCC ist Zwangsweise aktiv ( passiert bei Pylontech automatisch).
Ich habe genau das selbe Problem mit meinen 2 MPPTs neben dem Multi RS 3 Phasenverbund und Pylontech Akkus.
Die direkt an die Multi RS angeschlossenen Strings werden weiter in AC gewandelt und eingespeist. Die zusätzlichen MPPTs fahren auf 0W sobald das ESS den Status #3 setzt.
Aber warum lässt sich dann die Spannung nicht einstellen .. bei ca. 51,5 V sollte die Eispeisung durch die MPPTs doch weiterlaufen.
ESS#3 sollte eigentlich nicht kommen…dann ist ja die Spannung zu hoch
Wie gesagt: nach Doku konfiguriert. 52 Volt Absorption und 51 Volt float. Die Spannung lässt sich aber per DVCC nicht reduzieren. Egal was man einstellt: es wird auf 52 Volt zurückgesetzt. Das riecht mir schwer nach einem Bug.
hallo,
wenn das bms den ccl auf 0 setzt, gibt es probleme! aber man kann per dvcc die systemspannung reduzieren und sollte beim multi auch eine ladespannung einstellen, die niedriger ist als die ladespannung, die zum ausbalancieren noetig ist, als z.B. 51V!
wenn ein bms angeschlossen ist, kann das gx diese spannung erhoehen.
wenn bei dir die dvcc-spannung immer wieder zurueckgesetzt wird, ist entweder ein programm installiert, das die regelmaessig setzt oder das system kann die einstellung nicht speichern. ich hatte noch nie das problem, dass ich die spannung nicht einstellen konnte, sondern nur das problem, dass die unter bestimmten bedingungen einfach ignoriert wird.
Der Multi RS6000 verhält sich hier komplett anders als ein normaler Multiplus 2. CCL 0 ist hier vollkommen normal und auch #ESS3 ist ein normaler Zustand wenn der Akku voll ist. Die Ladespannung über DVCC kann ich bei anderen Akkus auch bei einem RS6000 verändern. Beim RS6000 mit Pylontech scheint das nicht zu gehen. Vermutlich hast Du auch keinen Pylontech mit einem RS6000, weshalb das bei Dir funktioniert und hier eben nicht. Darum geht es ja eben
Ich habe mittlerweile noch mehr Hinweise aus der Community bekommen, dass sich das System in dem Bereich merkwürdig verhält. Ich schätze, dass Victron hier mal ein Auge werfen muss - @mpvader can this be a possbile bug ? Thanks !
Ich bin zufällig auf diesen Thread gekommen und habe bereits einen eigenen Thread mit meinem Problem erstellt.
Ich möchte hier aber auch nochmal versuchen Hilfe zu erhalten.
Bei mir funktioniert mit meinem einen Multi RS und einem 15kwh Gobel-Akku eigentlich alles wie es soll. Die PV-Leistung geht in Akku und gleicht gleichzeitig die Phasenlast der übrigen Phasen bis zum eigestellten Netzsollwert aus.
Mein Problem ist aber, das nach erreichen der Volladung die PV-Energie voll ins Netz geht und der Netz-Sollwert ignoriert wird, also die Energie nicht “weggeregelt” wird. Ich möchte nicht einspeisen und konnte auch noch nicht sehen, wann der RS das wieder in Akkuladung zurückschaltet (war gestern erstmalig und die Anlage ist neu).
Ist das ein Problem fehlender Einstellungen in Victron Connect oder ist bei mir was falsch eingestellt?
Ich habe in dem Beta-Release gesehen, das sich da in der 6.20 noch einiges tut.
Vielen Dank für eine Hilfestellung.
Nein, die Einspeisung war aktiv und der Netz-Sollwert war +10W. Der Akku war bei 55,2V und ab da speiste die PV abzgl. der Phasenlast voll ins Netz ein.
Der Netz Sollwert hat da keine Relevanz. Dies ist der Wert auf welchen geregelt wird, wenn genug PV ODER/UND Akku Leistung zur Verfügung steht.Sobald überschüssige Leistung zur Verfügung steht, wird diese ins Netz eingespeisst. Wenn Du nicht einspeisen willst, musst du das dem System mit der entsprechenden Einstellung mitteilen.
Das Problem ist, wenn ich die Einspeisung über “Netz” verbiete oder begrenze, regelt er auch die Phasenlast nicht mehr aus und zieht die Lasten über das Netz.
Ganz genau. Diese Funktion gibt es nicht. Und das ist mein Problem.
Ich würde erwarten das sich der RS in jeder Situation an den Netz-Sollwert hält und die überschüssige PV Energie wegregelt.
Ich habe mir jetzt mal die Victron Connect 6.20 beta 15 installiert und schaue mal ob damit was geht.
Wie schon erklärt hat der Netz Sollwert nichts mit der Einspeisung zu tun. Dieser Wert ist der Grundwert, der durch die vorhandenen Energielieferanten eingehalten werden soll und gilt für den Netzübergabepunkt. Die Einspeisung hat damit nichts zu tun.
Nach meinem Verständnis ist (oder könnte) der Netz-Sollwert aber der maßgebliche Wert sein, dem sich alle “Energielieferanten” unterzuordnen haben. Immerhin wird es ja im ESS festgelegt.
Wie soll ich bei den begrenzten Möglichkeiten im ESS denn sonst definieren, was mit überschüssiger Energie zu tun ist.
Soweit ich sehen konnte, ist bei der 6.20 zumindest über VRM keine weitere Einstellmöglichkeit hinzugekommen.