Für Batterieladung nur ein Orion Smart verwenden, egal ob XS, isoliert oder nicht. Nur die Smart haben Ladekennlinien welche über VictronConnect angepasst werden können.
Die nicht-Smart sind ausschliesslich Konstantspannungsquellen, einstellbar einzig über ein Poti am Gerät
Alles ist möglich, nix is fix. Das hier ist eine Diskussion wie man es mit Victron Eigenmittel löst. dh noch lange nicht, dass ich es so lösen werden.
Ich habe eine Berechnung aufgestellt, nehmen wir die Darstellung als Vorlage:
6400€ sind da abgebildet, 3700 rein auf WR und Batterieseite.
Wenn ich das in einen mobilen Kasten verbaue, kostet mich dieser auch gleich 300€, also stehen aktuell 4000€ die entweder für Victron oder für eine Powerstation den Sieg bringt. Muss leider sagen, dass die Powerstation einfacher ist, kaufst und fast fertisch und verm. auch günstiger sein wird.
Du kannst natürlich eine Powerstation von z.B. QWERTZ!”§ auf Aliexpress kaufen, die deinen Zweck erfüllt. Macht Sinn. Billig. Eingebaut. Funktioniert? Sollte funktionieren! Ist billig … aber wirklich günstig?
Bau dir ein was du willst!
Oder du baust eine Lösung mit Open Source Komponenten, Ja. Linux…. und kannst beliebig erweitern und hast sogar ein Community für Fragen.
Dannn bist du bei Victron. Dann bist du hier.
Hast du deine Fragen auch schon in der Community gestellt, die über die von dir geplante “günstigere” Lösung diskutiert?
Was sagen die denn zu deiner Situation, du hast da ja schon eine Lösung im Auge…?
Wir haben ja schon viel geschrieben, wenn du kein Victron System willst, weil es woanders billiger geht, empfehle ich dir, soweit das mit den Communiy Richtlinien o.k. ist? die Anker SOLIX Solarbank 2 E1600 AC.
Dann hast du ein funktionierendes System, keine Community, keine Ausbaumöglichkeit außerhalb des Anker Systems u.s.w.
Wenn du aber ein innovatives System, gesteuert über Linux, mit einer guten Communiy, mit Erfahrung im Offgrid- Bereich, mit Erfahrung in Booten, LKWs u.s.w. suchst, dann bist du bei Victron richtig.
Und es ist ja nicht die Erstinstallation, sondern die Erfahrung mit neuen Technologien Schritt zu halten.
Alles gut! Ich orientiere mich gerade, ich kaufe jetzt sofort nicht! zuerst alles durchleuchten und sehen, was mir am Ende am Besten zusagt.
Jede Info ist da wertvoll, ich muss sie nur verstehen. Bzw. was die benötigten Infos, Aufgaben sowie Vor-&Nachteile.
Ich sage auch ganz konkret nicht!, dass ich jetzt entscheide oder in die oder eine andere Richtung gehen, also bitte nicht missinterpretieren.
Was von Victron kommt, kann man nicht abwarten, ist wie beim Fernseher, nächstes Jahr kommt das, ja dann aber nächstes Jahr kommt das… endlos.
Was heute geboten ist muss verglichen werden, was anderes ist unsinn, da mann dann auch nicht ein neues Gerät gleich wieder gegen ein anderes tauscht.
Es gibt für mich eine klar Abgrenzung, mein LkW wird niemals! ein WoMo. Ich werde keine Lebenszeit in dem Teil verbrinden, nur wenn es notwendig ist und ich einen kurzen Nutzen daraus ziehe. Wie gesagt sind dass 3-5x pro Jahr. Aus diesem Betrachtungswinkel wird es schwer einen komplette Installation Einzelkomponenten durchzuziehen und zu rechtfertigen, aber nicht ausgeschlossen da ich gerne solche Dinge mache. Hinzu kommt die vorhandene Zeit und restlichen Aufgaben im Leben. Der Vorteil einer Kaufoption ist da fast erdrückend, aber wenn es mir nicht das richtige Verhältnis von Vor&-Nachteilen bringt….
Genug dieser Laberei
Victron mit dem Orion, aktuell sehe ich den XS vorne, dazu dann der komplette WR Batterieeinbau. Wie auf dem Plan sind das eine Menge an Geräten, Kabel, Sicherungen usw. Der Plan ist ansich ja fertig und komplett durchdacht, braucht man ja nur noch nachbauen. Dh das wie ist klar. Dann gehts um die Vor&Nachteile.
Vorteile:
Victron sind hochwertige Komponenten, die Community ist groß (ich kenne es ja von meiner ESS Installation), die SW ausgereift und wird weiterentwickelt
Veränderbarkeit, Adaption und Erweiterung sind kein Problem, alles easy
mit einem GX und Global überall auf der Welt online, wenn man es braucht. per BT und der App fkt. auch alles, wobei hier sehe ich auch einen Nachteil.
Nachteile:
Teurer als Kaufoption (Powerstation)
Einbauzeit und Inbetriebnahme kann lange sein bis alles wirklich läuft
App - die Victron Connect ist für mich nicht UptoDate, auch muss jedes Gerät für sich einzeln behandelt werden, mit einem GX dann besser und Global dann erst VRM, das ist mM nicht optimal und hat deutliches Potential für besseres. Vorallem braucht es ja Geräte um es zu realisisieren.
kein kompakter Einbau, jedes Gerät braucht Platz, jedes Kabel will verlegt werden, Busbars, Sicherungen usw… eigener mobiler Elektrokasten ist da notwendig bei mir, einen Festeinbau in den LKW mache ich ja nicht. Da sind Powerstations deutlich mobiler und kompakter (Gewicht).
Der von dir verlinkte Schaltplan ist für dein Vorhaben meiner Meinung nach übertrieben. Ich hatte es ja schon mal geschrieben, dass du dir erst mal Gedanken über die Anforderungen machen sollst.
Wieviel Leistung benötigst du auf 230V und benötigst du das überhaupt? Du hast was von ner Flex geschrieben, das wären dann mindest 2000W, allerdings gibt es die auch als Akkuversion (ich bin mit meiner Akkuflex sehr zu frieden)
An was für einen Kühlschrank hast du gedacht? Hier würde sich einen Kompressorkühlbox anbieten, die auf 12V/24V läuft.
Dann sagtest du du brauchst Licht. Ein paar 12V -Spots, oder willst du eher ne Flutlichtanlage aufbauen?
Hast du vor Ort (nicht zu Hause) einen 230V-Anschluss? Wenn nicht, würde ich eher auf einen Phoenix WR gehen als auf einen Multiplus.
Von den meisten Antworten auf die obigen Fragen hängt dann ab, welches Batteriesystem in welcher Größe benötigt wird.
Erst danach kann man eine Aussage treffen, ob einen Powerstation ausreichend sein kann, oder zwingend was größeres benötigt wird.
Wenn du alles in eine Elektrokiste verbauen willst, denke daran, das die Solarzellen eher auf dem Dach gut aufgehoben sind. Auch für die Nachladung über die Lima werden dann Kabelanschlüsse benötigt. Da muss bestimmt was beachtet werden, wenn die Verbindungen trennbar sind.
Positionierung und Verkabelung ist mir klar, einzig die Durchgänge durch Blächle stellen noch eine kl. Herausforderung dar.
Die Flex war ein Bsp für ein starkes Gerät als “Platzhalter”. dh das kann auch Kompressor sein, oder eine Hebehydraulik, das ist alles nicht klar und direkt greifbar. Inwiefern es am Ende zutreffend sein wird, ist auch nicht klar.
Es ist gar nicht klar, wieviel und was ich an Energie brauchen werde. Die Gedanken schwirren im Kopf, dann kommt gleich wieder - ja da kann ich ja mein Akkugerät nehmen. Alles richtig, aber die Akkus müssen auch wieder geladen werden.
Also, was das wird und wieviel das wird ist mir ehrlich noch kein Begriff und da jetzt Zahlen zu nennen (darum tue ichs ja nicht), ist in der aktuellen Situation nicht wirklich sinnvoll. Mir ist völlig bewust, dass sich danach die Auslegung richtet, ja aber das geht einfach noch nicht.
Am liebsten wäre mir ja ein wachsendes System, wenn zu wenig, beim nächsten Mal mehr.
Was ich bisher so lese ist es mit Victron sowiso, aber auch mit den Powerstations durch Erweiterungen möglich. Damit sehe ich auch das Thema nicht so eng und suche erstmal die Variante, welche mir als logischer erscheint.
Also Hausverstand, welcher Weg ist der klügere für mich, erweiterbar ist alles. Mit Victron kannst den ganzen LKW zuballern, mit den Powerstations genau so, welche davon ist die klügere Wahl, das ist die Frage.
In meinem alten Firmenwagen hatte ich ein 12/300 inverter, was jedoch teilweise knapp war. Zwei Akkus laden ging, drei gleichzeitig nicht. Im aktuellen ists ein 12/800. Nur so als groben Anhaltspunkt.
Gibt auch Ladegeräte mit 12/24V Eingang, dann brauchts kein Wechselrichter. Jedoch leider nicht für alle Akkus/Hersteller
So lange du nicht weißt, wieviel Energie du brauchst, kannst du nur vom maximalen ausgehen. Somit fallen dann aber die Powerstations aus. Wenn hier Worte wie Hebehydraulik oder Kompressor, dann sollte einem klar sein, das dies keine Kleinverbraucher sind. Viele Motorbetriebene Geräte benötigen einen Anlaufstrom, der nicht klein ist. Da wird auch ein 2000W Inverter nicht mehr reichen.
Da du scheinbar nicht weißt was du haben willst, und du nach oben offen sein möchtest, bist du mit einem skalierbaren Victron-System recht gut aufgehoben. Sowphl Multiplus als auch Phoenix sind parallel schaltbar, so das man die Ausgangsleistung erhöhen kann. Ich glaube nicht das das bei irgendeiner Powerstaion möglich ist.
Große Ausgangsleistungen/Ausgangsströme bedeuten aber auch große Ströme auf der DC-Seite. Allien schon 3000W eines Multiplus würde bei 12V zwischen 200 und 250A (je nach Batteriespannung) bedeuten. Ich würde hier mindestens ein 24V, wenn nicht sogar ein 48V-System einsetzen. Bei der Batterietechnologie bist du dann auch gleich bei LiFePo, da alle anderen Technologien gar nicht die Ströme sinnvoll liefern können. So weit ich gesehen hab gibt es keine DC-DC-Wandler (von Victron) der 48V Ausgangsspannung hat, dem entsprechen wären 24V für die Boardbatterie wohl die richtige Wahl.
Eine Hebehydraulik bei einer Scherenhebebühne hat 230V 1200W. Anlaufstrom nicht bekannt, denke das könnte ein Punkt sein, denke aber dass aktuelle Elektroniken das ja schon reduzieren. Testen vorab kann ich das nicht, nur erfragen.
Inverter ist noch offen, gibt da ja einiges von Victron. Ob Inverter, MP oder Phoenix oder sonst noch offen, das entscheidet die Bedienbarkeit.
Was meinst du mit Inverter? Einen Wechselrichter? Dann schreib das doch. Inverter ist ja aus dem letzten Jahrhundert.
Phoenix ist einfacher zu bedienen, denn da braucht man nichts einstellen. MP sind von der Konfiguration her aufwendiger, da sie ja auch mehr können. Allerdings brauchst du beim Phoenix ein separates Ladegerät, der MP erledigt das gleich mit.
Neben der Konfiguration gibt es da aber nicht wirklich was zu bedienen.