Wie hoch ist deine Vergütung….. hast Du auch Eigenverbrauch angemeldet für die alte Anlage?
Und wenn Du die Erweiterung via MPPT direkt in den Akku schickst… musst Du das zwar anmelden …. aber Du kannst evtl. alles selber machen, inkl. anmelden.. weil die Verdrahtung ausschliesslich auf der DC Seite erfolgt… und es auf der AC Seite keine Änderung gibt.
Aber mal nebenbei … ein Akku mit 15 kW ist recht klein für 3 x MP II-5000.
Erste Anlage 7,5kwp Süd ist 2022 mit 8,2 Cent angemeldet und 14 Monate später habe ich die ost/west mit 7,5 zu 8,2cent anmelden lassen mit Eigenverbrauch. Keine volleinspeisung bei beiden Anlagen. Der Speicher wird noch nachgelegt um weitere 15kwh.
Das heisst ich melde das im marktstammdatenregister und beim netzinhaber (Avacon) an und gut? Habe ich das richtig verstanden?
je nachdem, wenn du fragst, hast du keine inselanlage, sondern nur eine anlage, die im inselbetrieb laeuft und das netz an den ac-in des multis anzuklemmen ist nicht verboten, solange du nicht einspeisen kannst, sondern nur strom aus dem netz ziehen kannst.
offiziell darfst du keinen stromanschluss im haus haben, wenn du ein inselsystem haben willst!
was du alles machen darfst, kannst du aber beim netzbetreiber nachfragen, meiner ist da immer sehr nett und beantwortet mir meine fragen, soweit er sie beantworten kann. man wird auch gerne mal an den elektro-betrieb verwiesen.
Natürlich kann und darf man eine PV-Insel auch dann ganz legal betreiben, wenn man einen Stromanschluss im Haus hat. Dann dürfte man ja noch nicht mal eine solarbetriebene Gartenleuchte haben.
Es ist so: sobald es eine wie auch immer geartete Verbindung zwischen Netz und PV-Anlage gibt, gilt diese nicht mehr als Inselanlage. Ob ins Netz eingespeist wird oder nicht ist dabei völlig belanglos.
AC und DC sind galvanisch getrennt (so lange du den Minus des Akkus nicht erdest).
Eine Erweiterung auf der DC Seite sollte kein Problem sein.
Theoretisch könntest du auch die DC Einspeisung aktivieren und das Einspeiselimit auf die auf der AC Seite angemeldete PV-Leistung einstellen.
Aber wie auch schon gesagt, Norden und Wintersonne? Da wird im Winter nicht viel runter kommen, da ist die Sonne doch flach im Süden.
(oder wo steht deine Anlage?)
Ich bin in der Nähe Hannover und die Anlage soll auf mein Walmdach.
Auch wenn da nur ein Bruchteil runter kommt, hätte ich mein Dach voll und das maximum was ich an Modulen haben kann, ausgereizt. Ich werde voraussichtlich noch locker 30 Jahre in dem Haus leben, von daher wird sich das auch irgendwann rechnen. Zumal ich alles selber mache und nur das Material bezahlen würde.
Da nunmal alles bürokratisch korrekt verlaufen MUSS wird es nicht akzeptiert diese KWp „wegzuprogrammieren“. Aber es macht die Anmeldung durchaus unkomplizierter wenn keine zusätzliche WR Leistung ans Netz geht.
Wie genau das Abenteuer „Anmeldung“ in deinem Fall abläuft kann ich aber auch nicht sagen.
Du müsstest vermutlich auch die Mischkalkulation vorher abklären. Wenn du zum Beispiel 10cent für den 1. Anlagenteil 10kWp vergütet bekommst für den 2. Anlagenteil 10kWp 5cent dann erhältst du 7,5 Cent für die Einspeisung.
Bei geringerer Vergütung des späteren Nord Daches wäre das kontraproduktiv. Allerdings bin ich mir ziemlich sicher dass die Ausrichtung der Nord Module berücksichtigt wird oder werden könnte.
OK dann möchte ich gerne eine neue Anlage im inselbetrieb laufen lassen.
Nochmal zum Verständnis. Ich habe bereits 2 pv anlage mit jeweils 8,2 Cent Vergütung gemeldet. August 22 und Dezember 23 wurde das durchgeführt. Da mehr als 12 Monate zwischen den Anlagen liegt. Zählte es nicht mehr zur Erweiterung der bereits im August 22 installierten Anlage. Somit ist die ost/west eine eigene seperat Anlage mit eigener eeg Nummer.
Ich möchte meine Nordseite gar nicht zum einspeisen nutzen und diese auch nicht für die eeg anmelden.
Ich setze mich allerdings jetzt wie einige schon schrieben, mit der Avacon auseinander und werde mein Vorhaben DC Seitige mit denen besprechen und mal diskutieren.
Bedenke bitte, dass seit Feb 2025 keine Einspeisung bei negativen Börsenpreisen gilt.
Dafür ist wiederum eine SmartMeter notwendig.
Da die alten Anlagen die Einschränkung nicht haben, müsstest Du für die Neue einen eigenen Zähler haben. Dafür müsste dieser wiederum an AC.
Aus meiner Sicht lohnt das dann nicht….
Also lassen oder komplett auf Einspeisung verzichten.
Ich habe einfach einen Heizstab eingebaut und verbrauche meine Überproduktion im Sommer als Warmwasser. Das spart mir 10ct/kWh Gas anstelle 8,4ct kWh Einspeisevergütung.
Und weil’s da ist, haben die Kinder jetzt einen beheizten Pool
Das führt jetzt zwar ein wenig vom Thema weg, aber Victron empfiehlt in seinen Anleitungen ja immer die Erdung des Akkus am Minus. Ich war dabei zwar etwas skeptisch, hab’ das aber dennoch auch so gemacht. Sollte man wirklich?
Die Pläne von Victron sind nicht zwangsläufig normkonform, das sind Beispiele die man als Anhaltspunkt nutzen kann.
Man muss immer für seine Anlage schauen, wie es gemacht werden muss bzw. was nach lokalen Vorschriften (ggf. von Komponentenherstellern) gefordert ist.
Victron kommt ja aus dem Marine-/Caravanbereich, da hat man idR den PE mit der Masse/Chassis/Rumpf und damit auch mit dem Minus des Akkus verbunden (wegen RCD).
Aber bei stationären Anlagen macht man das idR nicht.
Bei den meisten fertigen Lithiumakkus, vor allem für den Stromspeicherbereich, wird das Metallgehäuse des Akkus geerdet, aber nicht der Minuspol.
OK, der Disclaimer sagt also, dass die Leser aller Infos auf den Victron-Seiten diese bitte als reine Makulatur betrachten sollen, weil nämlich immer nur das gilt, was in Deinem Victron-Link steht. Ist das nicht ein wenig zu billig? Warum bringt man Infos wie die von mir verlinkte, wenn diese nur vielleicht, vielleicht aber auch nicht gelten?
Ich behaupte du kannst eine Gruppe Spezialisten zur Diskussion zusammenbringen ob der Minus geerdet werden soll oder nicht. Am Ende kommt immer ein „:Kommt drauf an.“ Dünnschichtmodule? Isolationsüberwachung? PV Laderegler isoliert?
Vermutlich kann man auch die Vorschriften so oder so auslegen. Ich habe es aufgegeben.
Solche Disclaimer gibt es doch in nahezu allen Anleitungen/Dokumenten, nicht nur bei Victron.
Da steht idR immer etwas drin in der Richtung;
“Beachten sie bei der Installation lokale Vorschriften”
oder so ähnlich.
Victron kann hier keine allgemeingültigen Hinweise geben, da es eben immer auch auf die jeweilige Anlage ankommt bzw es viele länderspezifische Vorschriften gibt.