Er meint wohl Erzeugungsleistungen. Die überschreiten die RS450 Kapazität was aber nicht zum Bezug führt.
2-3 Volt auf dem Nulleiter (gegenüber PE) ist allemal im Rahmen, 0,1V sogar wenig. Es kommt aber drauf an, welchen Strom der Nulleiter ausgleichen muß. Worst Case vielleicht 44 Amp, also eine Schieflast von 10kW wenn du versehentlich 3 Fahrzeuge gleichzeitig auf einer Phase aufladen möchtest.
Das macht R=U/I = 0,123V/44 = 2,8 Milliohm was dein Nulleiter hat. Aus deinen Ausführungen kann ich aber nicht wirklich genau nachvollziehen wo du gemessen hast. Es kommt auch drauf an welcher Strom dabei tatsächlich fliesst wenn man die Spannung misst. Bei den Größenordnungen misst man auch schnell etwas falsch, denn die Ströme sind mitunter auch hochfrequent von Schaltnetzteilen welche ihre Störungen über einen Y Kondensator auf PE ableiten. Die Leitungen habe eine Induktivität über welcher eine (hochfrequente) Spannung abfällt welche man dann fälschlicherweise auch mit normalen Multimeter angezeigt kriegt.
Egal - hohe Erzeugungsleistungen kommen in den letzten Tagen von den niedrigeren Temperaturen. Pro Grad Celsius etwa 1%. Aktuell ist es in der Schweiz vermutlich ebenso wie bei uns im wilden Süden etwas kühler.
Soweit alles gut, aber nicht der Strom den ich auf L1 gesehen habe. Andere Leiter ausserhalb des Wandlers haben keinen Einfluss. Der muss schon innen durchgehen. Sonst würde sich die Arbeit ja aber auch zu deinem Ensor deutlich unterscheiden. Summe aller Phasen habe ich auch, aber probehalter habe ich auch schon Einzelphasenregelung ausprobiert. Das macht mitunter etwas mehr Verluste weil die Multis auf einer Phase was beziehen um es auf der anderen Phase wieder einzuspeisen damit alle Phasen symmetrisch sind.
Teile meiner Instrumententafal mit Symmetrieanzeige habe ich heute früh hier eingestellt.