Erweiterung 1-Phasen ESS System (MultiPlus-II 48/5000/70-50)

@M_Lange Das verstehe ich nicht ganz, warum der MultiPlus mit 4,39kVA mit dazu zählt? Der MultiPlus ist so eingestellt, das er sich vom Provider nicht mehr als 20A nehmen kann (=4.600W). Da der MultPlus stand heute selber nicht ins das Providernetz einspeist (da kein Netzsensor), können maximal die derzeit 3 Inverter (=2.400W) in das Providernetz einspeisen, wenn der Akku bereits voll ist. In 2024 ist es jedoch noch nicht vorgekommen (zumindest habe ich es nicht bemerkt), dass die Last der L1-Verbraucher an die derzeitige Grenze von 2.400W (3x 800W Inverter) plus das was der MiltiPlus via Akku (ca. 4.000W) zur Verfügung gestellt hat, herankam. Ebenso an Tagen an denen keine Energie via Inverter erzeugt wurde, bin ich gut mit der Netzstrombegrenzungsgrenze von 20A (=4.600W) in 2024 ausgekommen.

Mit Netzsensor würde es aus meiner Sicht dann wie folgt aussehen:

  • Die Akkus werden auch weiterhin ausschließlich von der Sonne geladen. Falls eine “Nachladung” auf Grund der ESS Einstellungen (Optimiert für Batterielebensdauer) erfolgt, greift hier die 20A (=4.600W) Einstellung.
  • Die 5 Inverter (=4.000 W) decken den Stromverbrauch der auf L1 anfällt ab. Wird mehr bei den L1 Verbrauchern benötigt, gleicht der Akku via MultiPlus aus. Nehmen wir an, dass die L1-Verbraucher eine Last von 4.600W anfordern und weder der Akku noch die Inverter unterstützen und es derzeit keinen Verbrauch auf L2 und L3 gibt, dann bleiben wir immer noch innerhalb der Schieflastgrenze (wegen der Netzstrombegrenzung von 20A).
  • Nehmen wir an, das es keinen Verbrauch auf L1 gibt, jedoch auf L2 und L3 einen Gesamtverbrauch von 5.000W, dann - wenn ich es richtig verstehe - versucht der MultiPlus aus seinem Akku eine Saldierung auf Basis der Informationen, die er aus dem Netzsensor erhält. Da müsste dann bei der eingestellten Netzstromgrenze bei 4.600W (20A) ende sein. Das Delta von 500W kann dann nicht ausgeglichen werden - richtig?

Unter der Annahme, dass die Netzstrombegrenzung auch das tut was der Name sagt, sollte es also nie zu einer Schieflage von mehr als 4.600W kommen. Ist meine Annahme soweit richtig?