Neien! Wie z.Bsp. @steffen-graap schon völlig richtig sagte, die AGM Batterie ist das Problem, sie passt nicht zu Litium Akkus, hat eine im Vergleich verschwindend geringe Kapazität, ist dafür wenigstens sauschwer und nach ein paar hundert Ladezyklen hinüber, warum das Ding also mitschleppen? Als “Backup” bringt die gar nix. Ja, laut BOS ist dieses LE300 System zur Erweiterung von bestehenden Blei-Säure-Systemen gedacht und man hätte so, Zitat: "Das beste aus zwei Technologien” (inkl. Rechtschreibfehler ). Das klingt natürlich super für den Laien und Hymer wäscht seine Hände in Unschlud…
In Wahrheit behindert das Eine das Andere und Du weißt nichtmal annähernd genau, wieviel Strom Du noch zur Verfügung hast, super…!
Die Kombination der beiden Batteriesorten (Blei und Lithium hier ohne Rechtschreibfehler mit “h”) funktioniert in meinem aus meisterhand konzeptionierten und größentechnisch (80Ah Blei | 2 x LE300 = 58Ah) perfekt auf einander abgestimmten System hervorragend. Und als absoluter Nichtlaie lässt sich mit dem Victron Smartshunt stets ein präziser Stand der verbleibenden elektrischen Energie ablesen. Dafür muss man aber eben auch Elektrotechnik fühlen und leben.
Der Kern der Ursprungsfrage war: Zwei Displays zu synchronisieren → weil die Bezugsgrößen der Messsysteme nicht identisch sind.
Nein, der Kern der Frage ist, warum funktioniert das mit dem Shunt nicht wie erhofft.
Antwort: Auch wenn Du viel Geld dafür ausgeben haben magst und der Hersteller Dir das Blaue vom Himmel versprochen hat, ist die Kombination nicht sinnvoll und führt u.a. zu o.g. Problem(en).
Es ginge einfacher, besser, komfortabler (z.Bsp. mit Bluetooth Schnittstelle, wie sie heute jeder Mittelkasse-Akku hat) UND vor allem DEUTLICH günstiger. Wenn ich in den Shop bei BOS schaue, scheinst Du ~4000€ für die 330Ah ausgegeben zu haben, ein wahrhaft stolzer Preis, das muss ja super sein! Dafür hast Du jetzt einen 12V Akku mit 24 Zellen, Hut ab! Leider steht in den vollmundigen Versprechungen des Herstellers nicht annähernd was von einem Balancer, vielleicht hab ich’s nur übersehen, oder der ist da und keiner verrät es einem. Für mich wär das zu nebulös. Ich würde die (meiner Meinung nach sinnlos) vielen und teuren Zellen ab und zu gern ausbalancieren wollen und vor allem hätte ich gern einen Einblick, ob eine und ggf. welche Zelle abdriftet, droht zu auszusteigen, oder, oder…
Naja, ich habe und brauche nur etwas mehr als die halbe Kapazität (vielleicht ja auch deshalb, weil ich über den Ladezustand meines Akkus im Bilde bin) zu einem Bruchteil des Preises mit allen notwendigen Daten, das Ganze wiegt nicht einmal so viel wie Deine AGM Batterie, aber jeder soll nach seiner Fasson glücklich werden.
ich stehe auch vor dem Problem - ich möchte in mein bestehendes Hymer Smart Battery System einen SmartShunt verbauen.
Ich habe einen Hymer GCS Crossover 4x4 2021 mit dem Hymer Smart Battery System (2 st AGM 95Ah und 2 st Li 135Ah) mit einer 90W Solaranlage auf dem Dach. Ich hätte gerne die Möglichkeit meinen Batteriezustand / Ladung, Verbrauch, Restlaufzeit etc. am Handy auslesen zu können. Wenn ich das aber richtig verstehe gibt es hier für das Hymer Smart Battery System keine vernünftige Lösung oder?
Funktioniert der SmartShunt bei dir mittlerweile vernünftig & hast du die richtigen Einstellwerte gefunden?
Beim EInbau ist ja nichts anders, wie auch bei allen anderen Batteriesystemen im Wohnmobil oder gibt es hier etwas zu beachten bei dem Hymer Smart Battery System? Wenn ich das richtig verstehe - liegt das Problem größtenteils an den Einstellwerten zwischen der AGM und den Lithium Batterien?