@Gero
ich habe es auch getestet.
Ich habe den Bezugspreis konstant (39ct) und den Verkauspreis variable (p) konfiguriert . Dazu habe die Restriktion (nicht) „aus Netz laden“ eingeschaltet.
Das hat funktioniert.
Die Erträge sind natürlich falsch, da ich den Verkaufspreis nicht erhalte, aber ich habe meinen Überschuss zwischen 7-9 und 18-21 Uhr eingespeist.
Hallo Björn,
so hatte ich es mir vorgestellt. Aber ich hab leider nicht verstanden, auf welche der vielen Nachrichten du dich beziehst, die Diskussion ist ja teilweise doch in eine ganz andere Richtung gelaufen.Ich versteh schon, dass viele über die Sinnhaftigkeit von Speichern und über Wirtschaftlichkeit reden wollen. Aber mir geht es nach wie vor darum, wie ich bei gegebener Speichergröße und bei gegebenem Verbrauch dafür sorgen kann, dass der Speicher in den ertragsstarken Monaten seine Ladung (gern auch bis runter auf 10%) netzdienlich einspeist. Es soll aber vermieden werden, dass er sich aus dem Netz auflädt.
Kannst du bitte nochmal posten, was du genau gemacht hast?
Gero
@Gero
Ich habe mich auf den initialen Beitrag bezogen.
Um meinen Speicher für die Allgemeinheit netzdienlich zu nutzen habe ich ihn so konfiguriert, dass er Mittags Platz für PV hat und Abends (ca 18-21:00) und morgens (ca 07-09:00) einspeist.
Dafür habe ich DESS im Green Mode genutzt.
- Restriktion „Speicher nicht aus Netz laden“.
- Kaufpreis: mein fester Arbeitspreis (39ct).
- Verkaufspreis: dynamisch mit Formel „p“
- Entladeleistung 3kW (hatte nur ein MP2 5K)
Damit rechnet DESS aus PV-Verhersage, Verbrauchs-Vorersage wann der Speicher voll/leer ist und wann er laut „p“ am Besten k s Netz entleert wird um Platz für PV zu schaffen.
Annahme:
wenn „p“ hoch ist, dient ein Entladen
Wenn „p“ niedrig/negativ ist, sollte nichts ins Netz gehen
Einkaufspreis ist immer Faktoren größer Verkaufspreis, d.h. Eigenverbrauch wird bevorzugt
Hallo Leute,
ich versuche auch gerade irgendwie eine gescheite Lösung zu finden, damit meine Multiplusse mit dem Laden solange warten, bis der Strompreis am günstigsten ist, also in der Mittagszeit (Zumindest im Sommer). Da ich momentan keine dynamischen Tarife habe, soll der Speicher weder ins, noch aus dem Netz (ent)laden. Es geht mir in erster Linie um die Netzdienlichkeit und Spielerei.
Fixe Uhrzeiten zum Begrenzen wären, glaube ich auch nicht die beste Lösung, da es ja mittags auch mal schlechtes Wetter geben könnte und da soll der Speicher natürlich vorher geladen werden.
Da ich bzgl. DESS und Node Red ein Frischling bin, wollte ich fragen, ob es nicht bereits eine Lösung zum abkupfern gibt. Ich habe bisher noch keine finden können, die auf Level 0 erklärt wurde ![]()
Ich habe zwar schon ein wenig rum gespielt, aber so richtig dahinter gestiegen bin ich noch nicht.
Vorab danke.
VG
Rubinho
ich habe mir folgendes gebaut:
Erklärung:
“Ladestrom regeln” aktiviert eine Funktion, die in Abhängigkeit von der Zeit bis Sonnenuntergang und dem Regler “max SoC” den max. Ladestrom jede Minute neu berechnet.
Die Funktion “ab 12 Uhr laden” lässt ihn bis 12 Uhr bei 0A stehen, es sei denn der SoC ist unter 40%, dann lädt er bis mindestens 40%.
Wenn z.B. mittags so schlechtes Wetter ist, dass nicht geladen wird oder die Last zu hoch ist, wird nachmittags der Ladestrom entsprechend erhöht, so dass der Wunsch SoC zum Sonnenuntergang erreich wird.
Danke für deine Infos.
Kurze Frage, von wem wird der Ladestrom erhöht?
Geschieht das Automatisch, oder musst du Hand anlegen und was ist, wenn nicht nur Mittags, sondern auch der Rest des Tages nicht mehr viel kommt?
Nicht falsch verstehen, aber es wird mit Sicherheit genau dieses Szenario auf neue Anlagen eintreten, da sie bei negativem Strompreis versuchen müssen, möglichst viel in den Speicher zu bekommen und so wenig wie möglich ins Netz einzuspeisen. Gut, kleine Unterschiede gibt es, ich möchte momentan nichts ins Netz ausspeichern und es soll schon bei Ramschpreisen nicht mehr eingespeist werden.
Und dass soll möglichst Automatisch laufen, oder Hand anzulegen.
Im besten Fall mit KI Unterstützung, also unter Berücksichtigung der Wettervorhersage und Eigenverbrauch.
der Ladestrom wird jede Minute durch meine programmierte Funktion angepasst, wenn ich den Schalter aktiviert habe:
let SoC = flow.get("SoC");
let maxSoC = flow.get("maxSoC");
let sunset = flow.get("sunset");
let Uhr2 = flow.get("ab12Uhr");
let Uhr = new Date().getHours();
let I;
let P = ((maxSoC - SoC) * 9600) / sunset;
if (SoC > maxSoC) {
I = 0;
}
else {
I = Math.ceil(P / 60);
}
if (I > 60) {
I = 60;
}
else if (I < 15 && I > 0) {
I = 15;
}
if (Uhr2 == 1 && Uhr < 12 && SoC > 40) {
I = 0;
}
msg.payload = I;
msg.topic = "Ladestrom Vorgabe";
return msg;
ich bin nur Hobby Programmierer.
Ohne den Schalter lege ich den Strom am Regler fest.
Wenn ab Mittags 0W PV kommt, dann geht halt nix in den Akku rein, ganz einfach.
Ich hätte als weitere Variable noch den Tagesertrag in kWh (von Solcast), den könnte man auch noch mit einbringen, sehe bei mir aber keine Notwendigkeit, insbesondere jetzt im Sommer brauche ich nachts keine 10%.
Versuch mal mal bei DESS mit folgenden Einstellungen:
- Restriktionen “Bat aus Netz laden”
- Restriktion “Bat ins Netz laden”
- fester Einkaufspreis (sollte immer höher als Verkaufspreis sein)
- dynmaischer Verkaufspreis (dieser wird für die Netzdienlichkeit genommen)
Dass DESS sollte dann berechnen, wann es am besten
- den Überschuß ins Netz lädt
- [Vermutung] den Überschuß drosselt z.B. SOC = 100% und Verkaufspreis negativ
- Batterie vorhalten für die Nacht
Das Drosseln “0-Einspeisung” funktioniert bisher nur mit Victron MPPT oder Fronius.
Ich habe das Drosseln nur bei “DC-Überschusseinspeisung”=nein beobachtet und bei negativen Preisen nicht versucht.
Der genaue Algorythmus ist Betriebsgeheimsnis von Victron. Das ist aus meiner Sicht aber ok.
Wenn Du DESS einschaltest, bekommst Du wenig später einen Zeitplan in VMR angezeigt und siehst dann, was er in welcher Stunde vorhat, sowie den geplanten SOC der Batterie.
Tatsächlich passen PV (mit kleinem Speicher) und mittags negative Strompreise nicht wirklich gut zusammen, da man die Energie nciht los wird und abends (19-21h) nicht merh produziert.
Ich kann mit meinen 8,5kWp PV mit 56 kWh Speicher bei einem sonnigem Tag mit ~40 kWh Ertrag zwischen 40% und 80% SOC pendeln. Ferner verbrate ich 8kWh/Tag mit einem Heizstab im Warmwasser-Speicher. So werde ich den PV-Strom sinnvoll los und ersetze auch noch Erdgas trotz Wirkungsgfrad von 1:1 mit Heizstab. Tatsächlich kostet das Erdgas sogar mehr als die Oportunitätskosten für den PV-Strom (EEG-Einspeisevergütung 8,49 ct/kWh).
Wenn Du es also nicht per DESS hinbekommst, einfach den PV-Strom sinnvoll verbrauche… E-Auto, Heizstab, Klimaanlage, E-Bike-Ladepark für die Nachbarn ![]()
Ich hoffe, dass hilft dir weiter.
