die spannungen lassen eigentlich nur den schluss zum, dass die verbindung zwischen akku und mp2 unterbrochen ist.
bei einem ess kannst du den bmv im multi auch nicht deaktivieren, der wird automatisch wieder aktiviert, genauso wie das ladegeraet. aber der multi und das gx nutzen normalerweise den gleichen soc und zwar den, vom batteriewaechter, der ausgewaehlt wurde!
wenn es kein messfehler ist und das kannst du mit einem multimeter ueberpruefen und du auch keine zu duennen kabel benutzt hast, duerftest du keine 3 V spannungsdifferenz haben. ich habe einen mppt ueber ein langes 25 mm² kabel angeschlossen, das kabel ist mindestens 15 m je ader lang und da kommt ich nur auf etwa 1V spannungsabfall bei um die 50 A! und du hast du bestimmt dickeres kabel benutzt und kein so langes!
ich wuerde an deiner stelle einmal die einzelnen spannungen an den anschluessen messen!
hast du das bms angeschlossen? was sagt denn das dazu?
die spannungen sind bei last immer etwas verschieden, aber die unterschiede duerfen nie so gross sein, ausser du hast zu duenne oder zu lange kabel fuer den anschluss der akkus und multis benutzt!
Das komische ist, dass es bis gestern ohne Probleme funktioniert hat und das 2 Jahre lang. Es wurden gestern nur die MPII5K gegen jetzt neue MPII10K getauscht. An den packs wurde nix verändert.
Es gibt keine BMS Kommunikation zwischen Akkus und Cerbo. Dafür habe ich ja den Smartshunt, der über die AH den SOC anzeigt.
Die Kabel der packs sind alle gleich lang und haben alle 35m3
Da ist 100% die Verbindung zwischen Akku und MP2 nicht da. Der MP2 erhöht die Spannung bis zum Maximum, wenn kein Akku angeschlossen ist. Entweder hat Dein BMS zugemacht (Anlaufstrom der MP2 10k ist deutlich höher) oder Deine Sicherung ist beim Anlaufen kaputt gegangen. Das passiert gerne mal, wenn man den MP2 ohne Vorladeeinrichtung einfach einschaltet. Je größer die Geräte werden, desto wichtiger ist ein sauberes Hochfahren des Systems.
Das war der Fehler. Sicherung war durch. Ich habe total vergessen, dass die alten MPII5K mit 125a abgesichert waren und die neuen MPII10K je Phase 140a liefern. Dummer Fehler, vielen danke für eure Hilfe.
Die 10 k “verbrauchen” im Normalbetrieb bei Volllast eher so 220 Ampere. Dementsprechend muss die Verkabelung sein (bei kurzen Wegen reicht 2 x 50 qmm oder 1 x 95 qmm) und eine 300 Ampere Sicherung (bei entsprechendem Querschnitt auch größer).
Wenn du 5000er gegen 10000er tauschst, müssen neben den Sicherungen natürlich auch die Leitungen angepasst werden um den höheren Strom sicher führen zu können.
Wie sieht denn das system sonst noch aus abgesehen von den drei MP 10k im dreiphasen verbund, dem smartshunt und einer batterie ohne canbus? Netzmessung, ESS, AC pv, nodered oder sonstige spezialitäten, abgesehen von der unterdimensionierten verkabelung?
Wolltest du nicht den Bezug begrenzen? Vielleicht hat das damit zu tun?
Die Entladungskurve deiner Batterie sieht am Ende ziemlich abgeflacht aus, als wenn da was begrenzt wird.
Ich dachte, wenn alle auf der Busbar liegen, und am Smartshunt angeschlossen sind, dann gibt jedes Akkupack was es laut eignen BMS kann bzw zulässt. Ist dem nicht so??