Hallo,
Ich bin Neuling im diesen Bereich und habe da mal ne Frage.
Auf welche Werte Stelle ich die mppt Regler bei 24 Volt lifpo4 Akku ein? Habe schon ne Menge gelesen und momentan raucht mir der Kopf und nach dem ich den ersten Regler gekillt habe(habe ausversehen erst die PV dann den Akku geschaltet)das möchte der Regler nicht.
Hab ein Multiplus 2 gx 24/3000,smartshunt und 2 150/35 Laderegler,5 x200watt PV.
Ist alles auf einem Campingplatz.
Danke.
Grüße aus dem Norden
hallo,
ich habe die normalerweise auf 27,2V eingestellt und erhoehe nur zum balancing oder 100% voll laden auf max 28V.
tschuess
Hab es erstmal über den Drehregler (lifpo4) eingestellt, erstmal läuft es.Das Feintuning mache ich dann später, muss mich noch einlesen.
Grüße Michael
Die Spannung ist liegt dann bei 3,55V pro Zelle. Das ist erstens sehr viel bezüglich der Lebensdauer und zweitens wird das BMS den Ladestrom bei der geringsten unbalance abschalten, wenn die Sapnnungen in den Bereich kommen. Die Spannung kannst du aber mit dem Wert, den @d_ferdi empfiehlt überschreiben.
Das hängt doch von den eingestellten Werten in deinem BMS ab. Hier pauschal irgendwelche Werte zu nennen ist unseriös, wenn man nicht dazu auch die Einstellungen des BMS kommuniziert.
Am besten ist es eh, wenn das BMS mit dem GX verbunden wird, und das BMS die Werte vorgibt, wie es gerade zum Zustand des Akkus passend ist.
Man ist sich darüber einig, das der optimale Wert so bei 3,40 bis 3,45V/ Zelle liegt. Dem entsprechend wären wir bei 27,6V. Wichtig ist es aber zu schauen, wo dein BMS anfängt die Zellen zu balancieren. Wenn möglich diesen Wert passend zur Ladeschlusspannung konfigurieren.
Bei meinem BMS (123SmartBMS) kann man leider wenig konfigurieren. Die Balancingspannung kann nur in 0,1V Schritten angepasst werden. Somit habe ich 3,4V gewählt. Die Ladeschlusspannung hab ich auf 27,4V gesetzt, ist also leicht über der Balancingspannung.
Wenn man die Kommunikation des BMS nicht kennt, muss man eben die physikalischen Eigenschaften der Zellen nehmen. Und die sind bei LiFePo4 nun mal fast identisch. Auf alle Fälle sollte man eine DIY Batterie so betreiben, dass das BMS möglichst nie den Ladestrom unterbricht, aber die Balancierung ermöglicht wird.. Dabei muss man natürlich die Phase der Aufladung beobachten, bei der die Zellenspannungen auf Grund des SOC auseinanderlaufen. Und dann reguliert man den Ladestrom so, dass alle Zellen über 3,4V kommen und der Ladestrom gegen Null tendiert. Dann ist die Batterie auch ganz gut balanciert. Diese Arbeit kann einem das BMS indem es mit der Regelung des Ladestroms kommuniziert. Bei einer einspeisenden Anlage lässt sich das ganz automatisieren, weil der Ladestrom mit der Einspeiseleistung/Bezug geregelt werden kann. Bei Inselanlagen reicht das nicht. Hier muss der Benutzer ebenfalls mitspielen, da kein Netzbezug möglich ist: Er muss seinen Verbrauch so anpassen, das genügend Zeit zum Balancieren bleibt. Notfalls durch völlige Einstellung des Verbrauchs.
Wenn man nicht mit dem BMS kommunizieren kann, bzw. die Parameter nicht auslesen/anpassen kann, dann stimmt eine der Grundvoraussetzungen für den Sicheren Betrieb eines LiFePo-Akkus nicht. Ich verstehe auch nicht warum einige dem wichtigste Bauteil, das BMS, den geringsten finanziellen Aufwand zugesteht, oder es als notwendiges Übel sehen. Wenn man das BMS nicht auslesen/parametrieren kann, dann taugt es einfach nichts und gehört auf den Schrott.
Ich stimme dir zu, das man eine Batterie, egal ob DIY oder als komplettes Kaufteil, so betreibt, das das BMS nicht eingreifen muss.
Was ich auch nicht verstehe, warum man versucht die Ladespannung über den Ladestrom zu regeln. Ich weiß aber das das von vielen BMS so gemacht wird.
Die meisten Batterien, und auch LiFePo, werden über eine IU-Ladekannline geladen. Das heißt es wird der Ladestrom wenn notwendig begrenzt, bis die Ladeschlussspannugn erreicht ist. Ab dem Punkt erfolgt eine Begrenzung der Ladespannung. Die Begrenzung des Ladestromes in der I-Phase dient aber lediglich dazu, das der Akku nicht mit zu viel Strom geladen wird. Der Strom liegt bei 1C (zur Schonung des Akkus vielleicht 0,5C). Das ist bei vielen Anlagen aber meist mehr als die Anlage überhaupt zur Verfügung stellen kann. In der folgenden U-Phase, in der die Lader auf eine konstante Ladespannung regeln, dient der Volladung des Akkus, mit immer mehr abnehmenden Strom. Dieser Abnehmende Strom ist aber das Resultat der Ladespannungsbegrenzung und nicht die Regelung.
Das ist Unsinn. Gerade wenn der Akku balanct wird, benötigt er nicht mehr viel Ladeleistung, da die Zellen schon recht voll sind. Hier muss lediglich die Ladespannung gehalten werden, und eben nicht der Ladestrom geregelt werden. Ich spreche hier aus Erfahrung, da meine Anlage eine Inselähnliche Anlage ist. Die Lader halten den ganzen Tag die eingestellte Ladespannung, wodurch der Akku sich ausbalancieren kann. Es kommt auch nicht zur der so “gefürchteten” Überladung welche die Akkus schädigt, weshalb einige die Ladung schon bei 90% SOC beenden. Die Zellen werden bei der Ladeschlussspannung gehalten, und nehmen irgendwann kein strom mehr auf. Eine Überladung kann nur erfolgen, wenn die Ladespannung weiter erhöht wird, z.B. auf 3,55V/Zelle.
Das einzige worauf ich bei meiner Anlage schauen muss, das meine Überschussverbrauch (Warmwasser-Heizung) nicht zu früh anfängt, damit genug Ladeleistung zum balancieren zur Verfügung steht. Denn gerade bei wechselhafter Bewölkung kommt es immer wieder dazu, das der Ertrag unter dem Überschussverbrauch fällt, und die Stufenweise Regelung zu träge ist. Aber es sind ja nicht alle Tage mit wechselnder Bewölkung.
Das wollte ich zum Ausdruck bringen.
Hallo,
habe die Laderegler jetzt auf 27.6 Volt eingestellt.Der Akku ist halt so wie zb.beim kfz
Einstellen kann ich da nicht nur auslesen über Bluetooth…
Lief auch letzte Nacht super, bis heute Morgen
Da hat der Multiplus den ac Out Weg geschaltet,
Warum auch immer, Batterie hatte noch ca.40%
Und warum hat er Landstrom nicht durch-
Geschaltet? Und warum steht in der Konsole
das der Multiplus aus ist obwohl er läuft???
Grüße Michael
Achso, ac Out zeigt auch kein Verbrauch an.
3,55V ist völlig unbedenklich für eine LiFePO4 Zelle.
Vollkommen richtig. Wenn man aber die 3,55 mit der Anzahl der Zellen multipliziert, ist die Spannung einer Zelle um die Differenzspannung des Balancers höher. Dafür sind die anderen Zellenspannungen um 1/8 der Differrenz niedriger Und wenn die Ladung nicht in Abhängigkeit der Balanceraktivität geregelt wird, also geringer als 3,55V mal Anzahl der Zellen, dann wird diese Zelle mit hoher Wahrscheinlichkeit bis zur Over_Voltage_Protection BMS weitersteigen. Das ist immer der Fall, wenn der Ladestrom größer ist als der Balancer an der Zelle entnehmen kann.
Wird die Ladung nicht in Abhängigkeit der Balanceraktivität geregelt, kann man also nur mit geringerer Spannung laden. Oder man muss mit Ladestromunterbrechung des BMS rechenen. In den meisten Fällen ist das auch völlig unbedenklich und wird meist nicht bemerkt. Ich würde es allerdings nicht riskieren, einen voll belgten Mppt 250/100 an einer Batterie ohne einen angeschlossenen Wechselrichter mit 3,55VZelle zu betreiben. Ich denke dabei zum Beispiel an User, die sich mit Modulwechselrichtern eine Nachteinspeisung gebaut haben und sich wundern dass der Laderegler gekillt wurde
