Ich würde an Deiner Stelle überlegen, lieber einen einzelnen einphasigen größeren MP2 einzubauen anstatt 2 kleine in Splitphase. Du hättest dabei den gleichen Nutzen, aber deutlich weniger Kosten und auch weniger Leerlaufverluste.
Die wenigsten Haushalte ziehen so oft und für so lange Zeit mehr als die maximal 4,6 kW, die bei einem einphasigen System maximal erlaubt sind, dass sich die Mehrkosten für ein 3phasiges oder ein Splitphase System lohnen.
Eine Überlegung wäre dabei die aktuelle Gesetzeslage: Du musst ohne eine durch den Netzbetreiber fernsteuerbare PV-Anlage die Netzeinspeisung Deines System auf maximal 60% der Nennerzeugerleistung (Solarmodule in kWp) drosseln. Du könntest also 7 kWp (auch eine Obergrenze dafür) installieren, und einen MPII-4k5. Damit liegst Du dann automatisch unter der 60% Regel.
Und keine Sorge: Du kannst dann trotzdem den vollen Überschuss aus einer 7 kWp Anlage ins Netz einspeisen, wenn Du einen hinreichend großen Akku einsetzt und die Einspeisung zeitlich entzerrst, also z.B. per NodeRed den Akku über Nacht so weit leerst, dass er auch an einem sonnenreichen Tag erst am späten Nachmittag des nächsten Tags wieder voll wird. Das hab’ ich bei mir so realisiert und das klappt bestens.
Mit 7 kWp oder mehr bist Du meines Wissens sowieso zum EInbau eines fernsteuerbaren Smartmeters verpflichtet, und solange Du den nicht hast, musst Du die Netzeinspeisung auf 60% der Nenn-Solarleistung drosseln. Dabei geht es um die Einspeisung ins Netz, und nicht um den Eigenverbrauch in Deinem Haus. Bei 10,05 kWp musst Du also auf 6 kW drosseln.
4,6 kW ist die maximal zulässige Schieflast zwischen zwei der drei Phasen. Man darf auch mehr als max 4,6 kW pro Phase anschließen, aber eben nur so über die Phasen verteilt, dass der Unterschied zwischen zwei Phasen max. 4,6 kW beträgt. Bei über ??? (bitte nachsehen) muss man ein 3phasiges System installieren mit miteinander kommunizierenden Wechselrichtern.
… jetzt (fast) so schief wie es geht … Wärmpepumpe 3 phasig,Waschmaschine auf L1 und Klima auf L3 … der einzige der “Zurückspeisen” kann ist der L2 Multi weil er noch Reserven hat …
Natürlich ALLE Lasten bei dir im Moment nur am AC Eingang und das Netz auf Eingang 1 … der Eingang 2 ist für die Nutzung beim Quattro mit 2 Eingängen …
… na klar … FI mit dahinter oder einen kombinierten FI/LS und dann hast du Notstrom. Die Größe der Sicherung richtet sich ja nach deinem Multi … bei einem 3000er Multi löst ein B16 eh nicht aus … da geht der Multi eher in Störung.
Der AC Out 1 “geht immer” bei Netzausfall … solange der Akku kann … der AC Out 2 geht im Normalfall bei Netzausfall mit aus.
Momentan schaut es aber so aus als ob dein Multi auf dem L2 vom vm-3p75ct liegt … für ein korrekt funktionierende einphasiges ESS muss der Multi auf den L1 vom vm-3p75ct …
Hab mal mit der Notstromversorgung rumgespielt. Grundsätzlich funktioniert das… nur wenn das Netz wieder einschaltet, funktioniert die Einspeisung nicht mehr, also die Nulleinspeisung. Ich muss erst den MP-II am Schalter aus/einschalten, ist datt normal?
Gib dem System mal ein bisschen Zeit nach der “Netzwiederkehr” … der Multi muss erstmal den üblichen Relaistest durchführen und die Daten vom Netzzähler für die Auswertung bekommen. Teste das ruhig nochmal … sollte eigentlich funktionieren.
Wie hast du den vm-3p75ct eingebunden ? Netzwerk oder VE Can ?
Na ja … du bist dann direkt am GX dran … obwohl bei Stromausfall der Router eh aus wäre und dann auch kein Netzzähler benötigt wird. Selbst wenn der Router und die IT über den Notstrom läuft, ist das Netz ja weg … der Zähler hätte also nichts zu messen.