Victron MP2 3000 an L1 mit langsam ausgelutschten China-Gebrauchtakkus, aber noch 6,5 kWh nutzbare Kapazität.
Ziel: Ladeleistung erhöhen und Kapazität erhöhen
Meine Überlegung. Das bestehende System so belassen und einen MP2 5000 mi Venus OS auf einem weiteren Raspi mit neuem zusätzlichen Akku an L2.
Fragen:
Geht das grundsätzlich und wie sind die Erfahrungen?
Kann ich den EM24 USB der am MP2 3000 hängt, auch für den neuen 5000er nutzen? Z.B. via MQTT? Die Phasen müssten dabei ebenfalls eins weiter rotiert werden.
Nein, das geht nicht. Du brauchst zwingend ein weiteres GX Gerät. Zwei eigenständige ESS am selben GX sind nicht möglich. Den Zähler kannst Du ggf vom ersten GX auf den zweiten weitergeben (per Node-Red) und dort dann auf L1 mappen. L1 ist ebenso bei MP2 zwingend vorgegeben. L1 ist jedoch für das System die Phase, die am Energiemeter L1 ist. Somit könnte man das mit etwas geschickter Programmierung so bauen, dass der virtuelle Zähler auf die echte Phase L2 “hört”. Das ist aber nicht trivial und man sollte wissen, was man macht. Am einfachsten ist ein weiteres GX und ein weiteres Energiemeter.
anstatt eines GX Gerätes kann ich doch einen zweiten Raspberry Pi mit Venus OS nehmen, oder?
Und dann habe ich noch die Frage wie man bei zwei unabhänigen Systemen verhindert dass`z.B. A auf L1 lädt und B auf L2 die die Ladeleistung ins Netz pumpt?
wenn die netzparallel arbeiten, ist das kein problem. wenn sie im inselbetrieb laufen, sollte ein gemeinsamer N-leiter einen ausreichenden querschnitt fuer den maximalstrom haben, dann ist das kein problem!
also ich rate von einem PI ab, ausser du nimmst einen mit ssd, wie den pi5 mit dem passenden adapter. aber am besten ist immer noch ein cerbo, da brauchst du auch keine externen schnittstellen dazu zu kaufen. preislich duerftes das auf das gleiche rauskommen.