Ich komme grad nicht weiter und brauche mal Schwarmwissen.
Wegen Umbauten wurde der WR vom AC OUT1 auf den AC In geklemmt. Der WR ist etwas “ModBus-zickig” und wurde über ein Shelly 3EM64G3 und dBus-Script eingebunden. Im Script habe ich in der confic.ini die WR-Position von 1 auf 0 geändert. Im ESS-Assi hatte ich die Frage “WR am Ausgang” mit nein beantwortet.
Der/die MP2 haben keinen separaten Vorzähler, sondern nutzen den Verbrauchszähler am AC IN.
Ich bekomme den WR im VRM Dashboard ums verrecken nicht vor den MP2. Da muss auch noch etwas nicht stimmen, da der Akku trotz PV-Überschuss entlädt.
habe ich befürchtet. Den externen Zähler brauchet ich bisher nicht, da alles am AC OUT1 angeschlossen war.
Hätte angenommen, durch den Shelly, der die Einspeisung des WR misst, weiß der MP2 was zu verrechnen ist.
Haus ist am AC Out1 und damit wird der Verbrauch über den internen Sensor aufgenommen. Damit hat er doch alles was er braucht, zum regeln wie auch zum anzeigen.
Gern, welche Vorteile wären das aus Deiner Sicht und an welchen Netzzähler denkst Du da? Verbaut ist schon ein Eastron SDM630 (nur um mal “drauf zu schauen” )
Wie gesagt, brauchte ich es bis dato nicht, da alles am OUT und damit schnelle Regelung (Akku)
Du bekommst eine saldierende Messung, also eine summierte Bilanz über alle Phasen. Die Messung und Regelung ist „angeblich“ etwas schneller und genauer. Und du kannst Verbraucher und Erzeuger am ACin erfassen/anschließen. Wenn Modbus von der Verkabelung machbar ist empfehle ich dir den EM540 mit Direktmessung wie dein Eastron.
WR am AC OUT1 (eingebunden mit Shelly 3EM64g3 mittels Script)
kein eingebundener Netzzähler
Hat wunderbar funktioniert. Interner Sensor in den MP2 hat Verbrauch mit Akku ausgeglichen wenn PV nicht reichte oder halt mit Netzstrom. Bei viel PV-Überschuß wurde Verbrauch ausgeglichen, Akku geladen und der Rest eingespeist.
neues Setup:
alle Verbraucher am AC OUT1
WR am AC IN (eingebunden mit Shelly 3EM64g3 mittels Script)
Eastron SDM630 als Netzzähler (eingebunden mittels Script von Telekatz)
Meine Beobachtungen bei diesem Setup:
ohne Netzzähler wird alles eingespeist
Verbrauch des Hauses am AC OUT1 wird (trotz PV-Überschuß) aus dem Akku entnommen bis er leer ist, danach aus dem Netz
Die Frage die sich stellt, warum?
Das Victron-System kennt alle Werte (PV, Akku, Verbrauch am AC OUT1)
Warum braucht es einen Netzzähler? Theoretisch kann der es doch errechnen.
Jedenfalls habe ich dann den SDM630 über TCP-Modbus ins Systemgebrach. Dann lief es. Finde aber das die Regelung (Akku) viel “zappliger” ist als mit im alten Setup.
Ich hoffe ich konnte meine Fall noch einmal klarstellen. Vielleicht hat ja jemand eine technische Erklärung dafür.
Weil die Erzeugung zwar gemessen wird aber nirgens ankommt. Wie bereits erwähnt kannst du die Position der Erzeuger nicht vor den Netzzähler setzen, das ist einfach so nicht vorgesehen. Deshalb werden die Verbraucher aus dem Akku versorgt da sonst der Netzsollwert ins positive geht.
Kennen ja, aber es ist nicht vorgesehen dass das System die Erzeugung vom Netzwert abzieht. Der Gridmeter wird nie berechnet…. Nicht vorgesehen.
habe ich nicht geschrieben. Sondern vor oder hinter den MP2. Also am “vor” dem AC IN oder “nach” dem AC OUT. Auf jeden Fall “zwischen” Hauszähler/Netzzähler und Verbraucher.