Wie schnell lässt sich ein Bypass-Schalter schalten?

Ich kann den Kraus Naimar vor den Lasten so schnell schalten, dass mein UniFi-Netzwerk und Synologie-NAS weiter laufen. Die Lichter im Haus flimmern jedoch bzw. Neonröhren starten neu.

Ich gehe davon aus, dass die Netzteile genug Energie speichern.

Hier meine Schaltung

Der große Unterschied zu der Brücke die der Multi mit dem Erdungsrelais macht ist dieser: das Erdungsrelais muss direkt mit der Haupterdungsschiene verbunden werden, so wie der PEN auch. Das bedeutet dass die Erdung der Verbindung immer gewährleistet ist. Wenn Du diese Brücke woanders setzt und die Erdung falsch oder nicht vorhanden ist kann es am N eine Spannung geben wenn die Zuleitung gekappt ist.

hallo,

am N gegen erde kann es NIE eine spannung geben, ausser der spannung, die durch einen fliessenden strom gegeben ist!

und selbst wenn du eine spannung gegen erde am N misst, weil PE und N nicht verbunden sind, kann immer noch kein nennenswerter strom fliessen, solange es keinen erdschluss zwischen PE und phase gibt!

bei dem vorgeschriebenen querschnitt von 10 oder 16 qmm wirst du zwischen dem ankommenden N und dem abgehenden N auch nie eine nennenswerte spannung messen, egal ob jetzt das ac-in-relais geschlossen ist oder das erdungsrelais!

die vorschrift den N zu trennen verursacht bei einem system, das in den inselbetrieb wechseln kann, mehr probleme als nutzen, erst recht, wenn es sich um ein system mit trafo handelt, wie den multi als 3-phasen-system handelt!

denn wegen der trennung des N muss man einen wesentlich groesseren aufwand beim NA-schutz oder einem automatischen bypass treiben, um sicherzustellen, dass niemals die phasen alleine verbunden werden und der N unterbrochen ist. wenn das naemlich passiert, kommt es zu einer sternpunkt-verschiebung und zu ueberspannug! deshalb wird bei mir hinter dem externen NA-Schutz/ersten ESS auch eine zusaetzliche spannungsueberwachung inhstalliert, um sicherzustellen, dass ich im haus NIE eine sternpunktverschiebung habe! das ist alles ein zusaetzlicher aufwand: zusaetzschuetze fuer den N-leiter und die zusaetzliche ueberwachung der spannungen!

fuer die wechselrichter, fuer die diese vorschrift erstellt wurde, ist das dagegen kein problem, denn die sind dafuer ausgelegt, dass sie 400V am anschluss haben. wenn man aber 3 einzelne 230V pv-wechselrichter hinter einen 3-phasigen NA-schutz haengt, kann das auch toedlich sein! deshalb bin ich der meinung, dass der N nur bei trafolosen wechselrichtern, hinter denen keine verbraucher haengen (bei drehstrom), getrennt werden darf. denn die sicherheit wird durch die trennung des N eher reduziert anstatt erhoeht! allerdings steht bei einem trafolosen PV-wechselrichter ohne N-trennung eine spannung gegen erde auf der PV-seite an. das KANN bei einem multi aber nicht passieren und genau diese spannung ist der grund fuer die N-trennung, damit auch die PV gegen erde potentialfrei ist!

gut gemeint ist leider nicht immer gut gemacht!

deshalb hatte ich auch schon mal ueberlegt, einen 400/230V drehstrom-trenntrafo zu installieren, damit ich den N erst garnicht anschliessen muss. leider hilft mir das bei einem ESS dahinter nicht weiter, wenn das einspeisen soll, da ich dann keinen grid-code habe, bei dem ich den powerfaktor fuer die einspeisung einstellen kann!

tschuess

Warum musst du so oft ein Update machen, dass das ein Problem darstellt?

Ein VenusOS Update führt nicht zum Abschalten der Multis, es gibt keinen Stromausfall.

Ein Update der Multis selbst ist in der Regel nicht notwendig und sollte wirklich nur im Fehlerfall gemacht werden oder wenn es wirklich dringend benötigte neue Features in der Firmware gibt. Der Multi ist kein Smartphone wo man ständig Updates reinbügelt :wink:

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